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	<title>Marktsteft - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marktsteft&amp;diff=324899&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 6. Januar 2026 um 18:25 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-06T18:25:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Marktsteft COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/41/47/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/08/07/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Marktsteft in KT.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Unterfranken&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Kitzingen&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft= Marktbreit&lt;br /&gt;
|Höhe              = 189&lt;br /&gt;
|PLZ               = 97342&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09332&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09675149&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 3 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Hauptstr. 27&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.marktsteft.de/ marktsteft.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Thomas Reichert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.marktsteft.de/9.html |titel=Impressum |hrsg=Gemeinde Marktsteft |abruf=2020-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = CSU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marktsteft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Stadt]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Kitzingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
[[Kitzingen]], [[Mainbernheim]], [[Willanzheim]], [[Seinsheim]], [[Obernbreit]], [[Marktbreit]], [[Segnitz]] und [[Sulzfeld am Main]]. Größte Stadt in der Umgebung ist [[Würzburg]] 17&amp;amp;nbsp;km nordwestlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Marktsteft besteht aus drei [[Gemeindeteil]]en (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank |objekt=Gemeinde Marktsteft |val=1663 |abruf=2021-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=60331161468 |objekt=Stadt Marktsteft |abruf=2021-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Marktsteft (Hauptort)&lt;br /&gt;
* [[Michelfeld (Marktsteft)|Michelfeld]] ([[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Wasenmeisterei (Marktsteft)|Wasenmeisterei]] ([[Einöde]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gemarkungen}}Es gibt auf dem Gemeindegebiet die [[Gemarkung]]en Marktsteft und Michelfeld.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ldbv.bayern.de/service/publikationen/arbeitshilfen.html |titel=Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis |hrsg=Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung |datum=2025-04-17 |abruf=2026-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemarkung Marktsteft hat eine Fläche von 5,185&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 1571 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 3300,44&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/091204 |titel= Gemarkung Marktsteft (091204) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/dRv4Y |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Marktst7413.jpg|mini|Marktsteft]]&lt;br /&gt;
Marktsteft und seine Gemarkung liegen in zwei Naturräumen, die beide Teil der Haupteinheitengruppe [[Mainfränkische Platten]] sind. Der Ort selbst ist im niederschlagsarmen [[Kitzinger Maintal]] zu lokalisieren, die Gemarkung ragt in die höhergelegene, flachwellige [[Mainbernheimer Ebene]]. Hier ist auch der Gemeindeteil Michelfeld zu finden. Durch Marktsteft fließt der [[Traugraben (Main)|Traugraben]] in Richtung des Mains.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Das Maindreieck zählt zu den wärmsten und trockensten Regionen [[Franken (Region)|Frankens]]. Dieses Klima ist besonders günstig für den Anbau von [[Franken (Weinbaugebiet)|Wein]], Obst und Gemüse. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei circa 8 °C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marktsteft Stahlstich 1847.jpg|mini|Marktsteft um 1845]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Der Ort hieß 1216 &amp;#039;&amp;#039;Stephe&amp;#039;&amp;#039;. In den Siedlungsnamen fand der Name des Kirchenpatrons Stephanus Eingang.&lt;br /&gt;
Spätere Namensformen waren:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1225 Stephe&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1303/04 Steffe&lt;br /&gt;
* 1308–1310 Stef&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1319/20 Stephe&lt;br /&gt;
* 1346 Stepf&lt;br /&gt;
* 1371&lt;br /&gt;
* 1391 Stefft&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1485 Steft&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1619–1625 Marktsteft&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Ergänzung &amp;#039;&amp;#039;Markt&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet den Rechtsstatus, Märkte abhalten zu dürfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LfO&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|978-3-406-59131-0|Seite=143}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung einer [[Vogt]]ei in Marktsteft war im Jahre 1197. Als „Stephe“ wurde der Ort im Jahre 1216 und als „Stepfe das dorff“ 1371 im Besitz der Grafen von Hohenlohe-Brauneck bezeichnet. 1399 besaßen die Grafen zu [[Castell (Adelsgeschlecht)|Castell]] das Patronatsrecht über die „pfarre zu Stefft“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;adSpurGCStMsteft&amp;quot; details=&amp;quot;70&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf Etzelmüller |Hrsg=Jesko Graf zu Dohna |Titel=Marktsteft |Sammelwerk=Auf den Spuren der Grafen zu Castell |Verlag=Vier Türme GmbH, Benedict Press |Ort=Münsterschwarzach |Datum=2004}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1448 erwarb Markgraf [[Albrecht Achilles]] von Brandenburg-Ansbach von den Vorbesitzern folgende [[sechs Maindörfer]]: [[Obernbreit]], [[Gnodstadt]], Marktsteft, [[Sickershausen]], [[Martinsheim]] und [[Oberickelsheim]]. Durch diesen Besitz erhielten die Markgrafen Zugang zum Main.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.obernbreit.de/OBB/frameset.html |titel=Markt Obernbreit |titelerg=Ortsgeschichte |abruf=2013-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1448 bis 1791 blieb Marktsteft unter dieser markgräflichen Herrschaft. Schon im Jahr 1532 besaß der Ort eine [[Kirchenburg]], die in Kriegszeiten Zuflucht bot. Die [[Reformation]] wurde im Jahr 1534 eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;adSpurGCStMsteft&amp;quot;  details=&amp;quot;70 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hochstift Würzburg löste 1629 die Herrschaft über die Stadt Kitzingen aus dem Besitz des Markgrafen ab. Dadurch verlor der Markgraf den Brückenkopf und den Hafenplatz am Main, die er seit 1443 besaß. Das kleine Dorf Marktsteft am Main bot sich als Ersatz an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MarktstusechsaMd&amp;quot; details=&amp;quot;11&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Fritz Mägerlein]] |Titel=Marktsteft und die sechs ansbachischen „Maindörfer“ |Verlag=Siegfried Greß |Ort=Marktbreit |Datum=1983 |ISBN=3-920094-38-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Markt wurde Steft am 4. November 1729 durch Markgräfin Christina Charlotta erhoben. Die Markterhebungsurkunde verlieh einige Privilegien:&lt;br /&gt;
* Zehnjährige Steuerbefreiung für sich ansiedelnde Künstler, Kauf-, Handels- und Handwerksleute&lt;br /&gt;
* Fünfjährige Ermäßigung der Getränkesteuer der Gastwirte um die Hälfte&lt;br /&gt;
* Zehnjährige Abgabenfreiheit für Erbauer von zweistöckigen Häusern&lt;br /&gt;
* Fünfjährige Abgabenfreiheit für Erbauer von einstöckigen Häusern&lt;br /&gt;
* Vier Jahre lang 50 % Zollnachlass für den Güterumschlag in Marktsteft&lt;br /&gt;
* Fünf Jahre Steuer- und Zollfreiheit für dort hergestellte Waren&lt;br /&gt;
* Einführung eines Wochenmarktes&lt;br /&gt;
* Abhalten eines Jahrmarktes am Pfingstmontag und am Mattheitag&lt;br /&gt;
* Fünfjährige Zollfreiheit für alle zu den Märkten angefahrenen Waren&lt;br /&gt;
* Dreijährige Befreiung vom [[Leibzoll]] für Juden, welche die Jahrmärkte besuchen&lt;br /&gt;
Bereits am 30. November 1712 waren diese Marktprivilegien auf dem Rathaus eröffnet worden. Sie bildeten die Voraussetzung für zahlreiche weltweite Handelsbeziehungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MarktstusechsaMd&amp;quot;  details=&amp;quot;15–19 &amp;quot;/&amp;gt; In Marktsteft entstanden mit ansbachischer Unterstützung 91 Neubauten. Durch gezielte Ansiedlung von Betrieben sowie den Ausbau des Hafens erlebte die Bevölkerung einen Wirtschaftsaufschwung. Unter preußischer Herrschaft verlor der Ort wieder zunehmend an Bedeutung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;adSpurGCStMsteft&amp;quot;  details=&amp;quot;70–71 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marktsteft fiel im Vertrag von Paris (Februar 1806) mit dem 1792 preußisch gewordenen [[Fürstentum Ansbach]] durch Tausch an das [[Königreich Bayern]]. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem [[Gemeindeedikt#Zweites Gemeindeedikt|Gemeindeedikt von 1818]] die heutige Gemeinde. Im Jahre 1819 wurde Marktsteft zur Stadt erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 19. Jahrhundert leben wieder Katholiken im Ort, sie erhielten mit der 1964 fertiggestellten [[Auferstehung Unseres Herrn Jesus Christus (Marktsteft)|Auferstehungskirche]] ein eigenes Gotteshaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hafen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hafen Marktsteft}}&lt;br /&gt;
Nach dem Verlust Kitzingens ließ der Markgraf von Ansbach durch den Ingenieur-Leutnant und Landfeldmesser [[Ingenieur-Kapitän#Frühere Ingenieur-Kapitäne|Johann Georg Vetter]] einen Grundriss der geplanten neuen [[Hafen]]stadt am Main erstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MarktstusechsaMd&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der natürliche Anlegeplatz am Mainarm wurde 1729 als Hafenanlage ausgebaut. Der Hafen lockte Unternehmer an, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Strumpfwirker]]. Sie bauten ab 1731 dort ihre Werkstätten auf. Die Häuser standen in der Strumpfwirkergasse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MusMst&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.marktsteft.de/museum/walk3.htm |titel=Spaziergang 3 |titelerg=Das Hafenviertel |abruf=2013-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1777 bis 1782 wurden dort über tausend [[Söldner]] des Ansbacher Markgrafen in den [[Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg|Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg]] verschifft. Davon fiel beinahe ein Fünftel im Kampf, ein Drittel verblieb als Einwanderer in den [[Vereinigte Staaten|USA]] und etwas mehr als die Hälfte kam zurück. 1788 brachen vom Stefter Hafen erneut über 1400 vermietete Soldaten auf. Diesmal standen sie im Dienst der [[Niederlande|Holländer]] gegen die Truppen von [[Napoleon Bonaparte]]. Eine Schuld wurde dadurch nicht getilgt; Markgraf [[Karl Alexander (Brandenburg-Ansbach-Bayreuth)|Karl Alexander]] trat daraufhin seine Markgrafschaft gegen Leibrente an [[Preußen]] ab, und der Marktstefter Hafen war zum einzigen preußischen Hafen auf dem späteren bayerischen Territorium geworden. Während des [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriegs]] kamen Waren aus England, die für den Nahen und Fernen Osten bestimmt waren, über Rhein und Main zum Marktstefter Hafen. Von dort fand der Transport auf dem Landweg mit Pferdefuhrwerken über Nürnberg zur Donau statt. Nach dem Bau der Eisenbahnlinie im Würzburger Land verlor der Stefter Hafen seine Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde [[Michelfeld (Marktsteft)|Michelfeld]] im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] in die Stadt Marktsteft eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 748}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! 1834&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=W. Haberstumpf |Hrsg=W. Haberstumpf |Titel=Die neuen Kirchen-Verwaltungen nach dem Gesetze vom 1. July 1834 oder Anleitung für die Wahl, Vermögens-Einweisung, den Wirkungskreis und Geschäftsgang der Kirchen-Verwaltungen auf den Grund der bestehenden Gesetze, Verordnungen und Instruktionen : nach amtl. Quellen bearb. |Verlag=Pössenbacher |Ort=München |Datum=1834 |Seiten=24 |URN=nbn:de:bvb:12-bsb10373994-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 1865&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Valentin Grübel |Hrsg=Valentin Grübel |Titel=Amts- und Adreß-Handbuch für den k. bayer. Regierungsbezirk Unterfranken und Aschaffenburg : nach amtlichen Quellen bearbeitet |Verlag=Selbstverlag |Ort=Würzburg |Datum=1865 |Seiten=36 |URN=nbn:de:bvb:12-bsb10373995-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 1868&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Joseph Heyberger, Arthur von Ramberg, Michael Friedrich Heil |Titel=Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern |Verlag=Cotta |Ort=München |Datum=1868 |Seiten=1175–1176 |URN=nbn:de:bvb:12-bsb10385642-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 1900 !! 1925 !! 1950 !! 1961 !! 1970 !! 1991 || 1995 !! 2005 !! 2010 !! 2015&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Einwohner || 1215 || 1172 || 1215 || 1309 || 1243 || 1805 || 1561 || 1597 || 1659 || 1658 || 1764 || 1787 || 1939&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitraum 1988 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl von 1586 auf 1969 um 383 Einwohner bzw. um 24,2 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle der Zahlen ohne Einzelnachweis: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung |Titel=Statistik kommunal 2012 |TitelErg=Eine Auswahl wichtiger statistischer Daten für die Stadt Marktsteft |Verlag=Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung |Ort=München |Datum=2013 |Online=https://www.statistik.bayern.de/statistikkommunal/09675149.pdf |Abruf=2013-10-15}} {{Webarchiv |url=https://www.statistik.bayern.de/statistikkommunal/09675149.pdf |text=Statistik kommunal 2012 |wayback=20151130031412 |archiv-bot=2019-09-21 09:39:31 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Thomas Reichert ist seit 1. Mai 2014 Bürgermeister; er wurde am 15. März 2020 mit 54,2 % der Stimmen für weitere sechs Jahre gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der Stadtrat hat zwölf Mitglieder. Die Zusammensetzung in den Amtszeiten [[Kommunalwahlen in Bayern 2014|2014 bis 2020]] beziehungsweise [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|2020 bis 2026]] ist wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.marktbreit.info/wahlen/kommunalwahl/stadtratmarktsteft/ Stadtratswahl 2020], abgerufen am 27. Juni 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;width:50%; background:#E3E3E3; border-spacing:1px; white-space:nowrap;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center; background:#AACCEE;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Partei / Liste || Sitze ab 2014 || Anteil&amp;lt;br /&amp;gt; 2014 || Sitze ab 2020 || Anteil&amp;lt;br /&amp;gt; 2020&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center; background:#FFFFFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]] || 3 || 22,0 %  || 3 || 27,8 %&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center; background:#FFFFFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Wähler Bayern|Freie Wählergemeinschaft]] || 4 || 36,9 %  || 4 || 29,7 %&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center; background:#FFFFFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Wählergruppe|Freie Wählergruppe Michelfeld]] || 2 || 18,6 % || 2 || 19,9 %&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center; background:#FFFFFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Sozialer Bürgerblock || 3 || 22,5 % || 3 || 22,6 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Marktbreit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Titel = &lt;br /&gt;
 |Wappenbild = DEU Marktsteft COA.svg&lt;br /&gt;
 |Größe = 100&lt;br /&gt;
 |Kurzdarstellung = &lt;br /&gt;
 |Blasonierung = In Gold der silbern [[Heiligenschein|nimbierte]] heilige Stephan wachsend in blauem Gewand, die grüne Märtyrerpalme in der rechten Hand, im mit der linken Hand gerafften Überwurf drei goldene Steine.&lt;br /&gt;
 |Zusatz = &lt;br /&gt;
 |Quelle = Bauer, Hans: &amp;#039;&amp;#039;Alte und neue Wappen im Landkreis Kitzingen&amp;#039;&amp;#039;. S. 62.&lt;br /&gt;
 |ref = &lt;br /&gt;
 |Begründung = Der heilige Stephan wurde erstmals auf einem Siegel des Jahres 1578 abgebildet. Zum Wappen stieg die Figur mit der Stadterhebung des Jahres 1819 auf. Der Heilige ist der Ortspatron von Marktsteft.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Neben dem Wappen des Hauptortes, das heute auch zugleich das Gemeindewappen ist, existiert noch das Wappen des Ortsteils Michelfeld, das bis zu dessen Eingemeindung im Jahr 1978 offiziell benutzt wurde. → &amp;#039;&amp;#039;siehe auch: [[Michelfeld (Marktsteft)#Wappen|Wappen von Michelfeld]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* Museum für Stadt- und Familiengeschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
==== Baudenkmäler ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Marktsteft|Ensemble Ortskern Marktsteft mit Hafensiedlung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 AlHafenMSteft.jpg|Historische Hafenanlage&lt;br /&gt;
 KeerlhausMst.JPG|Keerlhaus mit Risalit und Balkon&lt;br /&gt;
 RotesKeerlhMst.JPG|Rotes Keerlhaus&lt;br /&gt;
 Marktsteft Arkaden.jpg|Arkadengang mit freistehender Friedhofs-Kanzel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Historische Hafenanlage =====&lt;br /&gt;
Die historische Hafenanlage ist die älteste in ihrer ursprünglichen Form erhaltene in Bayern und wird heute vom Hafen- und Kulturverein gepflegt. Spuren des 1764 errichteten Krans sind noch zu erkennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MusMst&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Schranne =====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schranne (Marktsteft)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Keerlhäuser =====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Keerlhaus}}&lt;br /&gt;
1688 wurde die ursprünglich einzige Gastwirtschaft Zu den drei goldenen Kronen im Maindorf Steft durch Sebastian Keerl neu gebaut. Der [[Markgraf]] fand dort mit Gefolge Quartier.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MarktstusechsaMd&amp;quot;  details=&amp;quot;63 &amp;quot;/&amp;gt; Der Reichtum der Kaufmannsfamilie Keerl ist bis heute sichtbar: Er zeigt sich im Keerlhaus von 1774, einem zweigeschossigen Wohnhausbau mit [[Mansarddach]]. Die Rokokofassade ist in der Mitte unterbrochen durch einen [[Risalit]] mit schmiedeeisernem Balkon und [[Volutengiebel]]. Gegenüber liegt das Rote Keerlhaus mit einem Rokokopavillon im Garten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kirchenburg mit St. Stephan =====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Stephan (Marktsteft)|Kirchenburg Marktsteft|titel1=St. Stephan (Marktsteft)|titel2=Kirchenburg Marktsteft}}&lt;br /&gt;
In der Zeit der Christianisierung schuf der Grundherr Siedlungen und gründete Kirchen wie [[Stephanus|St. Stephan]] in Marktsteft. Sie gehörte zu den [[Eigenkirche]]n der [[Castell (Adelsgeschlecht)|Casteller Grafen]]. Als Lehensherren statteten sie ihre Eigenkirchen aus, sorgten für deren Erhalt und bestimmten die Geistlichen. Sie schützten, überwachten und ordneten den Dienst der eingesetzten Pfarrer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StStefMsteft&amp;quot; details=&amp;quot;7&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Mägerlein |Hrsg=Evang. Luth. Pfarramt Marktsteft |Titel=St. Stephan Marktsteft |Verlag=Vier–Türme–Verlag |Ort=Münsterschwarzach |Datum=1973}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Mittelpunkt der Eigenkirche bildete der im Boden verankerte Steinaltar mit den [[Reliquie]]n. Das Kirchengrundstück umgab der Kirchhof mit den Grabstätten. Weiterhin gehörten dazu der „Pfarrhof mit Wirtschaftsgebäuden und Grundstücken, Gemeinde- und Hutrecht, Pfarr- und Gotteshauseinkommen, Zehnten und [[Stolgebühr]]en“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StStefMsteft&amp;quot;  details=&amp;quot;7 &amp;quot;/&amp;gt; Den heutigen Kirchenbau umgeben noch Reste der ehemaligen [[Kirchenburg]]. Im [[Torturm]] und im angrenzenden Gebäude befindet sich das [[Rathaus (Marktsteft)|Rathaus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;StStefMsteft&amp;quot;  details=&amp;quot;15 &amp;quot;/&amp;gt; Der älteste Teil von St. Stephan ist der viergeschossige Turm. Er wurde 1608 fertiggestellt. Von einem Vorgängerbau berichten die Quellen von 1565 im Zusammenhang mit dem Wetterläuten und einer Hosianna-Glocke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StStefMsteft&amp;quot;  details=&amp;quot;15 &amp;quot;/&amp;gt; Das Kirchenschiff wurde in den Jahren 1623–1624 errichtet. Am Chorbogen ist die erste Jahreszahl festgehalten und am nördlichen Eingang die zweite. Der Bau wurde durch zahlreiche Instandsetzungs- und Renovierungsarbeiten in den Jahren 1737, 1797 und 1868 mehrmals stark verändert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StStefMsteft&amp;quot;  details=&amp;quot;16, 17 &amp;quot;/&amp;gt; Kaufmann Johann Dietrich und [[Küfer|Büttnermeister]] Johann Matthäus Full stifteten 1737 einen neuen Altar und eine neue Kanzel. Das Altarbild mit der Kreuzigungsgruppe von Christoph Pitsch aus dieser Zeit befindet sich wieder im [[Altarretabel|Altarblatt]]. Man hatte es 1868 herausgenommen und durch ein Christusbild von Kunstmaler Weigand aus Nürnberg ersetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StStefMsteft&amp;quot;  details=&amp;quot;18 &amp;quot;/&amp;gt; Pfarrer Merk bemühte sich darum, dass am 22. März 1626 ein neuer Taufstein in der Kirche aufgestellt wurde. [[Kantor]] Christoph Scherzer kam 1738 für die Kosten einer Zinnüberlegung durch Nikolaus Lender aus Marktbreit auf. Bis 1868 stand er vor dem Altar. Danach wurde er seitlich platziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StStefMsteft&amp;quot;  details=&amp;quot;19 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzplätze im Gotteshaus von Marktsteft waren sehr begehrt. Um Streitigkeiten vorzubeugen, wurden sie durch eine Kirchenstuhlordnung vom 8. September 1625 festgelegt. Für das [[Kirchengestühl]] mussten jeweils am 11. Februar und 28. Juli Kirchenstandsgebühren bezahlt werden. Die Höhe richtete sich nach der Art und Lage des Platzes. Im Kirchenschiff standen anfangs auf der Kanzelseite zwölf und auf der Gegenseite sieben Bänke. 1678 gab es 107 Frauenplätze im Kirchenschiff und 44 Männerplätze auf der Empore. Im Jahre 1708 wuchs die Bevölkerung Marktstefts so an, dass eine neue Empore eingebaut wurde. Dies wiederholte sich 1737. Bevorzugte Plätze mit Gittern gab es bis 1868. Unter Pfarrer Michahelles wurden die abgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StStefMsteft&amp;quot;  details=&amp;quot;19, 20 &amp;quot;/&amp;gt; Pfarrer Berger begann 1934 die Brüstung der Empore mit Bildern aus dem Leben Jesu auszugestalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StStefMsteft&amp;quot;  details=&amp;quot;19 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 TortdKirchbMst.JPG|Torturm der ehemaligen Kirchenburg&lt;br /&gt;
 KibuinMst1.JPG|Blick zum Torturm in der Kirchenburg&lt;br /&gt;
 KibuinMst2.JPG|Innenanlage der Kirchenburg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Friedhof =====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Friedhof (Marktsteft)}}&lt;br /&gt;
Der denkmalgeschützte Friedhof wurde 1584 angelegt und erhielt 1603 eine freistehende Kanzel. Unter den Arkaden befinden sich zahlreiche gut erhaltene Grabsteine aus den vergangenen Jahrhunderten. Besonders die Handels- und Schifferfamilien des 18. Jahrhunderts wurden in den [[Epitaph]]ien verewigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KuKdKTStMsteft&amp;quot; details=&amp;quot;95&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Susanna Berger |Hrsg=Landkreis Kitzingen |Titel=Stadt Marktsteft |Sammelwerk=Kunst- und Kulturführer durch den Landkreis Kitzingen |Auflage=2. |Verlag=Farbendruck Brühl |Ort=Marktbreit |Datum=1993}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== St. Michael =====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Michael (Michelfeld)}}&lt;br /&gt;
Die evangelische Pfarrkirche St. Michael befindet sich im Stadtteil [[Michelfeld (Marktsteft)|Michelfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mainfähre ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Mainfähre Marktsteft}}&lt;br /&gt;
Bis ins Jahr 1955 existierte in Marktsteft eine Fährverbindung über den Main. Bereits im Frühmittelalter bestand nahe dem Ort eine Überfahrtsmöglichkeit, die von den Dorfherren an verschiedene Beständer verpachtet wurde. Die Mainfähre hatte einen großen Einzugsbereich und machte der nahen [[Mainfähre Sulzfeld am Main|Fähre]] in Sulzfeld am Main Konkurrenz. Nachdem die Fähre im 20. Jahrhundert immer mehr zum Zuschussbetrieb geworden war, veräußerte man das Fährrecht 1955 an [[Sulzfeld am Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Marktsteft hat einen evangelischen Posaunenchor und einen Männergesangverein. Leiter ist Walter Dienesch. Von Oktober 2002 bis zum 31. Dezember 2024 gab es die Kesselring-Musikanten unter Leitung von Jochen Münz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Jedes Jahr finden in Marktsteft das Hafenfest, die Kirchweih, das Sonnwendfeuer und der Bürgerball statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Marktsteft hat eine Bibliothek und ein Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Weinbau ===&lt;br /&gt;
Marktsteft ist im Landkreis Kitzingen für seine [[Heckenwirtschaft]]en mit regionalen Spezialitäten (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Blaue Zipfel]]) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Im Süden liegt ein Gewerbegebiet an der Ortsumgehung in Richtung Marktbreit. Mit der [[Brauerei Kesselring]] besteht ein Unternehmen im Ort, das seit dem Jahr 1688 kontinuierlich betrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Marktsteft liegt nahe der [[Autobahn]] [[Bundesautobahn 7|A 7]] (Anschlussstelle 104, Marktbreit). Der Ort hat eine Umgehung durch die [[Staatsstraße 2271]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Marktsteft besitzt eine Grundschule und einen evangelischen Kindergarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* [[TV 1861 Marktsteft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Seit dem ausgehenden 17. Jahrhundert war Marktsteft Sitz der Keerl-Familie, die in der Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach und darüber hinaus zu einigem Einfluss kam. Mit dem Kronenwirt Sebastian Keerl begann der Aufstieg der Familie. Konrad Keerl wurde erster Handlungsvorstand des Handelsplatzes „Stefft“. Sein Sohn Jakob Keerl wurde [[Hofkammerrat]] in Ansbach und hinterließ seiner Heimatstadt mehrere Stiftungen, unter anderem geht die Rektoratsschule auf seine Bemühungen zurück. Seine Tochter Amalia (1805–1830) war die Mutter des Malers [[Anselm Feuerbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;O. A.: &amp;#039;&amp;#039;Kalendarium&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Im Bannkreis des Schwanbergs 1962. Heimat-Jahrbuch für den Landkreis Kitzingen. Würzburg 1962&amp;#039;&amp;#039;. S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Balthasar Böhm († 1530), Kanonikus, Theologe, Schriftsteller&lt;br /&gt;
* Johann Georg Ulmer († um 1670), Geschichtsschreiber, Schriftsteller&lt;br /&gt;
* Samuel Ernst Manger (1757–1822), Hofschiffmann&lt;br /&gt;
* [[Johann Ernst Günther]] (1787–1852), Bürgermeister von Marktsteft und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* Friedrich Wilhelm von Rücker (1803–1870), Professor in Erlangen, Historiker&lt;br /&gt;
* Heinrich Höhn (1816–1900), Unternehmer, Höhn war Inhaber eines Delikatessengeschäfts in Berlin und trat in Marktsteft als Stifter in Erscheinung, er erhielt das Ehrenbürgerrecht&amp;lt;ref&amp;gt;o. A.: &amp;#039;&amp;#039;Kalendarium&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Im Bannkreis des Schwanbergs 1971. Heimat-Jahrbuch für den Landkreis Kitzingen&amp;#039;&amp;#039;. Würzburg 1971. S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Julius Schunck]] (1822–1857), Vikar, Stifter und Herausgeber, Schunk war Geistlicher in Marktsteft und starb in der Stadt&amp;lt;ref&amp;gt;O. A.: &amp;#039;&amp;#039;Kalendarium&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Im Bannkreis des Schwanbergs 1970. Heimat-Jahrbuch für den Landkreis Kitzingen&amp;#039;&amp;#039;. Würzburg 1970. S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ludwig von Reizenstein (1826–1885), Architekt und Schriftsteller&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Biographie: [https://www.deutsche-biographie.de/pnd129532193.html &amp;#039;&amp;#039;Ludwig von Reizenstein&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 13. Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Theodor Schöntag (1840–1908), Geschichtsschreiber&amp;lt;ref&amp;gt;Klarmann, Johann Ludwig: &amp;#039;&amp;#039;Der Steigerwald in der Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039;. S. 203.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Andreas Gerhard Wilhelm Töpfer (* in [[Lichtenstein (Pfarrweisach)|Lichtenstein]]; † 1916 in Marktsteft), Präparandenhauptlehrer, Leiter der Präparandenschule Marktsteft von 1866–1903&amp;lt;ref&amp;gt;o. A.: &amp;#039;&amp;#039;Kalendarium&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Im Bannkreis des Schwanbergs 1971. Heimat-Jahrbuch für den Landkreis Kitzingen&amp;#039;&amp;#039;. Würzburg 1971. S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Jörg Geuder]] (1861–1935), Gartenschriftsteller, Dichter und Sprachpfleger, besuchte zur Ausbildung als Lehrer ab 1874 die Präparandenschule Marktsteft&lt;br /&gt;
* [[Karl Freytag (Lehrer)|Karl Freytag]] (1866–1945), Lehrer, Schulleiter, Künstler &lt;br /&gt;
* [[Albert Kesselring]] (1885–1960), deutscher [[Generalfeldmarschall]] und Luftwaffenoffizier&lt;br /&gt;
* [[Michael Kesselring (Psychologe)|Michael Kesselring]] (1889–1963), deutscher Pädagoge und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Alte und neue Wappen im Landkreis Kitzingen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Landkreises Kitzingen 1980. [[Im Bannkreis des Schwanbergs]]&amp;#039;&amp;#039;. Kitzingen 1980. S. 53–70&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken |Stichwort= Steft |Band=5 |Sp=415 |SpBis= 417}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Landkreis Kitzingen&lt;br /&gt;
   |Titel=Kunst- und Kulturführer durch den Landkreis Kitzingen&lt;br /&gt;
   |Auflage=2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Farbendruck Brühl&lt;br /&gt;
   |Ort=Marktbreit&lt;br /&gt;
   |Datum=1993}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Georg Lill, Friedrich Karl Weysser&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Kunstdenkmäler von Unterfranken &amp;amp; Aschaffenburg&lt;br /&gt;
   |TitelErg=II Stadt und Bezirksamt Kitzingen&lt;br /&gt;
   |Reihe=Die Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern&lt;br /&gt;
   |BandReihe=3&lt;br /&gt;
   |Verlag=R. Oldenbourg Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1983}}&lt;br /&gt;
* Johann Ludwig Klarmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Steigerwald in der Vergangenheit. Ein Beitrag zur fränkischen Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;. Gerolzhofen&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; 1909&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-406-59131-0|Seiten=143}} &amp;lt;!-- Reitzenstein --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach 1761 |STICHWORT=Stefft |SEITE=777 |SEITE_BIS=783}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.marktsteft.de/ Offizielle Internetseite der Stadt Marktsteft]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9675149}}&lt;br /&gt;
* [http://xmediabureau.de/wp-content/themes/child_xmediabureau/assets/panos/marktsteft/marktsteft.html Marktsteft: Blick auf Kirchenburg und Torturm – Interaktives Panorama]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Kitzingen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Marktsteft&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4100535-1|VIAF=245012367}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Kitzingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Franken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1197]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1819]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marktsteft| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Kitzingen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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