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	<title>Markgrafschaft Istrien - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T00:16:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Markgrafschaft_Istrien&amp;diff=780431&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-12T06:39:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wappen Markgrafschaft Istrien.png|mini|hochkant|Wappen der Markgrafschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Markgrafschaft Istrien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{itS|Marchesato d’Istria}}, {{hrS|Markgrofovija Istra}}, {{slS|Avstrijska mejna grofija Istra}}) war ein Territorium an der [[Adria]], die auf dem Gebiet der Halbinsel [[Istrien]] existierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Habsburger Markgrafschaft ist von der seit 1040 eigenen, reichsunmittelbaren [[#Markgrafschaft von 1040 bis 1209|Markgrafschaft von 1040 bis 1209]] zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1797 an die [[Habsburgermonarchie]] gelangte Land wurde 1849 als eigenständiges [[Kronland (Österreich)|Kronland]]  eingerichtet und blieb dies bis zu seiner Auflösung 1918 im 1804 konstituierten [[Kaisertum Österreich]] bzw. von 1867 an in der [[Realunion]] [[Österreich-Ungarn]], in der Istrien zu [[Cisleithanien]], den im Reichsrat vertretenen Königreichen und Ländern, gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde das Land vom [[Königreich Italien (1861–1946)|Königreich Italien]] annektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptstadt der Markgrafschaft war das heute kroatische [[Poreč|Parenzo]] (kroat. &amp;#039;&amp;#039;Poreč&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
[[Datei:Istrien Donaumonarchie.png|mini|Istrien innerhalb Österreich-Ungarns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Markgrafschaft von 1040 bis 1209 ===&lt;br /&gt;
1040 wurde Istrien von [[Heinrich III. (Kärnten)|Heinrich III. von Kärnten]] in eine eigene, von Friaul abgesonderte Markgrafschaft des Römisch-deutschen Reiches umgewandelt. Diese bestand bis 1209.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung der Habsburger Markgrafschaft ===&lt;br /&gt;
Das Haus [[Habsburg]] hatte seit 1364 die Herrschaft über die inneren Teile Istriens erlangt. Die Küstengebiete blieben unter der Herrschaft der [[Republik Venedig]]. Im Zuge der [[Koalitionskriege]] des [[Französische Revolution|revolutionären]] [[Frankreich]]s gegen die europäischen Monarchien wurde Venedig 1797 von [[Napoleon Bonaparte]] [[Italienfeldzug (Erster Koalitionskrieg)|besetzt]] und die ehemalige Adelsrepublik im [[Frieden von Campo Formio]] zwischen Frankreich und der [[Habsburgermonarchie]] aufgeteilt. Dabei erlangte Österreich zum ersten Mal die Herrschaft über die ganze Halbinsel. Die Habsburger herrschten bis 1918, ausgenommen die kurzzeitige französische Besetzung 1805–1813.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreichisches Kronland ===&lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbruch des [[Erstes Kaiserreich|französischen Kaiserreiches]] 1814 wurde Istrien im [[Königreich Illyrien]] Teil eines [[Kronland (Österreich)|österreichischen Kronlandes]]. Nach der [[Revolution von 1848/1849 im Kaisertum Österreich]] wurde dieses wieder aufgelöst und die Markgrafschaft Istrien im März 1849 gegründet. Der [[Kaiser von Österreich]] war automatisch zugleich Markgraf von Istrien; dies war nun bis 1916 [[Franz Joseph I.]], dann bis 1918 [[Karl I. (Österreich-Ungarn)|Karl I.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Markgrofovija Istra.jpg|mini|Zeitgenössische Karte der Markgrafschaft Istrien ([[Justus Perthes]], Gotha 1855)]]&lt;br /&gt;
Mit dem [[Februarpatent]] von 1861, in dem Istrien ein gewählter [[Landtag (Österreich-Ungarn)|Landtag]] und ein aus diesem gebildeter autonomer [[Landesausschuss (Österreich)|Landesausschuss]] zuerkannt wurden, erhielt auch Istrien als [[konstitutionelle Monarchie]] weitgehende innere Autonomie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Monarch selbst war im Kronland Istrien durch den [[k.k.]] Statthalter in [[Triest]] vertreten, zugleich Statthalter für diese Stadt und für die [[Grafschaft Görz]]. Der Statthalter stand in engem Kontakt mit der kaiserlichen Regierung in Wien für [[Cisleithanien]] und ihren k.k. Ministerien, zuletzt mit dem [[Ministerium Lammasch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Österreichisch-Ungarischer Ausgleich|österreichisch-ungarischen Ausgleich]] von 1867, mit dem die föderale Doppelmonarchie [[Österreich-Ungarn]] entstand, blieb Istrien eigenständiges Kronland der [[Cisleithanien|so genannten österreichischen Reichshälfte]], wurde aber ab 1868 zusammen mit den beiden anderen Kronländern [[Reichsunmittelbare Stadt Triest]] und der [[Gefürstete Grafschaft Görz und Gradisca|Gefürsteten Grafschaft Görz und Gradisca]] durch einen k.k [[Landeschef (Österreich-Ungarn)|Landeschef]] von Triest aus verwaltet (Siehe [[Österreichisches Küstenland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Reichsrat (Österreich)|Reichsrat]], das cisleithanische Parlament in Wien, entsandte Istrien anfangs, 1861, zwei Abgeordnete, zuletzt nach der [[Reichsratswahl 1911]] bis 1918 sechs kroatische bzw. italienische Mandatare von dann insgesamt 516 Abgeordneten.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Abgeordneten zum Österreichischen Abgeordnetenhaus (XII. Legislaturperiode)|Liste der Landtagswahlbezirke in der Markgrafschaft Istrien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Wirtschaftswachstum]] Österreich-Ungarns führte durch den Ausbau des [[Handel]]s auch in Istrien zu einem gewissen Aufschwung, insbesondere in Küstenstädten wie der Landeshauptstadt [[Poreč|Parenzo bzw. Poreč]] oder [[Pula|Pola bzw. Pula]], wo sich der wichtigste Kriegshafen der [[Österreichische Marine|k.u.k. Kriegsmarine]] befand. Das schnelle Wachstum führte bald zur Einwanderung von [[Deutsche]]n und [[Magyaren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem die [[Kroaten|kroatische Bevölkerung]] legte nun zunehmend mehr Wert auf ihre Muttersprache. Obwohl die Kroaten und [[Slowenen]], vor allem die ländliche Bevölkerung, lang nicht politisch organisiert waren, spielten sie zunehmend eine wichtige Rolle in der Kultur und später auch der Bildung des Landes. Es gab zahlreiche neue kroatische Zeitungen, nationalistische Vereine und Kulturzentren. Das erste eröffnete 1886 in [[Kastav]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg und Auflösung ===&lt;br /&gt;
Vom [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] blieb Istrien zuerst noch verschont. Nach der Kriegserklärung Italiens an Österreich-Ungarn vom 23. Mai 1915 wurde auch das Kronland Istrien zu einem Kriegsschauplatz der [[Gebirgskrieg 1915–1918|Italienfront]]. Aufgrund von echten oder angeblichen Sympathien wurden von der [[Gemeinsame Armee|gemeinsamen Armee]] Österreich-Ungarns etwa 60.000 [[Jugoslawien|jugoslawisch]]-orientierte Kroaten und Slowenen und Anhänger der [[Irredentismus|Italia irredenta]]-Idee in Internierungslager in den [[Österreichische Erblande|österreichischen Erblanden]] und den [[Länder der Böhmischen Krone|Ländern der Böhmischen Krone]] deportiert. Viele starben an [[Krankheit]]en und [[Hunger]]. In Istrien wurde eine [[Militärregierung]] eingesetzt. Auch litt die Zivilbevölkerung durch die Anwesenheit einer großen Zahl von Soldaten auf istrischem Boden unter Lebensmittelknappheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Kroaten und Slowenen im Land blieben bis zum Ende des Krieges loyal zur Monarchie. Erst im Jahr 1917, als der [[Reichsrat (Österreich)|österreichische Reichsrat]] am 30. Mai nach mehr als drei Jahren wieder einberufen wurde, legten die istrischen Abgeordneten, wie die anderer Nationalitäten, Bekenntnisse zu einem angestrebten nationalen Staat ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Auflösung Österreich-Ungarns am 31. Oktober 1918 trat die istrische Landesregierung zurück und übergab die Macht an lokale Volkskomitees der italienischen Minderheit im westlichen Istrien. Es kam in gemischten Regionen wie Pula zu Auseinandersetzungen zwischen Italienern sowie Kroaten und Slowenen, die sich dem neu entstandenen [[Königreich Jugoslawien|Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen]] anschließen wollten. Nach dem [[Waffenstillstand von Villa Giusti]] am 3. November 1918 besetzten am 4. November Truppen der königlich italienischen Armee Istrien. Die Italiener eliminierten alle noch verbliebenen staatlichen Institutionen, Istrien wurde vom Königreich annektiert. Die Annexion wurde durch den [[Grenzvertrag von Rapallo]] im November 1920 bestätigt. Viele Kroaten und Slowenen wurden vertrieben oder durch eine rücksichtslose [[Italianisierung]]spolitik assimiliert. Erst 1945 gelang die von Kroaten und Slowenen erstrebte Zugehörigkeit zu Jugoslawien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Markgrofovija Istra okruzi.png|mini|Bezirke und Gerichtsbezirke in Istrien, 1910]]&lt;br /&gt;
Das politische System beziehungsweise Leben Istriens wurde zuerst vor allem von der italienischen Minderheit bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Zensuswahlrecht]], das auf den Besitz des Wählers ausgelegt war, waren anfangs die Italiener im [[Istrischer Landtag|istrischen Landtag]] in der Mehrheit vertreten. Die Kroaten und Slowenen konnten ab 1878 mit der Gründung von gemischten Parteien ebenfalls in den Landtag einziehen. Eine neue, jüngere Generation von Politikern in Istrien gründete 1907, nachdem für den [[Reichsrat (Österreich)|Reichsrat]], nicht aber die Landtage, das allgemeine und gleiche Männerwahlrecht eingeführt wurde, die Sozialdemokratische Partei Istriens.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Landtagswahlbezirke in der Markgrafschaft Istrien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltung ===&lt;br /&gt;
Istrien wurde in [[Istrien#Kaisertum Österreich und Österreich-Ungarn, Revolutionsjahr 1848/1849|sieben Bezirke]] und 16 [[Liste der Gerichtsbezirke in Istrien|Gerichtsbezirke]] unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Markgrafen ===&lt;br /&gt;
Folgende Personen waren Markgrafen von Istrien:&lt;br /&gt;
==== Wiedererrichtung der Markgrafschaft (im Besitz der Grafen von [[Weimar]]) ====&lt;br /&gt;
* [[Poppo I. (Istrien)|Poppo I.]] (1012–1044), ab 1040 auch Markgraf der [[Krain#Markgrafschaft Krain|Krain]]&lt;br /&gt;
* [[Ulrich I. (Istrien-Krain)|Ulrich I.]] (1045–1070), Sohn von Markgraf Poppo I., ebenfalls Markgraf von Krain&lt;br /&gt;
* [[Heinrich III. (Kärnten)|Heinrich III.]] (1077–1090)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Spanheimer|Haus Spanheim]] ====&lt;br /&gt;
* [[Engelbert I. (Spanheim)|Engelbert I.]] (1090–1093?)&lt;br /&gt;
* [[Burkhard von Moosburg|Burkhard]]? (1093?–1096?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grafen von [[Weimar]]–[[Orlamünde]] ====&lt;br /&gt;
* [[Poppo II. (Istrien)|Poppo II.]] (1096–1098), Sohn von Ulrich I., Markgraf von Krain seit 1070&lt;br /&gt;
* [[Ulrich II. (Weimar)|Ulrich II.]] (1098–1107), Bruder, ebenfalls Markgraf von Krain&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Haus Spanheim ====&lt;br /&gt;
* [[Engelbert (Kärnten)|Engelbert II.]] (1107–1124), Sohn von Engelbert I., ebenfalls Markgraf von Krain, ab 1124 Herzog von [[Herzogtum Kärnten|Kärnten]]&lt;br /&gt;
* [[Engelbert III. (Spanheim)|Engelbert III.]] 1124–1173, Sohn, ebenfalls Markgraf von Krain&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Grafen von Andechs|Haus von Andechs]] ====&lt;br /&gt;
* [[Berthold III. (Andechs)|Berthold I.]] (1173–1188), ebenfalls Markgraf von Krain&lt;br /&gt;
* [[Berthold IV. (Andechs)|Berthold II.]] (1188–1204), Sohn, ebenfalls Markgraf von Krain, Herzog von [[Herzogtum Meranien|Meranien]] (als Berthold IV.) seit 1183&lt;br /&gt;
* [[Heinrich (Istrien)|Heinrich II.]] (1204–1228), Sohn, ebenfalls Markgraf von Krain&lt;br /&gt;
* [[Otto VII. (Meranien)|Otto I.]] (1228–1234), Bruder, ebenfalls Markgraf von Krain, seit 1204 Herzog von Meranien, seit 1211 Pfalzgraf von [[Grafschaft Burgund|Burgund]] (als Otto II.)&lt;br /&gt;
* [[Otto VIII. (Meranien)|Otto II.]] (1234–1248), auch Markgraf von Krain, Herzog von Meranien und Pfalzgraf von Burgund (als Otto III.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel wurde danach vom Habsburger Monarchen geführt und der „Markgraf von Istrien“ wurde in den [[Großer Titel des Kaisers von Österreich|Großen Titel des Kaisers von Österreich]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Habsburger Markgrafen ====&lt;br /&gt;
Insgesamt gab es zwei Markgrafen, die aus dem [[Haus Habsburg-Lothringen]] stammten. Zuerst herrschte [[Franz Joseph I.]] (1848–1916), danach [[Karl I. (Österreich-Ungarn)|Karl I.]] (1916–1918). Die beiden Herrscher waren auch die einzigen beiden Monarchen Österreich-Ungarns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ethnographic map of the Austrian Empire 1855 Czoernig - Istra.jpg|mini|Ethnien in Istrien 1855 {{Farblegende|#2E8B57|Kroaten}}{{Farblegende|#FFFF00|Italiener}}{{Farblegende|#8FBC8F|Slowenen}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Volkszählung von 1846 lebten in der Markgrafschaft 228.035 Einwohner, 1857 230.324 Einwohner und 1910 386.463 Einwohner. Etwa 99,6 % davon waren [[Römisch-Katholische Kirche|katholisch]]. Der Rest verteilte sich auf [[Juden]] und [[Protestantismus|Protestanten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Istrien lebte bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] eine alt eingesessene italienische Minderheit. Nach der [[Einigung Italiens]] kam es zur verstärkten Zuwanderung aus Italien. Der Anteil der Italiener wuchs – von 32 % im Jahre 1846 auf 40 % im Jahre 1900. Durch Beginn und Wachstum des Tourismus kam eine zunehmende Zahl von Deutschen ins Land. Die deutsche Bevölkerung wuchs von 1846 bis 1910 um 18 %. Die der Slowenen um 7,4 % und der Kroaten 3,9 %. Die folgende Tabelle zeigt das Wachstum und den Anteil der jeweiligen Bevölkerungsgruppen im Kronland auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left: auto; margin-right: auto; border: none;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
! 1846&lt;br /&gt;
! 1880&lt;br /&gt;
! 1890&lt;br /&gt;
! 1900&lt;br /&gt;
! 1910&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.omm1910.hu/?%2Fde%2Fdatenbank |text=Spezialortsrepertorium der österreichischen Länder I-XII, Wien, 1915–1919 |wayback=20130529164005 |archiv-bot=2019-04-30 00:07:43 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kroaten]] || 54,0 % (134.455)|| 43,4 % (121.732)|| 44,3 % (140.713)|| 42,6 % (143.057)|| 43,5 % (168.184)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Italiener]] || 32,5 % (60.040)|| 39,7 % (114.291)|| 37,2 % (118.027)|| 40,5 % (136.191)|| 38,1 % (147.417)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Slowenen]] || 12,9 % (31.995)|| 14,4 % (43.004)|| 13,9 % (44.418)|| 14,2 % (47.717)|| 14,3 % (55.134)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Deutsche]] || 0 % (0)|| 1,7 % (4.779)|| 1,9 % (5.904)|| 2,1 % (7.076)|| 3,3 % (12.735)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;228.035&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;284.154&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;317.610&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;345.050&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;386.463&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Istrien blieb trotz der [[Industrialisierung]] des Großteils Österreich-Ungarns ein [[Agrarland]]. Das Rückgrat der Wirtschaft bestand aus dem [[Olivenbaum|Oliven]]- und [[Weintraube|Traubenanbau]]. Etwa 80 % des Öls und Weins wurde exportiert. Der [[Weinanbau]] betrug im Jahr 1882 183.280 [[Hektoliter]]. Auf Inseln in der [[Kvarner-Bucht]] lebten die Bewohner überwiegend vom [[Fischfang]]. Die einzige nennenswerte [[Industrie]] blieb der [[Schiffbau]], vor allem die Schiffbauindustrie für die österreichisch-ungarische Marine. Daneben gab es [[Braunkohle]]vorkommen mit Minen in [[Labin]] und [[Buzet (Kroatien)|Buzet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transport in Istrien wurde überwiegend vom [[Eisenbahn]]- und [[Schiffsverkehr]] bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Italiens]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Kroatiens]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Sloweniens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
historische Monographien:&lt;br /&gt;
* Ignatz de Luca: &amp;#039;&amp;#039;Istreich.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--sic--&amp;gt; In: &amp;#039;&amp;#039;Geographisches Handbuch von dem Oestreichischen Staate.&amp;#039;&amp;#039; 2. Band &amp;lt;!--enthaltend--&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Die im ö&amp;lt;!--sic--&amp;gt;streichischen Kreise gelegenen Länder.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Johannes Paul Krauß, Wien 1790, S. 335–502 &amp;lt;!--Angabe im Inhaltsverzeichnis falsch--&amp;gt; ({{Google Buch |BuchID=qVxOAAAAcAAJ |Seite=335 |KeinText=ja |Linktext=Google eBook, vollständige Ansicht}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Istr%C4%ADen?hl=istrien Istrien in Meyers Großem Konversations-Lexikon, 1905.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Österreichischer Reichskreis&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Länder Österreich-Ungarns&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Markgrafschaft Istrien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Staat in Europa|Istrien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Istrien)|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsgliederung Österreich-Ungarns]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaisertum Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kroatische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1849]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichisches Kronland|Istrien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Kroatien)|Istrien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kroatische Geschichte (14. Jahrhundert)|Istrien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Gespanschaft Istrien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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