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	<title>Marktkirche (Essen) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T21:37:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marktkirche_(Essen)&amp;diff=1194880&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: Entferne Kategorie:Hallenkirche; Ergänze Kategorie:Hallenkirche in Nordrhein-Westfalen</title>
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		<updated>2025-07-14T14:50:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Hallenkirche&quot; title=&quot;Kategorie:Hallenkirche&quot;&gt;Kategorie:Hallenkirche&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Hallenkirche_in_Nordrhein-Westfalen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Hallenkirche in Nordrhein-Westfalen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Hallenkirche in Nordrhein-Westfalen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Essen 2011 10.jpg|mini|hochkant=1.5|Marktkirche in Essen (2011)]]&lt;br /&gt;
Die [[Essen]]er &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marktkirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bis Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts &amp;#039;&amp;#039;Gertrudiskirche&amp;#039;&amp;#039;, liegt in der [[Stadtkern (Essen)|Essener Innenstadt]] am Markt, dem ursprünglichen Essener Marktplatz, der einst wirtschaftliches, politisches und religiöses Zentrum der Stadt war. Die im Ursprung [[Romanik|romanische]], nach teilweisem Wiederaufbau [[Gotik|spätgotische]] [[Hallenkirche]] war die erste [[Protestantismus|protestantische]] Kirche Essens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche findet sich im Testament der Äbtissin [[Theophanu (Essen)|Theophanu]], in dem sie bestimmte, dass zu ihrem [[Memorialwesen|Gedächtnis]] Kerzen &amp;#039;&amp;#039;ad sancta Gertrudii&amp;#039;&amp;#039; entzündet werden sollten. Das ursprüngliche [[Patrozinium]] der Heiligen [[Gertrud von Nivelles]] resultierte aus Theophanus familiären Kontakten, im Stift Nivelles war Theophanus Schwester Adelheid Äbtissin. Vermutlich entstand der erste Kirchenbau an dieser Stelle um das Jahr 1043, in dem Äbtissin Theophanu von Kaiser [[Heinrich III. (HRR)|Heinrich III.]] das [[Marktrecht]] erhielt, als Kirche für die Marktleute. St. Gertrud gehörte zur [[Kirchenfamilie]] des [[Essener Münster]]s und war bis zur Reformation bei Prozessionen als Station in die Stiftsliturgie eingebunden. Mit der Aufteilung Essens in zwei Pfarrbezirke wurde St. Gertrud Pfarrkirche der südlichen Stadt, während die nördliche Innenstadtgemeinde in [[St. Johann Baptist (Essen)|St. Johannis]] verblieb. Eine erste Benennung als Marktkirche kann bereits für das 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nachgewiesen werden. Sie diente während des Mittelalters dem Stadtrat auch als Wahl- und Sitzungsort. Durch die Besetzung der Kirche durch das Bürgertum 1543, welches damit die Einsetzung eines evangelischen Predigers forderte, erlangte die Marktkirche eine zentrale Bedeutung. Allerdings konnte sich der Magistrat erst 1563 durchsetzen, wobei Konflikte mit den Fürstäbtissinnen konfessioneller und politischer Art die Folge waren. Am 28.&amp;amp;nbsp;April 1563 hielt Pfarrer [[Heinrich Barenbroch]], der Reformator von Essen, die erste evangelische Predigt in der Heilig-Geist-Kapelle, am 2.&amp;amp;nbsp;Mai konnte er in der Gertrudiskirche zum ersten Mal das Abendmahl unter beiderlei Gestalt austeilen. Nach seinem Tod 1587 fand Barenbroch im Chor der Kirche, beim Eingang zur Sakristei, seine letzte Ruhestätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Englisch-Spanischer Krieg (1625–1630)|spanischen Besatzung]] setzte die [[Liste der Äbtissinnen von Essen|Essener Fürstäbtissin]] [[Maria Clara von Spaur, Pflaum und Valör|Maria Clara von Spaur]] den katholischen Gottesdienst durch. Zwei Jahre später, nach Abzug der Spanier 1630, nahm der Prediger &amp;#039;&amp;#039;Wittgen&amp;#039;&amp;#039; vom &amp;#039;&amp;#039;Aschenbruch&amp;#039;&amp;#039;, dem Ort wo heute die [[Kreuzeskirche (Essen)|Kreuzeskirche]] steht, den protestantischen Gottesdienst wieder in der Gertrudiskirche auf. Seitdem blieb die Kirche protestantisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kellen&amp;quot;&amp;gt;Tony Kellen: &amp;#039;&amp;#039;Die Industriestadt Essen in Wort und Bild. Geschichte und Beschreibung der Stadt Essen. Zugleich ein Führer durch Essen und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Essen Ruhr 1902, Druck und Verlag von Fredebeul &amp;amp; Koenen, S. 87 ([https://archive.org/stream/bub_gb_niENAAAAYAAJ#page/n0/mode/1up online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1786 wurde dem südlichen Kirchenschiff nach Umbau eine kleine Vorhalle angefügt. In den Jahren 1871 und 1872 fanden umfangreiche Sanierungsarbeiten statt, wobei das Innere ein neues Aussehen erhielt. Hinzu kamen neue, bunte Fenster, gestiftet von Gustav Ernst [[Waldthausen]]. In den Jahren 1877/1878 und 1894/1895 erlitt die Kirche erste [[Bergschaden|Bergschäden]] durch den Steinkohlenbergbau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kellen&amp;quot; /&amp;gt; Nach der Weihe der neuen katholischen [[St. Gertrud (Essen)|Gertrudiskirche]] in der südlichen Innenstadt erhielt die Kirche auch offiziell den Namen Marktkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die damals dreischiffige Hallenkirche bis auf die Außenmauern und zwei Joche zerstört, der Turm war größtenteils eingestürzt. Die Kirche galt den Stadtplanern als Verkehrshindernis und sollte zunächst nicht wieder aufgebaut werden. Baudezernent [[Sturm Kegel]] setzte jedoch einen teilweisen Wiederaufbau durch, wenn auch nur die beiden östlichen Joche als Kirche erneut errichtet wurden, die Turmfundamente und der restliche Teil der Kirche wurden abgerissen. Neben der Verkleinerung der Grundfläche um fast die Hälfte wurden Dachform und Reiter beim Wiederaufbau verändert, so dass der heutige Bau nur einen Torso der ursprünglichen Kirche darstellt. Auf den so neu entstandenen westlichen Portalen waren in einem Bronzerelief die apokalyptischen Reiter in Erinnerung an Krieg und Vernichtung dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 wurde die Kirche vom Architekten Eckhard Gerber umgeplant und durch einen neuen Westchor aus blauem Glas ergänzt, die ehemaligen Westportale wurden auf die Empore versetzt. Seit September 2006 unterhält die Evangelische Kirche in der Marktkirche eine zentrale Kirchen-Wiedereintrittsstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;140&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Marktkirche Essen um 1912.jpg|Marktkirche um 1912&lt;br /&gt;
Essen 2011 18 stitched-2.jpg|Innenansicht 2011&lt;br /&gt;
Marktkirche Essen - Blauer Kubus.jpg|Westchor aus blauem Glas 2006&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
Einst befand sich in der Kirche eine [[Orgel]] der Orgelbaufirma [[Georg Stahlhuth]]. Dieses Instrument wurde verkauft und durch ein digitales Instrument von [[Ewald Kienle]] mit 26 [[Register (Orgel)|Registern]] auf zwei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]] ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationen zur {{Webarchiv | url=http://www.leichssenring.de/andreas/orgeln/instru/profile/borbeck/markt.htm | wayback=20050321033909 | text=Stahlhutorgel und zur heutigen Orgel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;24&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;18&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Bordun || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Prinzipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Rohrflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Oktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. || Spitzflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. || Quinte || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. || Superoktave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. || Mixtur IV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. || Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. || Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. || Gambe || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12. || Vox celeste || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. || Flöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. || Nasat || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. || Waldflöte || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. || Terz || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. || Zimbel III&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18. || Oboe || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedalwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19. || Prinzipal || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20. || Subbaß || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21. || Oktavbass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22. || Bassflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23. || Choralbass || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24. || Nachthorn || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. || Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 26. || Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I,  I/P, II/P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste Essener Sakralbauten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Matthias Pape (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kirche in der Stadt&amp;amp;nbsp;– für die Stadt. Fünf Jahre Citykirchenarbeit an der Marktkirche Essen. &amp;#039;&amp;#039;Blumhardt-Verlag, 2.&amp;amp;nbsp;Auflage, Hannover 2000, ISBN 3-932011-27-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Marktkirche (Essen)}}&lt;br /&gt;
* [https://geo.essen.de/webdaten/sta61/Denkmaeler/Foto_Htm_und_pdf/AK1_Lfd_Nr_8.pdf Baudenkmal Marktkirche] (PDF; 349&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://geo.essen.de/webdaten/sta61/Denkmaeler/Foto_Htm_und_pdf/AK2_Lfd_Nr_12.pdf Bodendenkmal Marktkirche] (PDF; 1010&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.marktkirche-essen.de/ Die Marktkirche im Internet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Kirchenkreises Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtkern (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche|Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallenkirche in Nordrhein-Westfalen|Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gertrud-von-Nivelles-Kirche|Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Essen, Marktkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Essen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51/27/26/N|EW=7/0/45/E|type=landmark|dim=100|region=DE-NW}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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