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	<title>Markgrafentafel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Markgrafentafel&amp;diff=803347&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Surajr7 am 22. April 2026 um 02:34 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemälde&lt;br /&gt;
|bilddatei= Hans Baldung - Markgraf Christoph I. von Baden mit seiner Familie in Anbetung vor der Heiligen Anna Selbdritt - 88 - Staatliche Kunsthalle Karlsruhe.jpg&lt;br /&gt;
|   titel = Markgrafentafel&lt;br /&gt;
|künstler = Hans Baldung&lt;br /&gt;
|    jahr = 1509/10&lt;br /&gt;
| technik = &lt;br /&gt;
|    höhe = 64 &lt;br /&gt;
|  breite = 216 &lt;br /&gt;
|  museum =[[Staatliche Kunsthalle Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|     ort = Karlsruhe&lt;br /&gt;
|  museen =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Baldung votivtafel christoph.JPG|miniatur|Ausschnitt]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Markgrafentafel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein großformatiges [[Votivgabe|Votivbild]] von [[Hans Baldung]] bezeichnet, das um 1509/10 entstand und u. a. den [[Stifter]] des Bilds, Markgraf [[Christoph I. (Baden)|Christoph I. von Baden]], zeigt. Sie zählt zu den kunsthistorisch und historisch herausragenden Werken der [[Staatliche Kunsthalle Karlsruhe|Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe]] und trägt&amp;amp;nbsp;– zurückgehend auf das Inventar von Karl Koelitz&amp;amp;nbsp;– die Inventarnummer 88.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ikonographie ==&lt;br /&gt;
64 Zentimeter hoch und 216 Zentimeter breit, hat sie ein ungewöhnliches Format. Man weiß nicht, für welchen Ort und Zweck sie ursprünglich bestimmt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte ist [[Anna selbdritt]] dargestellt. Auf der Männerseite (vom Betrachter aus gesehen links) kniet betend der Auftraggeber, Markgraf Christoph I. von Baden (1453–1527) mit neun Söhnen. Auf der Frauenseite sieht man seine Frau [[Ottilie von Katzenelnbogen]] (vermutl. 1451–1517) mit fünf Töchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Karlsruher Archivar Konrad Krimm hat 1990 eine politische Deutung des Bildes vorgelegt. Die Anordnung der Söhne bevorzugt&amp;amp;nbsp;– entsprechend dem Testament des Markgrafen von 1503&amp;amp;nbsp;– den als Alleinerben vorgesehenen Sechstgeborenen, der von den weltlichen Söhnen der zweitälteste war. Diese Nachfolgeregelung konnte Christoph aber nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitzgeschichte ==&lt;br /&gt;
Im Katalog der Karlsruher Kunsthalle von 1847 wurde das unsignierte Bild erstmals Hans Baldung zugeschrieben. Dies erlaubt eine Datierung auf 1509/1510, die unbestritten ist. Die älteste Nachricht von der Existenz der Tafel stammt aus einem Inventar des Jahres 1691, welches das nach [[Basel]] ausgelagerte Gemälde auflistet. 1789 kehrte die Tafel aus Basel zurück, sie wurde nach Karlsruhe in die Gemäldegalerie verbracht. Großherzog [[Leopold (Baden)|Leopold]] (1811–1852) stellte das Bild zeitweilig für die neugestaltete Fürstenkapelle des [[Kloster Lichtenthal|Klosters Lichtental]] bei Baden-Baden als Antependium zur Verfügung. Dort wurde sie aber 1833 durch eine Kopie ersetzt. Das Original befindet sich seither in der Kunsthalle Karlsruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besitz des ehemaligen großherzoglichen Hauses wurde die Tafel 1930 vom Land Baden angekauft, nachdem sich der Kultusminister [[Adam Remmele]] vehement dafür eingesetzt hatte, das glanzvolle Stück dem Land zu sichern. [[Berthold Markgraf von Baden]] gestand bei den Verhandlungen schließlich die Markgrafentafel in einem eigenhändigen Schreiben ausdrücklich dem Land zu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Karlsruhe 18.II.1930.&lt;br /&gt;
:Sehr geehrter Graf Douglas.&lt;br /&gt;
:Auf Ihre nochmalige Vorstellung hin, ist das Großherzogliche badische Haus bereit auf das Votivbild von Hans Baldung (Grien) zu Gunsten des badischen Staates zu verzichten.&lt;br /&gt;
:Ich hoffe, daß damit die letzte Klippe aus dem Wege geräumt ist.&lt;br /&gt;
:Mit den besten Grüßen bin ich, sehr geehrter Herr Graf,&lt;br /&gt;
:Ihr stets ergebener Markgraf Berthold.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Generallandesarchiv Karlsruhe]] 235/40264.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ankauf durch das Land geriet in Vergessenheit, die Kunsthalle betrachtete in den letzten Jahren das Spitzenwerk als Eigentum des Hauses Baden. Als solches wurde es bei der Ausstellung „Schatzhäuser Deutschlands“ über Kunst in privatem Adelsbesitz 2004/05 in [[München]] gezeigt. Nachdem die Markgrafentafel von Ministerpräsident [[Günther Oettinger]] im Rahmen der [[Handschriftenverkäufe der Badischen Landesbibliothek|Karlsruher Kulturgutaffäre]] 2006 als eindeutiges Eigentum der ehemals regierenden Familie angesprochen wurde, gelang es dem Freiburger Historiker [[Dieter Mertens (Historiker)|Dieter Mertens]] in der &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 2. November 2006 den Nachweis anhand Karlsruher Akten zu führen, dass die Votivtafel seit 1930 dem Land Baden gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Mertens: &amp;#039;&amp;#039;Der Baldung-Grien-Code. Wer will denn ein Bild kaufen, das ihm schon gehört? Günther Oettinger haut acht Millionen auf den Kopf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 2. November 2006, Nr. 255, S. 39. Vgl. dazu auch den [https://archiv.twoday.net/stories/2880867/ Weblog Archivalia].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der bereits durch die Verkaufspläne der Handschriften angeschlagene Ministerpräsident wurde in der Presse mit Spott überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Kopieren (Kunst)|Replik]] des Hauses Baden, die das Baldung-Werk (Koelitz Nr. 88) mit einem 1930 bereits dem Haus Baden übergebenen angeblichen kleinen Baldung-Bild, das ebenfalls Markgraf Christoph zeigt (Koelitz Nr. 87), verwechselte, konnte nicht durchgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Koelitz: &amp;#039;&amp;#039;Katalog der Gemälde-Galerie&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage, Karlsruhe 1900, S. 45 Nr. 88 ([https://archive.org/details/katalogdergemald00koel/page/44/mode/2up Digitalisat]); 7. Auflage 1915, S. 44–45 Nr. 88 ([[c:Image:Koelitz katalog 1915 baldungJPG.JPG|Digitalisat]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Markgrafentafel (Hans Baldung)|Markgrafentafel}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kunsthalle-karlsruhe.de/kunstwerke/Hans-Baldung/Markgraf-Christoph-I-von-Baden-mit-seiner-Familie-in-Anbetung-vor-der-Heiligen-Anna-Selbdritt/8FA49A454410097861468FA976D1C237/ Seite bei der Kunsthalle Karlsruhe zum Bild]&lt;br /&gt;
* [https://archiv.twoday.net/stories/2918302/#2998544 Hinweise zur Rezeption des Bildes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1510]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde von Hans Baldung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatliche Kunsthalle Karlsruhe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Surajr7</name></author>
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