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	<title>Markthalle II - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T18:05:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Markthalle_II&amp;diff=2379629&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schibo: /* Markthalle 1886–1945 */ Jahreszahl korr. (siehe EN)</title>
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		<updated>2025-11-24T15:17:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Markthalle 1886–1945: &lt;/span&gt; Jahreszahl korr. (siehe EN)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bauwerk&lt;br /&gt;
| NAME= Markthalle II&amp;lt;br /&amp;gt;Lindenhalle&lt;br /&gt;
| BILD= Berlin Markthalle II Fassade Friedrichstrasse.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG=Kopfbau Friedrichstraße 18 mit Durchfahrt zur Lindenhalle&lt;br /&gt;
| ORT= Berlin&lt;br /&gt;
| ARCHITEKT= [[Hermann Blankenstein]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[August Lindemann (Architekt)|August Lindemann]]&lt;br /&gt;
| BAUJAHR= 1886&lt;br /&gt;
| GRUNDFLÄCHE= 10.400&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Markthalle II&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Berliner [[Berlin-Friedrichstadt|Friedrichstadt]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Lindenhalle&amp;#039;&amp;#039; genannt) entstand in der ersten Phase des kommunalen Bauprogramms für die [[Markthallen in Berlin|Berliner Markthallen]] zwischen 1884 und 1886. Die Klein[[Halle (Architektur)#Markthalle|markthalle]] sollte zusammen mit der [[Zentralmarkthalle Berlin|Zentralmarkthalle]] am [[Alexanderplatz]] und weiteren noch zu errichtenden Kleinmarkthallen die ausreichende Versorgung der ständig wachsenden Bevölkerung Berlins mit günstigen und unverdorbenen Lebensmitteln sicherstellen und die Straßen und Plätze von den zunehmend als unhygienisch und als Verkehrshindernis empfundenen [[Wochenmarkt|Wochenmärkten]] befreien. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fast vollständig zerstört, wurde die Ruine bald abgeräumt. Nördlich versetzt errichtete man Anfang der 1960er eine neue [[Blumengroßmarkthalle (Berlin-Kreuzberg)|Blumengroßmarkthalle]]. Die Geschichte der früheren Markthalle endet damit im Jahr 1953, als die Ruine abgeräumt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung und Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Markthalle II Lageplan.jpg|mini|links|Lageplan der Lindenhalle, 1896]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Markthalle befand sich nördlich des [[Mehringplatz]]es (zur Bauzeit: &amp;#039;&amp;#039;Belle-Alliance-Platz&amp;#039;&amp;#039;). Sie hatte je einen festen Zugang von der [[Friedrichstraße]] und der [[Lindenstraße (Berlin-Kreuzberg)|Lindenstraße]] aus, was ihr auch den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Lindenhalle&amp;#039;&amp;#039; verschaffte. Bei ihrer Eröffnung hatte sie eine Verkaufsfläche von 9114&amp;amp;nbsp;m² mit 746 Einzelständen. Nach Verlängerung der Charlottenstraße mit Durchbruch zur Lindenstraße ab 1913 hatte die Lindenhalle mit den Hausnummern 12–14 auch Anschluss an die so neu entstandene Verbindung, ab 1927 [[Enckestraße]] genannt. Die Außenabmessungen der Halle betrugen rund 130&amp;amp;nbsp;m ×&amp;amp;nbsp;80&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Markthalle 1886–1945 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Markthalle II Fassade Handwerkerschule.jpg|mini|links|Handwerkerschule im Kopfbau Lindenstraße 97/98]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Markthalle II Schnitt Halle.jpg|mini|hochkant=1.2|Schnittdarstellung der Markthalle&amp;amp;nbsp;II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Markthalle im Inneren des Blocks, erschlossen durch die Grundstücke Lindenstraße&amp;amp;nbsp;97/98 und Friedrichstraße&amp;amp;nbsp;18, wurde nach Plänen von [[Hermann Blankenstein]] und [[August Lindemann (Architekt)|August Lindemann]] auf der Grundlage eines Typenbauprojektes errichtet, das der Berliner Magistrat in Auftrag gegeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Halle –&amp;amp;nbsp;im Stil der [[Backsteingotik]] über einem Stahlträgersystem errichtet&amp;amp;nbsp;– im Jahr 1886 eröffnet wurde, hatten sich in der Nachbarschaft auch eine „Fleischuntersuchungsstation&amp;amp;nbsp;II“ sowie die „[[Handwerkerschule Berlin|Handwerkerschule&amp;amp;nbsp;I]]“ und zahlreiche Wohnnutzung –&amp;amp;nbsp;darunter Kleingewerbetreibende&amp;amp;nbsp;– angesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1910|4137|Lindenstraße 97/98|Teil=Teil 3|Seite=495}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu einigen anderen Hallen musste die &amp;#039;&amp;#039;Lindenhalle&amp;#039;&amp;#039; nicht wegen mangelnder Nachfrage schließen. Sie blieb über die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts ein wichtiges Versorgungselement der Bevölkerung des Stadtzentrums mit Frischwaren (Fleisch, Fisch, Gemüse oder Molkereiprodukte). Schrittweise kamen in der Umgebung Prüf- und Lehreinrichtungen (beispielsweise 1924 die „Gauß-Schule, Lehranstalt für Elektrotechnik“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1924|4349|Gaußschule, … Lindenstr. 97–98|Teil=Teil 3|Seite=143}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) oder das &amp;#039;&amp;#039;Belle-Alliance-Handelszentrum&amp;#039;&amp;#039; im südlichen Bereich hinzu.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Pharus-Plan&amp;#039;&amp;#039;, Mittelausgabe 1944, Planquadrat&amp;amp;nbsp;I9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in der Lindenhalle eröffneten wegen der guten Heizung die ersten Blumengroßhändler ihre Stände.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blumenmarkthalle Tagesspiegel&amp;quot;&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/kreuzberger-blumengrossmarkt-ist-bald-geschichte/679772.html &amp;#039;&amp;#039;Kreuzberger Blumengroßmarkt ist bald Geschichte: Der Senat hat den Umzug zum Großmarkt an der Beusselstraße beschlossen. Der Bezirk reagiert überrascht und verärgert&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. Januar 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Deren Platzansprüche wurde in der Folge durch Hallen nur für den Blumenhandel in der Nachbarschaft der Markthalle verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Blumengroßmarkthalle (Berlin-Kreuzberg)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegsentwicklung ==&lt;br /&gt;
Das gesamte Gebiet um die Lindenhalle wurde am Ende des Zweiten Weltkriegs durch Bombardement zerstört. Die Ruine der fast vollständig zerstörten Lindenhalle wurde nach dem Krieg [[Trümmerfrau|abgeräumt]] und das Grundstück war 1953 bereits enttrümmert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Luftbildplan Berlin 1953. Bereich: Ernst-Reuter-Platz bis Stralau&amp;#039;&amp;#039;. Edition Panorama Berlin, Berlin 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden Jahrzehnten entstanden auf der Fläche der historischen Markthalle noch weitere Hallen für den Blumenhandel. Die letzte erhaltene Halle aus dem Jahr 1965 wurde durch den Senat von Berlin umfassend saniert und zwischen 2009 und 2013 zu einem Lehrgebäude für das gegenüberliegende [[Jüdisches Museum Berlin|Jüdische Museum]] nach Plänen des Architekten [[Daniel Libeskind]] umgerüstet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Auf dem nördlich angrenzenden Grundstück Enckestraße&amp;amp;nbsp;11 dagegen war die Blumenhalle zu der Zeit bereits vereinfacht wiederhergestellt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chod 2003 100&amp;quot;&amp;gt;Kathrin Chod, Herbert Schwenk, Hainer Weißpflug: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Bezirkslexikon: Friedrichshain-Kreuzberg&amp;#039;&amp;#039;. Haude &amp;amp; Spener / Edition Luisenstadt, Berlin 2003, ISBN 3-7759-0474-3, S.&amp;amp;nbsp;100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bau einer größeren Halle des Blumengroßmarktes wurde 1963 dessen Grundstück erheblich vergrößert. Dazu wurde das Grundstück der ehemaligen Lindenhalle diagonal geteilt. Im rechten Winkel zur Friedrichstraße wurde auf Höhe der Grenze zwischen deren Grundstücken Nr. 15 und 16 eine Linie quer durch das Grundstück der ehemaligen Lindenhalle gezogen, die dann auf Höhe der abgeräumten Grundstücke 94/95 auf die Lindenstraße traf. Das nördlich der Linie gelegene dreieckige Grundstücksteil kam an den Blumengroßmarkt. Das südliche Dreieck blieb zunächst Brache. Der Großmarkt begann auf seinem erweiterten Grundstück 1963 die Arbeiten für die neue größere Halle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blumenmarkthalle Tagesspiegel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Jahren der Vernachlässigung des südlichen Teils des Grundstücks der ehemaligen Lindenhalle begannen mit den Planungen für die [[Internationale Bauausstellung 1984|Internationale Bauausstellung 1984–1987 (IBA)]] neue Zeiten. Um das gesamte großteils brachliegende Gelände neu gestalten zu können, forderte die IBA anfang der 1980er Jahre den Abriss der benachbarten Blumengroßmarkthalle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IBA Projekt 1987 160&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Internationale Bauausstellung Berlin 1987 – Projektübersicht&amp;#039;&amp;#039;. Bauausstellung Berlin GmbH, Berlin 1987, S.&amp;amp;nbsp;160. Keine ISBN.&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch 1982 machte der [[Senat von Berlin|Senat]] die Vorgabe, den Großmarkt städtebaulich zu integrieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IBA Projekt 1987 160&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1982 plante die IBA eine Fußgängerverbindung, die so genannte Museumspromenade, entlang der Südgrenze der Blumengroßmarkts quer durch den ehemaligen Standort der Lindenhalle von der Friedrichstraße zum [[Berlin Museum]] in der Lindenstraße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IBA Projekt 1987 164&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Internationale Bauausstellung Berlin 1987 – Projektübersicht&amp;#039;&amp;#039;. Bauausstellung Berlin GmbH, Berlin 1987, S.&amp;amp;nbsp;164. Keine ISBN.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1983 wurde ein „Internationaler engerer Wettbewerb – Block 606 – Entwurf einer Grund- und Sonderschule im städtebaulichen Kontext zum Blumengroßmarkt und dem geplanten [[Besselpark]]“ ausgeschrieben,&amp;lt;ref name=&amp;quot;IBA Projekt 1987 160&amp;quot; /&amp;gt; den Gino Valle, Mario Broggi und Michael Burkhart im Sommer des Jahres gewannen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Süchting 1984 88&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Süchting: &amp;#039;&amp;#039;Schulneubau Friedrich-/Lindenstraße&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden: Projekte, Daten, Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Berichtsjahr 1984, Senator für Bau- und Wohnungswesen / Internationale Bauausstellung Berlin 1984–1987, (Hrsg.), Berlin 1984, S.&amp;amp;nbsp;88. Keine ISBN.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter Freilassung eines Streifens für die geplante Museumspromenade bezogen Valle, Broggi und Burkhart den kleineren, südlich der Promenade gelegenen Teil des ehemaligen Standorts der Lindenhalle und denjenigen des Belle-Alliance-Handelszentrums in den Komplex der heutigen Liebmann-Schule ein, die nach ihren Plänen von 1986 bis 1988 dort und an der Friedrichstraße 13 erbaut wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Süchting 1984 88&amp;quot; /&amp;gt; Bis 1987 entstand quer durch den ehemaligen Standort der Lindenhalle zwischen Liebmann-Schule und Blumengroßmarkt die Museumspromenade, ab 1991 als E.-T.-A.-Hoffmann-Promenade benannt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=06|id=E413|zlb98=521|kaupert=ETA-Hoffmann-Promenade-Berlin|name=E.-T.-A.-Hoffmann-Promenade}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die auf dem Grundstück Friedrichstraße 15 im rechten Winkel abzweigt und auf Höhe der ehemaligen Grundstücke 94 und 95 die Lindenstraße in spitzem Winkel erreicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IBA Projekt 1987 164&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Großmarkthalle Lindenstr 20110822 AMA fec (8) stitch.jpg|mini |Innenansicht der ehemaligen Blumengroßmarkthalle nach der Entkernung, August 2011]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich parallel zur neuen Südgrenze des erweiterten Grundstücks errichtete die [[Berliner Großmarkt]] GmbH als Betreiber die neue Blumengroßmarkthalle,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chod 2003 100&amp;quot; /&amp;gt; die auch Teile des ehemaligen Standortes der Markthalle&amp;amp;nbsp;II und den ehemals südlichen Abschnitt der Enckestraße überdeckt. Mit einfachen Materialien ([[Beton]] und [[Sheddach]]-Elementen) entstand eine neue eingeschossige Markthalle mit rund 7000&amp;amp;nbsp;m² Verkaufsfläche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZtg11&amp;quot;&amp;gt;Sebastian Preuss: &amp;#039;&amp;#039;Blumen und Bildung. Das Jüdische Museum wächst über die Straße und baut die Großmarkthalle zur Besucherakademie aus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. August 2011, S.&amp;amp;nbsp;25&amp;lt;/ref&amp;gt; Die umgebenden Flächen (für Zufahrten und Parkmöglichkeiten) bilden zusammen ein Areal von rund 26.000&amp;amp;nbsp;m². Die Baupläne der Blumengroßmarkthalle stammten von [[Bruno Grimmek]]. Sie diente nun als &amp;#039;&amp;#039;Berliner [[Blumengroßmarkt]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude ist trotz einer Sanierung im Jahr 1998 marode, die Ausstattung veraltet; zusätzlich klagten die ansässigen 26&amp;amp;nbsp;Händler über ständige Umsatzrückgänge. Im Jahr 2007 erstellte das Unternehmen Ernst Grüntuch ein Gutachten über den baulichen Zustand der Halle mit Veranschlagung von Sanierungskosten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gruentuch-ernst.de/deu/berlin/menu/info/projektliste/projektliste2.html Grüntuch]{{Toter Link|url=http://www.gruentuch-ernst.de/deu/berlin/menu/info/projektliste/projektliste2.html |date=2019-04 |archivebot=2019-04-30 00:43:55 InternetArchiveBot}} unter &amp;#039;&amp;#039;Projekte 2007&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 11.&amp;amp;nbsp;August 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach fasste der Senat den Beschluss, den Blumengroßmarkt an dieser Stelle zu schließen und die Halle nach einer erneuten Sanierung anderweitig zu nutzen. Die Blumenhändler erhielten Ausweichquartiere in der [[Großmarkthalle Beusselstraße]]; auf diesem Gelände wird jedoch eine neue Halle für die Blumen errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/berlin/einpacken-im-blumengrossmarkt-/1838674.html &amp;#039;&amp;#039;Einpacken im Blumengroßmarkt. Letzter Tag in der Kreuzberger Halle vor dem Umzug nach Moabit. Fast die Hälfte der jetzigen Händler wird am neuen Ort nicht vertreten sein&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 15.&amp;amp;nbsp;Mai 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen dem Beschluss zum Auszug der Blumengroßhändler und dem Baubeginn im Jahr 2011 gab es Zwischennutzungen durch Berliner Künstler.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.silvia-breitwieser-berlin.de/vita2.htm Beispiel Gruppen-Kunstausstellung u.&amp;amp;nbsp;a. mit Silvia Breitwieser]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch im Umfeld der Halle haben sich seitdem bereits viele Künstler und Galerien eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturelle Nutzung ab dem Jahr 2011 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausschnitt Baustellenschild Akaddes JüdMus 20110822 AMA fec.jpg|miniatur|[[CAD]]-Darstellung nach Fertigstellung zur Akademie&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(vom Baustellenschild)&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Senatsverantwortlichen hatten mit dem Gedanken gespielt, das historische Gebäude zu der vom [[Regierender Bürgermeister von Berlin|Regierenden Bürgermeister]] [[Klaus Wowereit]] versprochenen Kunsthalle umzurüsten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZtg11&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem dieses Projekt aus Geldmangel abgesagt worden war, sollte die Immobilie an einen Investor verkauft werden. Ob es eine Ausschreibung gegeben hat, ist nicht bekannt. Aber Anfang 2009 ging die Halle an das [[Jüdisches Museum Berlin|Jüdische Museum Berlin]]. Das Museumsmanagement ließ nun mithilfe von Finanzspritzen in Höhe von elf Millionen [[Euro]], von denen 6,6&amp;amp;nbsp;Millionen durch den [[Deutschland|Bund]] bereitgestellt wurden und der Rest aus Privatspenden stammte, die Halle als [[Akademie]] umbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Innengestaltung mit einem U-förmigen Grundriss in der Hülle des bisherigen Gebäudes entwarf [[Daniel Libeskind]], der bereits für den modernen Bau des Jüdischen Museums die Pläne geliefert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die noch vorhandene Originalbausubstanz aus der Zeit der Markthalle bleibt so erhalten. Der Einbau einer Heizung ist nicht vorgesehen. Die Nachnutzung des Gebäudes führt jedoch zu Restflächen des Grundeigentums, die in fünf Teilen gesondert vermarktet werden. Bis 15.&amp;amp;nbsp;November 2011 lief deshalb das vom Senat mit dem Arbeitstitel „Checkpoint Art“ bezeichnete Ausschreibungsverfahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZtg11&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://kreativ-quartier-berlin.de/?q=node/52 Stand des Vergabeverfahrens Checkpoint art vom Juni 2012], abgerufen am 27. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
XXXXX alles doppelt---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Markthallen in Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[August Lindemann (Architekt)|August Lindemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Markthallen Berlins. Ihre baulichen Anlagen und Betriebseinrichtungen im Auftrage des Magistrats.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1899. [https://digital.ub.tu-berlin.de/view/work/BV024494008/1/ Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Norbert Heintze: [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-opus-190140]: &amp;#039;&amp;#039;Eiskeller und Eiswerke in Berlin und Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage Juli 2012. Band 3: Objektliste (S. 6): Standort Eiskeller der Markthalle Lindenstraße/Friedrichstraße auf dem Grundriss, gelb markiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Markthalle II (Berlin)|Markthalle II}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |type=landmark|name=Markthalle II |NS=52.5024 |EW=13.3929 |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Markthallen in Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markthalle in Berlin|Markthalle 02]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Kreuzberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedrichstraße (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lindenstraße (Berlin-Kreuzberg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schibo</name></author>
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