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	<title>Marinehaus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T05:33:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marinehaus&amp;diff=1056282&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas-2801: HC: Entferne Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren; Ergänze Kategorie:Erbaut 1909</title>
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		<updated>2025-10-26T04:53:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Erbaut_in_den_1910er_Jahren&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren&quot;&gt;Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Erbaut_1909&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut 1909 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Erbaut 1909&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bauwerk&lt;br /&gt;
| NAME             = Marinehaus&lt;br /&gt;
| BILD             = Berlin, Mitte, Am Köllnischen Park, Marinehaus, Saalbau.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Marinehaus an der Ecke [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Märkisches Ufer*|Märkisches Ufer]] und&amp;lt;br /&amp;gt; [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Am Köllnischen Park*|Am Köllnischen Park]]&lt;br /&gt;
| ORT              = [[Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
| BAUMEISTER       = &lt;br /&gt;
| ARCHITEKT        = Otto Liesheim&lt;br /&gt;
| ARCHITEKTIN      = &lt;br /&gt;
| BAUHERR          = Berliner Kriegerverein&lt;br /&gt;
| BAUHERRIN        = &lt;br /&gt;
| BAUSTIL          = [[Neorenaissance]]&lt;br /&gt;
| BAUJAHR          = 1908/1909&lt;br /&gt;
| ABRISS           = &lt;br /&gt;
| HÖHE             = &lt;br /&gt;
| GRUNDFLÄCHE      = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD      = 52.514017&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD       = 13.415551&lt;br /&gt;
| REGION-ISO       = DE-BE&lt;br /&gt;
| KARTE            = &lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN   = Bereits mehrfach baulich verändert&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marinehaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein historisches Gebäude im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Mitte|Mitte]] des [[Bezirk Mitte|gleichnamigen Bezirks]] in der [[Luisenstadt]], [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Am Köllnischen Park*|Am Köllnischen Park]]&amp;amp;nbsp;4/4a / [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Märkisches Ufer*|Märkisches Ufer]]&amp;amp;nbsp;48/50. Der unter [[Denkmalschutz]] stehende Putzbau wurde 1908/1909 nach Plänen des [[Architekt]]en [[Otto Liesheim]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin, Mitte, Am Köllnischen Park, Marinehaus, 1910.jpg|mini|links|Marinehaus, 1909]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglich durch [[Risalit]]e stark gegliederte und im Stil der [[Neorenaissance]] dekorierte [[Fassade]] besteht aus hochrechteckig gefassten gereihten Fenstern mit [[Bogen (Architektur) |Rundbogenöffnungen]], die über zwei Etagen reichen. Der Sockelbereich ist rundherum [[Bossenwerk|rustifiziert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren des Gebäudes gibt es eine großzügige Treppenanlage, der große Festsaal im Obergeschoss ist ähnlich wie der [[Kirchengebäude|Hauptraum einer Kirche]] gestaltet worden. Ein [[Tonnengewölbe]] mit [[Kassettendecke|kassettierter Oberfläche]] schließt ihn ab. Eine [[Empore]] zieht sich um drei Seiten herum. Dort, wo sich in Kirchen der [[Chor (Architektur)|Chorraum]] befindet, hat der Architekt eine Bühne einbauen lassen. Darüber ist ein Wandgemälde in [[Tympanon (Architektur)|Halbrundform]] gestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemäß den Abbildungen in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[#Literatur|Architekturwelt]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1984 erfolgten Veränderungen der Bausubstanz durch massive Umbauten, vor allem der markante Turmaufsatz wurde entfernt und die [[Giebel]]formen zur Straßenseite hin geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der eingezogenen Gebäudeecke befindet sich ein [[Springbrunnen|Schmuckbrunnen]], der seit langem nicht mehr in Betrieb ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1908–1945 ===&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde für die &amp;#039;&amp;#039;Berliner Kriegerheim GmbH&amp;#039;&amp;#039; errichtet und besaß zuerst die Adresse Am Köllnischen Park&amp;amp;nbsp;9 / Brandenburger Ufer&amp;amp;nbsp;1.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1910|4053| Am Köllnischen Park|Teil=3|Seite=411}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem aus dem Kriegerverein der Marineverein geworden war, diente das Gebäude bis 1918 als Vereinshaus einer kaiserlichen Marineeinheit. Nach diesem Verein erhielt das Haus seinen Namen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tagesspiegel&amp;quot;&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtmuseum-berlin-neues-konzept-fuer-das-marinehaus-kommt-aus-kopenhagen/23647440.html &amp;#039;&amp;#039;Neues Konzept für das Marinehaus kommt aus Kopenhagen&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. November 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Volksmarinedivision.jpg|mini|links|Gedenktafel am Marinehaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Novemberrevolution]] hatte im Jahr 1919 der Stab der [[Volksmarinedivision]] im Marinehaus seinen Sitz. Darauf weist eine Gedenktafel am Gebäude hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Marinehaus wechselte im Verlauf seiner Geschichte mehrfach den Besitzer. Die Berliner [[Landesversicherungsanstalt]] als neuer Eigentümer ließ es in den 1920er Jahren zum Bürogebäude mit einer Gaststätte umbauen.&amp;lt;!-- was war in der Nazizeit?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-S0720-0301, Berlin, Gaststätte &amp;quot;Marinehaus&amp;quot;, Schankraum.jpg|mini|Blick in den Schankraum des Marinehauses, 1977]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren eröffnete am Märkischen Ufer im Erdgeschoss des Gebäudes eine öffentliche Gaststätte mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Marinestube&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1935|3283| Sens, A. |Teil=II|Seite=223}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Inhaber und Eigentümerin der Gaststätte war eine Frau A.&amp;amp;nbsp;Sens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HistMarine&amp;quot;&amp;gt;[https://www.marinehaus.de/geschichte.html Geschichte des Marinehauses.] Website der Gaststättenbesitzer; abgerufen am 10. Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1945–1989 ===&lt;br /&gt;
Ab 1945, nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war das Haus Sitz der Verwaltung der Sozialversicherung der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]], später der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Nach der Verstaatlichung der Versicherungen gelangte das Gebäude an den [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]], der ab 1951 Träger der [[Sozialversicherung des Freien Deutschen Gewerkschaftsbunds|DDR-Sozialversicherung]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der DDR-Zeit betrieb der [[Konsum (Handelskette)|Konsum]] die Gaststätte &amp;#039;&amp;#039;Marinehaus&amp;#039;&amp;#039;, die mit passenden Dekorationen ausgestaltet wurde. Auch in dieser Zeit führte ein Inhaber die Gaststätte privat weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1965|124| Marinehaus &amp;gt; A. Sens, Inh., Märkisches Ufer 48 |Teil=5 (Teilnehmerverzeichnis)|Seite=112}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1989–2011 ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Mauerfall]] und der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] wurde der FDGB aufgelöst und das Haus bis auf die Gaststätte leergezogen, es ging an die Landessozialversicherung zurück. Im Jahr 1993 hatte das Land Berlin das Gebäude gekauft. Es sollte zu Verwaltungszwecken umgebaut werden, woraus allerdings nichts wurde. So erhielt der Liegenschaftsfonds Berlin das Gebäude zum Weiterverkauf, Kaufinteressenten fanden sich allerdings nicht. Schließlich entschied der [[Senat von Berlin|Senat]] im Jahr 2007, den nun mehr als 20&amp;amp;nbsp;Jahre ungenutzten großen Saal in den oberen Etagen als Erweiterungsbau an das [[Märkisches Museum (Berlin)|Märkische Museum]] anzuschließen. Es sollte ein &amp;#039;&amp;#039;Forum Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039; beherbergen. Für den Umbau fand im Jahr 2008 ein [[Architektenwettbewerb]] statt, den das [[London]]er Büro &amp;#039;&amp;#039;Stanton Williams&amp;#039;&amp;#039; gewonnen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-zeitung.de/das-stadtmuseum-konzentriert-sich-in-mitte-und-erhaelt-ein-neues-domizil-millionen-fuer-das-marinehaus-li.45737 &amp;#039;&amp;#039;Millionen für das Marinehaus. Erweiterung des Stadtmuseums&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 18. Oktober 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox/archiv_volltext.shtml?arch_0809/nachricht3200.html &amp;#039;&amp;#039;Entscheidung des Architektenwettbewerbs zur Erweiterung des Berliner Stadtmuseums&amp;#039;&amp;#039;.] stadtentwicklung.berlin.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bausumme für die 5000–7000&amp;amp;nbsp;m² große Ausstellungsfläche sollte 23,4&amp;amp;nbsp;Millionen [[Euro]] betragen. Nach Detailplanungen und Maßnahmen zur Entkernung des Gebäudes stellte sich 2011 heraus, dass der Saal im Marinehaus „wider Erwarten nur begrenzte Möglichkeiten für die Umnutzung zum Museum im geforderten Flächen- und Nutzungsprofil“ biete. Das Projekt musste deshalb abgesagt werden, obwohl bereits Planungskosten von fast drei Millionen Euro entstanden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gaststätte wurde von Stefan Pfannschmidt und Michael Hartwig gekauft, modernisiert und weiter betrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HistMarine&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit der 2010er Jahre ===&lt;br /&gt;
2018 wurde ein weiterer Wettbewerb mit dem gleichen Nutzungsziel ausgeschrieben, aus dem das [[Kopenhagen]]er Architekturbüro &amp;#039;&amp;#039;Adept&amp;#039;&amp;#039; als Sieger hervorging.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tagesspiegel&amp;quot; /&amp;gt; Im September 2017 wurde eine Finanzierungsvereinbarung zwischen der [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]], dem Senat von Berlin und der [[Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin]] unterzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadtmuseum.de/aktuelles/startschuss-fuer-museums-und-kreativquartier-am-koellnischen-park &amp;#039;&amp;#039;Finanzierungsvereinbarung unterzeichnet&amp;#039;&amp;#039;.] Website Stadtmuseum Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Marinehaus wird zusammen mit dem Märkischen Museum den Kern eines Museums- und Kreativquartiers am Köllnischen Park bilden und als Zentrum musealer und kultureller Aktivitäten die Angebote des Märkischen Museums ergänzen und erweitern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadtmuseum.de/marinehaus &amp;#039;&amp;#039;Das Marinehaus&amp;#039;&amp;#039;.] Website Stadtmuseum Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauarbeiten sollten 2022 beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BerlinerArchitekturwelt |Autor=- |Titel=(Bilderstrecke) |Jahr=1910 |Heft=6 |Seiten=228–233 |Kommentar=Grundrisse Erdgeschoss und 1. Obergeschoss; Schwarz-Weiß-Fotografien Außen- und Innenansichten |zlb=248}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Marinehaus Berlin}}&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09035353}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neorenaissancebauwerk in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Mitte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas-2801</name></author>
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