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	<title>Markt Piesting - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T01:56:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Markt_Piesting&amp;diff=243246&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pvvertreter: /* Bevölkerungsentwicklung */ Grafikupdate im neuen Design</title>
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		<updated>2025-11-14T15:47:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bevölkerungsentwicklung: &lt;/span&gt; Grafikupdate im neuen Design&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Österreich&lt;br /&gt;
|Art                = Marktgemeinde&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 47/52/22/N&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 16/07/44/E&lt;br /&gt;
|Höhe               = 349&lt;br /&gt;
|PLZ                = 2721, 2724, 2753&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 02633&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 32319&lt;br /&gt;
|LOCODE             = AT MPI&lt;br /&gt;
|NUTS               = AT122&lt;br /&gt;
|Adresse            = Marktplatz 1&amp;lt;br /&amp;gt;2753 Markt Piesting&lt;br /&gt;
|Website            = [http://www.piesting.at/ piesting.at]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Erich Albrechtowitz&lt;br /&gt;
|Partei             = ÖVP&lt;br /&gt;
|Wahljahr           = [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2025|2025]]&lt;br /&gt;
|Gemeinderatanzahl  = 23&lt;br /&gt;
|Gemeinderat        = &lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Legende = ja&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| Land  = AT&lt;br /&gt;
| Breite = 0.9&lt;br /&gt;
| ÖVP|GRÜNE|FPÖ|SPÖ|GUT|&lt;br /&gt;
| ÖVP   = 12&lt;br /&gt;
| SPÖ   = 2&lt;br /&gt;
| FPÖ   = 4&lt;br /&gt;
| GRÜNE   = 4&lt;br /&gt;
| GUT   = 1&lt;br /&gt;
| GUT Farbe = a9a9a9&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|Bild1              = Piesting Rathaus.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1  = Rathaus am Marktplatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Markt Piesting&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Marktgemeinde]] mit {{EWZ|AT|32319}} Einwohnern (Stand {{EWD|AT|32319}}) im [[Bezirk Wiener Neustadt]] in [[Niederösterreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet liegt im Tal der [[Piesting]] in den [[Gutensteiner Alpen]], einem Teil der [[Nördliche Kalkalpen|Nördlichen Kalkalpen]]. Markt Piesting liegt im [[Industrieviertel]] in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 18,19&amp;amp;nbsp;Quadratkilometer. 58,88&amp;amp;nbsp;Prozent der Fläche sind bewaldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet umfasst zwei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand {{EWD|AT Ortschaft|STAND}}{{EWR|AT Ortschaft|QUELLE}}):&lt;br /&gt;
* [[Dreistetten]] ({{EWZ|AT Ortschaft|06567}})&lt;br /&gt;
* Markt Piesting ({{EWZ|AT Ortschaft|06646}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus zwei [[Katastralgemeinde]]n:&lt;br /&gt;
* [[Dreistetten]]&lt;br /&gt;
* Piesting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST =&lt;br /&gt;
| NORD =[[Hernstein]]&lt;br /&gt;
| NORDOST =&lt;br /&gt;
| WEST =[[Waldegg]]&lt;br /&gt;
| OST =[[Wöllersdorf-Steinabrückl]]&lt;br /&gt;
| SUED =[[Hohe Wand]], [[Winzendorf-Muthmannsdorf]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST =[[Bad Fischau-Brunn]] (für wenige hundert Meter)&lt;br /&gt;
| SUEDWEST =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches [[Noricum]] und gehörte zur Umgebung der [[Höhensiedlung Burg in Schwarzenbach|keltischen Höhensiedlung Burg]] auf dem Schwarzenbacher [[Burgberg (Rosaliengebirge)|Burgberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später unter den Römern lag das heutige Markt Piesting dann in der Provinz [[Pannonien|Pannonia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unmittelbarer Nachbarschaft von Markt Piesting und Dreistetten liegt auf einem Hügel die [[Burgruine Starhemberg]] ({{Höhe|542|AT|link=true}}), welche als flächenmäßig größte Burg Niederösterreichs gilt. Urkundlich wurde die Burg schon 1146 erwähnt. Erbaut wurde sie 1140–1145. Sie war Grenzfeste zwischen Ostmark und der Karantischen Mark (Steiermark-Kärnten) und sollte den damaligen Befestigungsgürtel, vom Fluss [[Piesting]] bis Losenheim bei [[Puchberg am Schneeberg]] schützen. Heute sind nur mehr Gebäudereste aus dem 16. und 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Burg steirischer, nach Übergabe der Karantischen Mark an die [[Babenberger]] 1192 landesfürstlicher Besitz. [[Friedrich&amp;amp;nbsp;II. (Österreich)]], &amp;#039;&amp;#039;der Streitbare&amp;#039;&amp;#039;, Herzog (1230–1246) weilte oft in den Mauern dieser Feste und stellte hier zahlreiche Urkunden aus; sie war u.&amp;amp;nbsp;a. auch das Archiv der Babenberger, das Staatsdokument [[Privilegium Minus]] war hier aufbewahrt. Nach seinem Tod 1278 hütete der Deutsche Ritterorden ([[Deutscher Orden]]) die Burg. Nach der [[Schlacht von Dürnkrut]] wurde die Feste 1278 habsburgisch. Nach einer großen Zahl von Verwesern kam die Burg in das Eigentum der Familie Heussenstein, die diese – bis auf eine Unterbrechung von 1565 bis 1577 – bis 1817 besaß. Seit 1830 ist das Haus Salvator Habsburg-Lothringen Eigentümer der Ruine Starhemberg (Starker Berg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Erste Wiener Türkenbelagerung]] 1529 und [[Zweite Wiener Türkenbelagerung]] 1683 brachten der Burg große Wichtigkeit. Aus der Zeit der ersten Türkenbelagerung stammt das vom späteren Kaiser [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand&amp;amp;nbsp;I.]] verliehene Wappen Piestings, welches einen brennenden Turm, zwei türkische Krummschwerter und die Jahreszahl 1529 zeigt. Bei der zweiten Türkenbelagerung war die Burg Zufluchtsort von mehr als 10.000 Flüchtlingen. Danach verfiel sie, weil der damalige Besitzer die Dächer abtragen und Fenster und Türen ausbrechen ließ, um sich die Gebäudesteuer zu ersparen. 1945 wurde die Ruine durch Kampfhandlungen schwer beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 wurden die Gemeinden Markt Piesting und Dreistetten mit Beschluss des Niederösterreichischen Landtages zusammengelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markt Piesting ist heute einwohnermäßig der größte und neben [[Pernitz]] der wichtigste Ort des Piestingtales.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftsgeschichte ===&lt;br /&gt;
* 1775 erwarb Johann Kupelwieser von der Herrschaft Heussenstein den außerhalb des Ortsrieds von Piesting gelegenen „Hammer am Kasten“ und baute diesen zu einer [[Kochgeschirr|Blechgeschirrfabrik]] aus. 1808 wurde der Betrieb an Franz Johann Salzmann verkauft, 1815 ersteigerte Johann Nepomuk Müller die Fabrik und stellte die Produktion auf Stahl- und Kleineisenwaren um. Bei einer neuerlichen Versteigerung des Betriebes 1829 erhielt Ignaz Bauer den Zuschlag. — Bestandsdauer: 1775 bis 1829.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoesch_Piesting_Textband_Bildband&amp;quot;&amp;gt;Hoesch: &amp;#039;&amp;#039;Lagetypologie&amp;#039;&amp;#039;, Textband, S.&amp;amp;nbsp;473, 107, 376; Bildband, Pläne&amp;amp;nbsp;85&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bauer nahm die „Piestinger Stahl- und Eisenwerke“ jedoch nicht wieder in Betrieb, sondern verkaufte sie 1830 an Georg Conradi, der die Anlage 1832 in eine [[Textilindustrie|Baumwollspinnerei]] umbaute und im Folgejahr in Betrieb nahm. Die „Minathaler Baumwoll-Garn-Spinnerei“ leitete ihren Namen von Conradis Frau, Wilhelmine, her. — Bestandsdauer: 1833 bis 1982.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoesch_Piesting_Textband_Bildband&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1824 bekam der Eigentümer der „Piestinger Stahl- und Eisenwarenfabrik“, Johann Nepomuk Müller, eine „Personal-Brauhausgerechtigkeit“ zuerkannt und begann auf seinen Bau- und Grundparzellen nördlich der Piesting mit dem Bau einer Brauerei, der zum größten Teil innerhalb von drei Jahren abgeschlossen war. 1829 kaufte Anton Jast den Betrieb; 1834 ließ der Neubesitzer Ignaz Betzler die Baulichkeiten aufstocken. 1841 bekam Joseph Lehn die Brauerei von seinem Vater Tiberius ins Eigentum übertragen. — Bestandsdauer: 1827 bis 2005.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoesch_Piesting_Textband_Bildband&amp;quot; /&amp;gt; „[[Piestinger Bier]]“ wird nunmehr von den [[Vereinigte Kärntner Brauereien|Vereinigten Kärntner Brauereien]] hergestellt und vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ab etwa 1800 war die [[Pecherei]] ein wichtiger Wirtschaftszweig des Piestingtals. In Piesting wurde das in den umliegenden [[Schwarzkiefer]]wäldern gewonnene pflanzliche [[Harz (Material)|Harz]] (Pech) in Pechsiedereien verarbeitet. 1914 wurde in Piesting eine Fabrik zur Umwandlung von Harz in [[Kolophonium]] und [[Terpentin]] errichtet, die bis Anfang der 1970er Jahre produzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm|width=450|float=none|Name=Markt Piesting |maxEinwohner=3200|werte=&lt;br /&gt;
(1869,1846)&lt;br /&gt;
(1880,1882)&lt;br /&gt;
(1890,1979)&lt;br /&gt;
(1900,2141)&lt;br /&gt;
(1910,2105)&lt;br /&gt;
(1923,2358)&lt;br /&gt;
(1934,2107)&lt;br /&gt;
(1939,2082)&lt;br /&gt;
(1951,2038)&lt;br /&gt;
(1961,1966)&lt;br /&gt;
(1971,1890)&lt;br /&gt;
(1981,2182)&lt;br /&gt;
(1991,2374)&lt;br /&gt;
(2001,2698)&lt;br /&gt;
(2011,2930)&lt;br /&gt;
(2021,3141)&lt;br /&gt;
(2025,3114)&lt;br /&gt;
|quelle=[[Statistik Austria]], Gebietsstand 1.1.2021&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Nach den Daten der [[Volkszählung]] 2001 sind 74,4 % der Einwohner [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] und 4,4 % [[Evangelische Kirche|evangelisch]]. 5,7 % sind [[Islam|Muslime]], 1,1 % gehören [[Orthodoxe Kirche|orthodoxen Kirchen]] an. 12,3 % der Bevölkerung haben kein religiöses Bekenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{weitereBDA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Markt Piesting ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Markt Piesting, St. Leonhard.JPG|mini|[[Pfarrkirche Piesting]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sculptur Pfarrkirche Piesting DSC 1976w.jpg|mini|hochkant|Florian Kuntner – Gedenkstein für eine offene Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Piesting Waldbadaussen.jpg|mini|Das Waldbad]]&lt;br /&gt;
* Turmgarten – (auch Thurnhof mit dem Thurngarten bezeichnet) Barocke Gutshofanlage Ende 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mit Veränderungen des 19. Jahrhunderts, urkundlich erwähnt 1403 (Ulrich von Neudeck aus Grünbach verkauft den Turm an Matthias Rayntinger von Piesting), bis 1805 die Ökonomie (Amtshof) der Herrschaft Starhemberg für Markt Piesting, dreiteilige Anlage unter markanten Walmdächern um Hof, im Kern spätmittelalterlich, größerer Umbau Ende des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, 2-geschoßiger Wohntrakt mit Rundbogenportalen, parallel und quergestellte Wirtschaftsgebäude mit Veränderungen um 1900, durch mächtigen Torbogen verbunden; ehemals mit Mauer und Wassergraben umgeben, in der sich Scheunen und Keller befanden. Das älteste Anwesen des Marktes und Symbol für das Marktwappen – der brennende Turm, aus dessen Fenster Flammen schlagen, der wahrscheinlich 1529 anlässlich der Türkenbelagerung zerstört wurde und später (1569) noch als „der öde Thurm zu Piesting“ genannt wurde.&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche Piesting]] hl.&amp;amp;nbsp;Leonhard: Von 1855 bis 1859 nach Plänen Joseph Schiedls, einem Beamten des Baubezirkes Wiener Neustadt, die Einrichtung stammt vom Wiener Bildhauer [[Josef Pokorny]], mit Altarbild von [[Leopold Kupelwieser]] und Grabmal des Ritters Welzer von Eberstein. Dieses Kunstwerk ([[Renaissanceportal]] mit einem Relief aus weißem und einem Rahmen aus rotem Marmor) stammt aus dem 16. Jahrhundert und befand sich zuerst in der Kapelle der [[Burg Starhemberg]], später in der alten Barockkirche in Piesting, bis es in der jetzigen Pfarrkirche aufgestellt wurde.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dreifaltigkeitssäule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auf dem Marktplatz, barocker Gnadenstuhl (Ende 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert) über toskanischer Säule (erste Hälfte 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert), am Säulenkapitell Wappen, Bindenschild und Handwerkswappen der Seifensieder&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geburtshaus von [[Leopold Kupelwieser]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Professor an der k.k. [[Akademie der bildenden Künste Wien|Akademie der Bildenden Künste in Wien]], Historienmaler und Wiederbeleber der [[Fresko|Al-Fresco]]-Malerei in Österreich, im Minnatal Nr.&amp;amp;nbsp;3; ehemaliges Herrenhaus der Eisenkochgeschirrfabrik Kupelwieser (1815 zwangsversteigert), 1903 erneuert, Kastanienallee und kleine biedermeierliche Parkanlage, Privatbesitz.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gedenktafel von 1903 an [[Leopold Kupelwieser]] und [[Franz Schubert]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Park vor der Neuen Mittelschule&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barocker Torbogen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aus 1762 als Rest der ehemaligen herrschaftlichen Getreidemühle von Joseph Heudorn im Eingangsbereich zur späteren ehemaligen alten Hammerschmiede&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weißes Kreuz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Tabernakelbildstock / [[Totenleuchte]] aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert (im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert verändert) am östlichen Ortsrand von Piesting an der B21, auch als &amp;#039;&amp;#039;„[[Urlauberkreuz]]“&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;„Schebbergredl-Kreuz“&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sieben Kreuze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; an der Straße nach [[Hernstein]]. Sie erinnern an ein schweres Eisenbahnunglück im Jahre 1935, bei dem sieben Insassen eines Wiener Reisebusses den Tod fanden.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Piestinger Kreuz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – es wurde am Piestingtaler Rundwanderweg&amp;amp;nbsp;231 – vor dem [[Herrgottschnitzerhaus]] auf der Hohen Wand – von dessen Gründern an das Gedenken für die Gefallenen und in den Bergen gebliebenen Kameraden errichtet&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Florian Kuntner]]-Gedenkstein für eine offene Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Florian Kuntner (1933–1994) wirkte von 1962 bis 1971 als [[Pfarrer]] in der Pfarre Piesting. Als Bischofsvikar und Weihbischof entwickelte Florian Kuntner sich zu einem Mann der Kirche, der offen für die Ängste und Sorgen der Menschen war. Mit der Übernahme der Missionsagenden bewegten ihn die Anliegen und Nöte der ärmeren Länder immer mehr. Da Florian Kuntner ein Mensch war, mit dem man sich auseinandersetzten musste, steht der &amp;#039;&amp;#039;Florian Kuntner — Gedenkstein für eine offene Kirche&amp;#039;&amp;#039; mitten im Zugang zur Piestinger Pfarrkirche. Konzipiert und gestaltet wurde der Gedenkstein vom Bildhauer Harry Brenner (geb. 1939), der Glaskünstler Rudolf Weninger aus der Glashütte Bämbach schuf in mehreren Anläufen den mundgeblasenen Glaskörper. Beide Künstler verzichteten auf ihr Künstlerhonorar. Die schwarz gemaserte Skulptur stellt die Kirche, die rötlich gemaserte Skulptur den Menschen dar. Sie sind gleich groß und stehen einander gegenüber. Zwischen ihnen schwebt das gläserne und leuchtende Herz des Evangeliums. Die Antenne verbindet Erde und Himmel. Sie deutet die Verbindung Gottes an – Gott wirkt durch das Evangelium in Kirche und Welt.&lt;br /&gt;
* Das in der Zeit von 1894 bis 1929 erbaute &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brauhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gilt heute als markantes Industriedenkmal am westlichen Ortsrand von Markt Piesting. Es wurde von 1993 bis 2000 renoviert. Die Brauerei diente 150&amp;amp;nbsp;Jahre lang als Braustätte für das [[Piestinger Bier]].&lt;br /&gt;
* Kulturzentrum &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alte Hammerschmiede&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – (Harry Brenner) seit 2005 Privatbesitz&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heimat- und Gewerbemuseum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Rathaus – durch die Privatinitiative der Herren Josef Wöhrer und Franz Vukovich geschaffen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Seiser-Mühle (Markt Piesting)|Seiser-Mühle]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Ortszentrum, revitalisiert zu einer Neuen Mittelschule&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kupelwiesersaal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – ehemaliger Herrschaftsspeisesaal in der Seiser-Mühle, heute Veranstaltungsstätte&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waldbad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit Restaurant – erbaut 1929, in den Jahren 1986–1989 gänzlich erneuert und mit Vorwärmanlage ausgestattet (300&amp;amp;nbsp;m² großes Sport- und 500&amp;amp;nbsp;m² großes Nichtschwimmerbecken mit 40&amp;amp;nbsp;m langer Wasserrutsche und separatem Kinderplanschbecken)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eislaufplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – die Kühlschläuche der Eisbahn dienen im Sommer als Vorwärmanlage des Waldbades&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schiwiese&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit Mattenbelag, Förderband und Schihütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dreistetten ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dreistetten}}&lt;br /&gt;
* [[Burg Starhemberg]] – auf dem „mons Starhenberch“ nördlich von Dreistetten (die Ruine musste leider aufgrund von Baufälligkeit für Besucher gesperrt werden)&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Dreistetten]] aus dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert mit dem Grabmal des Grafen von Heussenstein&lt;br /&gt;
* Dreifaltigkeitssäule in der Ortsmitte, Gnadenstuhl zweite Hälfte des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mit Wappen&lt;br /&gt;
* Pestkreuz an der Straße nach Muthmannsdorf&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum im Gasthof Scherrerwirt – interessante Sammlungen von Gebrauchsgegenständen, Musikinstrumenten, Dokumenten und Kriegsrelikten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler und andere Naturmerkmale ===&lt;br /&gt;
* Die [[Einhornhöhle (Österreich)|Einhornhöhle]], eine kleine Tropfsteinhöhle, liegt am Fuße der [[Hohe Wand (Gutensteiner Alpen)|Hohen Wand]] in der Katastralgemeinde Dreistetten. In der Höhle wurden urzeitliche Knochen und Zähne von [[Höhlenbär]]en und anderen Tieren gefunden. Die Höhle kann an Sonn und Feiertagen von Ostern bis Ende September oder gegen Voranmeldung beim Zitherwirt besichtigt werden. Ausgangspunkt ist der Zitherwirt direkt unter der Ruine Starhemberg.&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Schneckengarten&amp;#039;&amp;#039; liegt auf dem Fußweg zwischen Anger in Dreistetten und dem [[Herrgottschnitzerhaus]] auf der [[Hohe Wand (Gutensteiner Alpen)|Hohen Wand]]. Das Kalkgestein zeigt [[Fossilisation#Versteinerungen|Versteinerungen]] von Millionen Jahre alten Schnecken.&lt;br /&gt;
* Auf dem &amp;#039;&amp;#039;Henninger&amp;#039;&amp;#039; in Piesting wachsen viele seltene Blumen, die unter Naturschutz stehen.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Türkenlinde&amp;#039;&amp;#039; am östlichen Ortseingang wurde nach einer Sage als Dank für den [[Erste Wiener Türkenbelagerung|Sieg über die Türkenheere]] im Jahre 1529 gepflanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Regelmäßige [[Markt]]tage finden seit der [[Privileg]]ienbestätigung von Kaiser [[Leopold I. (HRR)|Leopold&amp;amp;nbsp;I.]] (1659) in Markt Piesting am Pfingstmontag und zum Fest des [[Leonhard von Limoges|Hl.&amp;amp;nbsp;Leonhard]] (dem [[Schutzpatron]]) am 6. November statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 105, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 69. Im Jahr 2010 betrug die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort 1.393. Die Erwerbsquote lag 2010 bei 51,2&amp;amp;nbsp;Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.statistik.at/web_de/static/erwerbstaetige_2010_nach_stellung_im_beruf_sowie_erwerbsquoten_und_erwerbs_067112.pdf |titel=Erwerbstätige 2010 nach Stellung im Beruf sowie Erwerbsquoten und Erwerbstätigenquoten |hrsg=[[Statistik Austria]] |zugriff=2014-07-25 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere und bekanntere Betriebe sind &amp;#039;&amp;#039;Watt-Drive Antriebstechnik&amp;#039;&amp;#039; (Produktion von Motoren und Antriebstechnik) mit ca. 150 Mitarbeitern, und bis 2005 die 1824 gegründete [[Piestinger Brauerei]], deren Produktion nach Villach verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In der Gemeinde gibt es eine [[Volksschule in Österreich|Volksschule]] und eine [[Mittelschule (Österreich)|Mittelschule]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schulen-online.at/ |titel=Schulensuche |werk=Schulen online |abruf=2020-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Markt Piesting liegt an der [[Gutensteiner Straße]]&amp;amp;nbsp;B21, etwa vier Kilometer westlich der Süd-Autobahn&amp;amp;nbsp;A2 Abfahrt [[Wöllersdorf-Steinabrückl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Bus- und Bahnverbindungen ([[Gutensteinerbahn]]) erschließen den Ort in Richtung [[Wiener Neustadt]] (ca. 13&amp;amp;nbsp;km) und [[Wien]] (ca. 55&amp;amp;nbsp;km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markt Piesting ist auch Endpunkt des [[Biedermeier-Radweg]]es, dessen Ausgangspunkt in [[Rohr im Gebirge]] liegt und der ein beliebtes Ausflugsziel für jung und alt ist. Seit 2006 existiert auch eine durchgehend asphaltierte Radwegverbindung zum EuroVelo&amp;amp;nbsp;9 in Sollenau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1975 ist die Gemeinde Dreistetten mit der Gemeinde Markt Piesting zusammengelegt worden. Der erste Bürgermeister der neuen Großgemeinde war Walter Zimper (ÖVP).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gemeinde Markt Piesting |Titel=Markt Piesting |Sammelwerk=Der niederösterreichische Bezirk Wiener Neustadt und seine Gemeinden |Ort=Wiener Neustadt |Datum=1996 |Seiten=152}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat hat 23 Mitglieder. Nach den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich hatte/hat der Gemeinderat folgende Verteilungen:&lt;br /&gt;
* 1990: 15 ÖVP, und 6 SPÖ.&lt;br /&gt;
* 1995: 16 ÖVP, und 5 SPÖ.{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=1995|zugriff=2019-09-15}}&lt;br /&gt;
* 2000: 16 ÖVP, 3 SPÖ, und 2 FPÖ.{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=2000|zugriff=2019-09-15}}&lt;br /&gt;
* [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2005|2005]]: 16 ÖVP, 3 SPÖ, und 2 FPÖ.{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=2005|zugriff=2019-09-15}}&lt;br /&gt;
* [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2010|2010]]: 15 ÖVP, 3 SPÖ, 2 FPÖ, und 1 Grüne.{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=2010|zugriff=2019-09-15}}&lt;br /&gt;
* [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015|2015]]: 15 ÖVP, 3 SPÖ, 2 FPÖ, und 1 Grüne.{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=2015|zugriff=2019-09-15}}&lt;br /&gt;
* [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2020|2020]]: 14 ÖVP, 2 Grüne, 2 SPÖ, 2 Gut für Piesting und Dreistetten (GUT) und 1 FPÖ.{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=2020|zugriff=2020-02-09}}&lt;br /&gt;
* [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2025|2025]]: 12 ÖVP, 4 Grüne, 4 FPÖ, 2 SPÖ und 1 Gut für Markt Piesting und Dreistetten (GUT).{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=2025|zugriff=2025-01-31}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Bürgermeister&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gemeinde Markt Piesting |Titel=Markt Piesting |Sammelwerk=Der niederösterreichische Bezirk Wiener Neustadt und seine Gemeinden |Ort=Wiener Neustadt |Datum=1996 |Seiten=147}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Jahr–Jahr Vorname Nachname (Partei) chronologisch ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1945–1956 Franz Schuster&lt;br /&gt;
* 1957–1974 August Grill&lt;br /&gt;
* 1975–2002 Walter Zimper (ÖVP)&lt;br /&gt;
* 2002–2010 Gerhard Baumgartner (ÖVP)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.piesting.at/2019/09/24/bgm-a-d-gerhard-baumgartner-erhaelt-ehrenringes-der-gemeinde-markt-piesting/ Bgm. a.D. Gerhard Baumgartner erhält Ehrenring der Gemeinde Markt Piesting] Marktgemeinde Markt Piesting, abgerufen am 27. September 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2010–2025 Roland Braimeier (ÖVP)&lt;br /&gt;
* seit 2025 Erich Albrechtowitz (ÖVP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Markt-Piesting-Wappen aus Blumen Seisermuehle DSC 1826w.jpg|mini|Wappen als Blumenschmuck in der Grünanlage der Hauptschule (ehemalige Seisermühle)]]&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]:&lt;br /&gt;
: In einem blauen Schild ein aufrecht stehender, über Eck gestellter, silberner Turm, mit fünf Zinnen bekrönt. Unterhalb der Zinnen, auf der rechten und linken Seite ein gewölbtes Fenster, aus welchen ebenso wie aus den Zinnen eine beziehungsweise fünf Feuerflammen schlagen. Zwischen beiden Fenstern in der Mitte des Turms ein rotweißroter Schild, im Grunde des Turmes auf der rechten Seite ein offenes gewölbtes Tor. Im Schilde auf beiden Seiten neben dem Turm je ein bloßer, silberner Türkensäbel mit gelbem oder goldfarbenem Kreuz, die Griffe gegeneinander kehrend, über dem Wappen die historische Jahreszahl 1529 (später ergänzt).&lt;br /&gt;
Das Marktwappen wurde von Kaiser [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand&amp;amp;nbsp;I.]] am 20. Mai 1533 zur Erinnerung an die 1529 und 1532 erfolgte Zerstörung des Ortes durch die Türken verliehen. Der Wappenbrief wird heute im NÖ&amp;amp;nbsp;Landesarchiv verwahrt, das Siegel ehemals anhängend, fehlt. Ein in das 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zurückreichender Siegelstempel &amp;#039;&amp;#039;„SIGILLUM DES MARCKS PIESTING“&amp;#039;&amp;#039; wird in der Marktgemeinde aufbewahrt. Das Wappenrecht wurde in den &amp;#039;&amp;#039;[[Privileg]]ien des Marktes&amp;#039;&amp;#039; von Kaiser [[Leopold I. (HRR)|Leopold&amp;amp;nbsp;I.]] (1659) über Kaiser [[Joseph I. (HRR)|Joseph&amp;amp;nbsp;I.]], Kaiser [[Karl VI. (HRR)|Karl&amp;amp;nbsp;VI.]], Kaiserin [[Maria Theresia]], Kaiser [[Joseph&amp;amp;nbsp;II.]], Kaiser [[Leopold II. (HRR)|Leopold&amp;amp;nbsp;II.]] bis Kaiser [[Franz II. (HRR)|Franz&amp;amp;nbsp;II.]] (1819) bestätigt und erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Eine Partnerschaft bestand seit 1989 mit der ungarischen Gemeinde [[Gönyü]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Benedikt Ried]] (um 1454–1534), der vor allem in Böhmen wirkende Baumeister und Kirchenbauer, wurde in Piesting geboren.&lt;br /&gt;
* In der Gegend des Piestingtales hat sich auch die [[Biedermeier]]kultur entwickelt. Bedeutende Vertreter dieser Zeitepoche lebten oder wurden in dieser Gegend geboren. Der Maler [[Leopold Kupelwieser]] (1796–1862) wurde in Markt Piesting geboren. Seine bedeutendsten Werke sind die Altarbilder der [[Stiftskirche Klosterneuburg]] sowie der Pfarrkirche Piesting, des Weiteren die Freskenmalerei im Marmorsaal des [[Palais Niederösterreich]]s (bis 2005: Niederösterreichisches Landhaus). Ein weiterer bedeutender Maler der Epoche war [[Friedrich Gauermann]] (1807–1862). [[Franz Schubert]] besuchte wiederholt das Piestingtal, [[Ferdinand Raimund]] lebte in [[Pernitz]].&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Zmoll]] (1843–1919), der in Piesting geborene Gemischtwarenhändler war Bürgermeister des Marktes Hainfeld in Niederösterreich.&lt;br /&gt;
* Der Bibelwissenschaftler und Zisterzienserpater [[Severin Grill|Severin Matthias Grill]] (1893–1975) wurde in Markt Piesting geboren.&lt;br /&gt;
* [[Johann Braun (Kreisleiter)|Johann Braun]] (1896–1948), in Markt Piesting geborener nationalsozialistischer Kreisleiter, vom Volksgericht verurteilt und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* [[Otto Schneider (Komponist)|Otto Schneider]] (1912–1991), Komponist, Musikpädagoge und Musikwissenschaftler.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Zodl]] (1924–2001), Politiker (SPÖ) und Finanzbeamter, Abgeordneter zum Nationalrat, wurde in Markt Piesting geboren.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Schauer]] (1927–2006), der gebürtige Piestinger Dachdeckermeister, Kaufmann und Politiker (ÖVP), war Abgeordneter zum Nationalrat. &lt;br /&gt;
* [[Johann Stippel]] (* 1940), der in Markt Piesting geborene Politiker (SPÖ), Abgeordneter zum Nationalrat, war Gymnasial-Direktor in Wiener Neustadt.&lt;br /&gt;
* [[Walter Zimper]] (1942–2008), in Markt Piesting geborener Politiker der [[ÖVP]] und Mitbegründer des [[Kommunal (Österreich)|Kommunal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--chronologisch--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Franz Vukovich: &amp;#039;&amp;#039;Das alte Piesting und Dreistetten – Bilderalbum 1900–1970&amp;#039;&amp;#039;. Heimat Verlag, Budapest 2006.&lt;br /&gt;
* [[Bundesdenkmalamt]] – Topographisches Denkmalinventar (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio|DEHIO]]-Handbuch: Niederösterreich südlich der Donau, Teil&amp;amp;nbsp;1 A bis&amp;amp;nbsp;L und Teil&amp;amp;nbsp;2 M bis&amp;amp;nbsp;Z&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-365-8.&lt;br /&gt;
* Barbara Schedl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Starkenberch urbs. Ein virtuelles Modell der Burg Starhemberg in Niederösterreich&amp;#039;&amp;#039;. CD-Rom für Windows und Mac inklusive Booklet, Ö. Kunst- und Kulturverlag, 2000, ISBN 3-85437-155-1.&lt;br /&gt;
* Beate Stix: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Familienbrauerei Lehn&amp;#039;&amp;#039;. Eigenverlag, Markt Piesting 2000.&lt;br /&gt;
* Ilse Schöndorfer: &amp;#039;&amp;#039;Steine und Sagen – Burgruinen in Niederösterreich&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Np Buchverlag, 1999, ISBN 3-85326-114-0.&lt;br /&gt;
* B. Schedl: &amp;#039;&amp;#039;Bauforschungen an der Burgruine Starhemberg in Niederösterreich&amp;#039;&amp;#039;. Ungedruckte Diplomarbeit, Kunsthistorisches Institut der Universität Wien, 1990.&lt;br /&gt;
* René Riegler: &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Schlösser und Ruinen im Bezirk Wr.&amp;amp;nbsp;Neustadt&amp;#039;&amp;#039;. Eigenverlag 1997.&lt;br /&gt;
* Erwin Greiner: &amp;#039;&amp;#039;[[Pecher]], [[Pech (Stoff)|Pech]] und Piesting&amp;#039;&amp;#039;. Eine lokalhistorische Dokumentation über die Schwarzföhre, das Pech, den Pecher und das Harzwerk sowie über die Frühgeschichte von Markt Piesting und Umgebung. Fremdenverkehrsverein, Markt Piesting, (Niederösterreichische Verlagsgesellschaft, Wiener Neustadt) 1988.&lt;br /&gt;
* Manfred Hoesch: &amp;#039;&amp;#039;Lagetypologie der Industriebetriebe im Viertel unter dem Wienerwald bis 1850.&amp;#039;&amp;#039; Techn. Univ., Diss., Wien 1984, [http://permalink.obvsg.at/AC00223967 Permalink &amp;#039;&amp;#039;Österreichischer Bibliothekenverbund&amp;#039;&amp;#039;].&lt;br /&gt;
* Ernst Katzer, Franz Stundner: &amp;#039;&amp;#039;Piesting im Wandel der Zeiten – 450&amp;amp;nbsp;Jahre Marktwappen&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinde Markt Piesting (Wiener Neustädter Verlagsgesellschaft) 1979.&lt;br /&gt;
* G. Seebach: &amp;#039;&amp;#039;Starhemberg – Residenz des letzten Babenbergers&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser&amp;amp;nbsp;11&amp;#039;&amp;#039; (1975), S.&amp;amp;nbsp;31&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* Felix Halmer: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser zwischen Baden – Gutenstein – Wiener Neustadt&amp;#039;&amp;#039;. Niederösterreich Bd.&amp;amp;nbsp;2, Wien 1968.&lt;br /&gt;
* Felix Halmer: &amp;#039;&amp;#039;Niederösterreichs Burgen&amp;#039;&amp;#039;. 1956.&lt;br /&gt;
* Franz Hula: &amp;#039;&amp;#039;Die Totenleuchten und Bildstöcke Österreichs&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Helene Poech, Wien 1948.&lt;br /&gt;
* Franz Hula: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Kultmale. Die Totenleuchten Europas. Karner, Schalenstein u. Friedhofsoculus&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Wien 1970.&lt;br /&gt;
* Moritz Alois Becker (Hrsg.), [[Joseph von Zahn]]: &amp;#039;&amp;#039;Hernstein in Niederösterreich sein Gutsgebiet und das Land im weiteren Umkreise&amp;#039;&amp;#039;. Geschichte von Hernstein in Niederösterreich und der damit vereinigten Güter Starhemberg und Emmerberg. II.&amp;amp;nbsp;Band. 2.&amp;amp;nbsp;Hälfte. Druck Adolf Holzhausen, Wien 1889.&lt;br /&gt;
* Werner Sulzgruber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burgruine Starhemberg. Ein imposantes Vermächtnis der österreichischen Geschichte. Historische Ansichten &amp;amp; Fakten zur Burganlage bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Kral Verlag, Berndorf 2020, ISBN 978-3-99024-946-8.&lt;br /&gt;
* Hannes Katzer: &amp;#039;&amp;#039;Vom Waldbauern zum Fabriksarbeiter. Wirtschaft und Sommerfrische in Waldegg und Umgebung und die Fabrik Georg Zugmayer &amp;amp; Söhne.&amp;#039;&amp;#039; Kral Verlag, Berndorf 2022, ISBN 978-3-99103-064-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{StatistikAustria|32319}}&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|o|1885}}&lt;br /&gt;
* [https://markt-piesting.topothek.at/ Topothek Markt Piesting] historisches Bildmaterial, verortet, verschlagwortet und datiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4100531-4|LCCN=n/80/37166|VIAF=150770332}}&lt;/div&gt;</summary>
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