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	<title>Marko Martin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T15:32:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Anana Sanana: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-03-20T12:28:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marko Martin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. September]] [[1970]] in [[Burgstädt]]) ist ein deutscher [[Schriftsteller]] und [[Publizist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Marko Martins Eltern waren [[Zeugen Jehovas]]. Mitte der 1980er Jahre hatte sich seine Familie von den Zeugen Jehovas gelöst, so Martin in einem Interview mit dem &amp;#039;&amp;#039;Deutschlandfunk&amp;#039;&amp;#039; 2024.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutschlandfunk.de: [https://www.deutschlandfunk.de/autor-marko-martin-man-darf-sich-den-luxus-des-enttaeuschtseins-nicht-leisten-102.html &amp;#039;&amp;#039;Der Mann, der den Bundespräsidenten wütend machte&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie [[Übersiedler|übersiedelte]] im Mai 1989 unter anderem auch wegen des Hochschulverbots für Martin aus politischen Gründen und als [[Kriegsdienstverweigerung in Deutschland#Deutsche Demokratische Republik|Kriegsdienstverweigerer]] aus der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] in die Bundesrepublik.&amp;lt;ref&amp;gt;welt.de: [https://www.welt.de/debatte/kommentare/article128135409/Ein-verdammt-gutes-Land-diese-Bundesrepublik.html &amp;#039;&amp;#039;Ein verdammt gutes Land, diese Bundesrepublik.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort studierte er [[Germanistik]], Politikwissenschaft und Geschichte an der [[Technische Universität Berlin|TU]] und [[Freie Universität Berlin|FU Berlin]] mit dem Abschluss eines [[Magister]]s. Nach langjährigem Aufenthalt in [[Paris]] lebt Martin in [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren beschäftigte er sich bei der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Kommune. Forum für Politik, Ökonomie und Kultur|Kommune]]&amp;#039;&amp;#039; besonders mit französischen Intellektuellen und der Exil- und Anti[[totalitarismus]]-Thematik. Er publiziert nun zu Israel, Lateinamerika und Südostasien sowie zu Fragen der Menschenrechte im Zeitalter der [[Globalisierung]]. Seine [[Essay]]s, Reise-Reportagen und Literaturkritiken erscheinen u.&amp;amp;nbsp;a. in der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt|Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdische Allgemeine|Jüdischen Allgemeinen]]&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;[[Mare (Zeitschrift)|Mare]]&amp;#039;&amp;#039; sowie in &amp;#039;&amp;#039;[[Internationale Politik (Zeitschrift)|Internationale Politik]]&amp;#039;&amp;#039;. Er ist regelmäßig in den Literaturprogrammen von [[Deutschlandfunk Kultur|Deutschlandradio Kultur]] zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2007 war Martin unter Pseudonym Sonderkorrespondent der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt|Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, um im damals diktatorisch regierten [[Myanmar|Burma]] über die blutige Niederschlagung der friedlichen [[Demonstrationen in Myanmar 2007|Mönchs-Proteste]] zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin ist Mitglied des [[P.E.N.-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland|PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland]] (Sektion „[[Writers-in-prison|Writers in Prison]]“) und seit Juni 2022 auch Mitglied im [[PEN Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist Jury-Mitglied&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/verleihung-2018-6907.html |text=Jury-Mitglied 2018 |wayback=20180712155348}}, abgerufen am 12. Juli 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; des [[Karl-Wilhelm-Fricke-Preis]]es und von 2015 bis 2017 auch Jury-Mitglied des [[Internationaler Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt|Internationalen Literaturpreises – Haus der Kulturen der Welt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2016 berichtete Martin als [[Stadtschreiber (Literaturpreis)|Stadtschreiber]] in einem zweisprachigen Blog aus der damaligen Europäischen Kulturhauptstadt [[Breslau|Breslau/Wrocław]] und befasste sich mit ihrem heterogenen Charakter, insbesondere mit ihrer [[Breslau#Industrialisierung|deutsch-jüdischen Vergangenheit]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.breslau.berlin/event/stadtschreiber-breslau/ &amp;#039;&amp;#039;Marko Martin wird Stadtschreiber in Breslau/Wrocław 2016.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 6. September 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Dezember 2016 ist er Mitglied des antitotalitär-liberalen Autorenblogs [[Salonkolumnisten]]. Er publiziert im [[Denkfabrik|Thinktank]] [[Zentrum Liberale Moderne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2022 zählte Martin zu den Erstunterzeichnern eines in der [[Die Zeit|Zeit]] abgedruckten „Offenen Briefs“ an Bundeskanzler [[Olaf Scholz|Scholz]], in dem dieser dringlich aufgefordert wurde, die [[Russischer Überfall auf die Ukraine seit 2022|von Russland angegriffene Ukraine]] auch militärisch zu unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/2022/19/waffenlieferung-ukraine-offener-brief-olaf-scholz Offener Brief] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 4. Mai 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ende Oktober 2023 war Martin Mitunterzeichner eines Offenen Briefs, in dem das Schweigen des deutschen Kulturbetriebs zum [[Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023|Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023]] scharf kritisiert und ein verstärktes Engagement gegen [[Antisemitismus]] eingefordert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Platthaus: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/deutsche-schriftsteller-fordern-solidaritaet-mit-israel-19272683.html &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Schriftsteller fordern Solidarität mit Israel.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;FAZ.&amp;#039;&amp;#039; 27. Oktober 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des 35. Jahrestages des Falls der [[Berliner Mauer#Mauerfall|Berliner Mauer]] hielt er am 7. November 2024 im [[Schloss Bellevue]] eine Rede, in der er die von [[Frank-Walter Steinmeier#Russlandpolitik vor 2022|Steinmeier früher betriebene Russlandpolitik]] kritisierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/kultur/article254426424/Marko-Martins-Mauerfall-Rede-Sehr-geehrter-Herr-Bundespraesident-und-bei-allem-Respekt.html Wortlaut der Rede.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 8. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_100526680/eklat-nach-russland-kritik-steinmeier-ist-wutentbrannt-auf-mich-zugestuermt-.html |titel=&amp;quot;Steinmeier ist wutentbrannt auf mich zugestürmt&amp;quot;: Bundespräsident ungehalten nach Russland-Kritik |datum=2024-11-08 |sprache=de |abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/schriftsteller-martin-kritisiert-steinmeier-bei-mauerfall-empfang-110100178.html |titel=Schriftsteller Martin kritisiert Steinmeier bei Mauerfall-Empfang |datum=2024-11-09 |sprache=de |abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Martin habe Steinmeier, der im April 2022 in einer Reihe von Interviews öffentlich seine Fehleinschätzung Putins erklärt hatte, nach der Veranstaltung mit einem Wutausbruch reagiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kritische Rede im Schloss Bellevue: Schriftsteller wirft Steinmeier Wutausbruch vor |Sammelwerk=Tagesspiegel |Datum=2024-11-09 |ISSN=1865-2263 |Kommentar=dpa-Meldung auf Basis der Bild |Online=https://www.tagesspiegel.de/politik/kritische-rede-im-schloss-bellevue-schriftsteller-wirft-steinmeier-wutausbruch-vor-12676247.html |Abruf=2024-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johannes Schneider |Titel=Frank-Walter Steinmeier: Beleidigt im eigenen Haus |Sammelwerk=Zeit Online |Datum=2024-11-10 |Sprache=de |Online=https://archive.today/2024.11.11-070806/https://www.zeit.de/kultur/2024-11/bundespraesident-frank-walter-steinmeier-marko-martin-friedliche-revolution  |Abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Martin würdigte in seiner Rede die [[Solidarność]] und kritisierte die Geringschätzung Osteuropas und fand damit auch in Polen Aufmerksamkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.polskieradio.pl/400/7779/artykul/3446543,es-geht-hier-nicht-um-schrifsteller-gegen-bundespr%C3%A4sident-marko-martin-zum-eklat-im-schloss-bellevue |titel=„Es geht hier nicht um Schrifsteller gegen Bundespräsident“. Marko Martin zum Eklat im Schloss Bellevue - Deutsche Redaktion |sprache=pl |abruf=2024-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Januar 2026 wurde Martin in Leipzig mit dem [[Werner_Schulz#Gedenken|Werner-Schulz-Preis]] geehrt; die Verleihung im Tagungszentrum Mediencampus Villa Ida war mit 7.500&amp;amp;nbsp;Euro dotiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-WS-Preis&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://taz.de/Werner-Schulz-Preis/!6148343/ |titel=Werner-Schulz-Preis – Menschenrechte als Realpolitik |werk=[[taz]] |autor=Barbara Oertel |datum=23. Januar 2026 |sprache=de |abruf=24. Januar 2026}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Preis wird von der 2024 gegründeten Werner-Schulz-Initiative vergeben und zeichnet Persönlichkeiten aus, die sich in besonderer Weise um Demokratie und Menschenrechte verdient gemacht haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-WS-Preis&amp;quot; /&amp;gt; Die Laudatio hielt die ehemalige Bundestagsvizepräsidentin [[Katrin Göring-Eckardt]]; unter den Gästen war auch Leipzigs Oberbürgermeister [[Burkhard Jung]], der Martin ermunterte, als „Kassandra-Stimme“ unbequeme Wahrheiten auszusprechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-WS-Preis&amp;quot; /&amp;gt; In seinem Dankwort formulierte Martin den Kernsatz „Das Beharren auf Menschenrechten ist Realpolitik“, betonte die Bedeutung von Erinnern und Aufarbeiten, verwies auf die Zerschlagung der russischen NGO Memorial 2021 und erklärte den ukrainischen Widerstand zur gemeinsamen Sache.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-WS-Preis&amp;quot; /&amp;gt; Bereits in der Laudatio wurde auf Martins Rede vom 7.&amp;amp;nbsp;November 2024 im Schloss Bellevue Bezug genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-WS-Preis&amp;quot; /&amp;gt; Nach der Aktivistin Ina Rumiantseva ist Martin der zweite Preisträger des Werner-Schulz-Preises.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-WS-Preis&amp;quot; /&amp;gt; Erstmals stellte die Werner-Schulz-Stiftung im Rahmen der Verleihung zudem zwei Stipendiatinnen vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-WS-Preis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marko Martin ist homosexuell.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.queer.de/detail.php?article_id=56053 |titel=Marko Martin erhält Werner-Schulz-Preis 2026 |werk=[[queer.de]] |datum=2025-12-03 |abruf=2025-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
In seinen literarischen Arbeiten beschäftigt sich Martin vor allem mit Welt- und Fremdheitserfahrungen, die positiv konnotiert sind: In seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;Der Prinz von Berlin&amp;#039;&amp;#039; (2000) wird [[Berlin]] ironisch aus der Sicht eines jungen libanesischen Zuwanderers beschrieben. Ein &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;-Rezensent schrieb, Martin sei „im Herzen ein Dissident geblieben“.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Brandt: [https://taz.de/Der-letzte-Dissident/!1198767 &amp;#039;&amp;#039;Der letzte Dissident.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;taz.&amp;#039;&amp;#039; 4. Dezember 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das literarische Tagebuch &amp;#039;&amp;#039;Sommer 1990&amp;#039;&amp;#039; (2004) spürt den eigenen ostdeutschen Prägungen nach, während der Essayband &amp;#039;&amp;#039;Kosmos Tel Aviv&amp;#039;&amp;#039; (2012) eine Hymne an Martins erklärte zweite Heimat ist, eine „Liebeserklärung in zärtlichem Hebräisch“,&amp;lt;ref&amp;gt;Thorsten Schmitz: [https://www.sueddeutsche.de/kultur/marko-martin-kosmos-tel-aviv-liebeserklaerung-in-zaertlichem-hebraeisch-1.1609660 &amp;#039;&amp;#039;Liebeserklärung in zärtlichem Hebräisch.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche.&amp;#039;&amp;#039; 26. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; die von der israelischen Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Haaretz]]&amp;#039;&amp;#039; mit dem Schreibstil [[Bruce Chatwin]]s verglichen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.haaretz.co.il/literature/study/.premium-1.2054846 מה שמלהיב במחשבה על תל אביב.] In: &amp;#039;&amp;#039;Haaretz.&amp;#039;&amp;#039; 26. Juni 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 2009 in der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Andere Bibliothek|Anderen Bibliothek]]&amp;#039;&amp;#039; erschienene Prosa-Band &amp;#039;&amp;#039;Schlafende Hunde&amp;#039;&amp;#039; erzählt von individuellen Schicksalen und erotischen Abenteuern vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Krisen in Mexiko, Israel, Ruanda und dem Iran. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete die Erzählungen als „Meisterwerke der Intensität“.&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Jungen: [https://www.faz.net/suche/?query=Schlafende+Hunde+Marko+Martin&amp;amp;suchbegriffImage.x=0&amp;amp;suchbegriffImage.y=0&amp;amp;resultsPerPage=20 &amp;#039;&amp;#039;Nur keine falsche Bewegung machen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;FAZ.&amp;#039;&amp;#039; 7. Mai 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Martins Nachfolgeband in der Anderen Bibliothek &amp;#039;&amp;#039;Die Nacht von San Salvador&amp;#039;&amp;#039; (2013) führt erneut an verschiedene Orte der Welt, wobei der Exotismus durch eine Vielzahl an Erzählstilen gebrochen wird, wenngleich es auch hier vor allem um das Spannungsfeld zwischen Liebe, Eros, Sexus und gesellschaftlichen Brüchen geht. Für die &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung|NZZ]]&amp;#039;&amp;#039; war das Buch „eine [[ars amatoria]] des Reisens (…) prallvoll mit Welt und Sinnlichkeit“.&amp;lt;ref&amp;gt;Martina Läubli: &amp;#039;&amp;#039;Ein Fahrtenbuch von Marko Martin – Erotische Entdeckung der Welt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Zürcher Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 9. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 25. Jahrestag des Zusammenbruchs des Ostblocks erschien sein Essayband &amp;#039;&amp;#039;Treffpunkt ’89. Von der Gegenwart einer Epochenzäsur&amp;#039;&amp;#039;, der Erinnerungen an Intellektuelle wie [[Albert Camus]], [[Manès Sperber]], [[Czesław Miłosz]], [[Václav Havel]] oder [[Jürgen Fuchs (Schriftsteller)|Jürgen Fuchs]] mit einer Analyse der politischen Spannungen des Jahres 2014 verbindet. &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete das Buch als „perfektes Gegengift zur nationalen Nabelschau“,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Freiheit fängt im Kopf an.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]].&amp;#039;&amp;#039; 22. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; der &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung|SZ]]&amp;#039;&amp;#039; gilt der Autor als „Prachtexemplar eines engagierten Intellektuellen, unabhängig von allen Ismen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Kleeberg: &amp;#039;&amp;#039;Freiheit ist kein Freibrief. Marko Martins „Treffpunkt ’89 – das beste Buch zum Fall der Mauer“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung|SZ]].&amp;#039;&amp;#039; 7. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits frühzeitig kritisierte Martin auf harsche Weise das Milieu der AfD- und „[[Pegida]]“-Demonstranten.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Feddersen interviewt Marko Martin: &amp;#039;&amp;#039;Das Pack, vor dem ich geflohen bin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|taz]].&amp;#039;&amp;#039; 5. Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Folgejahr publizierte er sein literarisches Tagebuch &amp;#039;&amp;#039;Madiba Days. Eine südafrikanische Reise&amp;#039;&amp;#039;, das vor dem Hintergrund des 25. Jahrestages der Apartheid-Implosion und des DDR-Endes das Scheitern homogener Gesellschaften reflektiert, an bislang eher unbekannte Prägungen Nelson Mandelas erinnert und gleichzeitig die Verwerfungen der südafrikanischen Gegenwart sondiert. &amp;#039;&amp;#039;[[Der Freitag]]&amp;#039;&amp;#039; resümierte zu „Madiba Days“: „Unter den zeitgenössischen Schriftstellern speist wohl kaum einer sein Schreiben so sehr aus eigenen sinnlichen Erfahrungen und Erlebnissen … Ein Betrieb, der ständig über seine Homogenität lamentiert, sollte öfter jemanden wie Marko Martin lesen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Lukas Latz: &amp;#039;&amp;#039;Handlungen eines Reisenden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Freitag]].&amp;#039;&amp;#039; 15. Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 erschien mit dem Band &amp;#039;&amp;#039;Tel Aviv. Schatzkästchen und Nussschale, darin die ganze Welt&amp;#039;&amp;#039; erneut eine Hommage auf die Stadt am Mittelmeer, die den Autor mit menschlichen Begegnungen und Erinnerungen beschenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Marko Martin: [https://www.deutschlandfunkkultur.de/marko-martin-tel-aviv-geschichten-vom-leben-einer.950.de.html?dram:article_id=353119 &amp;#039;&amp;#039;„Tel Aviv“ – Geschichten vom Leben einer „Zauberstadt“&amp;#039;&amp;#039;], auf deutschlandfunkkultur.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls 2016 wurden Erzählungen aus den Jahren 2007 bis 2011 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Umsteigen in Babylon&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Fischer: &amp;#039;&amp;#039;“Keine Stadt für Insider-Scheiße”&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung|SZ]].&amp;#039;&amp;#039;, 10. Mai 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dirck Linck: [https://www.sueddeutsche.de/kultur/homosexuelle-literatur-der-weg-meiner-augen-1.3250217 &amp;#039;&amp;#039;“Der Weg meiner Augen”.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung|SZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2018 beschrieb er in einer Kolumne in der NZZ die Undifferenziertheit der deutschen Rezeption Israels, welche sich seit 70 Jahren im hoch-reflexiven Dauerstreit mit sich selber befinde. Im Rekurs auf die inner-israelische Debattendemokratie geht Martin mit sogenannter „Israel-Kritik“ hart ins Gericht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nzz.ch/meinung/kitsch-ressentiment-projektion-die-meisten-unserer-israel-bilder-sind-ziemlich-schief-ld.1377711 &amp;#039;&amp;#039;Kitsch, Ressentiment, Projektion – die meisten unserer Israel-Bilder sind ziemlich schief.&amp;#039;&amp;#039;] NZZ, 7. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2019, zum 60. Jahrestag der kubanischen Revolution, veröffentlichte Martin das literarische Tagebuch &amp;#039;&amp;#039;Das Haus in Habana. Ein Rapport&amp;#039;&amp;#039;, eine kritische Auseinandersetzung mit der Insel-Realität. Das Werk war 2019 für den [[Preis der Leipziger Buchmesse]] in der Kategorie [[Preis der Leipziger Buchmesse/Sachbuch und Essayistik|Sachbuch/Essayistik]] nominiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Nora Voit: [https://www.zeit.de/2019/12/das-haus-in-habana-marko-martin-reisetagebuch &amp;#039;&amp;#039;Insel auf Du und Du.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Lütjens: [https://www.sissymag.de/marko-martin-das-haus-in-habana/ &amp;#039;&amp;#039;Der beobachtete Beobachter.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sissy (Magazin)|sissy]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 2019 erschien der umfangreiche Essayband &amp;#039;&amp;#039;Dissidentisches Denken. Reisen zu den Zeugen eines Zeitalters&amp;#039;&amp;#039;, in dem die Geschichte des 20. Jahrhunderts als Verknüpfungsgeschichte der Biographien von Dissidenten, jüdischen Lager-Überlebenden und antitotalitären Oppositionellen erzählt wird. Anhand persönlicher Begegnungen oder Lektüren porträtiert Martin hier weltweit verstreut lebende (Exil-)Schriftsteller und Intellektuelle wie [[Pavel Kohout]], [[Gustaw Herling-Grudziński|Gustaw Herling]], [[Hans Sahl]], [[André Glucksmann]], [[Raissa Orlowa-Kopelewa]], [[Roberto Schopflocher]], [[Ilse Losa]], [[Arthur Koestler]], [[Horst Bienek]], [[Anne Ranasinghe]], [[Edgar Hilsenrath]] oder [[Aharon Appelfeld]]. Der Historiker [[Ilko-Sascha Kowalczuk]] nannte &amp;#039;&amp;#039;Dissidentisches Denken&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; ein „Buchdenkmal“: „Wer dieses Buch gelesen und verstanden hat, der hat kein moralisches Recht mehr, pessimistisch zu sein.“&amp;lt;ref&amp;gt;Ilko-Sascha Kowalczuk: [https://www.sueddeutsche.de/kultur/politische-ideengeschichte-die-einsicht-nicht-laenger-mitzumachen-1.4659145 &amp;#039;&amp;#039;Die Einsicht, nicht länger mitzumachen.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Süddeutsche Zeitung|SZ]]. 28. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich der Ideenhistoriker Jens Hacke in der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit|Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;: „Marko Martin (…) erinnert uns mit seinem eindrucksvollen Panorama dissidentischer Intellektualität daran, dass geistige Freiheit kein antiquarisches Thema ist.“&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Hacke: [https://www.zeit.de/2020/04/dissidentisches-denken-marko-martin-widerstand &amp;#039;&amp;#039;Kein Recht auf Pessimismus.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2020 publizierte Martin auf der Website des Peter-Huchel-Hauses eine literarische Reportage über seine Erfahrungen während der Neujahrstage in [[Hongkong]], wo er zum Zeugen der letzten freien Tage der Stadt und des Beginns der [[COVID-19-Pandemie|Corona-Pandemie]] geworden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Marko Martin: [https://www.peter-huchel-haus.de/Marko%20Martin &amp;#039;&amp;#039;Ein Teppich in der Hollywood Road oder Die letzten Tage von Hongkong.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 27. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach erschien der Essayband &amp;#039;&amp;#039;Die verdrängte Zeit. Vom Verschwinden und Entdecken der Kultur des Ostens&amp;#039;&amp;#039;, über den die FAZ urteilte: „In einem großen Panorama fächert Martin die Vielstimmigkeit der in Ostdeutschland entstandenen Kultur auf“,&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Locke: &amp;#039;&amp;#039;„Wir sind hier ja nicht in der Zone“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;FAZ&amp;#039;&amp;#039;, 4. November 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; während die Zeit urteilte: „Martins Herz schlägt dabei für die Verbotenen und Verfolgten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Cammann: [https://www.zeit.de/2020/44/die-verdraengte-zeit-marko-martin-buch-ddr &amp;#039;&amp;#039;Keine Ruhe im Objekt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 20. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021 erschien &amp;#039;&amp;#039;Die Unschuldigen von Ipanema und andere Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;, die thematisch und stilistisch an die vorausgegangenen Erzählbände &amp;#039;&amp;#039;Die Nacht von San Salvador&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Umsteigen in Babylon&amp;#039;&amp;#039; anknüpfen. Im Herbst des gleichen Jahres folgte das literarische Tagebuch &amp;#039;&amp;#039;Die letzten Tage von Hongkong&amp;#039;&amp;#039;, über das Mario Vargas Llosa urteilte: „Marko Martin hat eine bewundernswerte Gabe, die Dinge zu sehen; durch seine Augen werden die Dissidenten in Hongkong als Menschen erkennbar, Menschen mit einer ungewissen Zukunft.“ Der Schriftsteller [[Stephan Wackwitz]] bezeichnete das Buch in der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039; als „Mikroskopie einer zeitgeschichtlichen Umbruchperiode“.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Wackwitz: [https://taz.de/Reisebericht-ueber-Hongkong-und-China/!5811235/ &amp;#039;&amp;#039;Nur keine falsche Bewegung machen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;TAZ&amp;#039;&amp;#039;, 31. Oktober 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Website von „Intellectures“ finden sich &amp;#039;&amp;#039;Die Letzten Tage von Hongkong&amp;#039;&amp;#039; beschrieben als „ein ungewöhnliches Buch eines Überzeugungstäters für eine liberale Demokratie, intellektuell geprägt durch einen ‚Liberalismus der Furcht‘, wie ihn [[Judith N. Shklar]] formuliert hat“.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Knoll: [https://taz.de/Buch-ueber-Verteidiger-der-Demokratie/!5929046/ &amp;#039;&amp;#039;We are Hongkong, und ein Ende ist nicht abzusehen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;intellectures&amp;#039;&amp;#039; 11. März 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Frühjahr 2023 erschienene Essayband &amp;#039;&amp;#039;Brauchen wir Ketzer? Stimmen gegen die Macht&amp;#039;&amp;#039; knüpft an den Band &amp;#039;&amp;#039;Dissidentisches Denken&amp;#039;&amp;#039; an und porträtiert von [[Hermann Broch]], [[Primo Levi]], [[Ludwig Marcuse]] über [[Alice Rühle-Gerstel]] und [[Hilde Spiel]] bis [[Hans Habe]] und [[Friedrich Torberg]] unangepasste Intellektuelle des 20. Jahrhunderts, die schon frühzeitig vor totalitären Gefahren und rassistischen Mustern gewarnt haben. Der Schriftsteller Artur Becker beschrieb das Buch in der Frankfurter Rundschau als Anregung für die Gegenwart, um angesichts von Putins Angriffskrieg und dem Aufstieg der AfD Position zu beziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Artur Becker: [https://www.fr.de/kultur/literatur/marko-martin-brauchen-wir-ketzer-ketzertum-und-heuchelei-92444947.html &amp;#039;&amp;#039;Marko Martin: „Brauchen wir Ketzer?“ – Ketzertum und Heuchelei.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, 6. August 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039; zog Parallelen zu John F. Kennedys Essayband &amp;#039;&amp;#039;Profiles in courage&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Wackwitz: [https://taz.de/Buch-ueber-Verteidiger-der-Demokratie/!5929046/ &amp;#039;&amp;#039;Ketzer, keine „Querdenker“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;TAZ&amp;#039;&amp;#039;, 17. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; während der Lyriker [[Matthias Buth]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Faust-Kultur]]&amp;#039;&amp;#039; Martins Wiederentdeckung dieser Menschen als „meisterlich“ bezeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Buth]]: [https://faustkultur.de/literatur-buchkritik/sprachmaechtige-geister/ &amp;#039;&amp;#039;Sprachmächtige Geister.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Faust-Kultur&amp;#039;&amp;#039;, 11. August 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Jahrestag des [[Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023|Terrorangriffs der Hamas auf Israel]] erschien das Buch &amp;#039;&amp;#039;Und es geschieht jetzt. Jüdisches Leben nach dem 7.&amp;amp;nbsp;Oktober&amp;#039;&amp;#039;, eine literarische Essay-Reportage, die in Gesprächen die aktuelle Situation und deren historische Tiefenschichten umkreist. [[Klaus Bittermann]] beschrieb es in der &amp;#039;&amp;#039;taz&amp;#039;&amp;#039; als „erschütterndes Buch“&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Bittermann: [https://taz.de/Kollektives-Trauma-nach-7-Oktober/!6038230/ &amp;#039;&amp;#039;L’Chaim, auf das Leben!&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;, 5. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Intellectures]] stellte den Bezug zur jüdischen Ethik und „[[Tikun Olam|Tikkun Olam / Reparatur der Welt]]“ her: „Ein beklemmend beeindruckendes Buch. Hier schreibt keiner aus der Sicherheit seines Schreibtischs über Dinge, die ihm angetragen wurden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Knoll: [https://www.intellectures.de/2024/10/29/eindeutig-uneindeutig/] &amp;#039;&amp;#039;Haltung oder: Eindeutig uneindeutig&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Intellectures&amp;#039;&amp;#039;, 29.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Audio ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.deutschlandfunk.de/autor-marko-martin-man-darf-sich-den-luxus-des-enttaeuschtseins-nicht-leisten-102.html Autor Marko Martin: „Man darf sich den Luxus des Enttäuschtseins nicht leisten“]&amp;#039;&amp;#039;, [https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2025/02/09/autor_marko_martin_man_darf_sich_den_luxus_des_dlf_20250209_1330_e349e8f5.mp3 70.36 Minuten-Audio-Version], [[Deutschlandfunk]] &amp;quot;Zwischentöne&amp;quot; Gespräch mit Musik mit Joachim Scholl 9. Februar 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mit dem Taxi nach Karthago.&amp;#039;&amp;#039; Prosa und Gedichte, mit einem Vorwort von [[Hans Christoph Buch]]. Schwartz Verlag, Heidelberg 1994, ISBN 3-927800-02-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Orwell, Koestler und all die anderen. Melvin J. Lasky und ‚Der Monat‘.&amp;#039;&amp;#039; Essay. [[Mut-Verlag|Mut Verlag]], Asendorf 1999, ISBN 3-89182-073-9.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Ein Fenster zur Welt. Der Monat. Beiträge aus vier Jahrzehnten.&amp;#039;&amp;#039; Beltz Athenäum, Weinheim 2000, ISBN 3-89547-720-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Prinz von Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Roman. Quadriga Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-88679-346-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Zeitschrift gegen das Vergessen. Bundesrepublikanische Traditionen und Umbrüche im Spiegel der Kulturzeitschrift „Der Monat“.&amp;#039;&amp;#039; Politikwissenschaftliche Studie, mit einem Vorwort von [[Michael Rohrwasser]]. [[Peter Lang AG|Peter Lang Verlag]], Frankfurt / New York 2003, ISBN 3-631-51105-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sommer 1990.&amp;#039;&amp;#039; Lit. Tagebuch. [[Deutsche Verlags-Anstalt]] (DVA), München 2004, ISBN 3-421-05843-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sonderzone: Nahaufnahmen zwischen Teheran und Saigon.&amp;#039;&amp;#039; Reportagen. [[Zu Klampen Verlag]], Springe 2008, ISBN 978-3-86674-033-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schlafende Hunde.&amp;#039;&amp;#039; Erzählungen. [[Die Andere Bibliothek]], Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-8218-6225-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kosmos Tel Aviv: Streifzüge durch die israelische Literatur und Lebenswelt.&amp;#039;&amp;#039; Portraits und Reportagen, mit einem Vorwort von [[Ralph Giordano]]. [[Wehrhahn Verlag]], Hannover 2012, ISBN 978-3-86525-293-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Nacht von San Salvador. Ein Fahrtenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Erzählungen. Die Andere Bibliothek, Frankfurt am Main 2013, ISBN 978-3-8477-0345-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Treffpunkt ’89. Von der Gegenwart einer Epochenzäsur.&amp;#039;&amp;#039; Porträts und Essays. Wehrhahn Verlag, Hannover 2014, ISBN 978-3-86525-416-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Madiba Days. Eine südafrikanische Reise.&amp;#039;&amp;#039; (Literarisches Tagebuch), Wehrhahn Verlag, Hannover 2015, ISBN 978-3-86525-463-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tel Aviv. Schatzkästchen und Nussschale, darin die ganze Welt.&amp;#039;&amp;#039; autobiographisch grundiertes Stadtporträt. Corso Verlag, Hamburg 2016, ISBN 978-3-7374-0723-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Umsteigen in Babylon.&amp;#039;&amp;#039; Erzählungen 2007–2011. [[Männerschwarm Verlag]], Hamburg 2016, ISBN 978-3-86300-218-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nelson Mandela.&amp;#039;&amp;#039; (Monographie). Reclam-Verlag, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-15-020457-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Haus in Habana. Ein Rapport.&amp;#039;&amp;#039; (Literarisches Tagebuch), Wehrhahn Verlag, Hannover 2019, ISBN 3-86525-640-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dissidentisches Denken.&amp;#039;&amp;#039; Die Andere Bibliothek, Berlin 2019, ISBN 978-3-8477-0415-7. (Neuauflage 2025, mit der &amp;quot;Bellevue-Rede&amp;quot;. ISBN 978-3-8477-2068-3.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die verdrängte Zeit. Vom Verschwinden und Entdecken der Kultur des Ostens&amp;#039;&amp;#039;. Tropen Verlag, Berlin 2020, ISBN 978-3-608-50472-9 (unter gleichem Titel auch erschienen als Taschenbuchausgabe der Bundeszentrale für politische Bildung, Band 10623, ISBN 978-3-7425-0623-8).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Unschuldigen von Ipanema und andere Erzählungen. Erzählungen 2007–2011&amp;#039;&amp;#039; II. PalmArtPress, Berlin 2021, ISBN 3-96258-075-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die letzten Tage von Hongkong. (Literarisches Tagebuch)&amp;#039;&amp;#039;. Tropen Verlag, Berlin, 2021, ISBN 978-3-608-50523-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Brauchen wir Ketzer?“ Stimmen gegen die Macht. Porträts&amp;#039;&amp;#039;. Arco Verlag, Wien 2023, ISBN 978-3-96587-038-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Und es geschieht jetzt. Jüdisches Leben nach dem 7. Oktober&amp;#039;&amp;#039;. Tropen Verlag, Berlin 2024, ISBN 978-3-608-50255-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freiheitsaufgaben&amp;#039;&amp;#039;. Tropen Verlag, Berlin 2025, ISBN 978-3-608-50286-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stipendien, Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1994 [[Arthur F. Burns Fellowship]] für San Francisco&lt;br /&gt;
* 2003 Arbeitsstipendium der [[Stiftung Kulturfonds der neuen Bundesländer]]&lt;br /&gt;
* 2004 Arbeitsstipendium des [[Konrad-Adenauer-Stiftung|Else-Heiliger-Künstlerfonds]]&lt;br /&gt;
* 2001, 2002 und 2005 Amsterdam-Aufenthaltsstipendium der Deutsch-Holländischen Kulturstiftung&lt;br /&gt;
* 2016 Stadtschreiber-Stipendium Europäische Kulturhauptstadt [[Breslau]] des [[Deutsches Kulturforum östliches Europa#Europäische Kulturhauptstädte und das Stadtschreiberprogramm|Deutschen Kulturforums östliches Europa]]&lt;br /&gt;
* 2025 OVID-Preis des [[PEN Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland|PEN Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://exilpen.org/marko-martin-ovid-preis-2025/ Das PEN Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland vergibt den Ovid Preis 2025 an den Schriftsteller und Publizisten Marko Martin.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2026 [[Werner Schulz#Gedenken|Werner-Schulz-Preis]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.tagesspiegel.de/berlin/auszeichnung-publizist-marko-martin-erhalt-werner-schulz-preis-2026-15009666.html | titel=Auszeichnung: Publizist Marko Martin erhält Werner-Schulz-Preis 2026 | werk=[[Der Tagesspiegel|tagesspiegel.de]] | datum=2025-12-03 |abruf=2025-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-WS-Preis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120967391}}&lt;br /&gt;
* https://www.juedische-allgemeine.de/autor/marko-martin/&lt;br /&gt;
* [http://www.literaturport.de/Marko.Martin/ Eigene bio-bibliographische Angaben und Hörprobe] von Marko Martin auf dem Portal [[Literaturport]]&lt;br /&gt;
* [http://stadtschreiber-breslau.blogspot.de/ Stadtschreiber-Blog Breslau | Wrocław 2016]&lt;br /&gt;
* https://literaturkritik.de/martin-nelson-mandela-100-seiten-martin-haus-habana-unmoeglichkeit-realitaet-nicht-beschreiben,24934.html&lt;br /&gt;
* [https://www.welt.de/debatte/kommentare/article128135409/Ein-verdammt-gutes-Land-diese-Bundesrepublik.html DDR-Flüchtling Ein verdammt gutes Land, diese Bundesrepublik], [[Die Welt]], 18. Mai 2014&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * https://www.youtube.com/watch?v=QNdD6RQrcXo&lt;br /&gt;
* https://www.youtube.com/watch?v=NEGbyFeM0wI&lt;br /&gt;
* https://www.youtube.com/watch?v=3Qtg-LiP5Ds --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120967391|LCCN=nr97023081|VIAF=1048149068354365730007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Martin, Marko}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im PEN Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Martin, Marko&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Publizist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. September 1970&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Burgstädt]], [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anana Sanana</name></author>
	</entry>
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