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	<title>Marine-Ehrenmal Laboe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T00:52:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marine-Ehrenmal_Laboe&amp;diff=187886&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92 am 22. Februar 2026 um 18:39 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-22T18:39:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Marine - Ehrenmal Laboe.jpg|mini|Marine-Ehrenmal Laboe, vom Innenhof aus gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Laboe-1936-HWI01.jpg|mini|Marine-Ehrenmal Laboe Einweihung am 30. Mai 1936]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marine-Ehrenmal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Laboe]] ist eine [[Gedenkstätte]] für die auf den Meeren gebliebenen Seeleute aller Nationen und ein Mahnmal für eine friedliche Seefahrt auf freien Meeren. Besonders markant und weithin sichtbar ist der 72 Meter hohe Turm des [[Ehrenmal]]s, der als ein Wahrzeichen der [[Kieler Förde]] gilt. Zum Ensemble des Ehrenmals gehören auch verschiedene Ausstellungsstätten, sowohl am Fuße des Turms als auch auf dem gesamten Gelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurde das von 1927 bis 1936 errichtete Ehrenmal als [[Kriegerdenkmal]] für die im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen deutschen [[Marine]]soldaten genutzt. Später kam das Gedenken an die im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen Angehörigen der [[Kriegsmarine]] hinzu. Seit der Übernahme durch den [[Deutscher Marinebund|Deutschen Marinebund]] am 30.&amp;amp;nbsp;Mai 1954 erinnert das 1996 zur Gedenkstätte umgewidmete Ehrenmal an die auf den Meeren gebliebenen Seeleute aller Nationen und mahnt eine friedliche Seefahrt auf freien Meeren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem nahegelegenen [[Museumsschiff|Museums-U-Boot]] [[U 995]] zieht das Laboer Ehrenmal zahlreiche Besucher an – im Zeitraum von 1954 bis 2004 haben mehr als 14 Millionen Menschen das Denkmal besucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hartwig&amp;quot;&amp;gt;D. Hartwig in &amp;#039;&amp;#039;Nordlichter: Geschichtsbewußtsein und Geschichtsmythen nördlich der Elbe.&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;415.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Entstehung des Bauwerks ==&lt;br /&gt;
Die [[Kaiserliche Marine]] verzeichnete während des Ersten Weltkriegs (1914 bis 1918) 34.836 Marinesoldaten, die auf See umgekommen waren. Für deren Angehörige gab es keinen Ort zum Trauern. 1925 schlug der ehemalige [[Obermaat]] Wilhelm Lammertz dem [[Deutscher Marinebund|Deutschen Marinebund]] die Errichtung einer offiziellen Gedenkstätte für die im Ersten Weltkrieg gefallenen deutschen Marinesoldaten vor. Er beantragte beim Abgeordnetentag 1925 in [[Erfurt]] die Errichtung einer würdigen [[Gedenkstätte]]. 1926 befürwortete die Gemeinde Laboe dies. Die Baukosten betrugen rund 700.000 [[Reichsmark]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;marinebund&amp;quot;&amp;gt;[https://deutscher-marinebund.de/marine-ehrenmal-u-995/marine-ehrenmal/ &amp;#039;&amp;#039;Marine – Ehrenmal, Geschichte&amp;#039;&amp;#039;.] Internetseite Deutscher Marinebund e.&amp;amp;nbsp;V.; abgerufen am 11.&amp;amp;nbsp;Dezember 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; das Geld kam von [[Spende]]rn und von der Stadt [[Kiel]], die [[Kiel#Marinehafen Kiel|seit 1865]] ein bedeutender Marine-Standort geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben, bei dem [[Heinz Stoffregen]]s Entwurf (Titel: &amp;#039;&amp;#039;Der Opferdank&amp;#039;&amp;#039;) den ersten Preis gewann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aschenbeck&amp;quot;&amp;gt;Nils Aschenbeck: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Stoffregen 1879–1929. Architektur zwischen Moderne und Avantgarde.&amp;#039;&amp;#039; Vieweg, Braunschweig / Wiesbaden 1990, ISBN 3-528-08746-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings wurde ihm der Preis nur formal zuerkannt; die Auswahlkommission bevorzugte den [[Expressionismus (Architektur)|expressionistischen]] Entwurf des [[Architekt]]en [[Gustav August Munzer]], der jedoch die veranschlagten Baukosten von 500.000 Reichsmark bei Weitem überschritten hätte. Die Preisrichter empfahlen deshalb, Munzers Entwurf in vereinfachter Form umzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Archivauskunft [[Deutscher Marinebund]] e.&amp;amp;nbsp;V. &amp;lt;!-- wann ? --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Design des Turms stellte sich Munzer, entgegen anderen verbreiteten Meinungen, nicht etwa ein Schiffssegel, einen Bug oder einen U-Bootsturm vor, sondern „ein Bauwerk, mit der Erde und der See fest verwurzelt und gen Himmel steigend wie eine Flamme“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. August 1927 wurde der Grundstein auf dem Gelände eines ehemaligen [[Panzerkuppel|Panzerturms]] der Kieler Hafenbefestigung gelegt. Der Bau des Turms und somit die erste Bauphase konnte unter Anleitung des Architekten 1929 nach nur 101 Tagen abgeschlossen werden. Wegen der beginnenden [[Wirtschaftskrise]] und des dadurch entstandenen Geldmangels musste ein Baustopp eingelegt und die Errichtung der weiteren Bauteile auf unbestimmte Zeit verschoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Laboe-1936-0105.jpg|mini|hochkant=2|Flottenparade mit Salut zur Einweihung des Ehrenmales Laboe am 30. Mai 1936]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1933, einige Monate nach der „[[Machtergreifung]]“ des [[NS-Regime]]s, wurden die Bauarbeiten auf dem Gelände wieder aufgenommen. Drei Jahre später war das Ehrenmal fertiggestellt; es wurde am 30.&amp;amp;nbsp;Mai 1936 in Anwesenheit [[Adolf Hitler]]s feierlich eingeweiht. Dazu wurde eine große Flottenparade mit [[Ehrensalut]] gefahren, die Hitler auf dem [[Aviso (Schiffstyp)|Aviso]] &amp;#039;&amp;#039;[[Grille (Schiff, 1935)|Grille]]&amp;#039;&amp;#039; abnahm. Am Ende der Paradeformation erwies das Schulschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Gorch Fock (Schiff, 1933)|Gorch Fock]]&amp;#039;&amp;#039; mit in den [[Rah]]en angetretener Besatzung eine spezielle Ehrenbezeugung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Turm der Anlage ist 72 Meter hoch; die Oberkante der Brüstung befindet sich 85 Meter über dem Meeresspiegel der [[Ostsee]]. Die Aussichtsplattform auf der Spitze ist über 341 Treppenstufen oder mit zwei Aufzügen erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem 5,7 [[Hektar|ha]] großen Ehrenmal-Komplex gehörten außer dem Turm ein 7000&amp;amp;nbsp;m² großer, mit [[Wesersandstein]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;marinebund&amp;quot; /&amp;gt; befestigter Innenhof, eine historische Halle und eine unterirdische Gedenkstätte. In der historischen Halle befindet sich heute eine Ausstellung zur deutschen [[Deutsche Marinegeschichte|Marinegeschichte]] bis in die Gegenwart mit vielen Marine-Exponaten und [[Schiffsmodell]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte und Konstruktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abmessungen und Baugrund ===&lt;br /&gt;
Der wichtigste Teil der Anlage, der Turm, erhebt sich 68,20&amp;amp;nbsp;m über das Gelände, das etwa {{Höhe|14|DE-NHN|link=true}} liegt. Die Länge des Grundrisses über alles beträgt 31,50&amp;amp;nbsp;m, die Breite 13,80&amp;amp;nbsp;m. Den Baugrund bildet eine 5&amp;amp;nbsp;m starke Schicht [[Geschiebemergel]], darunter Lehm, dann 3&amp;amp;nbsp;m Sand und wieder Geschiebemergel. Es wurden bei stärkstem Wind 225&amp;amp;nbsp;kg/m² in den höheren Teilen und 2,8&amp;amp;nbsp;kg/cm² höchste [[Knickung|Randspannung]] zugelassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marinehrenmal-laboe-abruestung-1929-12-05.gif|mini|hochkant|Beginn der Abrüstung am 5.&amp;amp;nbsp;Dezember 1929]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung ===&lt;br /&gt;
Das Bauwerk überträgt seine Last einesteils durch eine kreuzweise bewehrte [[Fundament]]platte von 1,0&amp;amp;nbsp;m Stärke auf den Baugrund, andernteils durch einfach bewehrte Stahlbetonstreifenfundamente. Die Form der Fundamentplatte des räumlich aufgefassten und konstruierten Bauwerkes ergibt sich aus dem Bestreben, bei Windruhe die Summe aller Lasten in den Schwerpunkt der Fundamentplatte zu verlegen. Ein Teil des hinteren Bauwerkes blieb deshalb ohne Fundament. Bei der statischen Berechnung der Fundamentplatte wurden die Ergebnisse von P. Pasternaks Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die baustatische Theorie biegefester Balken und Platten auf elastischer Bettung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Beton und Eisen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 9 u. 10, Zürich 1926&amp;lt;/ref&amp;gt; verwertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Statische Konzeption ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Marinehrenmal-laboe-schnittzeichnungen-turm.gif|mini|hochkant|Schnittzeichnungen des Turmes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauwerk wurde als einheitliches [[Baustatik|Tragsystem]] aufgefasst, also als eine in den Boden eingespannte Tragkonstruktion. Aus Gründen weitestgehender Sicherheit, insbesondere mit Rücksicht auf [[Drehmoment]]e bei Böen und bei [[Wirbelsturm]], wurde jedoch der mittlere Teil – „Kasten“ genannt – so stark ausgebildet, dass er allein imstande ist, die Windkräfte aufzunehmen, die den Bau als Ganzes treffen. Interessant ist die Schrägführung der sehr erheblichen Kräfte der Längs- und Querwände des „Kastens“ (bis zu 145 Tonnen pro laufenden Meter), ohne nennenswerte [[Biegemoment|Biegungsmomente]] in Wänden und Decken bei einseitigem Wind zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marineehrenmal Laboe - Innenansicht des Bauwerks.jpg|mini|hochkant|Innenansicht des Turms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Grundauffassung bei der statischen Berechnung erklärt die verhältnismäßig geringen Abmessungen auch des schwerbelasteten Unterbaus. Die Stahlbetontreppe ruht auf den ausgekragten Stahlbetonpodestplatten und wurde nach dem Ausschalen der jeweiligen Betonierungsabschnitte sogleich nachgeholt, so dass sie etwa 14 Tage nach dem Ausschalen des aus [[Eisenportlandzement]] errichteten Bauwerks bereits betoniert war. Das nach dem Turminnern gelegene Treppengeländer wurde in [[Tonerdezement]] A nachträglich eingebaut. Mit Hilfe einer zehnmal verwendeten Form wurden zehn gleiche [[Geschoss (Architektur)|Geschosse]] in zehn Tagen betoniert, da die abends betonierten Teile am folgenden Morgen ausgeschalt werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausführungsdetails ===&lt;br /&gt;
Besondere Aufmerksamkeit wurde der Knickgefahr der über 10&amp;amp;nbsp;m langen Wände des „Kastens“ gewidmet, und zwar aufgrund von Überlegungen, die auf die Knickfestigkeit von Säulen Bezug nehmen. Durch waagerechte Doppel[[bewehrung]] und Anordnung von [[Voute]]n wurde dieser Knickgefahr begegnet. Der Bau ist in allen inneren Teilen [[Schalung (Beton)|schalungsrau]], in seinen außen sichtbaren Teilen [[Verblender |verblendet]]. Als Verblendung dient an der Seeseite und für den Turmkopf [[Granit]] aus der [[Ostsee]], der in den Ansichtsflächen rechteckig behauen wurde, aber sonst seine natürliche Form zeigt. Die übrigen Bauteile erhielten eine halbsteinstarke Verblendung aus Bockhorner Klinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Aufgabe war die zuverlässige Verbindung der 68&amp;amp;nbsp;m hohen Verblendung mit dem [[Stahlbeton]]. Es wurde das Eisengerippe verlegt, darauf die innere Schalung hergestellt, die Verblendung in Tonerdezement A aufgemauert. Die Verblendung, welche mit ihren Köpfen bzw. durchbindenden Granitsteinen in den Raum der Stahlbetonkonstruktion eindrang, wurde vorläufig durch eingemauerte Anker mit der inneren Schalung bzw. der Bewehrung verbunden. Infolge der großen Erhärtungsenergie des Tonerdezements konnte jeweils die Nachtschicht den durch Verblendung und Schalung gebildeten Hohlraum ausbetonieren und auf diese Art erreichen, dass Tragkonstruktion und Verblendung sich derart miteinander verklammerten, dass die vorläufige Eisenverankerung der Verblendung für den Dauerbestand des Bauwerkes keine Bedeutung mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betonförderung ===&lt;br /&gt;
Zur Betonförderung wurde die von der bauausführenden Firma [[Max Giese (Bauunternehmer)|Max Giese]] Stahlbaubeton, Kiel, konstruierte, im In- und Ausland patentierte [[Betonpumpe]] verwendet, und zwar bis in 30&amp;amp;nbsp;m Höhe. Für die höheren Teile wurde der Beton durch einen in der Mitte des „Kastens“ hochgehenden Aufzug nach oben befördert und durch Gießrinnen der Verwendungsstelle zugeführt. Das verwendete Pumpenmodell, dessen Leistung etwa 8–10&amp;amp;nbsp;m³/h betrug, war ursprünglich für Normalbauten bestimmt und wurde gleichzeitig beim Bau des [[Deutsches Haus (Flensburg)|Deutschen Hauses]] in [[Flensburg]] eingesetzt. Gepumpter Beton hat eine höhere Materialfestigkeit gegenüber Material aus dem Mischer. Der Beton ließ sich mit dem Einsatz der Betonpumpe erstmals steifer fördern als mit dem Gießturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauzeit ===&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;August 1929 begann die Aufstellung der Schalung des Unterbaus, und am 15.&amp;amp;nbsp;November, also nach {{Bruch|3|1|2}} Monaten, war die Höhe von 68,20 Metern erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Die Bauwerke überstanden den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] mit relativ geringen Schäden, allerdings wurden zahlreiche Ausstellungsstücke zerstört oder entwendet. Nach Ende des Krieges wurde das Ehrenmal 1945 von der britischen Besatzungsmacht beschlagnahmt. Der Deutsche Marinebund wurde aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 verabschiedete der [[Alliierter Kontrollrat|Alliierte Kontrollrat]] den Beschluss, alle nationalsozialistischen Museen und Denkmäler in Deutschland zu zerstören. Die Überlegung, auch das Marine-Ehrenmal zu sprengen, wurde jedoch wieder verworfen, da dieses nicht den Krieg verherrliche, sondern vielmehr ein „persönlicher Tribut [für die] im Dienste des Landes gefallenen Angehörigen der Marine“ sei. Daraufhin wurde noch im gleichen Jahr der Laboer Bürgermeister als geschäftsführender Treuhänder für das Ehrenmal eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marineehrenmal-Laboe-2019-msu-6691.jpg|mini|hochkant|Turm des Ehrenmals von der Strandseite aus gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich der Deutsche Marinebund 1952 neu gegründet hatte, gaben die Alliierten das Marine-Ehrenmal 1954 an diesen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Still On Patrol.jpg|mini|hochkant|Gedenktafel am Ehrenmal für gefallene amerikanische U-Boot-Fahrer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1993 bis 1998 wurden auf der Anlage des Ehrenmals umfassende Renovierungsarbeiten durchgeführt, die durch das Alter des Bauwerks und die Witterungseinflüsse notwendig geworden waren. Hierzu zählten aufwändige Verfugungsarbeiten an der Verklinkerung sowie weitere Sanierungsarbeiten am Turm und an den Freiflächen. Die Sanierung kostete über vier Millionen D-Mark (kaufkraftbereinigt in heutiger Währung: rund {{Inflation|DE|4|1998|r=1}}&amp;amp;nbsp;Millionen Euro), die der Deutsche Marinebund aus Eintrittsgeldern und Spenden bezog. Geldmittel aus Landes- oder Bundeshaushalten standen nicht zur Verfügung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;marinebund&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 2020er Jahre wurde erneut erheblicher Sanierungsbedarf festgestellt. Der Deutsche Marinebund bezifferte den für einen Erhalt des Turms unabweisbar erforderlichen Finanzbedarf auf 4,6 Millionen Euro. Eine breit angelegte Spendenaktion wurde eingeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://marine-ehrenmal-erhalten.de/ |titel=Spendenkampagne für das Marine-Ehrenmal in Laboe |werk=DMB |abruf=2024-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutungswandel ==&lt;br /&gt;
Seine erste Sinngebung erhielt das Ehrenmal bei seiner [[Grundsteinlegung]] 1927. Diese stand noch ganz unter dem Einfluss der Geschehnisse des Ersten Weltkriegs. Die Niederlage Deutschlands und die von vielen Deutschen als Schmach empfundenen Bedingungen des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrages]] sowie die Hoffnung auf Rache spiegelten sich deutlich in der Widmung wider, ebenso das Ziel des Wiederaufbaus der Deutschen Flotte. Mit folgenden Worten begleitete [[Admiral]] a.&amp;amp;nbsp;D. [[Reinhard Scheer]] seine Hammerschläge bei der Grundsteinlegung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Für deutsche Seemannsehr’&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Deutschlands schwimmende Wehr&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für beider Wiederkehr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist der Revanche, den diese Widmung in sich trägt, wurde auch bei der feierlichen Eröffnung des Ehrenmal-Komplexes 1936 von den Nationalsozialisten aufgegriffen und für die NS-Ideologie vereinnahmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen erheblichen Bedeutungswandel erlebte das Ehrenmal bei der festlichen Rückgabe an den Deutschen Marinebund 1954. Die neue Widmung, ganz im Sinne der Versöhnung mit den ehemaligen Kriegsgegnern, sollte Respekt anderen Nationen gegenüber zum Ausdruck bringen und schloss somit auch das Gedenken an &amp;#039;&amp;#039;alle&amp;#039;&amp;#039; gefallenen Soldaten der Weltkriege ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Dem Gedenken aller&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
toten deutschen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seefahrer beider&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weltkriege und&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
unserer toten&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gegner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Umwidmung fand 1996 statt, als der Ehrenmal-Komplex zur Gedenkstätte der auf See Gebliebenen aller Nationen erklärt wurde. Die Bedeutung des Ehrenmals wendete sich damit nun komplett vom Kontext des Krieges ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Gedenkstätte für die&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
auf See Gebliebenen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
aller Nationen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mahnmal für eine&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
friedliche Seefahrt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
auf freien Meeren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Wunsch der [[Deutsche Marine|Deutschen Marine]] wurde eine separate Widmung speziell für die Gedenkstätte der Toten der Marine der Bundesrepublik [[Deutschland]] geschaffen. In der Eingangshalle ist diese auf der linken Seite platziert:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Im ehrenden Gedenken den Angehörigen der deutschen Marine, die seit 1955 in Ausübung ihres Dienstes ihr Leben ließen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite des Eingangsbereiches heißt es:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Wir gedenken der Toten der zivilen Schifffahrt und Seedienste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die museale Funktion des Marine-Denkmals ==&lt;br /&gt;
Die historische Halle, die am östlichen Ende des Turms gelegen ist, dient als musealer Ausstellungsraum. Die Ausstellung erzählt von der Entwicklung der [[Schifffahrt]], von der Geschichte der deutschen Marine, der [[Handelsmarine|Handelsschifffahrt]] sowie von aktuellen, wehrpolitischen Themen. Mit großen Schaubildern, umfassendem Kartenmaterial und vielen Exponaten wird dem Besucher die Thematik näher gebracht. Originalgetreue Schiffsmodelle ergänzen die Ausstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:201607 marineehrenmal flaggen.jpg|mini|alt=Links und rechts je 5 Flaggen an Stöcken, hinten an der Wand die aktuelle Dienstflagge der Deutschen Marine, vorne Tafeln mit Erläuterungen zu jeder Flagge|Ausstellung historischer deutscher Marineflaggen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im sogenannten Flaggenraum, dem Ausstellungsraum zu den „Flaggen Deutscher Seestreitkräfte“ im Innern des Denkmals findet sich eine Präsentation „authentisch wirkender“ Kriegsflaggen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dibo.di.funpic.de/portal/include.php?path=u-995/ehrenmal.php Internetseite Die grauen Wölfe]. 1. U-Flottille Weddigen: das Marine-Ehrenmal in Laboe bei Kiel, Schleswig-Holstein. 7. Fotografie von oben. Abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier werden die [[Reichskriegsflagge]]n des Kaiserreichs, die Reichskriegsflagge der Kriegsmarine mit dem [[Hakenkreuz]] des NS-Staates, die Dienstflagge der [[Volksmarine]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und die Dienstflagge der Bundesmarine in einer Zusammenschau gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutsche Flaggen Marine.jpg|mini|alt=5 historische Flaggen deutscher Flotten an Stöcken|Linke Flaggenreihe (näher)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kontext historischer Flaggen deutscher Marinegeschichte wird überdies neben der Kriegsflagge der [[Reichsflotte]] (1848–1852), der preußischen Seekriegsflagge und der Flagge der [[Kurbrandenburgische Marine|Brandenburgischen Seestreitmacht]] (bzw. der „[[Brandenburgisch-Afrikanische Compagnie|Brandenburgisch-Afrikanischen Compagnie]]“, 1682–1711) auch die [[Flagge]] der [[k.u.k. Kriegsmarine]] (Österreich-Ungarn) vor 1918 präsentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://deutscher-marinebund.de/ehrenmal-tour/Pano18.html |titel=Flaggenraum (Virtueller Rundgang Marine-Ehrenmal) |abruf=2019-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Bedeutungswandel und neue Akzente hat es im Laufe der Nachkriegszeit und insbesondere seit den 1990er Jahren auch hinsichtlich der inhaltlichen musealen Präsentation gegeben. So findet man nun auch Hinweise u.&amp;amp;nbsp;a. auf die gewaltsame Niederschlagung von Aufständen der [[Völkermord an den Herero und Nama|Herero und Nama]] in [[Deutsch-Südwestafrika]] durch Soldaten der kaiserlichen Marine zwischen 1904 und 1908 sowie auf die frühe Beteiligung der Marineführung an den Aufrüstungsplänen des [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Regimes]] sowie auf den Einsatz von [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeitern]], etwa beim Bau von [[U-Boot-Bunker#Deutsche U-Boot-Bunker des Zweiten Weltkriegs|U-Boot-Bunkern]].&amp;lt;ref&amp;gt;„Nazis raus. Sie ist Deutschlands größtes Kriegsehrenmal: Die ehemalige NS-Erinnerungsstätte der Marine in Laboe bei Kiel. Lange Zeit ein Pilgerort Ewiggestriger, hat sie sich in den vergangenen Jahren endlich und gründlich erneuert.“ In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. September 2015, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen weiteren musealen Aspekt stellt das Gedenkbuch der Organisation [[Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge]] dar. Darin sind 63.686 auf See gebliebene oder verschollene Angehörige der ehemaligen deutschen Kriegsmarine des Zweiten Weltkrieges erfasst. Dieses Buch wurde dem Deutschen Marinebund im Juni 1985 feierlich übergeben und liegt in der Ehrenhalle des Marine-Ehrenmals neben einem Namenbuch der Gefallenen der Kaiserlichen Marine im Ersten Weltkrieg zur Einsichtnahme für interessierte Besucher aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marineehrenmal U995.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;U 995&amp;#039;&amp;#039; vor dem Ehrenmal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[U-Boot]] [[U 995]], das auch von innen besichtigt werden kann, wurde 1972 als technisches Museum und Denkmal am Strand direkt vor dem Ehrenmal aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008 gehört das Marine-Ehrenmal zur [[Straße der Monumente]], einem Netzwerk deutscher Denkmale und Erinnerungsorte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lippisches-landesmuseum.de/ lippisches-landesmuseum.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moltke-Stein ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Moltke-Stein (Laboe)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Moltke-Stein (Laboe).jpg|mini|Der Moltke-Stein auf dem Gelände des Marine-Ehrenmals Laboe, 2022]]&lt;br /&gt;
An der östlichen Grundstücksgrenze des Geländes des Ehrenmals befindet sich ein Gedenkstein zur Erinnerung an den preußischen Generalfeldmarschall [[Helmuth Karl Bernhard von Moltke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenbezeugung ==&lt;br /&gt;
[[Kriegsschiff]]e vieler Nationen bezeugen beim Passieren des Ehrenmals ihre Ehrerweisung, die Schiffe der Deutschen Marine mit der Ehrerweisung „[[Front (Marine)|Front]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[U-Boot-Ehrenmal Möltenort|U-Boot-Ehrenmal Kiel-Möltenort]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenmale der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
** [[Ehrenmal des Deutschen Heeres]]&lt;br /&gt;
** [[Ehrenmal der Luftwaffe]]&lt;br /&gt;
* [[Monumento al Marinaio d’Italia]] – Ehrenmal der italienischen Marine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Marine-Ehrenmal an der Kieler Förde&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Baugilde&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 12, 1930, Heft 19, S. 1778–1781.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Thorsten Prange&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Marine-Ehrenmal in Laboe – Geschichte eines deutschen Nationalsymbols&lt;br /&gt;
   |Verlag=Brune&lt;br /&gt;
   |Ort=Wilhelmshaven&lt;br /&gt;
   |Datum=1996&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-930510-63-4&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Dissertation Universität Kiel 1996}}&lt;br /&gt;
* [[Jann M. Witt]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Marine-Ehrenmahl in Laboe.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Kirsten Baumann]], [[Klaus Gereon Beuckers]], [[Ulrich Schneider (Kunsthistoriker, 1962)|Ulrich Schneider]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Moderne am Meer I. Künstlerische Positionen im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Imhof Verlag, Petersberg 2001, S. 211–219.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Elvert]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Marinedenkmäler am Ostufer der Kieler Förde.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rudolf Jaworski]], Witold Molik (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Denkmäler in Kiel und Posen&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Parallelen und Kontraste&amp;#039;&amp;#039;. Ludwig, Kiel 2002, ISBN 3-933598-41-9, S. 218–249.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Hartwig]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Marine-Ehrenmal in Laboe. Eine nationale Gedenkstätte mit internationaler Anerkennung&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Eckardt Opitz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Seestrategische Konzepte vom kaiserlichen Weltmachtstreben zu Out-of-area-Einsätzen der Deutschen Marine&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Wissenschaftlichen Forums für Internationale Sicherheit&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 22). In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Marinebund. Ed. Temmen, Bremen 2004, ISBN 3-86108-049-4, S. 323–334&lt;br /&gt;
* Dieter Hartwig: &amp;#039;&amp;#039;Das Marine-Ehrenmal in Laboe. Kontinuität und Wandel einer nationalen Gedenkstätte&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Bea Lundt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nordlichter: Geschichtsbewußtsein und Geschichtsmythen nördlich der Elbe&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichtskultur&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 27). Böhlau, Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 2004, ISBN 3-412-10303-9, S. 413–438.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Dieter Hartwig (Text), Reinhard Scheiblich (Fotos)&lt;br /&gt;
   |Titel=&amp;quot;Für die Ewigkeit, zeitlos, klar…&amp;quot;. Das Marine-Ehrenmal in Laboe&lt;br /&gt;
   |Verlag=Convent&lt;br /&gt;
   |Ort=Hamburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-934613-75-6}}&lt;br /&gt;
* [[Harald Schmid (Politikwissenschaftler)|Harald Schmid]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom „Heldenhain“ zum umstrittenen Erinnerungsort. Das Marine-Ehrenmal Laboe und die lange Geschichte seiner Umdeutungen, in: Karl Heinrich Pohl (Hrsg.): Historische Museen und Gedenkstätten in Norddeutschland&amp;#039;&amp;#039;, Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 2016, S. 139–164.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Marineehrenmal Laboe|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://deutscher-marinebund.de/marine-ehrenmal-u-995/preise-oeffnungszeiten/ Preise &amp;amp; Öffnungszeiten - Deutscher Marinebund]&lt;br /&gt;
* [https://deutscher-marinebund.de/marine-ehrenmal-u-995/marine-ehrenmal/ Deutscher Marinebund e.&amp;amp;nbsp;V. Geschichte des Denkmals]&lt;br /&gt;
* [https://www.kiel-magazin.de/stadtinfo/sehenswertes/artikel/detail/marine-ehrenmal-laboe.html kiel-magazin.de Marine-Ehrenmal]&lt;br /&gt;
* [[Zeit Online]]: [https://www.zeit.de/1996/44/Sehleute_kommen_gern &amp;#039;&amp;#039;Sehleute kommen gern. Das Marineehrenmal in Laboe wurde neu gestaltet.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 44, 1996.&lt;br /&gt;
* [https://www.panorama-photo.net/panorama.php?pid=16832 Freier 360°- Rundumblick von der obersten Aussichtsplattform] (Beschriftung von Sichtzielen zuschaltbar)&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4125727-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Straße der Monumente}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4125727-3|VIAF=237750456}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=54/24/44/N|EW=10/13/50/E|type=building|region=DE-SH|dim=50}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Laboe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aussichtsturm in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Kreis Plön|Laboe Marineehrenmal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegerdenkmal in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Expressionismus in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Laboe|Marineehrenmal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenkstätte des Ersten Weltkriegs in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenkstätte des Zweiten Weltkriegs in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marinedenkmal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marinemuseum in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteinexpressionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalsturm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
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