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	<title>Mark Lasarewitsch Gallai - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T05:51:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mark_Lasarewitsch_Gallai&amp;diff=186931&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-11-01T19:46:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:RUSMARKA-1814.jpg|mini|Mark Lasarewitsch Gallai]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mark Lasarewitsch Gallai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Russische Sprache|russisch]] &amp;#039;&amp;#039;Марк Лазаревич Галлай&amp;#039;&amp;#039;; * {{JULGREGDATUM|16|4|1914|FormatJUL=j.|Link=ja}} in [[Sankt Petersburg]]; † [[14. Juli]] [[1998]] in [[Moskau]]) war ein [[Sowjetunion|sowjetischer]] [[Testpilot]], Ingenieur und Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gallai studierte am Luftfahrtinstitut in [[Sankt Petersburg|Leningrad]]. Bereits früh interessierte er sich für [[Flugzeug]]e. Er erwarb die [[Segelflug|Segel-]] und [[Motorflugzeug|Motorfluglizenz]] und absolvierte einen [[Fallschirmspringen|Fallschirmspringer-Lehrgang]]. 1936 schloss er sein Studium als Flugzeugingenieur ab und wechselte 1937 als Versuchspilot zum [[Zentrales Aerohydrodynamisches Institut|Zentralen Aerohydrodynamischen Institut]] (ZAGI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] kämpfte Gallai ab 1941 zunächst als Pilot und dann als Kommandeur gegen die deutschen Invasoren. Dabei gelang ihm am 22. Juli 1941 während der deutschen [[Luftangriffe auf Moskau]] mit einer [[Mikojan-Gurewitsch MiG-3|MiG-3]] sein erster Abschuss, eine [[Dornier Do 17|Do 17Z]]. Er war letztlich zu dieser Zeit als Testpilot am [[Michail-Gromow-Hochschule für Flugforschung|LII]] nicht zu ersetzen und wurde deshalb 1943 wieder aus den Kampfhandlungen herausgenommen. Auf dem Flugplatz des LII im Moskauer Stadtteil Kratowo absolvierte Gallai mit viermotorigen Bombern [[Petljakow Pe-8|Pe-8]] der 45.&amp;amp;nbsp;Bombenfliegerdivision, die mit [[Schwezow ASch-82|ASch-82]]-[[Sternmotor]]en ausgerüstet worden waren, Testflüge, aber wiederum auch Einsätze. Bei einem solchen Gefechtsflug wurde die Pe-8, in der er als Copilot von M.&amp;amp;nbsp;W. Rodnych flog, in der Nacht auf den 9.&amp;amp;nbsp;Juni 1943 bei einem Angriff auf den [[Eisenbahnknoten]]punkt [[Oblast Brjansk|Brijansk]]-II von gegnerischer [[Flugabwehrkanone|Flak]] abgeschossen und die Besatzung musste mit dem Fallschirm über besetztem Gebiet abspringen. Gallai konnte sich nach der Landung zusammen mit dem Bombenschützen G.&amp;amp;nbsp;N. Gordejew zu einer im Gebiet [[Rognedino]] operierenden [[Sowjetische Partisanen|Partisanengruppe]] durchschlagen, wo beide einige Tage später mit einer [[Polikarpow Po-2|U-2]] ausgeflogen wurden und am 16.&amp;amp;nbsp;Juni wieder in Kratowo eintrafen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Unger: &amp;#039;&amp;#039;Pe-8 – Der sowjetische Fernbomber.&amp;#039;&amp;#039; Brandenburgisches Verlagshaus, Berlin 1993, ISBN 3-89488-048-1, S.&amp;amp;nbsp;130–132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gallai galt als herausragender [[Pilot]], er flog bis zum Ende seiner aktiven Laufbahn 1957 mindestens 124 verschiedene Flugzeugtypen. Darunter fanden sich extrem unterschiedlich Flugzeugtypen, vom [[Hubschrauber]] ([[Mil Mi-1]]), über den ersten Strahljäger [[MiG-9]] der Sowjetunion bis zu schweren [[Bomber]]n wie der [[Tupolew Tu-4]] oder der [[Mjassischtschew M-4]] sowie vom [[Segelflugzeug]] bis zu einem erbeuteten Raketenabfangjäger [[Messerschmitt Me 163|Me 163S]]. Seine Tätigkeit als Testpilot am LII musste er 1950 aufgeben, da er im Zuge einer politischen „Säuberung“ als unzuverlässig eingestuft worden war. Der wahre Grund ist jedoch in seiner jüdischen Herkunft zu suchen, die dem antisemitisch eingestellten [[Josef Stalin]] missfiel.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Unger &amp;#039;&amp;#039;Zum Tode von Mark Lasarewitsch Gallai&amp;#039;&amp;#039;, Fliegerrevue 10/1998, S.&amp;amp;nbsp;73.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinem autobiographischen Buch „Über unsichtbare Barrieren“, das in der DDR erschien, wird darauf jedoch nur äußerst vage eingegangen. Ab 1953 arbeitete er dann als Testpilot im OKB Mjassischtschew. Zum Ende seiner Testpilotenlaufbahn wurde er 1957 als [[Held der Sowjetunion]] ausgezeichnet. Gallai gehörte 1959 zu den ersten zehn sowjetischen Piloten, an die der Titel [[Verdienter Testpilot der UdSSR]] verliehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gallai trug den militärischen Rang eines [[Oberst]]s. Er publizierte über 20 wissenschaftliche Abhandlungen über Aerodynamik, Steuertechnik und das Einfliegen von Fluggeräten sowie drei Bücher. Auch verfasste er mehrere Artikel für die DDR-Zeitschrift [[Fliegerrevue]] und deren Vorläufer Aero-Sport. Er gehörte zu der Spezialistengruppe, die mit der [[Erste Kosmonautengruppe der Sowjetunion|ersten Kosmonautengruppe der Sowjetunion]], darunter auch [[Juri Gagarin]], das Vorbereitungstraining für den ersten bemannten Weltraumflug durchführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. März 1996 wurde ein [[Asteroid]] nach Gallai benannt: [[(6719) Gallaj]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor=&lt;br /&gt;
| Titel=Über unsichtbare Barrieren – Erinnerungen eines Testpiloten&lt;br /&gt;
| Verlag=[[Militärverlag der DDR]]&lt;br /&gt;
| Ort=Berlin&lt;br /&gt;
| Datum=1978&lt;br /&gt;
| Originaltitel=Через невидимые барьеры - Испытано в небе&lt;br /&gt;
| Originalsprache=ru&lt;br /&gt;
| Übersetzer=Traute &amp;amp; Günther Stein}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor=&lt;br /&gt;
| Titel=Mit einem Menschen an Bord&lt;br /&gt;
| Verlag=Brandenburgisches Verlagshaus&lt;br /&gt;
| Ort=Berlin&lt;br /&gt;
| Datum=1990&lt;br /&gt;
| Originaltitel=С человеком на борту&lt;br /&gt;
| Originalsprache=ru&lt;br /&gt;
| Übersetzer=Hans-Joachim Lambrecht&lt;br /&gt;
| ISBN=3-327-00988-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118537261}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=https://www.testpilot.ru/review/isplii/pilot/40/gallay.htm | titel=ГАЛЛАЙ Марк Лазаревич | titelerg= | autor= | hrsg= | werk=testpilot.ru | datum= | archiv-url= | archiv-datum= | zugriff=2025-08-01 | sprache=ru | kommentar=Biografie | zitat= | offline= }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118537261|LCCN=n/85/326544|VIAF=8179097}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gallai, Mark Lasarewitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Testpilot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdpilot im Zweiten Weltkrieg (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Held der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gallai, Mark Lasarewitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Галлай, Марк Лазаревич (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetischer Testpilot und Ingenieur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. April 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sankt Petersburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juli 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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