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	<title>Marksuhl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T13:35:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marksuhl&amp;diff=379500&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: link aus webarchiv</title>
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		<updated>2025-12-04T16:12:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;link aus webarchiv&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Marksuhl&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Gerstungen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DE-TH 16-0-63-097 Marksuhl COA.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/55/00/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/11/59/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = Thüringen&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 245&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 65.16&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1177&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gerstungen.de/de/einwohnerzahlen/entwicklung-der-einwohnerzahlen-ab-31122019.html |titel=Entwicklung der Einwohnerzahlen ab 2018 |sprache=de |abruf=2022-08-15 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241010051323/https://www.gerstungen.de/de/einwohnerzahlen/entwicklung-der-einwohnerzahlen-ab-31122019.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2018-07-06&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 99834&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036925&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Gerstungen Ortsteile.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Ortsteile der Gemeinde Gerstungen&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemarkung Marksuhl, topographische Karte.png|280x280px|mini|Topographische Karte mit der Gemarkung Marksuhl]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marksuhl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Gerstungen]] im [[Wartburgkreis]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Marksuhl liegt in zentraler Lage im [[Wartburgkreis]], 10 km südwestlich [[Eisenach]]s, 11 km nordwestlich der Kreisstadt [[Bad Salzungen]] und 11 km südöstlich Gerstungens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Naturräumliche Großregionen Deutschlands#Niedersächsisch-Hessisches Bergland|Naturräumlich]] liegt Marksuhl im Tal der [[Suhl (Werra)|Suhl]] in einem [[Die Naturräume Thüringens#Liste der Naturräume in Thüringen|Buntsandsteinhügelland]], genauer zwischen [[Oberellener Hügelland|Oberellener]] und [[Frauenseer Hügelland]], die den nördlichen Teil des [[Salzunger Werrabergland]]s bilden. Im Nordosten schließt sich an dieses der [[Thüringer Wald#Nordwestlicher Thüringer Wald|Thüringer Wald]] an.&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK ECKHARDSHSN 4.jpg|mini|277x277px|Blick vom Milmesberg zur [[Wartburg]]]]&lt;br /&gt;
Der mit 232 m tiefste Punkt der [[Gemarkung]] Marksuhl befindet sich an der Suhl westlich des [[Baueshof]]es, der höchste mit 448 m im Süden auf dem [[Lehnberg (Frauensee)|Lehnberg]] im [[Frauenseer Forst]], in dem sich auch der Berg [[Die Hardt (Marksuhl)|Die Harth]] ({{Höhe|409.1|DE-NN}}) befindet. Im Norden verläuft der [[Sallmannshäuser Rennsteig]] über die Höhen des Obereller Hügellands, er fällt dabei über einen Ausläufer des [[Milmesberg]]s von 420 m auf 310 m [[Passhöhe]] am Birkenkopf ab, um dann über den [[Lehne (Oberellen)|Mordberg]] ({{Höhe|353.6|DE-NN}}) wieder auf 375 m an der [[Lehne (Oberellen)|Lehne]] anzusteigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK10-2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Thüringer Landesvermessungsamt |Titel=Amtliche topographische Karten Thüringen 1:10.000. Wartburgkreis, LK Gotha, Kreisfreie Stadt Eisenach |Sammelwerk=CD-ROM Reihe Top10 |Band=CD&amp;amp;nbsp;2 |Ort=Erfurt |Datum=1999}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK Albertsee.jpg|276x276px|mini|Am vereisten Albertsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hautsee mit schwimmender Insel.JPG|mini|275x275px|Hautsee von Süden, links Die Hardt, im Hintergrund das Obereller Hügelland]]&lt;br /&gt;
Die [[Suhl (Werra)|Suhl]] durchfließt die Gemarkung auf 4 km von Südsüdost kommend. Im Ort biegt sie nach Nordwest ab. Ihr fließen zahlreiche [[Bach|Bäche]] und [[Rinnsal]]e zu, darunter von links der Eichbach, der Hammelbach, der Rommelbach und von rechts Hahngrund und Zimmergraben. Zu Marksuhl gehören der [[Hautsee]] mit [[Schwimmende Insel|schwimmender Insel]] und der benachbarte Albertsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet östlich des Bahndamms der Werrabahn ist Teil des [[Naturpark Thüringer Wald|Naturparks Thüringer Wald]]. Im Süden ist das Gemeindegebiet Teil des [[FFH-Gebiet]]s Erdfallgebiet Frauensee, mit dem [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|NSG]] [[Dolinenhänge]], das ein [[Totalreservat]] am Südhang des Lehnbergs umfasst, in dem keinerlei Bewirtschaftung erlaubt ist. Der Hautsee ist seit 1977 ein [[Naturdenkmal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Im 6. Jahrhundert war die Gegend Marksuhls wahrscheinlich vollständig bewaldet, kaum bis nicht besiedelt und gehörte sicherlich zum Herrschaftsbereich des [[Thüringer Königreich]]s. Dessen Siedlungszentren lagen in fruchtbaren [[Gefilde]]n, unter anderem im [[Thüringer Becken#Siedlungsgeschichte|Thüringer Becken]] mit seinen [[Schwarzerde]]böden und verhältnismäßig warm-trockenem Klima. Dies ermöglichte die Versorgung nichtbäuerlicher Eliten (Handwerker, vor allem aber Krieger). Die Verortung des Thüringer Königreichs basiert unter anderem auf der Beschreibung der [[Schlacht an der Unstrut|Schlacht]] zwischen den [[Merowinger]]n und den [[Herminafried|Thüringern]] durch [[Gregor von Tours]], die 531 &amp;#039;&amp;#039;ad Onestrudem fluvium&amp;#039;&amp;#039;, also an der Unstrut stattgefunden haben soll. Ab diesem Zeitpunkt wird Thüringen zum Merowingerreich gerechnet, die Thüringer mussten an dieses Steuern (Tribut) entrichten. Die kulturelle und machtpolitische Durchdringung Thüringens von Westen her verstärkte sich unter den [[Karolinger]]n ab dem 8. Jahrhundert, welche mit der Missionierung durch angelsächsische Mönche einherging ([[Willibrord]] und insbesondere [[Bonifatius]]). Die Mönche gründeten Klöster im Schutze merowingisch/karolingischer Burgen ([[Kloster Fulda|Fulda]] 744, [[Abtei Hersfeld|Hersfeld]] 769) entlang der [[Buchonia]] ([[Fulda-Werra-Bergland]], [[Rhön]]), der Grenzzone zu Thüringen. Durch Schenkungen der Könige und der Eliten (dem Adel) verfügten diese Klöster bald über riesigen Landbesitz in Thüringen, der verwaltet, planmäßig entwickelt, besiedelt und [[Kultivierung (Land)|kultiviert]] wurde. Dies geschah in den folgenden Jahrhunderten, auch durch Vergabe von [[Lehnswesen|Lehen]], vorrangig entlang der Flussniederungen, so auch der Werra und Suhl. Bereits 744 soll [[Karlmann (Hausmeier)|Karlmann]] sein Eigengut &amp;#039;&amp;#039;Gerstunge&amp;#039;&amp;#039; (Gerstungen) dem Kloster Fulda überlassen haben. Hinzutreten konnten Bergbau und Verhüttung von zugänglichen Erzlagern, wie dies früh in Eckardtshausen und Kupfersuhl der Fall war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Regest]]en von Urkunden des 8. und 9. Jahrhunderts schenkt ein gewisser Berthlip dem Kloster Fulda Güter in &amp;#039;&amp;#039;Berhoha&amp;#039;&amp;#039; (Berka) und &amp;#039;&amp;#039;Sulaha&amp;#039;&amp;#039;, welches einen Ort an der Suhl bezeichnet haben wird. Die um 900 mit &amp;#039;&amp;#039;Sulaha&amp;#039;&amp;#039; in Urkunden des Klosters Fulda verzeichneten Abgaben und Rechte sind noch gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sichere Erstnennung Marksuhls liegt mit einer Urkunde über den Verkauf der &amp;#039;&amp;#039;villam Marksula ac idaginem dictum Barcardrode&amp;#039;&amp;#039; (das Dorf Marksuhl mit dem Gut Burkhardtroda) 1306 durch den [[Landgrafschaft Thüringen|Landgraf von Thüringen]] [[Albrecht II. (Meißen)|Albrecht II.]] an [[Stammliste von Henneberg|Ludwig von Frankenstein]] mit Zustimmung des Abtes von Fulda vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung erlangte das von ausgedehnten Wäldern umgebene Marksuhl durch die Stadtgründung Eisenachs und den im 13. Jahrhundert erfolgten Bau der [[Werrabrücke Vacha|Vachaer Werrabrücke]]. Marksuhl wurde damit zum bevorzugten Rastplatz und Etappenort an der Vachaer Straße. Im Jahr 1440 wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Margtsula&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Die Herren von Herda wurden ab 1447 mit Gütern in Marksuhl belehnt, sie hatten dafür das Geleit auf den Handelsstraßen nach Eisenach zu sichern. Marksuhl gehörte in dieser Zeit zum [[Amt Creuzburg (Sachsen-Eisenach)|Amt Creuzburg]] in der [[Landgrafschaft Thüringen]]. Die Baumeister Heinrich Winter und Hans Gnüge übernahmen 1454 den Bau des Kirchturmes der Sankt-Hubertus-Kirche Marksuhl. 1463 wurden für diesen zwei Glocken bei einem [[Apolda]]er Glockengießer bestellt. Das Kirchenschiff soll wegen fehlender Mittel erst 1480 angebaut worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Döpel, Geschichte von Marksuhl S. 16–26&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Leipziger Teilung]] 1485 gehörte Marksuhl zum großen [[Kurfürstentum Sachsen|Kursachsen]] (bis zur [[Wittenberger Kapitulation|Wittenburger Kapitulation]] Kurfürst Johann Friedrichs I. 1547). Der zunehmende Warenverkehr auf der Vachaer Straße war von großer Bedeutung für die Siedlung und deren wirtschaftliche Grundlage. Die zahlreichen steilen Anstiege nördlich und südlich des Dorfes erforderten mehrfache Fuhr- und Vorspanndienste, sodass sich [[Stellmacherei|Wagner]], [[Schmiede]], [[Reepschläger|Seiler]], [[Sattler]], [[Gerben|Gerber]] und andere Handwerker ansiedelten. Die Eintreibung der Straßenzölle und [[Geleitrecht|Geleitsabgaben]] hatte der Marksuhler Dorfschulze zu betreiben. Das Geleitshaus war das erste Amtsgebäude im Ort. Als Namen der zahlreichen Wirtshäuser sind überliefert: Goldener Engel, Goldene Krone, Zum Hirsch, Halber Mond, Goldener Stern und Grüner Baum. Zudem besaß die Marksuhler Bevölkerung eine Gemeindeschenke und einen Weinkeller. Um die Kranken und Verletzten zu versorgen, entstand am Ortsrand ein [[Siechenhaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Um 1530 wurde die Marksuhler Kirchgemeinde [[Reformation|lutherisch]]. Die ersten Pfarrer waren Heinrich Wahn, Balthasar Wilhelm und Bernhard Lengsfeld. In die heftigen theologischen Auseinandersetzungen um die Ideen des [[Matthias Flacius]] wurde auch der Marksuhler Pfarrer Andreas Thomeyer verstrickt und seines Amtes enthoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dö28-32&amp;quot;&amp;gt;Döpel, Geschichte von Marksuhl. Die Pfarrei. S. 28–32&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Erfurter Teilung]] (1572) des nach 1547 verbliebenen [[Ernestinische Herzogtümer|ernestinischen Herzogtums]] gehörte Marksuhl zum Herzogtum [[Sachsen-Coburg-Eisenach]], das ab 1586 von [[Johann Casimir (Sachsen-Coburg)|Johann Casimir]] von [[Veste Coburg|Coburg]] aus regiert wurde. Dessen jüngerer Bruder [[Johann Ernst (Sachsen-Eisenach)|Johann Ernst]] erhielt für sich Einkünfte aus mehreren Ämtern des Eisenacher Landesteils. 1589 beauftragte Johann Casimir den Baumeister Michael Frey aus Gotha mit dem Bau eines Schlosses in Marksuhl. Das repräsentativ gestaltete Schloss war 1592 fertiggestellt und wurde Wohnsitz Johann Ernsts und seiner Frau Elisabeth von Mansfeld. Elisabeth und der neugeborene Sohn starben im April 1596 im Schloss und wurden am 20. Mai in der [[Nikolaikirche (Creuzburg)|Nikolaikirche]] in Creuzburg begraben. Johann Ernst einigte sich im Dezember 1596 nach langem Streit mit seinem Bruder auf eine Teilung des Fürstentums. Er erhielt den [[Sachsen-Eisenach|Eisenacher Landesteil]] mit Creuzburg, Marksuhl, Volkenroda, Gerstungen, dem halben Amt Breitenbach, Krayenberg, Salzungen und Allendorf, dazu die Exklaven Lichtenberg, Ostheim und das halbe Amt Allstedt. Er bezog 1598 nach erfolgten Erweiterungs- und Umbauten seine [[Residenzschloss Eisenach|Residenz in Eisenach]]. Das Schloss Marksuhl wurde als Jagd- und Amtshaus genutzt und erhielt 1613 ein neues [[Zeughaus|Jagdzeughaus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Döpel: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Marksuhl. Das Schloss&amp;#039;&amp;#039;. S. 42–51&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Boseckert |Hrsg=Gert Melville |Titel=Ein Herzog und sein Staat |TitelErg=Eine politische Biografie Herzog Johann Casimirs von Sachsen-Coburg (1564–1633) |Sammelwerk=NORM UND STRUKTUR Studien zum sozialen Wandel im Mittelalter und der Frühen Neuzeit |Band=53 |Verlag=Böhlau Verlag |Ort=Köln |Datum=2022 |ISBN=978-3-412-52286-5 |Seiten=221 ff, 347 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frank-Bernhard Müller (Leipzig) |url=https://burgverein.creuzburg.de/vortrag_elisabeth/ |titel=Nicht aus der Brunst einer fliegenden Liebe. Über das kurze Lebensglück der Elisabeth, Gräfin zu Mansfeld und Herzogin zu Sachsen (1566–1596) |werk=Burgverein Creuzburg |datum=2019 |abruf=2024-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=August Beck |url=https://www.deutsche-biographie.de/pnd102305617.html#adbcontent |titel=Johann Ernst |werk=Allgemeine Deutsche Biographie 14 |datum=1881 |abruf=2024-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen - Werner Paravicini |Titel=Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich |TitelErg=Ein dynastisch-topographisches Handbuch, Teilband 2, Residenzen |Sammelwerk=RESIDENZENFORSCHUNG |Band=15 |Nummer=1 |Verlag=Jan Thorbecke Verlag |Ort=Ostfildern |Datum=2003 |ISBN=3-7995-4515-8 |Seiten=169}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde Marksuhl schwer heimgesucht. 1634 brach eine [[Influenza|Fieberepidemie]] aus, die 139 Tote forderte. 1635 folgte die [[Pest]] mit mehr als 150 Toten. Mehrfach wurde der Ort im Kriegsverlauf überfallen und angezündet, die Bewohner flohen über Monate in die Wälder, es folgten Hungersnöte bis 1639 kaum noch Einwohner in Marksuhl anzutreffen waren. Nach dem Krieg waren von 163 Wohnhäusern nur noch 31 bewohnt, nur 44 Männer waren am Leben geblieben, der Viehbestand war aufgezehrt. Die Marksuhler Kirche war noch um 1660 in einem schlechten Bauzustand, erst 1667 erfolgte eine umfassende Renovierung im Inneren sowie eine Erweiterung des Kirchenschiffs nach Westen.&amp;lt;ref&amp;gt;Döpel: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Marksuhl. Marksuhl in Kriegszeiten.&amp;#039;&amp;#039; S. 83–96&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Reilly 371.jpg|mini|281x281px|Sachsen-Eisenach um 1720]]&lt;br /&gt;
Ab 1662 bewohnte der jagdliebende Herzog [[Johann Georg I. (Sachsen-Eisenach)|Johann Georg I.]] das Marksuhler Schloss. Als er das Fürstentum Eisenach erbt, zieht er 1672 in die Residenzstadt Eisenach um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1700 besaß der Marksuhler Marktplatz eine außergewöhnliche Sehenswürdigkeit – die in der Mitte des Platzes angepflanzten Lindenbäumchen waren als [[Tanzlinde]] hergerichtet worden, die Zweige überdeckten den größten Teil des Marktplatzes.&amp;lt;ref&amp;gt;Döpel, Geschichte von Marksuhl. Die alte Marktlinde, S. 78f&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1736 wurde zwischen dem Schloss und der Kirche eine überdachte hölzerne Verbindungsbrücke errichtet, diese ermöglichte es die adeligen Kirchenlogen ohne Kontakt zur Bevölkerung aufzusuchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dö28-32&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Wollspinnerei-[[Manufaktur]] entstand 1758 in Marksuhl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuere Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1813 begann der Ausbau der Marksuhler Straßen in Richtung Förtha–Eisenach und Dönges–Vacha. Hierzu wurde der Steinbruch in der Stopfelskuppe bei Förtha ausgeweitet. Die Marksuhler Chaussee erleichterte den Verkehr in das Eisenacher Oberland beträchtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1819 wurde in Marksuhl eine [[Garnison]] mit 200 Soldaten begründet, die Kaserne befand sich am südlichen Ortsrand. 1827 wurde in der Nähe ein Militärmanöver durchgeführt im Beisein [[Großherzog]]s [[Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach (1757–1828)|Karl August]] und seiner Staatsgäste aus [[Haus Sachsen-Meiningen|Sachsen-Meiningen]] und [[Hessen-Philippsthal-Barchfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1833 wurde eine Textilfabrik ([[Zeugmacher]]ei) und an der Kaserne ein Ziegelbrennofen erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der [[Werrabahn]] bekam Marksuhl 1858 einen Bahnanschluss. Zum Bau wurde ein [[Basalt]]steinbruch am Weg nach Förtha erschlossen. (Heute ein als [[Kaute|Pflasterkaute]] bezeichnetes geologisches Naturdenkmal.) Am Marksuhler Bahnhof wurde für anreisende Staatsgäste von Jagdschloss Wilhelmsthal ein &amp;quot;Fürstenbahnhof&amp;#039; eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Thüringische Forstamt Wilhelmsthal mussten während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] 70 bis 90 [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangene]] [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeit]] verrichten, sie waren im [[Marstall]] des Schlosses untergebracht. Zudem mussten 33 Frauen und Männer bei Bauern in Marksuhl und Umgebung arbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 326, ISBN 3-88864-343-0&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinde Marksuhl zwischen 1994 und 2018 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:M Marksuhl blank.png|mini|300px|Ehemalige Gemeindegliederung]]&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Marksuhl gehörten:&lt;br /&gt;
* Marksuhl mit den Kleinsiedlungen Baueshof, [[Lindigshof (Gerstungen)|Lindigshof]], [[Josthof]], [[Meileshof]] und [[Mölmeshof]]&lt;br /&gt;
* [[Burkhardtroda]] ab 1994&lt;br /&gt;
* [[Eckardtshausen]] mit [[Wilhelmsthal (Gerstungen)|Wilhelmsthal]] ab 1996&lt;br /&gt;
* [[Förtha]] mit [[Epichnellen]] ab 1996&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl der ehemaligen Gemeinde:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1994: 1894&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1995: 1881&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1996: 3447&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1997: 3438&lt;br /&gt;
* 1998: 3454&lt;br /&gt;
* 1999: 3402&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2000: 3390&lt;br /&gt;
* 2001: 3351&lt;br /&gt;
* 2002: 3315&lt;br /&gt;
* 2003: 3283&lt;br /&gt;
* 2004: 3259&lt;br /&gt;
* 2005: 3232&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2006: 3181&lt;br /&gt;
* 2007: 3147&lt;br /&gt;
* 2008: 3129&lt;br /&gt;
* 2009: 3080&lt;br /&gt;
* 2010: 3032&lt;br /&gt;
* 2011: 2991&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2012: 2912&lt;br /&gt;
* 2013: 2848&lt;br /&gt;
* 2014: 2830&lt;br /&gt;
* 2015: 2825&lt;br /&gt;
* 2016: 2784&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2017: 2754&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik (Stichtag 31. Dezember); &amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Eingemeindung Burkhardtroda, &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Eingemeindung Eckardtshausen und Förtha&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat hatte 16 Sitze ([[Kommunalwahlen in Thüringen 2014|Kommunalwahl 2014]]),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2014&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=063&amp;amp;gemnr=63052 |titel=Kommunalwahlen in Thüringen am 25. Mai 2014. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse |hrsg=Der Landeswahlleiter |abruf=2014-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; davon [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] 2, [[Die Linke]] 2, Unabhängige Bürgerbewegung (UBB) 3, Bürger für die Gemeinde 7. Hauptamtlicher Bürgermeister war von 1990 bis zur Gemeindeauflösung Martin Trostmann, bei der Kommunalwahl 2014 erhielt er 89,2 % der Wählerstimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.thueringer-allgemeine.de/leben/vermischtes/article219950613/Martin-Trostmann-als-Buergermeister-in-Marksuhl-wiedergewaehlt.html Martin Trostmann als Bürgermeister in Marksuhl wiedergewählt], aufgerufen am 17. März 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marksuhl war vom 23. Mai 1996 bis zum 6. Juli 2018 [[Verwaltungsgemeinschaft und erfüllende Gemeinde (Thüringen)|erfüllende Gemeinde]] für die Gemeinden [[Ettenhausen an der Suhl]] und [[Wolfsburg-Unkeroda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Juli 2018 wurde die Gemeinde Marksuhl aufgelöst und in die Gemeinde Gerstungen eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parldok.thueringen.de/ParlDok/dokument/67667/gesetz_und_verordnungsblatt_nr_07_2018.pdf Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr.7 2018 vom 5. Juli 2018], aufgerufen am 6. Juli 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteilbürgermeister ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Martin Trostmann&lt;br /&gt;
# Heiko Ißleib (Kommunalwahl am 5. Juli 2020)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gerstungen.de/de/wahlergebnisse/bekanntmachung-ueber-das-endgueltige-ergebnis-der-ortsteilbuergermeisterwahl-am-5-juli-2020-des-ortsteils-mit-ortsteilverfassung-marksuhllindigshof.html |titel=Bekanntmachung über das endgültige Ergebnis der Ortsteilbürgermeisterwahl am 5. Juli 2020 des Ortsteils mit Ortsteilverfassung Marksuhl/Lindigshof |abruf=2024-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jensen Zlotowicz: &amp;#039;&amp;#039;Michael Regenbogen schlägt den Amtsinhaber in Ifta deutlich&amp;#039;&amp;#039;, [[Thüringer Allgemeine]]/Eisenacher Allgemeine, Ausgabe vom 6. Juli 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Cliff Börner (Kommunalwahl am 26. Mai 2024)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=OM&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=063&amp;amp;gemnr=63097&amp;amp;gemteil=021 |titel=Ortsteil-/Ortschaftsbürgermeisterwahl 2024 in Thüringen - endgültiges Ergebnis |abruf=2024-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild = DE-TH 16-0-63-097 Marksuhl COA.png&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = &lt;br /&gt;
|Blasonierung= Gespalten von Rot und Silber; vorn ein silberner spitz bedachter Turm mit Erkertürmchen, hinten ein roter Kuppelturm mit aufgesetztem kleinen beknauften Kuppeltürmchen.&lt;br /&gt;
|Zusatz      = Das Wappen wurde am 25. Mai 1993 ministeriell genehmigt.&lt;br /&gt;
|Quelle      = {{Literatur |Autor=Hartmut Ulle, Erfurt |Titel=Neues Thüringer Wappenbuch - Die Wappen der thüringischen Landkreise, Städte und Gemeinden |Auflage=3. |Verlag=Verlag Rockstuhl |Ort=Bad Langensalza |Datum=2011 |ISBN=978-3-86777-211-2 |Seiten=194}}&lt;br /&gt;
|Begründung  = In der Symbolik des Wappens wurde auf die ortsbildprägenden Baulichkeiten des Dorfes Marksuhl, den Kirch- und Schlossturm zurückgegriffen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Schloss Marksuhl]]&lt;br /&gt;
* [[St. Hubertus (Marksuhl)|Kirche St. Hubertus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Marksuhl.jpg|Blick über Marksuhl&lt;br /&gt;
 Marksuhl Schloss.jpg|Das 1581–1591 erbaute Renaissanceschloss&lt;br /&gt;
 Marksuhl Kirche.jpg|Kirche St. Hubertus mit Kirchturm von 1453&lt;br /&gt;
 Marksuhl-Schloss-1.JPG|Schloss mit Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Gewerbegebiet „Im Meilesfelde“ ===&lt;br /&gt;
Das Gewerbegebiet wurde 1990 ausgewiesen und umfasste 20,48 Hektar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.marksuhl.de/scripts/angebote/3120 |text=Archivierte Kopie |wayback=20120822154042 |archiv-bot=2022-03-23 17:56:51 InternetArchiveBot}}, aufgerufen am 28. Januar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 2023 beschloss der Gemeinderat die Westerweiterung II. Unter anderem sind dort folgende Unternehmen angesiedelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hirschvogel Group]] (Hirschvogel Eisenach und Hirschvogel Aluminium GmbH); Die Hirschvogel Group hat weltweit rund 6.500 Mitarbeitende. Der Gesamtumsatz lag 2023 bei 1,5 Milliarden Euro. Das Werk in Marksuhl hat rund 700 Beschäftigte und seit 2018 ein Ausbildungszentrum; produziert werden Fahrwerkskomponenten für Automobilhersteller&lt;br /&gt;
* FMT Produktions-GmbH &amp;amp; Co. KG; produziert wird Fernmeldetechnik&lt;br /&gt;
* [[Mack Holding|MackSmaTec GmbH]]; produziert werden Automatisierungstechnik, Sonder- und Serienmaschinen&lt;br /&gt;
* Agrargenossenschaft Marksuhl eG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Marksuhl ist Sitz eines Forstamts der ThüringenForst – [[Anstalt des öffentlichen Rechts|AöR]], unter Aufsicht des [[Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft|Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.thueringen.de/de/forst/thueringenforst_anstalt_oeffentlichen_rechts/forstaemter/Marksuhl/ Thüringer Forstamt Marksuhl], aufgerufen am 28. Januar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Zuständigkeit umfasst im Wesentlichen die [[Forst]]e der Gemeinden [[Werra-Suhl-Tal|Werra-Suhltal]], Gerstungen, Eisenach und [[Ruhla]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK MARKSUHL SCHULE.jpg|mini|Schlossparkschule]]&lt;br /&gt;
In Marksuhl befindet sich die Schlossparkschule, eine [[Regelschule (Thüringen)|Staatliche Regelschule]]. Die Volkshochschule Wartburgkreis hält Kursangebote in ihrer Außenstelle in Marksuhl bereit.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vhs-wartburgkreis.de/ vhs-wartburgkreis.de], aufgerufen am 17. März 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Marksuhl liegt an der [[Bundesstraße 84|Bundesstraße&amp;amp;nbsp;B 84]] zwischen Eisenach und [[Vacha]] sowie an der [[Liste der Landesstraßen in Thüringen ab der L 1000|Landesstraße 1023]] zwischen der [[Bundesstraße 19|Bundesstraße B 19]] bei [[Waldfisch]] und der Landesgrenze bei [[Berka/Werra]] mit Verbindung zur [[Bundesautobahn 4|Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;A 4]]. Die Anschlussstellen an die A 4 sind 14 km (AS Gerstungen) und 19 km (AS Eisenach-West) entfernt. Das Gewerbegebiet Im Meilesfelde, der Bahnhof Marksuhl, der Meileshof und Burkhardtroda werden über die [[Kreisstraße]] 9 erreicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Th350ÜK&amp;quot;&amp;gt;Thüringer Landesvermessungsamt &amp;#039;&amp;#039;TK350&amp;#039;&amp;#039; Übersichtskarte - Thüringen, Erfurt (ab 1991)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahn und Bus ===&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Marksuhl]] liegt an der [[Bahnstrecke Eisenach-Meiningen]]. Dort verkehren im [[Taktfahrplan]] Züge der [[Süd-Thüringen-Bahn]]. Die Fahrzeit von und nach [[Bahnhof Eisenach|Eisenach]] beträgt jeweils 12 Minuten, dort besteht Anschluss an das Intercity- und ICE-Netz der Deutschen Bahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Verkehrsunternehmen Wartburgmobil]] bedient Marksuhl mit Bussen im Linienverkehr, hauptsächlich als Schulbusse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eisenach – Tann (Linie 110)&lt;br /&gt;
* Eisenach – Kupfersuhl (Linie 119)&lt;br /&gt;
* Eisenach – Großensee (Linie 180)&lt;br /&gt;
* Eisenach – Gerstungen (Linie 183)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Waldemar Döpel: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Marksuhl&amp;#039;&amp;#039;. Druck- und Verlag der Hofbuchdruckerei Eisenach H. Kahle, Eisenach 1909.&lt;br /&gt;
* C. Gerlach: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinde Marksuhl von 1883–1907&amp;#039;&amp;#039;. Druck- und Verlag der Hofbuchdruckerei Eisenach H. Kahle, Eisenach 1908.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Gerstungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4717489-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Wartburgkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Naturpark Thüringer Wald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Wartburgkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2018]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gerstungen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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