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	<title>Marinesonderdienst - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:07:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marinesonderdienst&amp;diff=2897107&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Socius sociologicus: /* Aufstellung und Durchführung */ Widersprüchliche Angaben</title>
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		<updated>2025-04-27T07:19:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Aufstellung und Durchführung: &lt;/span&gt; Widersprüchliche Angaben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marinesonderdienst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MSD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] wurde ab 1937 vorbereitet und trat im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in Funktion. Die fachliche Leitung hatte von Anfang an die [[Seekriegsleitung]] im [[Oberkommando der Marine]] (OKM), die organisatorische und militärische die Gruppe IV der Abteilung Ausland des [[Amt Ausland/Abwehr|Amtes Ausland/Abwehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
Aufgabe des MSD war die Bereitstellung, Ausrüstung und Beladung von [[Frachtschiff]]en aller Art, um das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] im Krieg mit dringend benötigten Waren, die meist als [[Banngut|Banngüter]] galten, zu versorgen. Ebenso zählte die Beschaffung und Bereitstellung dieser kriegswichtigen Güter für die heimkehrenden Versorgungsschiffe ([[Blockadebrecher]]) in überseeischen verbündeten bzw. neutralen Ländern zu den Aufgaben.&lt;br /&gt;
Weitere Aufgabe war die Versorgung der auf den Ozeanen operierenden Hilfskreuzer, zeitweilig auch von einzelnen Handelskrieg führenden Seestreitkräfte und von [[U-Boot#1930 bis 1945 – Zweiter Weltkrieg|U-Booten]], soweit diese U-Boote nicht durch Fahrzeuge des [[Trossschiffverband]]es versorgt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufstellung und Durchführung ==&lt;br /&gt;
Der MSD wurde im Frieden ab 1937 als [[Kader#Deutschland|gekaderte]] Abteilung vorbereitet und wurde erst nach Kriegsausbruch personell aufgefüllt. Die Leitung des MSD unterstand aus Tarnungsgründen bis zum 15. Mai 1944 der [[Amtsgruppe Ausland]] im [[Amt Ausland/Abwehr]] des OKW, fachlich dagegen unterstand er dem [[Oberkommando der Kriegsmarine]] (OKM/Skl Adm Qu A III). Leiter waren Fregattenkapitän/Kapitän z.S. [[Werner Stoephasius]] (Juli 1937 bis Juni 1943) und Kapitän z.S. [[Dietrich Niebuhr]] (Juli 1943 bis Mai 1944). Im Jahr 1944 übernahm das OKM im Zuge der Entmachtung der Abwehr am 15. April 1944 den MSD. Im Mai 1944 kam der Marinesonderdienst als neues Generalreferat Adm Qu III E zur [[Marinekommandoamt#Marinenachrichtendienst/Nachschubabteilung (A III)/Amtsgruppe für Nachschub und Betriebsbewirtschaftung (A III, Qu III)|Amtsgruppe für Nachschub und Betriebsbewirtschaftung]] des [[Marinekommandoamt|Marinekommandoamtes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst war die Dienststelle in Deutschland angesiedelt, nach dem [[Westfeldzug]] wurde diese nach [[Bordeaux]] verlegt.&lt;br /&gt;
Die technische Durchführung der Aufgaben erfolgte von Europa aus in der Hauptstelle in Bordeaux, im überseeischen Ausland durch Vertrauensleute der MSD-Organisation. Bereichsleiter waren im Allgemeinen die [[Militärattaché|Marineattachés]], soweit es sie an der jeweiligen Botschaft gab. Das erfolgte für den Bereich Lateinamerika, für die sogenannten ABC-Staaten, ab 1938 durch Fregattenkapitän [[Dietrich Niebuhr]], damals noch als „Etappendienst“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Riccius, Die Institution der Marineattachés. Deutsche Marineattachés von Beginn bis 1945, Dr. Köster Verlag Berlin 2023, S. 246&amp;lt;/ref&amp;gt;  Den im Krieg wichtigsten MSD-Bereich Ostasien leitete seit 1940 der Marineattaché an der Botschaft in [[Tokio]], [[Admiral]] [[Paul Wenneker]] (Admiral Ostasien), ab 1942 zusammen mit seinem [[Chef des Stabes]], Kapitän z. S. [[Werner Vermehren]], die beide intensiv mit dem [[Japanisches Kaiserreich|japanischen]] [[Marineministerium (Japan)|Marineministerium]] zusammenarbeiteten. Eingerichtet wurde die Dienststelle in Tokyo Ende 1940. Weitere untergeordnete Dienststellen gab es in Ostasien auch in den wichtigen Häfen [[Yokohama]], [[Kobe]], [[Penang]], [[Singapur]], [[Jakarta|Batavia]] und [[Surabaya]], die teilweise in japanischem Besetzungsgebiet lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Dezember 1942 ordnete das OKM an, dass die Schiffe, die sich im Moment auf dem Meer befänden, nicht nach Deutschland zurückkehren, sondern Japan ansteuern sollten, um dort Waren über den MSD aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Penang gab es dazu auch ab 1. März 1944 das &amp;#039;&amp;#039;Fliegerkommando beim Marinesonderdienst Ostasien (Penang)&amp;#039;&amp;#039; als Einrichtung eines kleinen deutschen Fliegerkommandos. Dieses war in der strategischen wichtigen [[Straße von Malakka]] tätig. Seine Aufgabe war es, mit zwei Flugzeugen vom Typ [[Arado Ar 196]] Aufklärung zu betreiben und in Penang ein- und auslaufende U-Boote zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge ==&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren konnten messbare Erfolge und Zufuhr von kriegswichtigen Waren verbucht werden. Dabei waren 35 Ladungen von Ostasien und 17 dorthin abgegangen, etwa die Hälfte erreichte den Empfänger. Ab 1944 musste die Zufuhr kriegswichtiger [[Rohstoff]]e und Waren von und nach Ostasien durch Überwasserschiffe wegen der fast lückenlosen Feindüberwachung jedoch unterbleiben. Deshalb wurde seit 1942 die Aufgabe immer mehr auch von großen deutschen und japanischen [[U-Boot]]en durchgeführt, darunter auch [[U 234]], welches mit spaltbarem Uran nach Japan unterwegs war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Arndt: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Sperrbrecher 1914–1945. Konstruktionen, Ausrüstung, Bewaffnung, Aufgaben, Einsatz.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1979, ISBN 3-87943-657-6.&lt;br /&gt;
* [[Jochen Brennecke]]: &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Schiffe, weite See. Das Schicksal der deutschen Blockadebrecher.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete Auflage. Koehler, Herford 1989, ISBN 3-7822-0481-6.&lt;br /&gt;
* Martin Brice: &amp;#039;&amp;#039;Blockadebrecher. Der Durchbruch von Handelsschiffen der Achsenmächte durch die alliierten Sperrgürtel im 2. Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1984, ISBN 3-87943-978-8.&lt;br /&gt;
* Ludwig Dinklage, [[Hans Jürgen Witthöft]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Handelsflotte. 1939–1945. Handelsschiffe, Blockadebrecher, Hilfskriegsschiffe.&amp;#039;&amp;#039; Autorisierte Sonderausgabe. Nikol, Hamburg 2001, ISBN 3-933203-47-3.&lt;br /&gt;
* Thomas Menzel, Organisationsgeschichte des Amtes Ausland/Abwehr im Spiegel der Aktenüberlieferungen im Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg i.Br., in: Militärgeschichtliche Zeitschrift Nr. 67, Jahrgang 2008, S. 112ff.&lt;br /&gt;
* Hellmut Mordhorst, Wilhelm Nootbaar: &amp;#039;&amp;#039;Abenteuer wider Willen! Blockadebrecher erreichten Anfang des 2. Weltkrieges die Heimat.&amp;#039;&amp;#039; H. Mordhorst, Hamburg 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/km/blbr.htm Liste aller eingesetzten Blockadebrecher und deren Verbleib]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seekriegsführung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsmarine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachrichtendienste im Zweiten Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Socius sociologicus</name></author>
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