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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Markerchromosom</id>
	<title>Markerchromosom - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T16:10:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Markerchromosom&amp;diff=348282&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-03-20T07:44:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MarkerChromosomeG-Banding-BMC-Cancer-2006-6-Fig2a.jpg|mini|300px|Karyotyp einer Tumorzelllinie, der mit G-Bänderung gefärbt wurde. Statt normalerweise 46 Chromosomen finden sich hier 57. Neben vielen anderen [[Chromosomenaberration]]en ist in der Box am oberen Ende ein Markerchromosom zu sehen.]]&lt;br /&gt;
{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
|01-CODE= Q92.6&amp;lt;ref&amp;gt;Alphabetisches Verzeichnis zur ICD-10-WHO Version 2019, Band 3. Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), Köln, 2019, S. 540&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|01-BEZEICHNUNG= Überzählige Marker-Chromosomen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Markerchromosomen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind kleine [[Chromosom]]en, die neben den normalen Chromosomen bei einem Individuum auftreten können.&amp;lt;ref&amp;gt;Definition nach dem Glossar der {{Webarchiv |url=http://www.genetests.org/servlet/access?qry=ALLTERMS&amp;amp;db=genestar&amp;amp;fcn=term&amp;amp;gtreport2=true |text=Gene Tests Website |wayback=20091219105507}}, University of Washington and Children’s Health System, Seattle&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ‚International System for Human Cytogenetics‘ definierte 1995 ein Markerchromosom als ein abnormales Chromosom, in dem kein Teil identifiziert werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Mitelman (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;ISCN 1995: An International System for Human Cytogenetic Nomenclature.&amp;#039;&amp;#039; S. Karger, Basel 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nicht mögliche Identifizierung bezog sich dabei auf die Technik der [[Chromosomen#G-, R- und andere Chromosomenbanden|G-Bänderung]], mit der größere Abschnitte normaler Chromosomen eindeutig bestimmt werden können (siehe auch Abbildung). Bei Markerchromosomen geht dies nicht, in der Regel aufgrund der geringen Größe. Eine Charakterisierung ist heute jedoch beispielsweise mit hochauflösender [[In situ-Hybridisierung|Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung]] möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;L. Brecevic, S. Michel, H. Starke, K. Müller, N. Kosyakova, K. Mrasek, A. Weise, T. Liehr: &amp;#039;&amp;#039;Multicolor FISH used for the characterization of small supernumerary marker chromosomes (sSMC) in commercially available immortalized cell lines.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Cytogenetic &amp;amp; Genome Research.&amp;#039;&amp;#039; 2006, Vol. 114 Issue 3/4, S. 319–324. [[doi:10.1159/000094220]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Markerchromosomen, die kleiner sind als das menschliche Chromosom 20, werden auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;kleine überzählige Markerchromosomen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder mit der entsprechenden [[Englische Sprache|englischen]] Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;sSMC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (für: small supernumerary marker chromosomes) bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;L2004&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markerchromosomen enthalten ein [[Centromer]] und werden daher bei einer Zellteilung ([[Mitose]]) normal an die Tochterzellen weitergegeben. Markerchromosomen können auch die Form eines [[Ringchromosom]]s haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;L2004&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu [[B-Chromosom]]en, welche aktive Mechanismen entwickelt haben um sich in der [[Keimbahn]] anzureichern, werden Markerchromosomen nach zufälligem Muster an die Nachkommen weitergegeben. Während B-Chromosomen beim Menschen nicht vorkommen, wurden Markerchromosomen in etlichen Fällen beschrieben. Die Rate des Auftretens von Markerchromosomen bei Neugeborenen wird mit 0,043 % angegeben. Daraus ergeben sich Schätzungen von 2,5 Millionen Menschen weltweit und 35.000 Betroffenen in Deutschland. Menschliche Markerchromosomen können aus jedem der 24 menschlichen Chromosomen entstehen. Etwa 60 % der Fälle treten neu auf, 40 % sind familiär vererbt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;L2004&amp;quot;&amp;gt;T. Liehr, U. Claussen, H. Starke: &amp;#039;&amp;#039;Small supernumerary marker chromosomes (sSMC) in humans.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Cytogenet Genome Research.&amp;#039;&amp;#039; 2004; 107, S. 55–67. [[doi:10.1159/000079572]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem können Markerchromosomen auch in [[Tumor]]zellen auftreten (siehe Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Ob ein Markerchromosom klinische Bedeutung hat, hängt davon ab, ob und wenn ja, welche chromosomalen [[Gen]]e es enthält und ob also durch das Vorhandensein der Markerchromosomen ein Ungleichgewicht bei diesen Genen entsteht. In Frage kommt hier besonders eine partielle [[Trisomie]], also ein teilweise dreifaches Vorhandensein chromosomaler Abschnitte statt der normalen zweifachen Ausführung. Wichtig ist demnach die chromosomale Herkunft und damit die genetische Zusammensetzung des Markerchromosoms, aber auch ob andere [[Molekulargenetik|molekulargenetische]] Auffälligkeiten parallel auftreten, z.&amp;amp;nbsp;B. [[uniparentale Disomie]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;L2004&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 70 % der Menschen mit einem sSMC sind klinisch unauffällig, 30 % sind in unterschiedlichem Maße klinisch auffällig. Klinische Auffälligkeit geht dabei von leichten körperlichen Auffälligkeiten oder Behinderungen, leichter geistiger Behinderung bis zu starken körperlichen Einschränkungen/Behinderungen mit oder ohne geistiger und/oder psychischer Behinderung/Auffälligkeit, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Autismus]]. Mit etwa 30 % sind Markerchromosomen aus Material des Chromosoms 15 am häufigsten. Mit 11 % folgen [[Isochromosom]]en des kurzen Arms von [[Chromosom 12 (Mensch)|Chromosom 12]], das [[Pallister-Killian-Syndrom]]. Das [[Cat-Eye-Syndrom]] ist ein weiteres Beispiel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;L2004&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Murken&amp;quot;&amp;gt;Jan Murken, Tiemo Grimm, Elke Holinski-Feder: &amp;#039;&amp;#039;Taschenlehrbuch Humangenetik.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage. Thieme, Stuttgart 2006, ISBN 3-13-139297-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problematisch ist die Diagnose eines Markerchromosoms insbesondere in der [[Pränataldiagnostik]] bei neu auftretenden Fällen. Auch war bis vor kurzem die Aussage über die möglichen klinischen Auswirkungen des sSMC eher ungenau. Derzeit sind Forschungen zu einer [[Genotyp]]-[[Phänotyp]]-Korrelation der sSMC im Gange.&amp;lt;ref name=&amp;quot;L2006&amp;quot;&amp;gt;T. Liehr, K. Mrasek, A. Weise, A. Dufke, L. Rodríguez, Guardia N. Martínez, A. Sanchís, J. R. Vermeesch, C. Rame, A. Polityko, O. A. Haas, J. Anderson, U. Claussen, F. von Eggeling, H. Starke: &amp;#039;&amp;#039;Small supernumerary marker chromosomes – progress towards a genotype-phenotype correlation. &amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Cytogenetic &amp;amp; Genome Research.&amp;#039;&amp;#039; 2006, Vol. 112 Issue 1/2, S. 23–34. [[doi:10.1159/000087510]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Cytogenetik|cytogenetischen]] Kurzschreibweise werden Markerchromosomen als &amp;#039;&amp;#039;mar&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Während ein Mann mit den normalen 46 Chromosomen (ohne Markerchromosom) als 46,XY notiert wird, wird ein männlicher [[Karyotyp]] mit Markerchromosom als 47,XY,+ mar geschrieben, ein weiblicher als 47,XX,+mar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Angela Nietzel&lt;br /&gt;
   |Titel=Charakterisierung kleiner überzähliger Markerchromosomen&lt;br /&gt;
   |Ort=Jena&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Dissertation, Universität Jena&lt;br /&gt;
   |DNB=970522541&lt;br /&gt;
   |URN=nbn:de:gbv:27-dbt-001592-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-jena.de/uni_journal_05_2006_forschung.html#f8 Bericht über kleine überzählige Markerchromosomen..] In: &amp;#039;&amp;#039;Uni-Journal&amp;#039;&amp;#039; Jena.&lt;br /&gt;
* [http://ssmc-tl.com/sSMC.html Informationsseite über überzählige kleine Markerchromosomen.] Forschungsgruppe an der Universität Jena (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/tp/features/Der-toedliche-Biss-des-tasmanischen-Teufels-3404730.html &amp;#039;&amp;#039;Der tödliche Biss des tasmanischen Teufels&amp;#039;&amp;#039;.] In: [[Telepolis]]; Bericht über einen ansteckenden Tumor mit Markerchromosomen beim [[Beutelteufel|tasmanischen Teufel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genetik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zellbiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chromosom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genetische Störung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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