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	<title>Mark Dion - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T15:47:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Helium4: /* Werk */genauer: 10-Holzspeichen-Wagenrad</title>
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		<updated>2025-12-28T18:07:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werk: &lt;/span&gt;genauer: 10-Holzspeichen-Wagenrad&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mark Dion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1961]] in [[New Bedford (Massachusetts)|New Bedford]], [[Massachusetts]], [[Vereinigte Staaten|USA]]) ist ein amerikanischer [[Zeichnung (Kunst)|Zeichner]], [[Objektkunst|Objekt-]] und [[Installation (Kunst)|Installationskünstler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dion stammt aus einer Arbeiterfamilie, bis zu seinem 18. Lebensjahr besuchte er kein Museum. In seiner Heimatstadt erlebte er den Niedergang der Fischindustrie und die damit verbundenen sozialen und ökologischen Probleme. Bis 1982 war er als Kunstrestaurator tätig. Ab 1984 studierte er an der School of Visual Arts in New York und nahm 1985 am Independent Study Program des [[Whitney Museum of American Art]] in [[New York City|New York]] teil, wo er den Konzeptkünstlern [[Joseph Kosuth]] und [[Hans Haacke]] und der Fotografin [[Martha Rosler]] begegnete. 1986 wechselte er an die [[University of Hartford]] School of Art in [[Hartford (Connecticut)|Hartford]], [[Connecticut]] und wurde im gleichen Jahr Assistent bei Ashley Bickerton, dem er bis 1990 zur Seite stand. 2003 nahm er an dieser Universität die [[Ehrendoktor]]würde entgegen. Der Künstler lebt in Beach Lake, [[Pennsylvania]], und New York.&amp;lt;ref&amp;gt;Nato Thompson u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Becoming Animal: Contemporary Art in the Animal Kingdom&amp;#039;&amp;#039;, Massachusetts Museum of Contemporary Art, MIT Press, 2005, ISBN 978-0-262-20161-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mark Dion Vedahaugane 2021 07 31.jpg|mini|Mark Dion: Vedahaugane (Foto: 2021)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mark Dion ist seit über 20 Jahren passionierter Sammler. Aus dieser [[Zwangshandlung|obessiven]] Leidenschaft heraus entwickelt er Objekte, [[Skulptur]]en und [[Fotografie|Fotoarbeiten]] und arrangiert sie zu Installationen, die oft wie [[Naturkunde|naturkundliche]] Schauräume anmuten. In seinen Außeninszenierungen kombiniert er in kunstvoll zusammengestellten Szenarien naturkundliche [[Phänomen]]e, in die er nicht nur biologische, sondern auch philosophische Überlegungen einbezieht und mit dem aktuellen Kunstdiskurs verbindet. Er arbeitet häufig mit naturkundlichen Museen und Sammlungen zusammen, macht ihnen in seinen Arbeiten jedoch die alleinige Naturinterpretation streitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Beitrag &amp;#039;&amp;#039;Grotto of the Sleeping Bear&amp;#039;&amp;#039; zur Skulptur.Projekte Münster 1997 baute Dion aus Erde und Baumstämmen eine künstliche [[Grotte]], die er mit Bruchsteinen verkleidete. Den Eingang verschloss er mit einer Glasscheibe. In der Höhle platzierte er einen aus Kunstfell geschaffenen, liegenden Bären mit halbgeöffneten Glasaugen, den er mit Zivilisationsmüll, wie leeren [[Patrone (Munition)|Patronen]], [[Lanze]]nspitze, einem 10-Holzspeichen-Wagenrad und zerbrochenen Flaschen, umgab. Für die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Concerning Hunting&amp;#039;&amp;#039; (Was die [[Jagd]] betrifft), 2008, arrangierte er im [[Kunstraum Dornbirn]] sowohl umgestürzte als auch stehende [[Hochsitz]]e sowie verschiedene Jagdhütten, deren Innenräume er mit jagdkundlichen Alltagsgegenständen ausstattete. In einer baute er eine umfangreiche Bibliothek des Waidhandwerks auf. In einer anderen fand der Besucher einen opulent gedeckten Tisch mit [[Porzellan]] mit Jagdmotiven und [[Horn|Hirschhornbestecken]] vor, mit dem der Künstler auf den Aspekt der Jagd als Nahrungsbeschaffung verwies. Im Jahre 2010 stellte die Galerie Georg Kargl in Wien einen Jägerhochstand aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021 wurde sein &amp;quot;Vivarium&amp;quot; im neuen Biologiezentrum der Universität Wien fertiggestellt:&amp;lt;ref&amp;gt;Beschreibungen des Kunstprojekts auf der [https://www.big-art.at/projekte/vivarium-biologiezentrum-universitaet-wien Webseite des Bauherrn] und auf der [https://medienportal.univie.ac.at/presse/aktuelle-pressemeldungen/detailansicht/artikel/big-art-wie-ein-baum-zum-kunstwerk-wird/ Webseite der Universität Wien], [https://www.big.at/fileadmin/user_upload/05_Presse-News/5_1_Presseaussendungen/2021/BIG_PA_Kunstprojekt_Vivarium_St._Marx_Mark_Dion_20.04.2021.pdf Presseaussendung der BIG vom 20. Mai 2021]; englischsprachige Würdigung auf der [https://ecology.univie.ac.at/news/news-detail/news/big-art-mark-dion-at-ubb/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;amp;cHash=4e120b0935139a1a9e0f1d9e67566030 Webseite des Departments für Funktionelle und Evolutionäre Ökologie der Universität Wien].&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;quot;In einem in sich geschlossenen Ökosystem eines Gewächshauses ruht ein aus dem Baugrund des Biologiezentrums entfernter Baumstamm, der aufgrund seiner Verwesung eine neue Lebensgrundlage für Pilze, Flechten, Bakterien und kleine Insekten schafft.&amp;quot; (Auszug aus der Beschreibung neben dem Werk). Es handelt sich um eine [[Grau-Pappel]]. Dass der Name des Werks an das [[Vivarium (Prater)|Forschungsinstitut Vivarium]] erinnert, das bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten in Wien stand, war ursprünglich Zufall, wurde dann jedoch bewusst hervorgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 1987 [[New Museum of Contemporary Art]], New York,&amp;#039;&amp;#039; Fake&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1991 Galerie Christian Nagel, Köln, &amp;#039;&amp;#039;Frankenstein in the Age of Biotechnology&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1997 [[Skulptur.Projekte]] in Münster; [[Biennale Venedig]], Skandinavischer Pavillon&lt;br /&gt;
* 1998 [[Deutsches Museum Bonn]]&lt;br /&gt;
* 1999 [[Museum of Modern Art]], New York, &amp;#039;&amp;#039;The Museum as Muse &amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2000 [[Tate Britain]], London&lt;br /&gt;
* 2001 [[Deichtorhallen]], Hamburg, &amp;#039;&amp;#039;Vom Eindruck zum Ausdruck&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2002 [[Museum Ludwig]], Köln, &amp;#039;&amp;#039;Ökonomien der Zeit&amp;#039;&amp;#039; (auch [[Akademie der Künste (Berlin)]])&lt;br /&gt;
* 2002 Vivarium im [[Hofgarten (Düsseldorf)|Hofgarten]], Düsseldorf, im Rahmen der Kunstweges &amp;#039;&amp;#039;hell-gruen&amp;#039;&amp;#039;. Es wurde am 19. Juni 2014 bei einem Unwetter zerstört.&lt;br /&gt;
* 2003 [[Migros Museum für Gegenwartskunst]], Zürich&lt;br /&gt;
* 2004 Museum of Modern Art, New York (Abby Aldrich Rockefeller Sculpture Garden), &amp;#039;&amp;#039;Rescue Archaeology&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2006 [[Kunsthalle Hamburg]],&amp;#039;&amp;#039; Kunst in Hamburg. Heute&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2008 [[Biennale of Sydney]], Kunstraum Dornbirn&lt;br /&gt;
* 2010 [[Emscherkunst.2010|EMSCHERKUNST.2010]], im Rahmen der [[RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas]] mit dem Projekt [http://www.emscherkunst.de/index.php?id=511 &amp;quot;Gesellschaft der Amateur-Ornithologen&amp;quot;] (erneut auf der [[EMSCHERKUNST.2013]])&lt;br /&gt;
* 2012 [[dOCUMENTA (13)]], Kassel, &amp;#039;&amp;#039;Xylothek&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2015 Kai 10 – Raum für Kunst (Arthena Foundation), Düsseldorf, &amp;#039;&amp;#039;Lost Paradise&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2015/16 Mark Dion. Widerspenstige Wildnis, Herford, [[MARTa]] (Gehry Galerien)&lt;br /&gt;
* 2023/24: &amp;#039;&amp;#039;Mark Dion. Delirious Toys Die Berliner Spielzeug-Wunderkamme&amp;#039;&amp;#039;r, [[Stiftung Stadtmuseum Berlin]], [https://www.stadtmuseum.de/ausstellung/mark-dion-delirious-toys Museum Nikolaikirche], Berlin&lt;br /&gt;
* 2024/25: &amp;#039;&amp;#039;Mark Dion. Delirious Toys. Die Spielzeug-Wunderkammer&amp;#039;&amp;#039;, [[Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland]], Bonn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Daniel Birnbaum]]: &amp;#039;&amp;#039;Stream of Conscience&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Artforum International&amp;#039;&amp;#039; 11, 1999, {{ISSN|0004-3532}}, S. 116–121.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Buchhart]], Verena Gamper (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mark Dion. Concerning Hunting&amp;#039;&amp;#039;. Hatje Cantz, Ostfildern 2008, ISBN 978-3-7757-2197-4, (Erschien zur gleichnamigen Wanderausstellung).&lt;br /&gt;
* Petra Gördüren, Dirk Luckow (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dopplereffekt. Bilder in Kunst und Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, [[Kunsthalle zu Kiel]] 31. Januar bis 2. Mai 2010. DuMont Buchverlag, Kiel 2010, ISBN 978-3-8321-9295-2&lt;br /&gt;
* Burkhard Riemenschneider u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Art at the Turn of Millennium&amp;#039;&amp;#039;, Taschen, Köln 1999, ISBN 3-8228-7195-8.&lt;br /&gt;
* Jason Simon: &amp;#039;&amp;#039; Jean Paineve and Mark Dion&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Parkett&amp;#039;&amp;#039; 44, 1995, ISBN 3-907509-94-3; S. 154–171.&lt;br /&gt;
* M. Revier Schwendener: &amp;#039;&amp;#039;Mark Dion: „American Fine Arts“ im Aldrich Museum&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Artforum International&amp;#039;&amp;#039; Summer 2003, {{ISSN|0004-3532}}, S. 192–193&lt;br /&gt;
* Colleen J. Sheehy (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Cabinet of Curiosities: Mark Dion and the University as Installation&amp;#039;&amp;#039;. University of Minnesota Press, Minneapolis Mn 2006, ISBN 978-0-8166-4470-4, (Ausstellungskatalog, Frederick R. Weisman Art Museum Minneapolis, 24. Februar – 27. Mai 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119312883}}&lt;br /&gt;
* [http://www.artnet.de/k%C3%BCnstler/mark-dion/ Mark Dion bei artnet.com]*&lt;br /&gt;
* [http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2006/3803/index.html Christine Heidemann: Dilettantismus als Methode. Mark Dions Recherchen zur Phänomenologie der Naturwissenschaften, Univ.-Diss., Gießen 2005]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119312883|LCCN=nr/98/11271|VIAF=118096497}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dion, Mark}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installationskünstler (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Objektkünstler (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeichner (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dion, Mark&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1961&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[New Bedford (Massachusetts)|New Bedford]], Massachusetts, USA&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Helium4</name></author>
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