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	<title>Marktsegmentierung - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marktsegmentierung&amp;diff=78547&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nina: keine sinnvolle Zwischenüberschrift, siehe WP:WSIGA#Überschriften und Absätze</title>
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		<updated>2025-12-08T19:14:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;keine sinnvolle Zwischenüberschrift, siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:WSIGA&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:WSIGA (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:WSIGA#Überschriften und Absätze&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Marktsegmentierung in der Marktforschung und Marketinglehre. [[Segmentationstheorie]]n befassen sich mit der Funktionsweise von Arbeitsmärkten.}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marktsegmentierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in der [[Betriebswirtschaftslehre]] und im [[Marketing]] die Aufteilung eines [[Markt]]es in [[Marktsegment]]e nach bestimmten Kriterien sowie die [[Marktbearbeitung]] dieser Marktsegmente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktsegmentierung bildet einen Teilbereich der [[Segmentierung (Ökonomik)|Segmentierung]] in der [[Mikroökonomie]]. Sie hat den Zweck, die richtigen [[Produkt (Wirtschaft)|Produkte]] oder [[Dienstleistung]]en den richtigen [[Kunde]]n anzubieten. Deshalb wird die Marktsegmentierung durch die angebotenen [[Produktgruppe]]n, [[Marketing-Mix]] und [[Zielgruppe]]n vorgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Marktsegmentierung/_ASXDjzZyqUC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Marktsegmentierung+lexikon&amp;amp;pg=PA258&amp;amp;printsec=frontcover Werner Pepels, &amp;#039;&amp;#039;Marktsegmentierung&amp;#039;&amp;#039;, in: Werner Pepels (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Marktsegmentierung: Erfolgsnischen finden und besetzen&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 30 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Gesamtmarkt aller aktuellen und potenziellen Kunden wird in Segmente aufgeteilt, die [[Nachfrage]]r mit möglichst ähnlichem [[Konsumverhalten]] und ähnlichen [[Einstellung (Psychologie)|Einstellungen]] enthalten. Die Segmente sollen intern homogen sein und sich von anderen Gruppen möglichst stark unterscheiden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Das_neue_Lexikon_der_Betriebswirtschafts/eWbpBQAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Marktsegmentierung+lexikon&amp;amp;pg=PA834&amp;amp;printsec=frontcover Siegfried G. Häberle, &amp;#039;&amp;#039;Das neue Lexikon der Betriebswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 2008, S. 834]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Marktsegmentierung muss der Markt in heterogene [[Teilmarkt|Teilmärkte]] aufgeteilt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Pepels, &amp;#039;&amp;#039;Marktsegmentierung&amp;#039;&amp;#039;, in: Werner Pepels (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Marktsegmentierung: Erfolgsnischen finden und besetzen&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt; Marktsegmentierung umfasst sowohl die Aufteilung eines Gesamtmarktes in Marktsegmente als auch die Marktbearbeitung eines oder mehrerer dieser Marktsegmente&amp;lt;ref&amp;gt;Heribert Meffert, &amp;#039;&amp;#039;Marketing. Grundlagen marktorientierter Unternehmensführung. Konzepte – Instrumente – Praxisbeispiele. Mit neuer Fallstudie VW Golf&amp;#039;&amp;#039;, 8. Aufl., Gabler, Wiesbaden, 2000, S. 181; ISBN 978-3-8349-2760-6&amp;lt;/ref&amp;gt; mittels geeigneter [[Marketinginstrument]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Runia/Frank Wahl/Olaf Geyer/Christian Thewißen, &amp;#039;&amp;#039;Marketing&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg Wissenschaftsverlag GmbH, München, 2005, S. 85; ISBN 978-3-11-058457-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Unterschieden wird allgemein einerseits zwischen demografischen, sozio-ökonomischen und psychografischen Kriterien und andererseits nach dem Kaufverhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Gabler_Lexikon_Auslands_Gesch%C3%A4fte/pEj3BQAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Preissensivit%C3%A4t+lexikon&amp;amp;pg=PA417&amp;amp;printsec=frontcover Georg Walldorf, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Lexikon Auslands-Geschäfte&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 417]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Allgemeine Kriterien:&lt;br /&gt;
** [[Demografie|demografische]]: [[Lebensalter]], [[Familienstand]], [[Biologisches Geschlecht|Geschlecht]], [[Privathaushalt|Haushaltsgröße]], [[Religion]];&lt;br /&gt;
** [[Sozioökonomie|sozio-ökonomische]]: [[Beruf]], [[Einkommen]], [[Schulbildung]], [[soziale Schicht]], [[sozialer Status]];&lt;br /&gt;
** [[Psychografie|psychografische]]: [[Emotion]], [[Lebensstil]], [[Motivation]], [[Persönlichkeitsmerkmal]]e, [[Risikobereitschaft]].&lt;br /&gt;
* [[Kaufverhalten]]: [[Kaufentscheidung|Käufer]] ([[Laufkunde]], [[Stammkunde]]), Nichtkäufer, [[Nachfrageelastizität]], [[Preissensivität]], [[Response (Marketing)|Response]] oder [[Zahlungsbereitschaft (Volkswirtschaft)|Zahlungsbereitschaft]].&lt;br /&gt;
Diese Marktsegmente betreffen die Kunden und heißen deshalb &amp;#039;&amp;#039;Kundensegmentierung&amp;#039;&amp;#039;. Die Bildung von Käuferschichten nach sozio-demografischen Merkmalen oder Freizeitinteressen wurde von [[Horst Kliemann]] vorgeschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Brockhoff, &amp;#039;&amp;#039;Betriebswirtschaftslehre in Wissenschaft und Geschichte: Eine Skizze&amp;#039;&amp;#039;, Gabler, 2. Auflage, 2006, S. 165; ISBN 3-8349-2576-4&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Segmente können auch nach  Produkten oder [[Produktgruppe]]n gebildet werden (&amp;#039;&amp;#039;Produktsegmentierung&amp;#039;&amp;#039;). Entscheidend ist auch, ob die Marktsegmentierung in einem [[Massenmarkt]], [[Nischenmarkt]], [[Wachstumsmarkt]] oder [[Zukunftsmarkt]] erfolgen soll, ob noch [[Marktpotenzial]]e vorhanden sind, [[Marktsättigung]] oder gar ein [[Schrumpfmarkt]] vorliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem wird bei [[Exporteur]]en unterschieden zwischen der &amp;#039;&amp;#039;integralen&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;intranationalen Marktsegmentierung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried G. Häberle, &amp;#039;&amp;#039;Das neue Lexikon der Betriebswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 2008, S. 834&amp;lt;/ref&amp;gt; Die integrale versucht, über [[Staatsgrenze]]n hinweg Konsumenten mit ähnlichen Bedürfnissen und Konsumverhalten zu identifizieren. Dagegen untersucht die intranationale Segmentierung jeden einzelnen [[Staat]] für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Segmentierungskriterien ==&lt;br /&gt;
Mögliche Segmentierungskriterien lassen sich in Kategorien einteilen, die auch kombinativ zur Marktaufteilung genutzt werden. Sinnvolle und anwendbare Segmentierungskriterien sollten dabei folgenden Anforderungen genügen:&lt;br /&gt;
* Sie müssen kaufverhaltensrelevant sein, d.&amp;amp;nbsp;h. aktuelles und zukünftiges Konsumentenverhalten möglichst sicher in Segmente gliedern.&lt;br /&gt;
* Sie sollten mittels bewährter Marktforschungsmethoden messbar und verifizierbar sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Freter, &amp;#039;&amp;#039;Marktsegmentierung. Kundenorientierte Markterfassung und Bearbeitung&amp;#039;&amp;#039;, Kohlhammer, 2. Aufl., Stuttgart, 2008, S. 43; ISBN 978-3-17-007492-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Sie müssen eine zeitliche Stabilität der auf das Segment bezogenen Informationen mindestens für eine Planungsmethode gewährleisten.&lt;br /&gt;
* Die [[Wirtschaftlichkeit]] des Aufwands der Segmentierung und der dafür erforderlichen Analyse muss im Rahmen von Kosten und Nutzen tragbar sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Backhaus, &amp;#039;&amp;#039;Investitionsgütermarketing&amp;#039;&amp;#039;, Vahlen Franz GmbH, 4. Aufl., 1995, S. 158 ff.; ISBN 978-3-8006-1390-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notwendige Eigenschaften für die gebildeten Segmente:&lt;br /&gt;
* Sie sollten sich anhand von gewählten Variablen einfach identifizieren lassen.&lt;br /&gt;
* Sie müssen marktrelevant sein, die Segmente müssen einen wesentlichen Teil des Marktes abbilden können.&lt;br /&gt;
* Stabilität (siehe Variablenkriterien)&lt;br /&gt;
* Sie sollten erreichbar sein, die Segmente sollen auf Marketingmaßnahmen angesprochen werden können (&amp;#039;&amp;#039;targeting&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Sie sollten ansprechbar sein, die Segmente sollen auf Marketingmaßnahmen einheitlich reagieren.&lt;br /&gt;
* Eine Identifizierung der Segmente soll Anleitung für Entscheidungen bezüglich einer effektiven Spezifikation von Marketinginstrumenten geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demografisch ===&lt;br /&gt;
[[Demographie]] setzt an äußerlichen und daher leicht erfassbaren Merkmalen an. Es werden drei Untergruppen demographischer Marktsegmentierungskriterien unterschieden:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sozio-Geographisch&amp;#039;&amp;#039; z.&amp;amp;nbsp;B. die Aufteilung in [[Nielsengebiet]]e oder [[ACORN (Geodemografie)|ACORN]],&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sozio-Ökonomisch&amp;#039;&amp;#039; z.&amp;amp;nbsp;B. Beruf, Einkommen, Haushaltsgröße, Ausbildung usw.,&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sozio-Demographisch&amp;#039;&amp;#039; z.&amp;amp;nbsp;B. Alter, Geschlecht, Größe, Gewicht, Familienstände, Anzahl der Kinder im Haushalt, Nationalität, Religionszugehörigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geografisch ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Makrodaten|Makro-Geographisch]]:&amp;#039;&amp;#039; Staaten, Bundesländer, Regionen, Kreise, Städte, Gemeinden. Ferner wird zwischen Land- und Stadtbevölkerung oder nach verschiedenen Ortsgrößen differenziert.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Mikrodaten|Mikro-Geographisch]]&amp;#039;&amp;#039; als Weiterführung der geographischen Segmentierung bezeichnet Lebensräume, die von Menschen mit gleichen Werten, gleichem Lebensstil oder Sozialstatus gemeinsam eingenommen werden. Dies wird auch als Neighbourhood-Affinität bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Heribert Meffert, &amp;#039;&amp;#039;Marketing : Grundlagen marktorientierter Unternehmensführung: Konzepte, Instrumente, Praxisbeispiele; mit neuer Fallstudie VW Golf&amp;#039;&amp;#039;, Wiesbaden Gabler, 2000, ISBN 978-3-409-69017-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Psychografisch ===&lt;br /&gt;
Bezieht sich auf allgemeine Persönlichkeitsmerkmale der aktuellen und potenziellen Käufer sowie auf produktspezifische Merkmale.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Persönlichkeitseigenschaft]]en&amp;#039;&amp;#039; z.&amp;amp;nbsp;B. Lebensstil [[Activities, Interests, Opinions|AIO]], Typologien wie [[Yuppie]]s, [[Double income no kids]] (DINKs) oder [[Skippie]]s, Konzepte wie [[VALS]] oder [[Sinus-Milieu]]s.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Produktspezifisch&amp;#039;&amp;#039; segmentiert nach absatzrelevanten Kriterien, z.&amp;amp;nbsp;B. den Eigenschaften des Produktes ([[Grundnutzen]], Zusatznutzen), [[Ökonomisches Gut|Güterklassen]], Art des Konsums bzw. Verbrauches, [[Bedarf]]sformen, technologischer Einsatz.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Szene-Marketing&amp;#039;&amp;#039;: [[Szene (Volkskunde)|Szenen]] sind Zusammenschlüsse von Menschen mit gleichen Werten, Treffpunkten, Kleidungsstilen und sogar Sprachgebräuchen und Zeichencodierungen sowie einem ähnlichen Konsumverhalten. Bei neuen Trendsportarten wird von Firmen oftmals Szene-Marketing betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhaltensorientiert/Beobachtbares Kaufverhalten ===&lt;br /&gt;
Umfasst Kriterien des [[Informationsverhalten|Informations-]], [[Kaufverhalten|Kauf-]] und [[Verwendungsverhalten]]s (verhaltensbezogene Segmentierungskriterien) sowie der Markentreue. Diese Art der Segmentierung wird auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Benefit-Segmentierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und umfasst:&amp;lt;ref&amp;gt;Jochen Becker, &amp;#039;&amp;#039;Marketing-Konzeption&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 275 f.; ISBN 978-3-8006-5759-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* das [[Preisverhalten]] (Preislage, Sonderangebotsnutzung),&lt;br /&gt;
* die [[Mediennutzung]] (Art und Zahl der Medien, Nutzungsintensität),&lt;br /&gt;
* das [[Zahlungsverhalten]] (Zahlungsmoral, Einhaltung der [[Zahlungsbedingung]]en)&lt;br /&gt;
* die Einkaufsstättenwahl ([[Betriebsform]]en, Einkaufsstättentreue) und&lt;br /&gt;
* die Produktwahl ([[Marke (Recht)|Markenwahl]], Kaufvolumen, [[Verbrauchsintensität]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hybride Segmentierungs-Ansätze ===&lt;br /&gt;
Kombinieren mehrere Segmentierungsvariablen, um eine effizientere Einteilung zu erreichen:&lt;br /&gt;
* „demographisch-psychographische Profile“ werden oft eingesetzt, um den Empfängerkreis eines Mediums zu beschreiben ([[Sinus-Milieu]]s);&lt;br /&gt;
* „geodemographische Segmentierung“ beruht darauf, dass Bewohner eines bestimmten Ortsteils oft gleiche finanzielle Mittel, [[Präferenz (Wirtschaftswissenschaften)|Präferenzen]], Lifestyles und Konsumgewohnheiten haben. Dies hilft für direktes Marketing und Planung für Handelsfilialen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Segmentierung nach Rentabilität ===&lt;br /&gt;
Kunden mit derselben Profitabilität teilen oft dieselben Erwartungen. Die verschiedenen Stufen der [[Customer Pyramid]] werden unterschiedlich behandelt, so dass entsprechende Erwartungen erfüllt werden und das Unternehmen seine Ressourcen in die richtigen Einsatzgebiete lenkt. Die [[Grundstrategie]]n sind dabei Kunden der mittleren Stufen aufsteigen zu lassen und sich von den unrentablen Kunden der untersten Stufe zu befreien. Das Konzept wird unter anderem in Serviceunternehmen eingesetzt (Hotels, Banken, Versicherungen usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung und Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
In der Betriebswirtschaftslehre werden Märkte oft nach [[Kundentyp]]en segmentiert, während in der [[Volkswirtschaftslehre]] Kriterien wie die sogenannte [[Substitutionslücke]] oder das Konzept des [[Relevanter Markt|Relevanten Marktes]] eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eng im Zusammenhang mit der Marktsegmentierung stehen die Begriffe der [[Zielgruppe]] und des [[Geschäftsfeld]]s.&lt;br /&gt;
;Zielgruppen&lt;br /&gt;
:spielen vor allem in der Marktbearbeitung eine Rolle. Hier geht es darum, innerhalb eines Marktsegments verschiedene Kundengruppen (Zielgruppen) mit geeigneten [[Kommunikationsinstrument]]en und den entsprechenden [[Distributionskanal|Distributionskanälen]] anzusprechen ({{enS|Targeting}}).&lt;br /&gt;
;Strategische Geschäftsfelder&lt;br /&gt;
:[[Strategisches Geschäftsfeld|Strategische Geschäftsfelder]] sind enger mit den Marktsegmenten verknüpft. Der Unterschied liegt hier im [[Aggregation (Wirtschaft)|Aggregationsniveau]]. Während bei der Abgrenzung von Geschäftsfeldern relativ grobe Kriterien angewandt werden, wird bei der Marktsegmentierung detaillierter vorgegangen. Bei stark kundenorientiert ausgerichteten Unternehmen können sich Geschäftsfelder und Marktsegmente stark überlappen.&lt;br /&gt;
;Teilmärkte&lt;br /&gt;
:[[Teilmarkt|Teilmärkte]] sind als angebotsseitig aufgeteilte Segmente strikt von den stets nachfrageseitig zu verstehenden Marktsegmenten zu trennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Runia/Frank Wahl/Olaf Geyer/Christian Thewißen, &amp;#039;&amp;#039;Marketing&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg Wissenschaftsverlag GmbH, München, 2005, S. 85–86&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marktsegmentierung ist situativ. Die spezifischen Aufgaben der Unternehmen im Marketing und [[Vertrieb]] legen den Blickwinkel der Segmentierung fest. Nicht zuletzt bestimmen auch die verfügbaren [[Marktdaten]] den Segmentierungsansatz. Vielfach werden verschiedene Segmentierungen in ein und demselben Unternehmen nebeneinander gelebt. Die Herausforderung besteht darin, die einzelnen Ansätze aus verschiedenen Unternehmensteilen miteinander zu koordinieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Position innerhalb des Marketing ==&lt;br /&gt;
Die Marktsegmentierung nimmt innerhalb des Marketing eine zentrale Stellung ein und ist eines der meist diskutierten Konzepte in den [[Wirtschaftswissenschaft]]en. Sie wird als „Schlüssel zum Markterfolg“&amp;lt;ref&amp;gt;Von Art Weinstein als „Key to market success“ bezeichnet: In: Art Weinstein, &amp;#039;&amp;#039;Market Segmentation. Using Demographics, Psychographics and Other Niche Marketing Techniques to Predict and Model Consumer Behaviour&amp;#039;&amp;#039;, Irwin Professional Publishing, 1994, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; gesehen, da erst sie den Grundgedanken des Marketing – die konsequente Ausrichtung an Kundenwünschen – konkret ermögliche.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Benkenstein, &amp;#039;&amp;#039;Entscheidungsorientiertes Marketing. Eine Einführung&amp;#039;&amp;#039;, Gabler, 2001, S. 51; ISBN 978-3-409-12262-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Segmentierungsgrad ==&lt;br /&gt;
Beim Grad der angewandten Segmentierung wird unterschieden zwischen:&amp;lt;ref&amp;gt;Philip Kotler/Friedhelm Bliemel, &amp;#039;&amp;#039;Marketing-Management&amp;#039;&amp;#039;, Schäffer-Poeschel Verlag, 10. Aufl., Stuttgart, 2001, S. 418; ISBN 978-3-7910-1689-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Null-Segmentierung (S = 0 %)&lt;br /&gt;
:Hierbei wird kein Unterschied innerhalb der Menge der potentiellen Käufer gemacht ([[Massenmarkt]]strategie). Ein Unternehmen, welches solch eine Strategie betreibt, sieht keinen produktbezogenen Sinn in einer Marktaufteilung, und zielt auf eine undifferenzierte Besetzung von Massenmärkten.&lt;br /&gt;
;Segmentbildung im engeren Sinn (S &amp;gt; 0 % und &amp;lt; 100 %)&lt;br /&gt;
:Ein Marktsegment besteht hierbei aus einer größeren identifizierbaren [[Kundengruppe]] innerhalb eines Marktes, und ist durch relevante Segmentierungskriterien wie Alter, Einkommen, sozialer Status etc. abgrenzbar. Dadurch wird eine zielgenaue Bearbeitung des Segments mittels Marketinginstrumenten möglich.&lt;br /&gt;
;Nischenbildung (S &amp;gt; 0 % und &amp;lt; 100 %)&lt;br /&gt;
:Die [[Marktnische|Nischenbildung]] kann als eine feinere Untersegmentierung von Marktsegmenten verstanden werden. Dies ist sinnvoll, wenn zwischen den Kundenbedürfnissen – auch innerhalb eines Segments – große Unterschiede bestehen, oder bei lokal begrenzten Angeboten. Eine größenbezogene genaue Abgrenzung zwischen Segment und Nische ist kaum möglich.&lt;br /&gt;
;Atomisierte Segmentierung (S = 100 %)&lt;br /&gt;
:Diese betrachtet prinzipiell jeden einzelnen Kunden als ein eigenes Segment ({{enS|Segment of One}}). Beispiele hierfür sind die Maßanfertigung von Kleidung oder die Herstellung von [[Unikat]]en, bei denen der Kunde auf die Gestaltung des Produkts Einfluss nehmen kann. Das Prinzip der [[Mass Customization]] verbindet die [[Massenfertigung]] der &amp;#039;&amp;#039;Null-Segmentierung&amp;#039;&amp;#039; mit dem Ansatz der &amp;#039;&amp;#039;atomisierten Segmentierung&amp;#039;&amp;#039; (z.&amp;amp;nbsp;B. Anpassung des Massenproduktes der [[Dell]]-Computer an individuelle Wünsche).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewertung ==&lt;br /&gt;
Der demographische und der psychographische Ansatz der Marktsegmentierung können lediglich [[Korrelation]]en zwischen Eigenschaften und Ergebnissen darstellen. Kundengruppen mit gleichen demographischen Merkmalen können ein durchaus unterschiedliches Konsumverhalten aufweisen. Erst dann, wenn die Marketingtheorie Kausalitäten aufzeigt und verhaltensbezogene Segmentierungskriterien entwickelt, kann das Marketingmanagement erkennen, welche Eigenschaften, Funktionen und welche [[Positionierung (Marketing)|Positionierung]] die Kunden veranlasst, ein Produkt zu kaufen. „Unternehmen, die ihre Produkte auf die Umstände ausrichten, unter denen die Kunden die Produkte verwenden anstatt auf die Kunden selbst sind auch diejenigen, die erfolgreich neue Produkte auf den Markt bringen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Clayton M. Christensen/Malcolm E Raynor, &amp;#039;&amp;#039;The Innovator&amp;#039;s Solution&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 185 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen ==&lt;br /&gt;
Die Aufteilung des Gesamtmarktes in bezüglich ihrer Marktreaktion intern homogene und untereinander heterogene Untergruppen (Marktsegmente) stellt eine Marktaufteilung der Konsumenten dar, wobei die [[Grundgesamtheit]] zunächst unbekannt ist. Dabei ist es hilfreich, zunächst zwischen Nichtkäufern und potenziellen bzw. aktuellen Käufern zu unterscheiden, wobei sich die Segmentierung insbesondere auf die letzteren Gruppen bezieht. Die Anforderungen an die möglichen Segmentierungskriterien können wie folgt beschrieben werden.&lt;br /&gt;
# Kaufverhaltensrelevanz: Die Segmentierungskriterien müssen einen relevanten Bezug zum Kaufverhalten der Konsumenten aufzeigen.&lt;br /&gt;
# Eignung für den Einsatz des absatzpolitischen Instrumentariums: Die Ausprägungen der Segmentierungskriterien sollten Ansatzpunkte für den gezielten Einsatz der absatzpolitischen Instrumente bieten (sog. [[Marketing-Mix|marketingmixbezogene]] Reaktionskoeffizienten).&lt;br /&gt;
# Zugänglichkeit bzw. Erreichbarkeit: Die ausgewählten Segmentierungskriterien sollten eine gezielte [[Kommunikationspolitik|Kommunikations-]] und [[Distributionspolitik]] der gewählten Segmente ermöglichen. Beispielsweise sollten sich durch die gewählten Segmentierungskriterien Zielgruppen mit gleichem Medien-Nutzungsverhalten ermitteln lassen.&lt;br /&gt;
# Messbarkeit (Operationalität): Die gewählten Segmentierungskriterien sollten eine Abgrenzung mit vorhandenen Marktforschungsmethoden erlauben. Leicht zugänglich und daher oft genutzt sind daher [[Demographie|demographische]] Kriterien wie Einkommen, Alter, Geschlecht usw.&lt;br /&gt;
# Zeitliche Stabilität: Die Segmentierungskriterien sollten eine gewisse zeitliche Stabilität aufweisen, so dass ein längerfristiger Einsatz der absatzpolitischen Instrumente möglich ist.&lt;br /&gt;
# [[Wirtschaftlichkeit]]: Letztlich sollten die Kriterien Segmente abgrenzen helfen, deren Bearbeitung sich lohnt.&lt;br /&gt;
Die Erhebung der Kriterien hat derart zu erfolgen, dass der sich aus der Segmentierung ergebende Nutzen größer ist als die anfallenden Kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marktsegmentierung bei Investitionsgütern ==&lt;br /&gt;
Im Vergleich zum [[Konsumgütermarketing]] ({{enS|Consumer Marketing}}) unterliegt das [[Investitionsgütermarketing]] ({{enS|Industrial Marketing}}) anderen Rahmenbedingungen: Die Nachfrage ist häufig eine abgeleitete Nachfrage; so bedingt die Nachfrage nach Strom die Nachfrage nach einem Kraftwerk usw. – Darüber hinaus ist das Beschaffungsverhalten, geprägt durch [[Buying Center]], häufig multipersonal und formalisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Segmentierungskriterien sind z.&amp;amp;nbsp;B.:&lt;br /&gt;
* [[Betriebsgröße]],&lt;br /&gt;
* [[Wirtschaftszweig|Branche]],&lt;br /&gt;
* [[Lage (Immobilie)|Lage]] und [[Standort]] ([[Region]], [[Staat]]),&lt;br /&gt;
* Neukunden bzw. mögliche [[Interessenten]]/Bestandskunden.&lt;br /&gt;
Im Vergleich zum Konsumgütermarketing sind über die potenziellen Kunden im Investitionsgütermarketing wesentlich mehr Informationen für die Marktsegmentierung aus Sekundärquellen zugänglich, wie z.&amp;amp;nbsp;B.&lt;br /&gt;
* Messekataloge,&lt;br /&gt;
* Branchenverzeichnisse,&lt;br /&gt;
* [[Internet]],&lt;br /&gt;
* [[Wirtschaftsauskunftei]]en wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Creditreform]] oder [[Intrum Justitia]],&lt;br /&gt;
* Presse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele der Marktsegmentierung ==&lt;br /&gt;
* Marktidentifizierung&lt;br /&gt;
** Abgrenzung des relevanten Gesamtmarktes&lt;br /&gt;
** Bestimmung der relevanten Teilmärkte&lt;br /&gt;
** Auffinden vernachlässigter Teilmärkte (Marktlücken, Marktnischen)&lt;br /&gt;
* Bessere Befriedigung der Konsumentenbedürfnisse&lt;br /&gt;
* Erzielung von [[Wettbewerbsvorteil]]en&lt;br /&gt;
* Vermeidung von [[Substitutionseffekt]]en zwischen den Märkten im eigenen Sortiment&lt;br /&gt;
* Rechtzeitige Beurteilung von Neueinführungen der Konkurrenz und rechtzeitiges Ergreifen von Gegenmaßnahmen&lt;br /&gt;
* Beurteilung der eigenen Markenpositionierung im Vergleich zur Positionierung der Konkurrenzprodukte&lt;br /&gt;
* Richtige Positionierung von Neuprodukten&lt;br /&gt;
* Präzisierung der Zielgruppen eingeführter Marken (evtl. Umpositionierung)&lt;br /&gt;
* Fundierte Prognose der (segmentspezifischen) Marktentwicklung&lt;br /&gt;
* Exaktere Ableitung von [[Marktreaktionsfunktion]]en&lt;br /&gt;
* Gezielter Einsatz der Marketing-Instrumente&lt;br /&gt;
* Optimale Allokation des Marketing-Budgets auf einzelne Segmente&lt;br /&gt;
* Erhöhung der [[Zielerreichung]]sgrade (z.&amp;amp;nbsp;B. Erhöhung des Gewinns oder Umsatzes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Statistische Segmentierungsverfahren ==&lt;br /&gt;
Die statistische Marktsegmentierung bedient sich statistischen Verfahren des [[Data-Mining]], um den Gesamtmarkt in intern [[Homogenität (Soziologie)|homogene]] und untereinander [[Heterogenität|heterogene]] [[Marktsegment]]e aufzuteilen. Insbesondere die Kombination aus [[Faktorenanalyse|Faktoren-]] und [[Clusteranalyse]] haben sich hier als nützlich erwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Segmentierungsformen ==&lt;br /&gt;
Typische Marktsegmentierung sind [[Börsensegment]]e, [[Hochpreisstrategie]], [[Niedrigpreispolitik]] oder Zielgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Börsensegmente sind eine Unterteilung an der [[Wertpapierbörse]], wonach die gehandelten [[Effekten]] bestimmte [[Börsenzulassungs-Verordnung|Zulassungs-]] und [[Publizitätspflicht|Publizitätsvoraussetzungen]] oder Folgepflichten zu erfüllen haben. Hochpreis- und Niedrigpreispolitik zielen auf das [[Preisniveau]] bestimmter Produktgruppen ab ([[Luxusgut|Luxusgüter]] oder [[Billigsortiment]]e). Es handelt sich oft um [[Substitutionsgut|Substitutionsgüter]] (wie [[Champagner]] oder [[Sekt]]), die im Regelfall von einer bestimmten Käuferschicht nachgefragt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Zielgruppen gibt es drei Kategorien, die [[Qualitätskäufer]], die [[Schnäppchenjäger]] und die [[Smart Shopper]]:&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Eggert, &amp;#039;&amp;#039;Wettbewerbliches Umfeld: Konsumenten – Lieferanten – Konkurrenten&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 30 ff.; ISBN 978-3-409-14298-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Qualitätskäufer&amp;#039;&amp;#039; können es sich leisten, für ihre Einkäufe viel Geld auszugeben und achten auf [[Produktqualität|Produkt-]] oder [[Dienstleistungsqualität]] und weniger auf den [[Preis (Wirtschaft)|Preis]].&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Schnäppchenjäger&amp;#039;&amp;#039; müssen [[sparen]] und gezielt nach [[Angebot (Betriebswirtschaftslehre)|Angeboten]] (Schnäppchen wie [[Abverkauf]], [[Ausverkauf]], [[Rabatt]], [[Räumungsverkauf]], [[Saisonschlussverkauf]] oder [[Sonderangebot]]) suchen, die ohnehin im unteren Preissegment ([[Billigsortiment]]) liegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Supply_Chain_Management_und_Supply_Chain/XWyNkdrkMlkC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Smart+Shopper+schn%C3%A4ppchenj%C3%A4ger&amp;amp;pg=PA48&amp;amp;printsec=frontcover#spf=1615583347580 Tobias Lenz, &amp;#039;&amp;#039;Supply Chain Management und Supply Chain Controlling in internationalen Unternehmen&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 48]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Smart Shopper&amp;#039;&amp;#039; dagegen fragen bei begrenztem [[Budget]] maximale Produkt- oder Dienstleistungsqualität zu minimalem Preis nach.&lt;br /&gt;
Teure Güter/Dienstleistungen werden von nicht [[Preissensivität|preissensiblen]] Qualitätskäufern erworben, angemessene von Smart Shoppern und billige von Schnäppchenjägern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Marktsegmentierung dient letztlich der [[Gewinnmaximierung]]. Sie Zielt auf die Abschöpfung der [[Konsumentenrente]] und die Beibehaltung der [[Produzentenrente]] ab, indem die unterschiedliche Zahlungsbereitschaft und Leistungserwartung der Nachfrager genutzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Pepels, &amp;#039;&amp;#039;Marktsegmentierung&amp;#039;&amp;#039;, in: Werner Pepels (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Marktsegmentierung: Erfolgsnischen finden und besetzen&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 23&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem ermöglicht sie eine Prognose der [[Marktentwicklung]], denn eine [[Marktanalyse]] soll das künftige [[Marktpotenzial]] an [[Kaufkraft (Konsum)|Kaufkraft]] ermitteln.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Pepels, &amp;#039;&amp;#039;Marktsegmentierung&amp;#039;&amp;#039;, in: Werner Pepels (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Marktsegmentierung: Erfolgsnischen finden und besetzen&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jochen Becker: &amp;#039;&amp;#039;Marketing-Konzeption. Grundlagen des ziel-strategischen und operativen Marketing-Managements.&amp;#039;&amp;#039; 9. aktualisierte und ergänzte Auflage. Vahlen, München 2009, ISBN 978-3-8006-3694-5.&lt;br /&gt;
* Clayton M. Christensen, Michael E. Raynor: &amp;#039;&amp;#039;The Innovator&amp;#039;s Solution. Creating and sustaining successful Growth.&amp;#039;&amp;#039; Harvard Business School Press, Boston MA 2003, ISBN 1-57851-852-0.&lt;br /&gt;
* Hermann Freter: &amp;#039;&amp;#039;Markt- und Kundensegmentierung. Kundenorientierte Markterfassung und -bearbeitung.&amp;#039;&amp;#039; 2. vollständig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-17-018319-3.&lt;br /&gt;
* Inga Höhne: &amp;#039;&amp;#039;Radionutzung im Kontext von Lebensstilen. Eine empirische Studie über das Mediennutzungsverhalten am Beispiel des Ballungsraums Berlin&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe Socialia&amp;#039;&amp;#039; 96). Dr. Kovač Verlag, Hamburg 2008, ISBN 978-3-8300-3992-1 (Zugleich: Düsseldorf, Univ., Diss., 2008).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4037644-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marketing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marketinglehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marktforschung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marktpsychologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nina</name></author>
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