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	<title>Markgrafschaft Burgau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T08:04:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Markgrafschaft_Burgau&amp;diff=170936&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cholo Aleman: /* Literatur */ typo   codex</title>
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		<updated>2025-10-05T04:15:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; typo   codex&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Markgrafschaft Burgau coat of arms.svg|mini|150px|Wappen der Markgrafschaft Burgau]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Markgrafschaft Burgau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Territorium des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]] in [[Schwaben]], dessen Hauptort zunächst [[Burgau]], später [[Günzburg]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Markgrafschaft Burgau war dem [[Herzogtum Schwaben]] zugehörig. Dieses verwaiste mit der Hinrichtung des [[Staufer]]s [[Konradin von Hohenstaufen|Konradin]] im Jahr 1268. Auf Reichsebene bestand bis zum 1. Oktober 1273 die Phase des [[Interregnum]]s. Der dann gewählte König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf I.&amp;amp;nbsp;von Habsburg]] plante, die vakanten schwäbischen Gebiete für sein Herrscherhaus zu sichern, löste aber mit seiner Erwerbspolitik Widerstand der heimischen Adelsfamilien aus. Es gelang nicht, die erworbenen habsburgischen Besitzungen in Schwaben zu einem Territorium zu vereinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrenspiegel Österreich 1559 Wappen Margrafen Burgau und Berg-Burgau.png|mini|Links das Wappen der Grafen von Berg-Burgau, rechts das spätere Wappen der Markgrafschaft Burgau unter Habsburgischer Herrschaft – aus dem „Ehrenspiegel des Hauses Österreich“ von 1559]]&lt;br /&gt;
Um 1301 übergab [[Heinrich III. von Burgau|Heinrich III.]], der letzte Burgauer Markgraf aus dem [[Hause Berg]], die Markgrafschaft an die [[Habsburg]]er und ging, nicht genau datierbar, als [[Laienbruder]] ins [[Kloster St. Katharina (Augsburg)]]. Im [[Nekrolog (Totenverzeichnis)|Nekrolog]] des Klosters ist er zu seinem Tod an einem 12. Dezember als &amp;#039;&amp;#039;Frater Heinrich&amp;#039;&amp;#039; vermerkt. Ursächlich für die Übergabe war vermutlich die schwierige wirtschaftliche Lage von Heinrich III. König [[Albrecht I. (HRR)|Albrecht&amp;amp;nbsp;I.]] übertrug das Reichslehen an seine Söhne, die Herzöge von Österreich. Der Gattin Heinrichs kauften die Habsburger deren Eigenbesitz ([[Allod]]ien) ab. Innerhalb des Gebietes der Markgrafschaft wiederum waren verschiedene Rechtstitel vergeben worden: Allod, Reichs[[lehen]], [[Grundherrschaft]] und [[Vogt]]ei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geografische Lage des Burgauer Besitztums erzeugte latente Spannungen, resultierend aus Expansionsbestrebungen der [[Wittelsbach]]er in Bayern, welche die Markgrafschaft Burgau gerne zur [[Arrondierung]] ihrer Besitztümer in Schwaben für sich gewinnen wollten. Eine Belagerung Burgaus Ende 1324 brach [[Ludwig der Bayer]] im Januar 1325 erfolglos ab. Einen Verkauf an Bayern im Jahr 1418 verhinderte die [[Reichsstadt]] [[Augsburg]] zusammen mit [[Ulm]] und anderen schwäbischen Städten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burgau konnte auch in späterer Zeit stets auf die Bereitschaft der Reichsstädte Augsburg und Ulm, den Augsburger Bischof und auch das Haus [[Fugger]] zählen, wenn es galt, die Gelüste bayerischer Herzöge nach Landgewinn westlich des [[Lech]]s im Zaum zu halten (Siehe auch [[Schwäbischer Bund]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldnöte der [[Habsburg]]er führten ab Mitte des 14. Jahrhunderts dazu, dass die Markgrafschaft oder einzelne ihrer Teile mehrfach [[Pfandrecht|verpfändet]] wurde. Die letzte Verpfändung (an das [[Hochstift Augsburg]]) endete 1559.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vorderösterreich]] war 1522 an Kaiser [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand&amp;amp;nbsp;I.]] gefallen. Nach dessen Tod übernahm sein Sohn [[Ferdinand II. (Tirol)|Ferdinand von Tirol]] diesen Besitz. Als dieser 1595 starb, ging die Herrschaft an Kaiser [[Rudolf II. (HRR)|Rudolf&amp;amp;nbsp;II.]] über. Er vertraute vertraglich 1605 dem Erzherzogssohn [[Karl von Burgau|Karl von Österreich-Burgau]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLKÖ|Habsburg, Karl (Markgraf von Burgau)|Text= Karl, Markgraf von Burgau (geb. 1560, gest. 30. October 1618)|Nummer=134|6|364}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, der aus der Ehe mit der Augsburger Bürgerstochter [[Philippine Welser]] hervorgegangen war, unter anderem die Markgrafschaft Burgau an. Karl führte von 1609 bis 1618 als Letzter den Titel des Markgrafen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgau-Amter-1790.png|rechts|mini|600px|Markgrafschaft Burgau um 1790]]&lt;br /&gt;
Mit seinem Ableben ging die Herrschaft an die in Tirol regierenden Habsburger zurück. Als diese Linie des Herrscherhauses 1665 ausstarb, war für die Geschicke der Markgrafschaft Burgau der Hof in Wien zuständig. Der Landvogt residierte in [[Günzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde die Grafschaft in das [[Oberamt Günzburg]] eingegliedert. Im [[Friede von Pressburg|Frieden von Pressburg]] (1805) musste das gegen [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] und dessen Verbündete unterlegene [[Kaisertum Österreich]] akzeptieren, dass das Territorium zum Bestandteil des neuen [[Königreich Bayern|Königreichs Bayern]] wurde. Das Wappen der Markgrafschaft Burgau war von 1835 bis 1923 Bestandteil des [[Bayerisches Staatswappen#Königreich Bayern|bayerischen Wappens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundherrschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgliederung ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oberamt Günzburg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Vogteibezirk Ellzee&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Vogteibezirk Burgau&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Vogteibezirk Biburg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Vogteibezirk Buttenwiesen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Vogteibezirk Holzheim&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Markgrafen von Burgau ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich I. von Burgau]] († 1241)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich II. von Burgau]] († 1293/94)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich III. von Burgau]] († an einem 12. Dezember nach 1301)&lt;br /&gt;
* [[Karl von Burgau]] (1560–1618)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Wüst]]: &amp;#039;&amp;#039;Günzburg&amp;#039;&amp;#039; (Historischer Atlas von Bayern, Teil Schwaben, Reihe I, Band 13) München (Kommission für Bayerische Landesgeschichte) 1983 (betr. Markgrafschaft Burgau, [[Vorderösterreich]]), ISBN 3-7696-9933-5.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Wüst]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Markgrafschaft Burgau&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Heimatverein für den Landkreis Augsburg. Jahresbericht 1985/86&amp;#039;&amp;#039;, 1987, S. 189–216.&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=JFNEAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA53#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Codex diplomaticus, mit 8 Urkunden und 61 Urkunden-Regesten, welche auf die Markgrafen von Burgau v. J. 1215 bis 1310 Bezug haben&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dritter Jahrs-Bericht des Historischen Vereins im vorigen Oberdonau-Kreise&amp;#039;&amp;#039;, Augsburg, 1838, S. 53–76]&lt;br /&gt;
* Philipp Jedelhauser: Beiträge zum Beginn und zum Ende der Herrschaft der Markgrafen von Burgau aus dem Hause Berg, 2. überarbeitete Auflage, Krumbach 2017, S. 4/5 (Übergabe an Habsburger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4088662-1|VIAF=245002180}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsgrafschaft|Burgau, Markgrafenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Bayern)|Burgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorderösterreich|Burgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markgrafschaft Burgau| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg (schwäbisches Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cholo Aleman</name></author>
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