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	<title>Markian Michailowitsch Popow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T23:10:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Markian_Michailowitsch_Popow&amp;diff=759675&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Noah.Albert.ZivMilFü: Kategorien</title>
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		<updated>2024-08-25T18:40:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorien&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nowodewitschi Grab Markian Popow.jpg|mini|Grabbüste Popows auf dem [[Nowodewitschi-Friedhof]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Markian Michailowitsch Popow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Маркиан Михайлович Попов}}, wiss. [[Transliteration]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ru-Latn|Markian Michajlovič Popov}}&amp;#039;&amp;#039;; *&amp;amp;nbsp;{{JULGREGDATUM|15|11|1902|Link=1}} in Ust-Medwedizkaja (heute [[Serafimowitsch]], [[Oblast Wolgograd]]); † [[22. April]] [[1969]] in [[Moskau]]) war ein [[Sowjetunion|sowjetischer]] [[Armeegeneral]] und von 1956 bis 1962 Erster Stellvertreter des [[Oberbefehlshaber]]s der [[Landstreitkräfte der UdSSR|sowjetischen Landstreitkräfte]]. 1965 wurde er als [[Held der Sowjetunion]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Während des [[Russischer Bürgerkrieg|Russischen Bürgerkriegs]] trat Popow 1920 in die [[Rote Armee]] ein und im Jahr darauf (1921) auch in die [[Kommunistische Partei Russlands (Bolschewiki)|Kommunistische Partei Russlands]]. Im Jahr 1925 besuchte er einen Lehrgang für Kommandeure. 1936 graduierte er an der [[Allgemeine Militärakademie der Russischen Streitkräfte|Frunse-Militärakademie]]. Ab Mai 1936 wurde er Stabschef einer motorisierten [[Brigade]], darauf Generalstabschef des 5. mechanischen Korps. Im Juni 1938 wurde er Stellvertreter Stabschefs, im September Generalstabschef und im Juli 1939 Kommandeur der [[1. Armee (Rote Armee)|1. Rotbannerarmee]] in der [[Mandschurei]]. Am 4. Juni 1940 wurde er zum [[Generalleutnant]] befördert und im Januar 1941 übernahm er das Kommando im Militärbezirk [[Leningrad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Deutsch-Sowjetischen Krieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Kriegsausbruch]] übernahm er im Juni 1941 zunächst den Oberbefehl über die [[Nordfront (Rote Armee)|Nordfront]] gegen [[Finnland]]. Am 23. August 1941 wurde ihm die [[Leningrader Front]] übertragen, die auf Befehl des [[Hauptquartier des Kommandos des Obersten Befehlshabers|Hauptquartiers]] aus der Nordfront heraus gebildet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Pawel Andrejewitsch Schilin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die wichtigsten Operationen des Großen Vaterländischen Krieges, 1941–1945.&amp;#039;&amp;#039; Berlin (Ost): Verlag des Ministeriums für Nationale Verteidigung, 1958.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 1941 erhielt er zur [[Westfront (Rote Armee)|Westfront]] versetzt den Oberbefehl über die bei [[Tula]] eingesetzte [[61. Armee (Rote Armee)|61. Armee]] und eroberte [[Beljow|Belew]] zurück. Zwischen 28. Juni und 3. Juli 1942 führte er die [[48. Armee (Rote Armee)|48. Armee]] der [[Brjansker Front]] und danach bis Oktober die [[40. Armee (Rote Armee)|40. Armee]] im Raum [[Woronesch]]. Seit dem 13. Oktober 1942 war er Stellvertreter [[Andrei Iwanowitsch Jerjomenko|Jerjomenkos]] als Kommandeur der [[Stalingrader Front]]. Am 8. Dezember 1942 erhielt er den Befehl der neu aufgestellten [[5. Stoßarmee]], welche starke Gegenangriffe gegen die Armeegruppe [[Hermann Hoth|Hoth]] auf [[Kotelnikowo]] einleitete. Am 26. Dezember 1942 übernahm er die Position des stellvertretenden Kommandanten der Südwestfront und am 28. Dezember übernahm er bei der Südfront (unter [[Rodion Jakowlewitsch Malinowski|Malinowski]]) kurzfristig den Oberbefehl über die am unteren Donez eingesetzte [[5. Panzerarmee (Rote Armee)|5. Panzerarmee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abschluss der [[Schlacht von Stalingrad]] wurde Ende Januar 1943 bei der [[Südwestfront (Rote Armee)|Südwestfront]] (unter [[Nikolai Fjodorowitsch Watutin|Nikolai Watutin]]) eine Panzergruppe mit vier Panzerkorps (4. Garde-, 3.,10. und 18. Panzerkorps) aufgestellt und dem Kommando von Markian Popow unterstellt. Im Zusammenwirken mit der [[Infanterie]] der [[6. Armee (Rote Armee)|6. Armee]] (Generalleutnant [[Fjodor Michailowitsch Charitonow|Charitonow]]) gelang es der [[Panzergruppe Popow]], die deutsche Front am oberen Donez auf fast 100 Kilometer Breite aufzureißen und bis auf 60 Kilometer Distanz auf [[Dnipro|Dnepropetrowsk]] durchzubrechen. Die Panzergruppe wurde Ende Februar zwar durch deutsche Gegenangriffe großteils zerschlagen, ermöglichte aber der nördlicher vorgehenden [[3. Panzerarmee (Rote Armee)|3. Panzerarmee]] Charkow Mitte Februar 1943 zu befreien. Die Stadt ging einen Monat später wieder verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1943 erhielt er den Befehl über die [[Reservefront]] (vorher Brjansker Front), die später in [[Steppenfront]] umbenannt wurde und am 23. April wurde er zum [[Generaloberst]] befördert. Am Höhepunkt der [[Unternehmen Zitadelle|Schlacht bei Kursk]] griffen Popows Armeen Mitte Juli bei [[Orjol]] an und konnten am 17. September 1943 [[Brjansk]] befreien. Am 26. August 1943 wurde er erstmals zum Armeegeneral befördert und erhielt am 10. Oktober 1943 den Oberbefehl über die [[Baltische Front]], die am 20. Oktober in [[2. Baltische Front]] umbenannt wurde. Während des erfolgreichen Vorgehen der Leningrader Front auf [[Pskow]] scheiterte der Angriff seiner Armee am starken Widerstand der deutschen [[16. Armee (Wehrmacht)|16. Armee]]. Darauf wurde er am 20. April 1944 auf Anordnung [[Josef Stalin|Stalins]] abgesetzt und durch Armeegeneral [[Andrei Iwanowitsch Jerjomenko|Jerjomenko]] ersetzt. Der eigentliche Grund seiner Ablösung lag aber eher an seiner offenen Kritik am Mitglied des Kriegsrates der 2. Baltischen Front, [[Nikolai Alexandrowitsch Bulganin|N. A. Bulganin]] und dem Stellvertretenden Chef des Generalstabs, [[Alexei Innokentjewitsch Antonow|A. I. Antonow]]. Gleichzeitig wurde er auf den Rang eines Generalobersten degradiert. Am 23. April 1944 bis zum Ende des Krieges fungierte er unter Marschall [[Leonid Alexandrowitsch Goworow|Goworow]] nur mehr als [[Chef des Stabes]] bei der Leningrader Front.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg kommandierte er bis 1946 die sowjetischen Truppen im Militärkreis von Lemberg, anschließend bis 1954 den Militärbezirk Tauris. Nach Stalins Tod erhielt er am 3. August 1953 seinen alten Rang als Armeegeneral zurück. Seit Januar 1955 war er stellvertretender Leiter, dann Chef der Hauptverwaltung Chef des Ausbildungswesens der Roten Armee. Im August 1956 wurde er Erster Stellvertreter des Oberbefehlshabers der sowjetischen Landstreitkräfte. Seit Juli 1962 fungierte er als [[Militärberater]] der Inspektorengruppe im Ministerium für Verteidigung. Am 7. Mai 1965 wurde er für seine Verdienste im Zweiten Weltkrieg nachträglich mit dem [[Held der Sowjetunion]] geehrt. Er verstarb am 22. April 1969 an einer Gasvergiftung in seinem Haushalt und wurde am Moskauer [[Nowodewitschi-Friedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Werke == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Pawel Andrejewitsch Schilin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die wichtigsten Operationen des Großen Vaterländischen Krieges, 1941–1945.&amp;#039;&amp;#039; Berlin (Ost): Verlag des [[Ministerium für Nationale Verteidigung|Ministeriums für Nationale Verteidigung]], 1958.&lt;br /&gt;
* J. I. Korabljow, W. A. Anfilow, W. A. Mazulenko: &amp;#039;&amp;#039;Kurzer Abriß der Geschichte der Streitkräfte der UdSSR von 1917 bis 1972.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1976.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Woeni enziklopedizeski slowar&amp;#039;&amp;#039; Woennoje izdatjelstwo, Moskau 1986.&lt;br /&gt;
* Martin McCauley: &amp;#039;&amp;#039;Who’s Who in Russia Since 1900.&amp;#039;&amp;#039;, q.&amp;amp;nbsp;v.&lt;br /&gt;
* [[David M. Glantz]]: &amp;#039;&amp;#039;When Titans Clashed: How the Red Army Stopped Hitler.&amp;#039;&amp;#039; [[University of Kansas]] Press, Lawrence 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1095904914|LCCN=n/98/12459|VIAF=63317623}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Popow, Markian Michailowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbefehlshaber einer Front (Rote Armee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbefehlshaber einer Panzerarmee (Rote Armee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Armeegeneral (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Held der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Medaille „Für die Einnahme Königsbergs“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Popow, Markian Michailowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Попов, Маркиан Михайлович (russisch); Popov, Markian Michajlovič (wissenschaftliche Transliteration); Popov, Markian Mikhaĭlovich (englische Transkription)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetischer Armeegeneral&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. November 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Serafimowitsch]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. April 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Noah.Albert.ZivMilFü</name></author>
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