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	<title>Marko Feingold - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Marko Feingold 01.JPG|mini|Marko Feingold (2015)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marko Max Feingold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Sabine Adler]] |url=https://www.deutschlandfunk.de/tod-des-holocaust-ueberlebenden-marko-feingold-kampf-fuer-100.html |titel=Tod des Holocaust-Überlebenden Marko Feingold: Kampf für die historische Wahrheit |titelerg=Hörfunkbeitrag |hrsg=[[Deutschlandfunk]] |datum=2019-09-21 |abruf=2023-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (geboren [[28. Mai]] [[1913]] in [[Banská Bystrica|Neusohl]], [[Königreich Ungarn]]; gestorben [[19. September]] [[2019]] in [[Salzburg]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;kurier&amp;quot;&amp;gt;[https://kurier.at/politik/inland/aeltester-holocaust-zeitzeuge-marko-feingold-verstorben/400611266 &amp;#039;&amp;#039;Ältester Holocaust-Zeitzeuge Marko Feingold verstorben.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;kurier.at&amp;#039;&amp;#039;. 20. September 2019, abgerufen am 20. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war bis zum Frühjahr 2019 Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg und betreute die [[Salzburger Synagoge]]. Er war mit [[Hundertjähriger|106 Jahren]] der zuletzt älteste [[Holocaust]]-Überlebende [[Österreich]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Marko Feingold wuchs mit seinen drei Geschwistern in der [[Wien]]er [[Leopoldstadt]] auf. Nach einer Lehre als kaufmännischer Angestellter fand er Arbeit in Wien. Im Jahr 1932 wurde er arbeitslos und ging gemeinsam mit seinem Bruder Ernst nach Italien, wo er erfolgreich als Vertreter für Bohnerwachs und Flüssigseife arbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alexandra Föderl-Schmid]]: [https://www.sueddeutsche.de/politik/marko-feingold-1.4003720 &amp;#039;&amp;#039;Marko Feingold gestorben: Der Retter.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;sueddeutsche.de&amp;#039;&amp;#039;. 20. September 2019, abgerufen am 20. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/panorama/wien/821232-Der-Aufklaerer-aus-der-Leopoldstadt.html?em_no_split=1 &amp;#039;&amp;#039;Der Aufklärer aus der Leopoldstadt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;wienerzeitung.at&amp;#039;&amp;#039;. 28. Mai 2016, abgerufen am 20. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem [[Anschluss Österreichs|„Anschluss“]] 1938 wurde er während eines kurzen Aufenthalts in Wien verhaftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;orfNachruf&amp;quot;&amp;gt;[https://orf.at/stories/3137908/ &amp;#039;&amp;#039;Marko Feingold ist tot.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;orf.at&amp;#039;&amp;#039;. 20. September 2019, abgerufen am 20. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er floh zuerst nach Prag, wurde nach Polen ausgewiesen und kehrte mit falschen Papieren nach Prag zurück, wo er im Mai 1939 erneut festgenommen, inhaftiert und schließlich in das [[KZ Auschwitz]] deportiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Lichtblau: [https://www.mediathek.at/atom/15985C48-068-0001B-00000AA8-15984A6E/ &amp;#039;&amp;#039;Interviews mit Opfern des Nationalsozialismus aus Österreich: Marko Feingold&amp;#039;&amp;#039;.] Sammlung Lichtblau in der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]], 9. Mai 1999, abgerufen am 17. Februar 2018 (Feingold erzählt von seiner Deportation nach Auschwitz; Audio 6:11 Minuten).&amp;lt;!-- https://h5.mediathek.at/cdn.php?t=media&amp;amp;i=15985C48-068-0001B-00000AA8-15984A6E&amp;amp;ft=audio --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die [[Konzentrationslager]] [[KZ Neuengamme|Neuengamme]] und [[KZ Dachau|Dachau]] kam er schließlich 1941 ins [[KZ Buchenwald]], wo er bis zur Befreiung interniert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Zufall ließ er sich 1945 in Salzburg nieder, wo er seither wohnte. Zwischen 1945 und 1948 half er jüdischen Überlebenden, die in [[DP-Lager]]n in Salzburg lebten, und organisierte mit der jüdischen Flüchtlingsorganisation [[Bricha]] die (illegale) Durchreise von 100.000 Juden aus Mittel- und Osteuropa nach Palästina. 1948 wurde er Inhaber eines Modegeschäftes (Wiener Moden) in Salzburg. Er war in dieser Zeit zunächst Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]], trat aber in den [[1950er|Fünfzigerjahren]] aus der Partei aus, nachdem er dort Intrigen und antisemitische Politiker, namentlich [[Karl Renner]], erlebt hatte. Später wurde Feingold Ehrenmitglied der SPÖ.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stern.de/politik/ausland/max--marko--feingold---die-antisemitischeren-politiker-habe-ich-in-der-spoe-erlebt--7864204.html |titel=Max „Marko“ Feingold: „Selbst bei den Sozialisten hieß es: Saujud, schleich Dich!“ |werk=stern.de |datum=2018-02-17 |abruf=2018-02-27}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.krone.at/1716965 |titel=1. SPÖ-Präsident „war lange als Antisemit bekannt“ |werk=krone.at |datum=2018-06-03 |abruf=2018-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus seiner Familie hat er als Einziger die KZs überlebt. Feingold war zweimal verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kurier.at/stars/marko-feingold-mit-100-jahren-mitten-im-beruf/13.296.861 &amp;#039;&amp;#039;Mit 100 Jahren mitten im Beruf&amp;#039;&amp;#039;], [[kurier.at]], 22. Mai 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Die letzten Zeugen Ffm 6516 Michelides.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Die letzten Zeugen]]&amp;#039;&amp;#039; mit Marko Feingold (Mitte)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon von 1946 bis 1947 war Feingold Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg. Nach seiner Pensionierung 1977 wurde Feingold amtierender Vizepräsident und 1979 wieder Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Marko M. Feingold: &amp;#039;&amp;#039;Wer einmal gestorben ist, dem tut nichts mehr weh.&amp;#039;&amp;#039; S. 277–279.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seither entfaltete er auch eine ausgedehnte Vortragstätigkeit, insbesondere als [[Zeitzeuge]] in Schulen und Pfarrgemeinden, über den Holocaust, seine Erlebnisse in den Konzentrationslagern und das [[Judentum]]. Er war auch aktiver Teilnehmer im [[Interreligiöser Dialog|interreligiösen Dialog]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 war Marko Feingold Ehrenmitglied von &amp;#039;&amp;#039;Alpine Peace Crossing&amp;#039;&amp;#039;. Die APC-Friedenswanderung führt jedes letzte Wochenende im Juni entlang der von Marko Feingold und [[Viktor Knopf]] ausgemachten Route über den 2634 Meter hohen [[Krimmler Tauern]] nach Südtirol.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://alpinepeacecrossing.org/friedenswanderung/ |wayback=20180504165812 |text=&amp;#039;&amp;#039;Friedenswanderung.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;alpinepeacecrossing.org.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 20. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über 5000 Insassen des DP-Lagers &amp;#039;&amp;#039;Givat Avoda&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Hügel&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;der Arbeit&amp;#039;&amp;#039;) in Saalfelden verließen auf dieser hochalpinen Route&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexandra Föderl-Schmid |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/marko-feingold-1.4003720 |titel=Marko Feingold: Holocaust-Überlebender und Zeitzeuge |abruf=2020-03-12 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Österreich, wobei er selbst auch viele Gruppen zu Fuß über diesen Pfad führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Spielzeit 2013/2014 wirkte er bei der Zeitzeugenproduktion &amp;#039;&amp;#039;[[Die letzten Zeugen]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Doron Rabinovici]] und [[Matthias Hartmann (Regisseur)|Matthias Hartmann]] am Wiener [[Burgtheater]] mit. Die Produktion bezog sich auf die [[Novemberpogrome 1938]], erlangte hohe Wertschätzung seitens Publikum und Presse und wurde zum [[Berliner Theatertreffen]] und ans [[Staatsschauspiel Dresden]] eingeladen. Oben stehendes Foto zeigt die stehenden Ovationen des Publikums am [[Schauspiel Frankfurt]], wo das Burgtheater mit dieser Produktion am 7. Februar 2015 gastierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 105. Geburtstages stellte er positiv fest, dass Salzburg „anders“ geworden sei als früher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.salzburg24.at/feingold-auch-gefangene-wollen-sich-nicht-erinnern/5275785 |titel=Feingold: &amp;#039;&amp;#039;Auch Gefangene wollen sich nicht erinnern&amp;#039;&amp;#039; |werk=salzburg24.at |datum=2018-05-30 |abruf=2018-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Feierlichkeiten nahm er bei der Fußball-Integrationsweltmeisterschaft, an der 40 Nationen teilnahmen, den Anstoß vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Harald Saller |url=https://www.sn.at/sport/mixed/integrations-wm-marko-feingold-macht-den-ehrenankick-28587337 |titel=Integrations-WM: Marko Feingold macht den Ehrenankick |werk=Salzburger Nachrichten |datum=2018-05-30 |abruf=2018-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marko Feingold starb am 19. September 2019 im Alter von 106 Jahren in Salzburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kurier&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;orfNachruf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein ewiges Dennoch. 125 Jahre Juden in Salzburg.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau-Verlag, Wien/Köln/Weimar 1993, ISBN 978-3-205-98109-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wer einmal gestorben ist, dem tut nichts mehr weh. Eine Überlebensgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Picus Verlag, Wien 2000, ISBN 3-85452-441-2. Neuauflage: Otto Müller Verlag, Salzburg 2012, ISBN 978-3-7013-1196-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzburg - Altstadt - Feingold-Steg Tafel 02 - 2021 06 26-1.jpg|mini|Eine der temporär installierten Ausstellungstafeln zur Person Feingolds am 2021 umbenannten Marko-Feingold-Steg in Salzburg]]&lt;br /&gt;
* 1977: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Befreiung Österreichs]]&lt;br /&gt;
* 1985: Silbernes [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
* 1985: Bürgerbrief der Stadt Salzburg&lt;br /&gt;
* 1988: Wappenmedaille der Stadt Salzburg in Gold&lt;br /&gt;
* 1988: [[Ehrenzeichen des Landes Salzburg|Goldenes Verdienstzeichen des Landes Salzburg]]&lt;br /&gt;
* 1991: Ernennung zum [[Hofrat]]&lt;br /&gt;
* 1993: Ehrenbecher des Landes Salzburg&lt;br /&gt;
* 1998: Goldenes Ehrenzeichen des Landes Salzburg&lt;br /&gt;
* 2003: Ring der Stadt Salzburg&lt;br /&gt;
* 2008: Ehrenbürger der Stadt Salzburg&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadt-salzburg.at/internet/service/aktuell/aussendungen/2008/ehrenbuergerschaft_fuer_hofrat_marko_m_f_232000.htm?redirect=404 &amp;#039;&amp;#039;Ehrenbürgerschaft für Hofrat Marko M. Feingold&amp;#039;&amp;#039;.] Pressemitteilung der Stadt Salzburg, 18. Januar 2008, abgerufen am 17. Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2010: [[Kurt-Schubert-Gedächtnispreis]]&lt;br /&gt;
* 2012: Ehrenring in Gold der [[Universität Salzburg]]&lt;br /&gt;
* 2015: [[Otto-Bauer-Plakette]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sn.at/salzburg/politik/marko-feingold-erhaelt-otto-bauer-plakette-2486062 &amp;#039;&amp;#039;Marko Feingold erhält Otto-Bauer-Plakette&amp;#039;&amp;#039;.] Salzburger Nachrichten, 13. Mai 2015, abgerufen am 13. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2017: Verdienstkreuz des Österreichischen Roten Kreuzes&lt;br /&gt;
* 2018: Toleranzpreis der &amp;#039;&amp;#039;Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://salzburg.orf.at/news/stories/2890814/ &amp;#039;&amp;#039;Toleranzpreis für Marko Feingold&amp;#039;&amp;#039;.] orf.at, 21. Jänner 2018, abgerufen am 17. Februar 2018.&amp;lt;br /&amp;gt;Franziska Huber: {{Webarchiv|url=http://www.euro-acad.eu/2018/01/26/prize-of-tolerance-to-marko-feingold/ |wayback=20180217202913 |text=&amp;#039;&amp;#039;Prize of Tolerance to Marko Feingold&amp;#039;&amp;#039;.}} Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste, 26. Januar 2018, abgerufen am 17. Februar 2018 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2019: Bundesverdienstkreuz am Bande des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.derstandard.de/story/2000097392476/ehrung-fuer-holocaust-ueberlebenden-feingold &amp;#039;&amp;#039;Ehrung für Holocaust-Überlebenden Feingold.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;derstandard.at&amp;#039;&amp;#039;. 1. Februar 2019, abgerufen am 20. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feingold war Mitglied der [[Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste|Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste]] (EASA)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.euro-acad.eu/members-by-country/ |wayback=20170909055305 |text=EASA Website → Organisation → Members.}} abgerufen am 10. Oktober 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Class VII: Religions of the World,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2013 vergeben [[Land Salzburg]] und Stadt Salzburg gemeinsam mit der [[Universität Salzburg]] den Marko-Feingold-Preis für eine [[Dissertation]], die sich mit der materiellen Kultur, dem Leben und/oder der Arbeit der jüdischen Bevölkerung, deren Wirken und Einfluss auf Kultur, Wissenschaft, Literatur der jeweiligen Gesellschaft und Zeitepoche oder deren Verfolgung, Vertreibung, Exil- und/oder Diasporaerfahrungen in den unterschiedlichsten Weltregionen und historischen Zeitkontexten auseinandersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sn.at/salzburg/chronik/erster-marko-feingold-preis-in-salzburg-vergeben-4033933 &amp;#039;&amp;#039;Erster Marko-Feingold-Preis in Salzburg vergeben&amp;#039;&amp;#039;.] [[Salzburger Nachrichten]], 22. Jänner 2014, abgerufen am 17. Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erster Preisträger war der Historiker Jacob Eder von der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]], der den Preis für seine Untersuchung über die Reaktionen westdeutscher Politiker und Diplomaten auf die zunehmende Auseinandersetzung der US-amerikanischen Gesellschaft mit der Geschichte des Holocausts seit den 1970er Jahren erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sn.at/salzburg/chronik/marko-feingold-preis-erstmals-vergeben-4038199 &amp;#039;&amp;#039;Marko-Feingold-Preis erstmals vergeben&amp;#039;&amp;#039;.] Salzburger Nachrichten, 21. Jänner 2014, abgerufen am 17. Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2021 wurde in der Stadt Salzburg der &amp;#039;&amp;#039;Makartsteg&amp;#039;&amp;#039; über die Salzach in &amp;#039;&amp;#039;[[Brücken Salzburgs#Marko-Feingold-Steg (Makartsteg, Museumssteg)|Marko-Feingold-Steg]]&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;orf3105742&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://salzburg.orf.at/stories/3105742/ |titel=Makart-Steg zu Marko-Feingold-Steg umbenannt |datum=2021-05-27|abruf=2021-05-27|autor=|werk=[[ORF.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 2024 öffnete eine auf dem Steg installierte und den Sommer 2024 andauernde Freiluftausstellung über jüdisches Leben in Salzburg, die dem langjährigen Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde gewidmet ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://salzburg.orf.at/stories/3259656/ &amp;#039;&amp;#039;Marko-Feingold-Steg: Ausstellung über jüdisches Leben&amp;#039;&amp;#039;], ORF Salzburg Online vom 3. Juni 2024, abgerufen am 4. Juni 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marko M. Feingold: Überlebender und nimmermüder Mahner.&amp;#039;&amp;#039; In: Johannes Hofinger: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus in Salzburg. Opfer. Täter. Gegner,&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Studien-Verlag, Innsbruck u.&amp;amp;nbsp;a. 2018 (Nationalsozialismus in den österreichischen Bundesländern; 5) (Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg; 44), ISBN 978-3-7065-5211-0, S. 376–378.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein jüdisches Leben&amp;#039;&amp;#039; von [[Christian Krönes]], Florian Weigensamer, Christian Kermer und Roland Schrotthofer (2021).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadt-salzburg.at/marko-feingold/ Stadt Salzburg: Film Marko Feingold - Ein jüdisches Leben.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=bDqxbC0J5DI Trailer zum Film auf YouTube.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122687000}}&lt;br /&gt;
* Marko Feingold: [http://alpinepeacecrossing.org/o/109.pdf &amp;#039;&amp;#039;Lebenslauf&amp;#039;&amp;#039;.] Bearbeitet von Gustav Gschossmann. Website „Alpine Peace Crossing“, 22. Juni 2009 (PDF; 161 kB)&lt;br /&gt;
* Alexander Behr: [https://orf.at/stories/2406817/2406820/ &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben nach dem Holocaust. Vier KZs überlebt.&amp;#039;&amp;#039;] [[Österreichischer Rundfunk#orf.at|orf.at]], 10. Oktober 2017&lt;br /&gt;
* Reinhold Bidner: [https://www.hoerspuren.at/morzinplatz.php &amp;#039;&amp;#039;Morzinplatz&amp;#039;&amp;#039;.] „Hörspuren“ – Audio-Guides Wien 1938 ([https://www.hoerspuren.at/mp3/morzinplatz.mp3 mp3-Audio; 27:05 Minuten; 24,7 MB]): Marko Feingold schildert seine Haftbedingungen im Gestapo-Hauptquartier Wien.&amp;lt;!-- https://web.archive.org/web/20171109191839/https://www.hoerspuren.at/mp3/morzinplatz.mp3 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Thomas Trenkler: [https://derstandard.at/1350260135785/Das-ist-deutsche-Hygiene &amp;#039;&amp;#039;„Das ist deutsche Hygiene!“ Interview&amp;#039;&amp;#039;.] [[derStandard.at]], 2. November 2012&lt;br /&gt;
* David Baum: [https://www.stern.de/politik/ausland/max--marko--feingold---die-antisemitischeren-politiker-habe-ich-in-der-spoe-erlebt--7864204.html &amp;#039;&amp;#039;Max „Marko“ Feingold: „Selbst bei den Sozialisten hieß es: Saujud, schleich Dich!“&amp;#039;&amp;#039;] [[Stern|stern.de]], 17. Februar 2018&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/portalsuche?searchId=51576947 Lebensgeschichtliche Interviews mit Marko Feingold zum Nachhören] im Online-Archiv [https://www.oesterreich-am-wort.at/ &amp;#039;&amp;#039;Österreich am Wort&amp;#039;&amp;#039;] der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]]&lt;br /&gt;
* [[Alexandra Föderl-Schmid]]: [https://www.sueddeutsche.de/leben/historie-die-rettung-1.4003720 &amp;#039;&amp;#039;Die Rettung – Marko Feingold ist der älteste Holocaustüberlebende Österreichs. Der 105-Jährige verhalf einst 100.000 Juden zur Flucht nach Palästina&amp;#039;&amp;#039;], [[Süddeutsche Zeitung]], 9./10. Juni 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122687000|LCCN=n94077534|VIAF=8275184}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Feingold, Marko}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeuge des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Neuengamme]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ehrenzeichens für Verdienste um die Befreiung Österreichs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich (1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger der Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Otto-Bauer-Plakette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Feingold, Marko&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Feingold, Marko Max (vollständiger Name); Feingold, Max Mordechai; Fuchs, Markus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Holocaustzeuge, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Mai 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Banská Bystrica|Besztercebánya]], [[Königreich Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. September 2019&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Salzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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