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	<title>Markgrafschaft Baden-Rodemachern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Markgrafschaft_Baden-Rodemachern&amp;diff=2561959&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-07T01:35:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Markgrafschaft Baden-Baden.png|mini|350px|Karte der Markgrafschaft Baden-Baden mit den Herrschaften Rodemachern, Useldingen und Hesperingen.]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Markgrafschaft Baden-Rodemachern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird hier das Territorium bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;historisch gab es diese Bezeichnung nicht, sondern es wurde von den Herrschaften Rodemachern, Hesperingen und Useldingen gesprochen. In der neueren Geschichtsliteratur - siehe Weber-Krebs - wird der Begriff Markgrafschaft teilweise verwendet.&amp;lt;/ref&amp;gt;, das durch die von 1556 bis 1666 existierende Nebenlinie der Markgrafen von Baden-Baden zu Rodemachern regiert wurde. Es handelt sich hierbei um die ursprünglich im [[Geschichte Luxemburgs#Herzogtum Luxemburg innerhalb des Heiligen Römischen Reiches|Herzogtum Luxemburg]] gelegenen Herrschaften [[Rodemack|Rodemachern]], [[Useldange|Useldingen]] und [[Hesperingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Rodemachern im Gefüge des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation ===&lt;br /&gt;
Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] erhob die luxemburgischen Stammlande 1354 zum Herzogtum. Die Herrschaften Rodemachern, Hesperingen und Useldingen gehörten zum [[Geschichte Luxemburgs#Herzogtum Luxemburg innerhalb des Heiligen Römischen Reiches|Herzogtum Luxemburg]], und deren Herren waren Lehnsnehmer des Herzogtums. Das Herzogtum gehörte zu den [[Burgundische Niederlande|Burgundischen Niederlanden]], die den Hauptteil des [[Burgundischer Reichskreis|Burgundischen Reichskreises]] bildeten. Im Jahr 1441 verkaufte die letzte Herzogin aus dem Haus Luxemburg das Land an das französische [[Haus Burgund]]. Es blieb aber staatsrechtlich ein [[Lehen]] des Reiches. Nach dem Tod des letzten Burgunderherzogs [[Karl der Kühne|Karls des Kühnen]] im Jahr 1477 kam Luxemburg mit dem gesamten burgundischen Erbe an Karls Tochter [[Maria von Burgund|Maria]] und ihren Ehemann, den späteren römisch-deutschen Kaiser [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian von Habsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seiner feierlichen Abdankung im Jahr 1555 schlug Maximilians Enkel [[Karl V. (HRR)|Karl V.]] die gesamten [[Burgundische Niederlande|habsburgischen Niederlande]], zu denen auch Luxemburg gehörte, seinem Sohn [[Philipp II. (Spanien)|Philipp II.]], dem König von [[Spanien]], zu. Von da an bis zum Aussterben der spanischen Habsburger bildete Luxemburg innerhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation&amp;lt;ref&amp;gt;durch den [[Burgundischer Vertrag|Burgundischen Vertrag]] von 1548 war der burgundische Reichskreis allerdings teilweise vom Reichsverband losgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt; einen Teil der [[Spanische Niederlande|Spanischen Niederlande]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des [[Habsburgisch-bourbonischer Gegensatz|habsburgisch-bourbonischen Gegensatzes]] wurde Luxemburg in den folgenden 200 Jahren immer wieder in die Kriege zwischen Frankreich und den Habsburgern hineingezogen. Im Jahre 1659 musste Spanien den südlichsten Teil des Herzogtums im Rahmen des [[Pyrenäenfriede]]ns an Frankreich abtreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Frieden von Utrecht]], der 1714 den [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieg]] beendete, wurde der gesamte Länderkomplex, der etwa den heutigen Staaten Belgien und Luxemburg entsprach, innerhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation der österreichischen Linie der Habsburger zugesprochen. Die [[Österreichische Niederlande|Österreichischen Niederlande]] existierten innerhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation bis zur Eroberung und [[Annexion]] des Landes durch Truppen der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] 1794. Von 1795 bis 1814 bildete das vorherige Herzogtum Luxemburg als [[Département Forêts]] („Wälder“) einen Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]] und später des [[Erstes Kaiserreich|Französischen Kaiserreichs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie Rodemachern an das Haus Baden kam ===&lt;br /&gt;
[[Christoph I. (Baden)|Christoph I. von Baden]] diente unter dem damaligen Herzog von Burgund, [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]], in seinem Kampf um die [[Burgundische Niederlande|Niederlande]], das Erbe seiner verstorbenen Ehefrau [[Maria von Burgund]]. Zu den Niederlanden gehörte damals auch das [[Geschichte Luxemburgs#Herzogtum Luxemburg innerhalb des Heiligen Römischen Reiches|Herzogtum Luxemburg]]. Christoph wurde zum General-Gouverneur ernannt und erhielt die Pfandinhaberschaft über das Herzogtum Luxemburg. 1479 erhielt Christoph Schloss und Herrschaft [[Useldange|Useldingen]] als Lehen des Herzogtums Luxemburg. 1492 erhielt Christoph auch Burg und Herrschaft [[Rodemack|Rodemachern]] und [[Hesperingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[RI XIII] Suppl. 1 n. 335, in: Regesta Imperii Online [http://www.regesta-imperii.de/id/1492-11-15_1_0_13_0_2_336_335] (Abgerufen am 6. April 2017).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der bisherige Besitzer, Gerhart [[Rodemach|von Rodemachern]], hatte auf Seiten Frankreichs gegen Herzog Maximilian gekämpft und wurde wegen [[Felonie]] enteignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Nebenlinie Baden-Rodemachern ===&lt;br /&gt;
Die Nebenlinie Baden-Rodemachern (auch: Baden-Baden zu Rodemachern) entstand aufgrund einer Erbteilung unter den Söhnen des Markgrafen [[Bernhard III. (Baden-Baden)|Bernhard III. von Baden-Baden]], [[Philibert von Baden|Philibert]] und [[Christoph II. (Baden-Rodemachern)|Christoph II.]]&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Pierer’s Universal-Lexikon, Band 2. Altenburg 1857, S. 167. [http://www.zeno.org/nid/20009454020 online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;siehe den Teilungsvertrag bei [[Johann Daniel Schöpflin]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Historia Zaringo-Badensis]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 7, S. 79–88 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/schoepflin_hist_zar_bad7/0081 Digitalisat der Ub Freiburg]&amp;lt;/ref&amp;gt; Christoph erhielt im Teilungsvertrag die luxemburgischen Herrschaften.&lt;br /&gt;
Da er beabsichtigte auf längere Reisen zu gehen, überließ er Regierung und Nutzung dieser Herrschaften zunächst für jährlich 4000 Gulden seinem Bruder Philibert. Erst ab 1566 lebte Christoph in Rodemachern.&amp;lt;ref&amp;gt;s. Sachs S. 272 [https://books.google.de/books?id=YHwAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA272 Google Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sein Sohn [[Eduard Fortunat (Baden-Baden)|Eduard Fortunat]] Markgraf von Baden-Baden wurde, vereinigte dieser die luxemburgischen Herrschaften des Hauses Baden jedoch nicht wieder mit der [[Markgrafschaft Baden-Baden]], sondern gab sie an seinen Bruder [[Philipp III. (Baden-Rodemachern)|Philipp III.]] weiter.&lt;br /&gt;
Mit dem Tod von Philipps Großneffen, des Markgrafen [[Karl Wilhelm Eugen (Baden-Rodemachern)|Karl Wilhelm Eugen]], endete 1666 die Seitenlinie zu Rodemachern und die Rechte gingen an Markgraf [[Wilhelm (Baden-Baden)|Wilhelm von Baden-Baden]] über. Aus lehensrechtlichen Gründen waren die luxemburgischen Herrschaften nicht Gegenstand des badischen Erbvertrages von 1765, sondern wurden bei dessen Unterzeichnung am 28. Januar 1765 vom baden-badischen Markgraf [[August Georg Simpert|August Georg]] dem baden-durlachischen Markgrafen [[Karl Friedrich (Baden)|Karl Friedrich]] geschenkt, womit sie bei der Wiedervereinigung der beiden badischen Markgrafschaften im Jahre 1771 bereits sechs Jahre Karl Friedrich gehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;s. Weber-Krebs S. 335&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die badischen Markgrafen werden Lehensnehmer der französischen Könige ===&lt;br /&gt;
Durch den [[Pyrenäenfriede]]n wurde [[Thionville|Diedenhofen]] am 7. November 1659 von Spanien an Frankreich abgetreten.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Art. 38 [https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k95855h/f129.image.langEN.zoom Henri Vast (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Les grands traités du règne de Louis XIV. - Traité de Munster - Ligue de Rhin - Traité de Pyrénées (1648-1659)&amp;#039;&amp;#039;, Paris 1893, S. 111]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach französischer Auffassung gehörte die Herrschaft Rodemachern zu den abhängigen Gebieten der [[Propstei (Luxemburg)|Propstei]] Diedenhofen (Thionville), die mit abgetreten wurden, was von spanisch-luxemburgischer Seite aber vehement bestritten wurde. Die Herrschaft Hesperingen wiederum wurde von Frankreich als abhängiges Gebiet der Herrschaft Rodemachern betrachtet, weshalb auch hier die Landeshoheit beansprucht wurde. Im [[Frieden von Aachen (1668)]] wurde der Thionville betreffende Artikel des Pyrenäenfriedens ohne weitere Spezifikation bestätigt&amp;lt;ref&amp;gt;siehe VIII. [https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k960306/f23.image.langEN Henri Vast (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Les grands traités du règne de Louis XIV. – II (1668–1697)&amp;#039;&amp;#039;, Paris 1898, S. 20]&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Konflikt blieb ungeklärt. Der [[Friede von Nimwegen]] führte ebenfalls zu keiner Klärung dieser Streitfrage, da Spanien zu schwach war, um seine Auffassung durchzusetzen, und Frankreich sich damit zufriedengab, in diesem marginalen Punkt der gesamten Auseinandersetzung mit Habsburg einfach Fakten zu schaffen. Am 30. Dezember 1678 besetzte Frankreich die Herrschaft Rodemachern.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Jakob Grob: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Jahre 1680–1682. §2 Annexion der Herrschaften Rodemachern und Hesperingen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ons Hémecht. Organ des Vereins für Luxemburger Geschichte, Literatur und Kunst.&amp;#039;&amp;#039; 4. Jahrgang (1898), S. 422–423 [https://archive.org/stream/onshmecht02kunsgoog#page/n474/mode/2up im Internet Archive]hier wird auf den Vertrag vom 17. September 1678 zwischen Frankreich und [[Geschichte Spaniens#Von der mittelmeerischen zur Weltmacht|Spanien]] Bezug genommen, der am 30. Dezember in Antwerpen feierlich verkündet wurde.[https://www.ieg-friedensvertraege.de/treaty/1678%20IX%2017%20Friedensvertrag%20von%20Nijmegen/t-235-40-de.html?h=3 Digitalisat der Handschrift] und im Druck [https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k122965z.zoom.f386.langEN Digitalisat bei Gallica]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Vertrag von Versailles vom 16. Mai 1769 zwischen Frankreich und Österreich gab Österreich die Landeshoheit über die von Frankreich als Dependenzen von Thionville besetzten Gebiete auf.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Georg Friedrich Martens, [[Karl von Martens]], Friedrich Saalfeld (Hrsg.): Recueil des principaux traités d&amp;#039;alliance, de paix, de trêve ...: conclus ..., Band 1, Vertrag von Versailles vom 16. Mai 1769, S. 265–281, insbesondere Art. XIX. (S. 272) [https://books.google.de/books?redir_esc=y&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=INUxAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA272 Google Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Grundherrschaft der Markgrafen von Baden in Luxemburg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rue de Margraves de Bade.jpg|mini|Straßenschild der &amp;#039;&amp;#039;Rue de Margraves de Bade&amp;#039;&amp;#039; in Rodemack, das auch aus französischer Sicht die Beendigung der badischen Grundherrschaft erst auf das Jahr 1796 datiert.]]&lt;br /&gt;
Bereits 1701 leitete Markgraf [[Ludwig Wilhelm (Baden-Baden)|Ludwig Wilhelm]] Sondierungen zum Verkauf der luxemburgischen Besitzungen ein, die allerdings ohne Ergebnis blieben.&amp;lt;ref&amp;gt;s. Weber-Krebs S. 328&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wiedervereinigung der badischen Markgrafschaften untersuchte der badische Rat und Registrator, F. M. Vierordt, die rechtliche Entwicklung der badischen Besitzungen in Luxemburg und fasste seine Erkenntnisse 1782 in einem vierbändigen Werk zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Conspectus Avulsorum Rodemacheranorum seu Bada-Luxemburgensium inde ab anno 1634 oder Abriß derer von der Herrschaft Rodemachern und übrigen Marggräflich Badischen sogenannten Luxemburgischen Herrschaften seit dem Jahre 1634 widerrechtlich abgekommenen Ländereien, Güther und Gerechtsame&amp;#039;&amp;#039;; zitiert bei Weber-Krebs S. 336&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Grundherrschaft]] verblieb bis 1796 bei Baden, das im Separat-Friedensvertrag vom 22. August 1796 auf alle Rechte an den Herrschaft Rodemachern und Hesperingen verzichtete&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=Fj0AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA21 Art. IV.]; [https://books.google.de/books?id=PXADAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA680 Martens]&amp;lt;/ref&amp;gt;, wobei in den Geheimartikeln dieses Friedensvertrages Frankreich bereits konkrete Zusagen bzgl. einer Entschädigung durch der Säkularisation bestimmter rechtsrheinischer geistlicher Territorien zugunsten der Markgrafschaft Baden machte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=PXADAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA684 Martens]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die linksrheinischen Gebiete unter badischer standesrechtlicher Hoheit (nicht Landeshoheit)&amp;lt;ref&amp;gt;hierbei handelt es sich um die ehemals unter österreichischer Landesherrschaft gestandenen Herrschaften Rodemachern und Hesperingen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit einer Fläche von 5375 Quadratmeilen&amp;lt;ref&amp;gt;s. Heunisch S. 33 [https://books.google.de/books?id=_y9GAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA33 Google Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; oder 296 km² und 15&amp;amp;nbsp;430 Einwohnern&amp;lt;ref&amp;gt;s. Heunisch S. 33 [https://books.google.de/books?id=_y9GAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA33 Google Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Baden dann auch durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]] von 1803 entschädigt. Das von Vierordt 1782 erstellte Inventar diente dem Markgrafen bei den zwischen 1796 und 1802 erfolgten Verhandlungen mit Frankreich über eine Entschädigung für linksrheinische Gebietsverluste.&amp;lt;ref&amp;gt;s. Weber-Krebs S. 353&amp;lt;/ref&amp;gt; Da Frankreich letztlich den Reichsdeputationshauptschluss weitgehend diktierte, waren dies die entscheidenden Verhandlungen. Die badische Grundherrschaft über Rodemachern hat von 1492 bis 1796 etwas über 300 Jahre gedauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luxemburgische Herrschaften im Teilungsvertrag von 1556 ===&lt;br /&gt;
Am 23. April 1556 unterzeichneten in [[Baden-Baden|Baden]] die Markgrafen Philibert und Christof einen Teilungsvertrag der Christofs Anteil wie folgt definiert:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Zum andern, daß mein gnediger Herr Marggrav Christof vnnd seiner fürstl. Gnadenn männliches Geschlechts erliche Erben allermassen ainig haben, regieren, nutzen und niessenn sollenn, die Herrschaftenn inn dem Lanndt Lucenburg gelegenn, Rodemachern, Vnseldingenn, Reichersperg, Hesperingen vnnd Pittingen samt Hillenhenchins Gütternn vnnd allen andernn Marggrefischen Gütternn im Land Lucenburg gelegenn,...&amp;lt;ref&amp;gt;siehe den Teilungsvertrag bei [[Johann Daniel Schöpflin]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Historia Zaringo-Badensis]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 7, S. 81 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/schoepflin_hist_zar_bad7/0083 Digitalisat der UB Freiburg]&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:12%&amp;quot;| Vogteien&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;| Jahr des Erwerbs&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:35%&amp;quot;| zugehörige Orte&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:40%&amp;quot;| Anmerkungen&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:5%&amp;quot;| Wappen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Herrschaft und Burg [[Rodemachern]]&lt;br /&gt;
|1492&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Lehen des Herzogtums Luxemburg&lt;br /&gt;
|[[Datei:Armoiries de Rodemack 1.svg|45px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Herrschaft und [[Burg Useldingen]]&lt;br /&gt;
|1479&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Datei:Coat of arms useldange luxbrg.png|45px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Burg Reichersberg ([[Richemont (Moselle)]])&lt;br /&gt;
|1492&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Datei:Blason Richemont 57.png|45px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Herrschaft und Burg [[Hesperingen]]&lt;br /&gt;
|1481&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1481 wurde Burg Hesperingen durch luxemburgische Truppen zerstört&lt;br /&gt;
|[[Datei:Coat of arms hesperange luxbrg.png|45px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Petingen]]  (Pittingen)&lt;br /&gt;
|1491&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Markgraf Christoph I. von Baden kaufte die Herrschaft von Graf Friedrich von Zweibrücken; Herzog Maximilian genehmigte als Lehensherr den Kauf am 2. März 1492, wobei das Lehen in männlicher und weiblicher Linie vererbt werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;s. Weber-Krebs S. 268–270&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Datei:coat of arms petange luxbrg.png|45px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hillenhentgesgüter&lt;br /&gt;
|1488&lt;br /&gt;
|Haus in Luxemburg; Haus in [[Fontoy|Fentsch]]; Hof in Anffen&amp;lt;ref&amp;gt;s. Weber-Krebs S. 257–260&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Geschenk Herzog Maximilians an Markgraf Christoph; Vorbesitzer war Jean de Dommarien der wegen seines Bündnisses mit dem französischen König enteignet wurde&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Markgrafen von Baden zu Rodemachern ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;| Name (Lebensdaten)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%&amp;quot;| Regierungszeit&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:55%&amp;quot;| Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|[[Datei:Hans Besser 003.jpg|80px]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|[[Christoph II. (Baden-Rodemachern)|Christoph II.]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(* 26. Februar 1537; † 2. August 1575)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1556–1575&lt;br /&gt;
|Sohn des Markgrafen [[Bernhard III. (Baden-Baden)|Bernhard III. von Baden-Baden]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|[[Datei:Eduard Fortunat 2.JPG|80px]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|[[Eduard Fortunat (Baden-Baden)|Eduard Fortunat]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(* 17. September 1565; † 18. Juni 1600)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1575–1588&lt;br /&gt;
|Sohn von Christoph II. und der [[Cäcilie Wasa]]; seit 1588 Markgraf von Baden-Baden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|[[Philipp III. (Baden-Rodemachern)|Philipp III.]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(* 15. August 1567; † 6. November 1620)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1588–1620&lt;br /&gt;
|Bruder von Eduard Fortunat; wurde von 1605 bis 1620 auf der Hochburg bei Emmendingen gefangen gehalten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| [[Datei:Hermann-Fortunat (Baden-Rodemachern).JPG|80px]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|[[Hermann Fortunat]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(* 23. Januar 1595; † 4. Januar 1665)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1620–1665&lt;br /&gt;
|Sohn von Eduard Fortunat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|[[Karl Wilhelm Eugen (Baden-Rodemachern)|Karl Wilhelm Eugen]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(* 1627; † 1666)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1665–1666&lt;br /&gt;
|Sohn von Hermann Fortunat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Johann Christian Sachs]] |Titel=Einleitung in die Geschichte der Marggravschaft und des marggrävlichen altfürstlichen Hauses Baden |Band=Dritter Theil |Verlag=Lotter |Ort=Carlsruhe |Datum=1769 |Seiten=265–282 |Online={{Google Buch |BuchID=YHwAAAAAcAAJ |Seite=265}}}}&lt;br /&gt;
* Fridolin Weber-Krebs: &amp;#039;&amp;#039;Die Markgrafen von Baden im Herzogtum Luxemburg (1487-1797)&amp;#039;&amp;#039;, Trier 2007, ISBN 978-3-933701-26-8.&lt;br /&gt;
* [[Hansmartin Schwarzmaier]]: &amp;#039;&amp;#039;Baden.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Meinrad Schaab]], Hansmartin Schwarzmaier (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der baden-württembergischen Geschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Territorien im alten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der [[Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1995, ISBN 3-608-91466-8, S. 205.&lt;br /&gt;
* P. Nève: &amp;#039;&amp;#039;Die Herrschaft Rodemachern, umstritten zwischen den Grafen von Wied und Neuenahr und den Markgrafen von Baden.&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, Band 138 (1990), S. 210ff.&lt;br /&gt;
* W. Dotzauer: &amp;#039;&amp;#039;Die westlichen Gebiete der Markgrafen von Baden von 1402–1803.&amp;#039;&amp;#039; In: Landeskundliche Vierteljahresblätter, Band 14 (1968), S. 31–54&lt;br /&gt;
* H.-W. Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Territoriale Verbindungen und Verflechtungen zwischen dem oberrheinischen und dem lothringischen Raum im Spätmittelalter.&amp;#039;&amp;#039; In: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte, Band 1 (1975), S. 129–176&lt;br /&gt;
* Georg Friedrich Martens, [[Karl von Martens]], Friedrich Saalfeld (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Recueil des principaux traités d&amp;#039;alliance, de paix, de trêve ...: conclus ...&amp;#039;&amp;#039;, Vertrag von Versailles vom 16. Mai 1769, Band 1, S. 265–281 [https://books.google.de/books?id=INUxAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA265 Google Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Johann Jacob Moser: &amp;#039;&amp;#039;Versuch des neuesten Europäischen Völker-Rechts in Friedens- und Kriegszeiten.&amp;#039;&amp;#039; Band V, S. 260&lt;br /&gt;
* Grotkaß: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Herren von Rodemachern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Gesellschaft für lothringische Geschichte und Altertumskunde&amp;#039;&amp;#039;, 21. Jahrgang, Zweite Hälfte, 1909, S. 105–131 [https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k336646/f127.image.r= Digitalisat bei Gallica]&lt;br /&gt;
* Johann Schoetter: Geschichte des luxemburger Landes,herausgegeben und fortgesetzt von K. A. Herchen und N. van Werveke. Lief. 1, 2.&lt;br /&gt;
* Jakob Grob: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Jahre 1680–1682. §2 Annexion der Herrschaften Rodemachern und Hesperingen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ons Hémecht. Organ des Vereins für Luxemburger Geschichte, Literatur und Kunst.&amp;#039;&amp;#039; 4. Jahrgang (1898), S. 422–423 [https://archive.org/stream/onshmecht02kunsgoog#page/n474/mode/2up im Internet Archive]&lt;br /&gt;
* Jean Schœtter: &amp;#039;&amp;#039;Luxembourg et le comté de Chiny depuis le traité de paix de Nimègue jusqu&amp;#039;à la prise de la ville de Luxembourg par Louis XIV (1678 - 1684)&amp;#039;&amp;#039;, [http://www.eluxemburgensia.lu/view/action/singleViewer.do?dvs=1490200559929~695 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Kraus]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik&amp;#039;&amp;#039; / im Auftrage des Kaiserlichen Oberpräsidiums von Elsass-Lothringen, C.F. Schmidts Universitäts-Buchhandlung, Band 3: Kunst und Alterthum in Lothringen. Strassburg 1889, S. 874–877 [https://archive.org/stream/bub_gb_TIhZAAAAYAAJ#page/n921/mode/2up/ im Internat Archive]&lt;br /&gt;
* Martin Uhrmacher: &amp;#039;&amp;#039;Die Auswirkungen des Pyrenäenfriedens auf die Grenze zwischen dem Königreich Frankreich und dem Herzogtum Luxemburg im Spiegel der Kartographie.&amp;#039;&amp;#039; [https://orbilu.uni.lu/bitstream/10993/12888/1/Uhrmacher_Pyren%C3%A4enfrieden_Sammelband_H%C3%A9mecht_3_4_2010.pdf pdf]&lt;br /&gt;
* Georg Peter Rapedius: &amp;#039;&amp;#039;Eydliches Zeugen-Verhör vor verordneter Kayserlicher Commission, zu ewiger Gedächtnis : verfasst den 7. Junius 1715&amp;#039;&amp;#039;, 1715 [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0128-1-33208 Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.burgenwelt.org/frankreich/rodemack/rodemack.htm Festung Rodemack]&lt;br /&gt;
* [http://www.associationchateaux.lu/deutsch/useldingen/geschichte/index.html Schloss Useldingen auf der Homepage der luxemburgischen Burgenvereinigung]&lt;br /&gt;
* [http://www.associationchateaux.lu/deutsch/hesperingen/geschichte/index.html Burg Hesperingen auf der Homepage der luxemburgischen Burgenvereinigung]&lt;br /&gt;
* [http://si-rodemack.weebly.com/vorstellung.html Homepage SI Rodemack]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen/Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Markgrafschaften Baden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Luxemburg)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Haus Baden (Linie Baden)|!]]&lt;/div&gt;</summary>
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