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	<title>Markantun de Dominis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:48:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;M Huhn: in der Fachliteratur findet sich kein Hinweis auf diesen Ort</title>
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		<updated>2026-04-14T15:43:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;in der Fachliteratur findet sich kein Hinweis auf diesen Ort&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Markantun de Dominis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Markus Antonius de Dominis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marco Antonio de Dominis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ([[Kroatische Sprache|kroat.]] &amp;#039;&amp;#039;Marko Gospodnetić&amp;#039;&amp;#039;; * [[1560]] auf [[Rab]], heute [[Kroatien]]; † [[9. November]] [[1624]] in [[Rom]]) war ein kroatischer [[Bischof]] von [[Bistum Gospić-Senj|Senj]] und [[Erzbischof]] von [[Erzbistum Split-Makarska|Split]]. Er wirkte als [[Theologie|Theologe]], [[Philosophie|Philosoph]], [[Mathematik]]er, [[Physik]]er und [[Autor]]. Markantun de Dominis wird zu den berühmtesten Wissenschaftlern seiner Epoche gezählt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Markantun de Dominis.jpg|mini|Autorenbild, London 1617]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren wurde Marko Gospodnetić im Jahre 1560 auf der [[Kroatische Inseln|kroatischen Insel]] Rab. Sein Theologie- und Philosophiestudium absolvierte de Dominis bei den [[Jesuiten]] in [[Italien]]. 1579 entschloss er sich, in den Jesuitenorden einzutreten. Als Universitätsprofessor lehrte er ab 1581 bis 1585 an der [[Universität Verona]]. Seine eigenen theologischen Studien setzte de Dominis zwischen den Jahren 1588 bis 1592 an der Theologischen Fakultät &amp;#039;&amp;#039;Collegio Massimo&amp;#039;&amp;#039; in [[Padua]] fort. Die [[Weihesakrament|Priesterweihe]]&lt;br /&gt;
erhielt er im Jahr 1592, zeitgleich lehrte de Dominis als Professor für [[Rhetorik]] am Jesuitenkolleg in [[Brescia]] bis in das Jahr 1595.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bischofsamt ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1596 trat Markantun de Dominis aus dem Jesuitenorden aus und wurde im Jahre 1600 zum Bischof des historischen [[Bistum Gospić-Senj|Bistums Senj]] ernannt und leitete dieses bis in das Jahr 1602. Aufgrund seiner Unterstützung Venedigs, was von Senjer-[[Uskoken]] als Landesverrat angesehen wurde, musste er im Zuge eines Aufstands aus [[Senj]] fliehen. Papst [[Clemens VIII. (Papst)|Clemens VIII.]] ernannte de Dominis am 15. November 1602 zum [[Erzbischof]] von Split und zum [[Primas (römisch-katholisch)|Primas]] von [[Dalmatien]] und ganz Kroatien. In seiner Zeit als Erzbischof von Split verfasste de Dominis sein Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;De Republica Ecclesiastica&amp;#039;&amp;#039; und führte physikalische wissenschaftliche Experimente durch. Später dienten de Dominis die Erkenntnisse aus seinen Experimenten dazu, das Entstehen des [[Regenbogen]]s wissenschaftlich zu erklären. In den Jahren 1604 bis 1606 verweilte er vorübergehend in [[Rom]] und [[Venedig]] und kehrte 1607 nach [[Split]] zurück. Im Jahre 1611 wurde de Dominis [[Traktat]] &amp;#039;&amp;#039;De radiis visus et lucis in vitris, perspectivis et iride&amp;#039;&amp;#039; in Venedig veröffentlicht. [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]] studierte es für seine &amp;#039;&amp;#039;[[Farbenlehre (Goethe)|Farbenlehre]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Theodor Haering]]: &amp;#039;&amp;#039;„Der Mond braust durch das Neckartal ...“ Ein romantischer Spaziergang durch das nächtliche Tübingen nebst allerlei nützlichen und kurzweiligen Betrachtungen&amp;#039;&amp;#039;. Wunderlich, Tübingen 1935, S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1614 hielt sich de Dominis in Venedig auf. 1615 kam es im Erzbistum Split zwischen ihm und dem dortigen [[Klerus]] zu Streitigkeiten, weswegen de Dominis im Jahre 1616 sein Erzbischofsamt von Split niederlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== England ===&lt;br /&gt;
Auf seinem Reiseweg nach [[England]] veröffentlichte de Dominis in [[Heidelberg]] die Schrift &amp;#039;&amp;#039;Epistola ad Episcopos Ecclesiae christianae scripta, in qua causas discessus sui ab Episcopatu exponit&amp;#039;&amp;#039; gegen den [[Heiliger Stuhl|Vatikan]], die später in [[London]] nachgedruckt wurde. Nach seiner Ankunft am 26. Dezember 1616 in London wurde de Dominis feierlich empfangen, besonders nach seinem endgültigen Bruch mit dem Vatikan. In der englischen Staatshierarchie stand Markantun de Dominis an vierter Stelle. Er unterrichtete an den Universitäten von [[Universität Oxford|Oxford]] und [[Universität Cambridge|Cambridge]]. Die Universität Cambridge würdigte de Dominis wissenschaftliches Engagement mit einem [[Ehrendoktorat]] für Theologie. In England veröffentlichte er sein Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;De Republica Ecclesiastica&amp;#039;&amp;#039; und hielt Protestpredigten gegen den Vatikan. In mehreren Dekreten ab dem Jahr 1616 setzte die [[Dikasterium für die Glaubenslehre|römisch-katholische Glaubenskongregation]] das Werk auf den [[Index Librorum Prohibitorum|Index]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Jesús Martínez de Bujanda]], Marcella Richter |Titel=Index des livres interdits: Index librorum prohibitorum 1600–1966 |Verlag=Médiaspaul |Ort=Montréal |Datum=2002 |ISBN=2-89420-522-8 |Sprache=fr |Online={{Google Buch |BuchID=xHMsAAAAYAAJ |Seite=PA271 |Linktext=Google-Digitalisat}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gilt heute als älteste Quelle der Sentenz [[In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas]], die sich dort wie folgt findet: &amp;#039;&amp;#039;Omnesque mutuam amplecteremur unitatem in necessariis, in non necessariis libertatem, in omnibus caritatem.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Pars I. London 1617, lib. 4 cap. 8 Seite 676 am Ende [http://books.google.de/books?id=QcVFAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA676 books.google.de]; vgl. H. J. M. Nellen: &amp;#039;&amp;#039;De zinspreuk „In necessariis unitas, in non necessariis libertas, in utrisque caritas“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nederlands archief voor kerkgeschiedenis&amp;#039;&amp;#039;, 79, no. 1 (1999): 99–106 ([http://liberlocorumcommunium.blogspot.com/2010/03/in-necessariis-unitas-in-non.html Zusammenfassung englisch])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inquisition ===&lt;br /&gt;
Nach der Wahl [[Gregor XV.|Gregors XV.]] zum Papst im Jahre 1622 machte sich de Dominis aus London über [[Brüssel]] nach Rom auf. Dort angekommen, gab de Dominis an, dass er bewusst gegen den Vatikan gelogen habe. Diesbezüglich kam er mit der [[Inquisition]] in Berührung. De Dominis wurde der [[Häresie]] beschuldigt und verbrachte sein Lebensende unter Hausarrest im [[Engelsburg|Castel Sant’Angelo]] in Rom. In Rom veröffentlichte de Dominis sein letztes Werk &amp;#039;&amp;#039;Euripus seu de fluxu et refluxu maris sententia&amp;#039;&amp;#039;. Zwischen dem 8. und 9. November 1624 verstarb Markantun de Dominis eines natürlichen Todes. Sein Leichnam und seine persönlichen Werke (darunter zwei nicht veröffentlichte Bände seines Hauptwerks &amp;#039;&amp;#039;De Republica Ecclesiastica&amp;#039;&amp;#039;) wurden durch die Inquisition am 21. Dezember 1624 auf dem [[Campo dei Fiori]] in Rom verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613122922/http://www.bautz.de/bbkl/d/dominis_m.shtml |autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=Dominis, Marcantonio de|band=1|spalte=1358}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Marco Antonio de Dominis}}&lt;br /&gt;
* {{CE|http://www.newadvent.org/cathen/05113b.htm}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.pujanke.hr/split-capital/markantun_de_dominis6.htm |text=Biographie von Celia Hawkesworth (pujanke.hr) |wayback=20090103043810}} (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.rabinfo.net/lapidarium/eng-dominis.html Biografie bei Rab Info] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119085151|LCCN=n50059895|VIAF=68963611}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dominis, Markantun De}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jesuit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof von Split-Makarska]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Gospić-Senj]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (kroatische Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universalgelehrter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Südosteuropa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1560]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1624]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dominis, Markantun de&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gospodnetić, Marko; Dominis, Marco Antonio de&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=kroatischer Theologe und Wissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1560&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rab]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. November 1624&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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