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	<title>Mario Corti (Manager) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mario Arnold Corti&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Oktober]] [[1946]] in [[Lausanne]]) ist ein [[Schweiz]]er [[Manager (Wirtschaft)|Manager]]. Er war der letzte [[Chief Executive Officer]] (CEO) und [[Verwaltungsrat (Schweiz)|Verwaltungsratspräsident]] der [[SAirGroup]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mario Corti wuchs in [[Kirchberg BE|Kirchberg]] bei Bern auf. Er studierte in Lausanne. Er war Offizier der Schweizer Armee. Später war er in [[Kalifornien]] in der Aluminiumbranche tätig und absolvierte an der [[Harvard University]] ein Zweitstudium. Zurück in der Schweiz, arbeitete er bei der [[Schweizerische Nationalbank|Schweizerischen Nationalbank]] und im [[Staatssekretariat für Wirtschaft|Bundesamt für Aussenwirtschaft]], bevor er als Generaldirektor und [[Chief Financial Officer]] (CFO) bei [[Nestlé]] eintrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits während dieser Zeit war er Mitglied des Verwaltungsrats der SAirGroup. Nach der fristlosen Entlassung des CEO [[Philippe Bruggisser (Manager)|Philippe Bruggisser]] durch den Verwaltungsratspräsidenten [[Eric Honegger]] im Januar 2001 und dem Rücktritt des gesamten Verwaltungsrates im März 2001 wurde ihm die Position des Verwaltungsratspräsidenten und CEO [[Interim-Management|ad interim]] angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste Aufgabe war es, Licht in die undurchsichtigen Finanzverflechtungen des Konzerns zu bringen und die Tragweite der finanziellen Schieflage zu eruieren. Im April 2001 musste er ein Jahresergebnis mit einem Verlust von 2,9 Milliarden [[Schweizer Franken]] bekanntgeben – darin waren knapp 2,5 Milliarden an Rückstellungen für den Ausstieg aus den zahlreichen ruinösen [[Kapitalbeteiligung|Beteiligungen]] an Fluggesellschaften enthalten. Kurz darauf legte er einen umfassenden Restrukturierungsplan vor: Mit [[Belgien]] und [[Frankreich]] konnte er sich über einen Ausstieg einigen und initialisierte ein Ergebnisverbesserungsprogramm, welches jährlich 500 Millionen Franken einsparen sollte. Zudem wurde eine [[Krisenstab|Task Force]] eingesetzt, die [[Synergie]]n zwischen [[Swissair]] und [[Crossair]] ausarbeiten sollte. Ende August 2001 gab er die Halbjahreszahlen bekannt, wo erstmals alle Beteiligungen vollständig konsolidiert wurden. Corti beschloss, die Konzerngesellschaften &amp;#039;&amp;#039;Nuance&amp;#039;&amp;#039; (Tax Free Shops) und &amp;#039;&amp;#039;Swissport&amp;#039;&amp;#039; (Bodendienste) zu verkaufen, um das massiv geschrumpfte [[Eigenkapital]] wieder zu stärken. Zudem sollten 1000 Stellen abgebaut werden. Dank diesen Massnahmen und Veräusserungen hätten Mittel in der Höhe von rund CHF 4,5 Mrd. frei werden sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA]] machten den [[Sanierung (Wirtschaft)|Sanierungsbestrebungen]] einen Strich durch die Rechnung. Die geplanten Veräusserungen von [[Aktiva]] waren verunmöglicht, da diese über Nacht fast wertlos geworden waren. Der Nachfrage-Zusammenbruch stürzte die gesamte Aviatik-Branche in die grösste Krise seit ihrer Existenz und die angeschlagene SAirGroup in eine akute [[Liquidität]]skrise. Zusammen mit den beiden Schweizer Grossbanken [[UBS]] und [[Credit Suisse]] wurden Rettungsszenarien erörtert. Am 1. Oktober 2001 wurde der Verkauf der Crossair-Beteiligung an die Grossbanken (&amp;#039;&amp;#039;Plan Phoenix&amp;#039;&amp;#039;) bekanntgegeben, um daraus die Basis zu einer neuen nationalen [[Fluggesellschaft]] zu legen (siehe [[Swiss]]). Für Swissair und Teile der SAirGroup wurde die [[Nachlassstundung]] beantragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Kreuzfeuer der Kritik geriet Corti im Frühling 2002, als bekannt wurde, dass sein Fünfjahresvertrag bei der Swissair im Voraus mit insgesamt 21&amp;#039;219&amp;#039;298 Franken dotiert war.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Meier: {{Webarchiv | url=http://sc.tagesanzeiger.ch/dyn/news/tagitalk/257567.html | archive-is=20120724070242 | text=&amp;#039;&amp;#039;Willkürliche Abgangsentschädigungen&amp;#039;&amp;#039;}} in: [[Tages-Anzeiger]] vom 30. März 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Davon bestand etwa die Hälfte aus inzwischen wertlosen [[Option (Wirtschaft)|Optionen]] und der Kaufsumme für die Übernahme seines Hauses in der Westschweiz zum offiziellen Marktpreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einer [[Strafrecht|Strafklage]] wegen Gläubigerschädigung, mehrfacher ungetreuer Geschäftsbesorgung, mehrfache unwahre Angaben über kaufmännisches Gewerbe, [[Misswirtschaft (Schweiz)|Misswirtschaft]], Gläubigerbevorzugung und mehrfachen vollendeten Versuchs dazu im Zusammenhang mit seiner Rolle als letzter Chef der Swissair wurde Corti in erster [[Instanz (Recht)|Instanz]] vom Bezirksgericht [[Bülach]] am 7. Juni 2007 wie alle 18 anderen Angeklagten im sogenannten «Swissair-[[Strafprozessrecht (Schweiz)|Strafprozess]]» vollumfänglich freigesprochen. Er erhielt eine Prozessentschädigung von zuerst 488&amp;#039;681 Franken&amp;lt;ref name=&amp;quot;urteil&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://sc.tagesanzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/759285.html | wayback=20101023123409 | text=Alle Angeklagten freigesprochen}} in: [[Tages-Anzeiger]] vom 7. Juni 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;, 2008 wurde sie auf 558&amp;#039;425 Franken erhöht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nzz&amp;quot;/&amp;gt; Die Staatsanwaltschaft zog das Urteil nicht weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/swissair_sairgroup_prozess_keine_berufung_1.552056.html Staatsanwaltschaft zieht SAirGroup-Urteile nicht weiter] in: [[NZZ Online]] vom 7. September 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Kanton Neuenburg]], der belgische Staat und zwei vom belgischen Staat kontrollierte Firmen, die [[Société Fédérale de Participations et d’Investissement]] und die &amp;#039;&amp;#039;Société Anonyme Zephyr-Fin&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://sc.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schauplaetze/888228.html | archive-is=20120927002310 | text=Cortis neuer Auftritt vor Gericht}} in: [[Tages-Anzeiger]] vom 13. Juni 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;, legten gegen den Freispruch von Mario Corti in zwei Anklagepunkten [[Berufung (Recht)|Berufung]] ein. Das [[Obergericht des Kantons Zürich]] sprach Corti im Juni 2008 frei. Die Kläger im Berufungsverfahren müssen Corti eine Prozessentschädigung für das zweite Verfahren von 123&amp;#039;686 Franken zahlen und die Gerichtskosten von 15&amp;#039;000 Franken übernehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nzz&amp;quot;&amp;gt;[https://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/corti_freispruch__1.764571.html Erwarteter Freispruch für Mario Corti] in: [[NZZ Online]] vom 20. Juni 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. November 2019 wurde die letzte Zivilklage des Swissair-Liquidators gegen Corti und 13 weitere ehemalige Manager und Verwaltungsratsmitglieder der SAirGroup vom Schweizer [[Bundesgericht (Schweiz)|Bundesgericht]] abgewiesen, indem es die frühere Entscheidung des [[Kanton Zürich|Zürcher]] [[Handelsgericht]]s bestätigte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://themarket.ch/meinung/ein-lehrstueck-fuer-mehr-als-50-millionen-franken-ld.1261| titel=Swissair: Ein Lehrstück für mehr als 50 Millionen Franken| werk=themarket.ch| datum=2019-12-06| zugriff=2021-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mario Corti zog 2002 nach [[Boston]]. Dort liess er sich in den Beirat der [[Harvard Business School]] wählen, wo er 1975 seinen [[Master of Business Administration|MBA]] gemacht hatte. Seit 2004 besitzt Corti eine Lizenz für das Steuern von Linienmaschinen, eine Lizenz als [[Fluglehrer]] kam später dazu. Seit 2011 lebt Corti mit seiner Ehefrau abwechselnd in Boston und [[Savannah (Georgia)]] und betätigt sich als Fluglehrer.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Constantin Seibt]]: [https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Der-letzte-Captain/story/15734357 &amp;#039;&amp;#039;Der letzte Captain.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tages-Anzeiger]]&amp;#039;&amp;#039; vom 1. Oktober 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bilanz.ch/unternehmen/swissair-das-grounding-der-manager &amp;#039;&amp;#039;Swissair: Das Grounding der Manager.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bilanz (Schweizer Wirtschaftsmagazin)|Bilanz]].&amp;#039;&amp;#039; 17/2011 vom 23. September 2011, S. 54/57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Constantin Seibt]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Swissair-Prozess&amp;#039;&amp;#039;. Echtzeit, Basel 2007, ISBN 978-3-905800-04-3.&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000023913|Mario Corti}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.srf.ch/player/radio/samstagsrundschau/audio/mario-cortis-abrechnung?id=89de5564-2d4c-4e17-a2c2-0fa70f0799e3 Samstagsrundschau: «Mario Cortis Abrechnung»] auf [[Schweizer Radio DRS|DRS]] vom 21. Juni 2008&lt;br /&gt;
* [http://www.swissair-grounding.net/ swissair-grounding.net] Private Website, die sich ausführlich mit dem Grounding der Swissair auseinandersetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=173115039|LCCN=n/98/52128|VIAF=47486535}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Corti, Mario}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtmanager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilot (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Corti, Mario&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Corti, Mario Arnold (vollständiger Name); Corti, Mario A.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Manager&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Oktober 1946&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lausanne]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-32737-56</name></author>
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