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	<title>Marktteilnehmer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T20:53:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marktteilnehmer&amp;diff=241489&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: /* Allgemeines */ BKL Fix</title>
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		<updated>2025-08-04T11:03:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Allgemeines: &lt;/span&gt; BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marktteilnehmer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind in der [[Mikroökonomie]] [[Wirtschaftssubjekt]]e, die auf einem [[Markt (Wirtschaftswissenschaft)|Markt]] als [[Angebot (Volkswirtschaftslehre)|Anbieter]], [[Nachfrage (Mikroökonomie)|Nachfrager]] oder [[Interessensgruppe]] auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Wirtschaftssubjekte sind [[Verbraucher]] ([[Privathaushalt]]e), [[Unternehmen]], der [[Staat]] sowie das [[Ausland]] (durch [[Exporteur]]e und [[Importeur]]e). &amp;#039;&amp;#039;Unmittelbare Marktteilnehmer&amp;#039;&amp;#039; sind die Anbieter und Nachfrager, deren [[Angebot und Nachfrage]] die [[Preisbildung]] ermöglicht. Die [[Marktpsychologie]] kennt auch &amp;#039;&amp;#039;mittelbare Marktteilnehmer&amp;#039;&amp;#039; wie [[Politik]] ([[Wirtschaftspolitik]] durch [[Markteingriff]]e oder [[Preisgrenze]]n, [[moralischer Appell|moralische Appelle]]), [[Institution]]en ([[Marktforschung]], [[Verbraucherschutz]], [[Verbraucherorganisation]]en oder [[Verbraucherschutzverein]]e wie [[Warentest]], [[Werbeagentur]]en) oder [[Behörde]]n ([[Aufsichtsbehörde]]n, [[Kartellbehörde]]n, [[Marktregulierung]]), welche die [[Randbedingung|Rahmenbedingungen]] des [[Marktgeschehen]]s definieren&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Kompakt_Lexikon_HR/j6whBAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Marktpsychologie+lexikon&amp;amp;pg=PA89&amp;amp;printsec=frontcover Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Kompakt-Lexikon HR&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 88]&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[Kaufentscheidung]]en der [[Güternachfrage]]r beeinflussen können. Im weiteren Sinne zählen auch [[Absatzmittler]] wie der [[Handel]] zu den Marktteilnehmern, er ist im [[Aggregation (Wirtschaft)|Aggregat]] der Unternehmen enthalten. Diese Marktteilnehmer tauschen auf einem bestimmten Markt [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Güter]] und/oder [[Dienstleistung]]en als Folge einer vorangegangenen [[Entscheidung]] auf der Grundlage von [[Marktdaten]] aus. Sie unterwerfen sich dabei mehr oder weniger strengen [[Marktverhalten]]sregeln ([[Marktordnung]]), um die Funktionsfähigkeit eines Marktes zu gewährleisten. Die Marktverhaltensregeln können auf ungeschriebenen [[Handelsbrauch|Handelsbräuchen]], normierten [[Handelsklausel]]n, [[Börsenusance]]n, aber auch auf strengen [[gesetz]]lichen Regeln ([[Börsengesetz (Deutschland)|Börsengesetz]], [[Börsenordnung]]) beruhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten von Marktteilnehmern ==&lt;br /&gt;
Unmittelbare Marktteilnehmer handeln auf [[Teilmarkt|Teilmärkten]] folgende [[Handelsobjekt]]e:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;padding:1em; vertical-align:top; border:2px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Marktbezeichnung&lt;br /&gt;
! [[Handelsobjekt]]&lt;br /&gt;
! [[Angebot (Volkswirtschaftslehre)|Anbieter]]&lt;br /&gt;
! [[Nachfrage]]r&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Arbeitsmarkt]] || [[Arbeit (Betriebswirtschaftslehre)|Arbeit]] || [[Arbeitsangebot]] || [[Arbeitsnachfrage]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gütermarkt]] || [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Güter]], [[Dienstleistung]]en || [[Güterangebot]] || [[Güternachfrage]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Devisenmarkt]] || [[Devisen]] || [[Devisenangebot]] || [[Devisennachfrage]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Geldmarkt]] || [[Buchgeld]], [[Geldmarktpapier]]e || [[Geldangebot]] || [[Geldnachfrage]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Immobilienmarkt]] || [[Immobilie]]n || [[Güterangebot|Immobilienangebot]] || [[Güternachfrage|Immobilienachfrage]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kapitalmarkt]] || [[Kapital]] || [[Kapitalangebot]] || [[Kapitalnachfrage]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kreditmarkt]] || [[Kredit]]e || [[Kreditangebot]] || [[Kreditnachfrage]]&lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbieter auf dem [[Gütermarkt]] sind entweder der [[Handel]] oder die [[Hersteller]], auf dem [[Devisenmarkt|Devisen-]] und [[Geldmarkt]] die [[Zentralbank]] (auch als Nachfrager). Auf dem [[Arbeitsmarkt]] sind die Marktteilnehmer als [[Arbeitsangebot]] die [[Privathaushalt]]e und als [[Arbeitsnachfrage]] die [[Unternehmen]] präsent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anzahl ==&lt;br /&gt;
Die Anzahl der Marktteilnehmer auf einem bestimmten Markt entscheidet über dessen [[Marktform]]. Ein einziger großer Marktteilnehmer ist ein [[Monopolist]], wenige mittlere bilden ein [[Oligopol]] und viele kleine sind ein [[Polypol]]. [[Heinrich von Stackelberg]] hat diese Aufteilung im Jahre 1934 erstmals vorgestellt,&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich von Stackelberg, &amp;#039;&amp;#039;Marktform und Gleichgewicht&amp;#039;&amp;#039;, 1934, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei er noch nach Anbietern (Angebotsmonopol) und Nachfragern (Nachfragemonopol) usw. differenzierte. Diese Marktformen entscheiden über die [[Wettbewerbsintensität]] auf einem Markt. Die [[Positionierung (Marketing)|Positionierung]] eines einzelnen Marktteilnehmers ergibt sich aus seiner [[Marktmacht]], womit er mehr oder weniger [[Einfluss]] auf den [[Marktpreis]] ausüben kann. Marktmacht wiederum wird meist mit der [[Betriebsgröße]] oder mit [[Marktanteil]]en gemessen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=3MB6CwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA10&amp;amp;dq=Einfluss+Marktteilnehmer+Marktmacht&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Einfluss%20Marktteilnehmer%20Marktmacht&amp;amp;f=false Michael Meyer, &amp;#039;&amp;#039;Einfluss und Wirkung von Nachfragemacht auf Preisentscheidungen&amp;#039;&amp;#039;, 2016, S. 8 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt; und besteht aus Angebots- oder Nachfragemacht. Marktteilnehmer besitzen demnach Marktmacht, wenn sie als Folge eines wesentlichen Marktanteils bei Existenz von Marktzutrittsbarrieren merklichen Einfluss auf den Marktpreis nehmen können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=wVoNAAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA115&amp;amp;dq=Einfluss+Marktteilnehmer+Marktmacht&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Einfluss%20Marktteilnehmer%20Marktmacht&amp;amp;f=false Bernd Woeckener, &amp;#039;&amp;#039;Volkswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 115]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marktverhalten ==&lt;br /&gt;
Ein [[Marktzutritt]] kann für potenzielle Marktteilnehmer durch [[Marktschranke]]n erschwert oder gar verhindert werden, die gegebenenfalls mit [[Markteintrittsstrategie]]n überwunden werden müssen. Ist ein Markteintritt gelungen, müssen die Marktteilnehmer Marktdaten über den Markt, das [[Handelsobjekt]] und andere Marktteilnehmer beschaffen und den [[Informationswert]] an den ihm zugrunde liegenden [[Informationskosten]] ausrichten, sofern Marktdaten nicht kostenlos verfügbar sind. Die Informationsbeschaffung bei der [[Entscheidungsvorbereitung]] ist nur solange effizient, bis die [[Grenzkosten]] der letzten Information deren [[Grenznutzen]] entsprechen. Dann haben sie sich eine [[Markttransparenz]] verschafft, die eine [[Kaufentscheidung|Kauf-]] oder [[Verkaufsentscheidung]] ermöglicht. Marktteilnehmer treffen ihre Entscheidungen (Kauf oder Verkauf) aufgrund der von ihnen zuvor gesammelten Marktdaten und der [[Marktentwicklung]]. Dabei werden sie von ihren [[Präferenz (Wirtschaftswissenschaften)|Präferenz]]en beeinflusst. Sie setzen eigene [[Aktionsparameter]] ([[Marktpreis|Preis]], [[Menge (Mathematik)|Menge]], [[Produktqualität]]) ein, müssen als [[Reaktionsparameter]] die Reaktionen anderer Marktteilnehmer berücksichtigen (Entscheidungen der [[Wettbewerb (Wirtschaft)|Konkurrenz]], Kaufzeitpunkt der [[Kunde]]n) und die sich aus dem [[Umweltzustand]] ergebenden [[Datenparameter]] (den Markt betreffende [[Gesetz]]e, [[Witterung]]) in Kauf nehmen. Marktteilnehmer richten ihr Verhalten nach ihren [[Ziel]]en aus. Ziele der Marktteilnehmer sind auf der Anbieterseite meist [[Gewinnmaximierung]] und bei den Nachfragern [[Nutzenmaximierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenheiten auf Teilmärkten ==&lt;br /&gt;
Art und Verhalten der Marktteilnehmer sind auf allen Märkten gleich. Es ist deshalb ohne Belang, ob sich die Marktteilnehmer auf einem [[Gütermarkt]] ([[Konsumgut|Konsumgüter]], [[Commodities]] oder [[Investitionsgut|Investitionsgüter]]), [[Geldmarkt]] ([[Tages- und Termingeldhandel]], [[Devisenmarkt]]), [[Kapitalmarkt]] ([[Aktienmarkt]], [[Rentenmarkt]]), [[Börse]] ([[Terminbörse]], [[Warenbörse]]), [[Gesundheitsmarkt]] oder [[Kunstmarkt]] befinden. An modernen Börsen lassen sich die Anbieter ([[Emittent (Finanzmarkt)|Emittenten]]) und Nachfrager ([[Anleger (Finanzmarkt)|Anleger]]) durch [[Börsenhändler]] vertreten, die [[Standardisierung|standardisierten]] Handelsobjekte ([[Aktie]]n, [[Anleihe]]n, [[Devisen]]) lagern woanders, die [[Börsenkurs]]e handeln nicht die Anbieter und Nachfrager untereinander aus, sondern überlassen dies den [[Skontroführer]]n. Deshalb gelten Anbieter und Nachfrager an Börsen als mittelbare Marktteilnehmer;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=UqS3cQwtjXwC&amp;amp;pg=PA24&amp;amp;dq=b%C3%B6rsenordnung+1739&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=b%C3%B6rsenordnung%201739&amp;amp;f=false Tilman Breitkreuz, &amp;#039;&amp;#039;Die Ordnung der Börse&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 47]&amp;lt;/ref&amp;gt; sie werden „Handelsteilnehmer“ genannt. Unmittelbare Marktteilnehmer an Börsen sind [[Kreditinstitut]]e, [[Broker]] und [[Market Maker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf komplexen Märkten ist für den einzelnen Marktteilnehmer eine hohe Markttransparenz schwer zu erreichen. So gehören beispielsweise zu den Marktteilnehmern auf dem Gesundheitsmarkt die [[Patient]]en,  [[Leistungserbringer]] (beispielsweise [[niedergelassener Arzt|niedergelassene Ärzte]], [[Krankenhaus|Krankenhäuser]], [[Apotheke]]n, [[Physiotherapeut]]en, [[Krankenversicherung]]en) und [[Pharmaunternehmen]]. Letztere bieten [[verschreibungspflicht]]ige und nicht verschreibungspflichtige Präparate an, so dass insgesamt die Markttransparenz als äußerst gering einzustufen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=9rFDCQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA73&amp;amp;dq=Gesundheitsmarkt+Markttransparenz&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Gesundheitsmarkt%20Markttransparenz&amp;amp;f=false Hannes Merten, &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Gesundheitssystem - unheilbar krank?&amp;#039;&amp;#039;, 2015, S. 73]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sowohl die Anzahl der beteiligten Marktteilnehmer als auch die Anzahl der Handelsobjekte und deren Beurteilung ([[Indikation]], [[Packungsbeilage]]) erschweren Ärzten und Patienten eine angemessene Markttransparenz. Auf dem [[Immobilienmarkt]] führt die [[Heterogenität]] der [[Immobilie]]n ([[Wohnimmobilie|Wohn-]] und [[Gewerbeimmobilie]]n) dazu, dass diese als [[heterogenes Gut|heterogene Güter]] eingestuft werden, was zu einer fehlenden Markttransparenz beiträgt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Auftrag_und_Leistungsprozesse_des_Immobi/tyhRX46KpcMC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=immobilienmarkt+markttransparenz&amp;amp;pg=PA26&amp;amp;printsec=frontcover Hans-Jürgen Kampe, &amp;#039;&amp;#039;Auftrag und Leistungsprozesse des Immobilienmaklers&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 26]&amp;lt;/ref&amp;gt; Je niedriger die Markttransparenz ist, desto höher sind die [[Transaktionskosten]] für die Marktteilnehmer. Hohe Transparenz herrscht hingegen auf Märkten, wo die Anzahl der Anbieter und Produkte überschaubar sind wie auf dem [[Mineralöl]]markt.&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick Schwan, &amp;#039;&amp;#039;Der informierte Verbraucher?&amp;#039;&amp;#039;, 2009, S. 85&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marktregulierung ==&lt;br /&gt;
Ein [[Lauterkeitsrecht|unlauteres Verhalten]] ist unzulässig, wenn es die geschützten Interessen der Marktteilnehmer und der [[gemein#Bedeutungsfeld|Allgemeinheit]] spürbar beeinträchtigt ({{§|3|uwg_2004|juris}} [[Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb|UWG]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=z9Y51jAIZxEC&amp;amp;pg=PA399&amp;amp;dq=Marktteilnehmer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Marktteilnehmer&amp;amp;f=false Dörte Poelzig, &amp;#039;&amp;#039;Normdurchsetzung durch Privatrecht&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 77]&amp;lt;/ref&amp;gt; Marktteilnehmer sind nach der [[Legaldefinition]] des {{§|2|uwg_2004|juris}} Abs. 1 Nr. 2 UWG neben Mitbewerbern und Verbrauchern alle Personen, die als Anbieter oder Nachfrager von Waren oder Dienstleistungen tätig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marktteilnehmer sind nach {{§|1|uwg|juris}} UWG vor [[Lauterkeit|unlauteren]] geschäftlichen Handlungen durch das [[Lauterkeitsrecht]] geschützt. Da der Markt nicht Träger eigener Rechte sein kann, muss sein Schutz durch andere [[Interessengruppe]]n wahrgenommen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dörte Poelzig]], &amp;#039;&amp;#039;Normdurchsetzung durch Privatrecht&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 400&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt deshalb hoheitliche Steuerungsmaßnahmen wie Marktzulassungsregeln (etwa [[Approbation (Heilberufe)|Zulassungspflichten]] für [[Heilberuf]]e oder für [[Kreditinstitut]]e oder [[Versicherer|Versicherungen]]) und/oder öffentlich-rechtliche [[Regulierungsbehörde]]n ([[Bundesnetzagentur]], [[BaFin]]; siehe [[Liste von Regulierungsbehörden]]). Ihre Aufgabe besteht in der [[Marktregulierung]], um ein [[Marktversagen]] zu verhindern. Der Schutz der Marktteilnehmer selbst kann etwa durch [[Verbraucherschutz]] gewährleistet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Die [[Wissensökonomie]] geht davon aus, dass alle Marktteilnehmer [[Informationsdefizit|Wissenslücken]] aufweisen über das, was sie nicht zur Kenntnis nehmen &amp;#039;&amp;#039;wollen&amp;#039;&amp;#039; ([[Entscheidungsprozess#Phase 2: Informationsbeschaffung|Informationsbeschaffung]] zu aufwändig), &amp;#039;&amp;#039;können&amp;#039;&amp;#039; (Privatwissen anderer Marktteilnehmer über ihre [[Präferenz (Wirtschaftswissenschaften)|Präferenzen]]), &amp;#039;&amp;#039;dürfen&amp;#039;&amp;#039; ([[Betriebsgeheimnis]]se über [[Produktqualität]]en) oder weil es kein sicheres [[Wissen]] gibt (etwa [[Prognose]]n über die künftige [[Marktentwicklung]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Lexikon_der_%C3%B6konomischen_Bildung/AYg_CgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Marktteilnehmer+lexikon&amp;amp;pg=PA742&amp;amp;printsec=frontcover Helmut F. Spinner, &amp;#039;&amp;#039;Wissensökonomie&amp;#039;&amp;#039;, in: Claudia Wiepcke/Hermann May (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der ökonomischen Bildun&amp;#039;&amp;#039;g, 2012, S. 742]&amp;lt;/ref&amp;gt; Über Produkte/Dienstleistungen wissen die Anbieter mehr als die Nachfrager, so dass letztere ein [[Kaufrisiko]] haben. Diesem liegen auch [[asymmetrische Information]]en zugrunde. All dies kann zu einem geringeren [[Informationsgrad]] der [[unvollständige Information|unvollständigen Information]] führen, die typisch ist für [[unvollkommener Markt|unvollkommene Märkte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|Marktteilnehmer|TYP=Literatur über}}  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marktpsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonomischer Markt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preistheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wettbewerbsrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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