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	<title>Marina Silva - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pessottino: /* Umweltministerin ab 2023 */</title>
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		<updated>2025-11-28T14:15:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Umweltministerin ab 2023&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:(2022-09-14) Marina Silva 5 (52361148058) (cropped 2).jpg|mini|hochkant|Marina Silva]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Osmarina Marina Silva Vaz de Lima&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Marina Silva&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Februar]] [[1958]] in [[Rio Branco]]), ist eine [[Brasilien|brasilianische]] [[Umweltschutz|Umweltschützerin]] und [[Politiker]]in. Sie war Mitstreiterin des von Großgrundbesitzern ermordeten [[Tropischer Regenwald|Regenwaldschützers]] [[Chico Mendes]]. Bis 2009 war sie Mitglied der [[Partido dos Trabalhadores|Partei der Arbeiter]] und diente als Senatorin und [[Liste der brasilianischen Umweltminister|Umweltministerin]] (2003–2008).&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Schwägerl: [https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,553304,00.html &amp;#039;&amp;#039;Schutzpatronin des Regenwaldes tritt ab.&amp;#039;&amp;#039;] [[Spiegel Online]], 14. Mai 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Marlies Uken: [http://www.zeit.de/online/2008/21/umweltministerin &amp;#039;&amp;#039;Niederlage für den Regenwald.&amp;#039;&amp;#039;] ZEIT online, 15. Mai 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Präsidentschaftswahlen [[Wahlen in Brasilien 2010|2010]] und [[Wahlen in Brasilien 2014|2014]] trat Silva als Kandidatin der [[Partido Verde (Brasilien)|Grünen Partei]] beziehungsweise des [[Partido Socialista Brasileiro]] an und belegte jeweils den dritten Platz mit 19 beziehungsweise 21 Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Präsidentschaftswahl in Brasilien 2022|Wahlkampf 2022]] unterstützte Marina Silva den Links-Kandidaten [[Lula da Silva]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Blickpunkt Lateinamerika kna |url=https://www.blickpunkt-lateinamerika.de/artikel/brasilien-ex-umweltministerin-marina-silva-unterstuetzt-lula-da-silva/ |titel=Brasilien: Ex-Umweltministerin Marina Silva unterstützt Lula da Silva |sprache=de |abruf=2022-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dessen Amtsantritt wurde sie am 4. Januar 2023 erneut zur Umweltministerin (Ministerin für Umwelt und Klimawandel) im [[Kabinett Lula da Silva III]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Gurk |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/marina-silva-brasilien-regenwald-1.5744952 |titel=Die Frau, die den Regenwald retten will und die Welt auch |sprache=de |abruf=2023-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.terra.com.br/noticias/brasil/politica/marina-silva-assume-o-meio-ambiente-na-cerimonia-de-posse-mais-disputada-da-esplanada,0f4f1677825eac2c72bfa3cc19d07ca42j7ew7zl.html |titel=Marina Silva assume o Meio Ambiente na cerimônia de posse mais disputada da Esplanada |werk=terra.com |datum=2023-01-04 |sprache=pt-BR |abruf=2023-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privatleben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marina Silva em Xapuri 02.jpg|mini|Marina Silva führt einen „Empate“, eine Form des friedlichen Widerstandes, in der [[Fazenda]] Bordon in Xapuri an]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marina Silva em Xapuri 01.jpg|mini|Marina Silva vor einem Foto von Chico Mendes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Chico Mendes at home 1988.png|mini|Chico Mendes 1988 im Hinterhof seines Hauses in Xapuri, Acre]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MarcaICMBio.jpg|mini|2007 wurde das Chico-Mendes-Institut für Biodiversitätserhalt (Instituto Chico Mendes de Conservação e Biodiversidade, ICMBio) gegründet]]&lt;br /&gt;
Marina Silva wurde tief im [[Amazonasbecken|Amazonasgebiet]] in der Pfahlbausiedlung Breu Velho nahe der [[Kautschuk]]sammlersiedlung ({{lang|pt|&amp;#039;&amp;#039;seringal&amp;#039;&amp;#039;}}) Bagaço geboren, die ca. 70&amp;amp;nbsp;km von der Landeshauptstadt [[Rio Branco]] im Bundesstaat [[Acre (Bundesstaat)|Acre]] entfernt liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.senado.gov.br/senadores/senador/marinasi/biografia.asp |titel=Senadora Marina Silva |werk=archive.org |hrsg=wayback.archive.org |sprache=pt-BR |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120901163306/http://www.senado.gov.br/senadores/senador/marinasi/biografia.asp |archiv-datum=2012-09-01 |abruf=2018-08-18 |kommentar=Biographie auf der Website des brasilianischen Senats}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weder führte damals zu dem Ort Breu Velho eine Straße, noch gab es eine Schule. Sie war das zweitälteste von insgesamt elf Kindern von Pedro Augusto da Silva und Maria Augusta da Silva, einer {{lang|pt|&amp;#039;&amp;#039;[[Traditionelle Völker und Gemeinschaften Brasiliens|Seringueiro]]&amp;#039;&amp;#039;}}-Familie, die in den Wäldern Kautschukbäume anzapfte. Schon vor ihrem 6. Lebensjahr half sie in den abgelegenen Wäldern mit beim Kautschuksammeln. Drei ihrer Geschwister starben noch im Kindesalter, sie selber hatte mit [[Hepatitis]], [[Malaria]], [[Leishmaniose]] und [[Schwermetalle#Eigenschaften|Vergiftungen durch Schwermetalle]] zu kämpfen.&lt;br /&gt;
Silva beschreibt den Amazonas als „Ort ihrer Identität“ und prägte die Aussage, der Wald lehre Demut angesichts seiner Größe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz2025&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Enno Schöningh; Azadê Peşmen |url=https://taz.de/Brasiliens-Umweltministerin-im-Gespraech/!6121548/ |titel=Brasiliens Umweltministerin im Gespräch: „Der Wald lehrt uns, wie klein wir sind“ |werk=taz |datum=2025-11-02 |sprache=de |abruf=2025-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit lebte die Familie in [[Manaus]] und Santa Maria do [[Pará]], kehrte aber nach ein paar Monaten wieder in das Kautschukgebiet zurück. Da der Vater sich hatte verschulden müssen, um zurückkehren zu können, mussten die Kinder auch als Kautschukzapfer arbeiten: Mit zwölf wurde Marina Silva Vollzeit-Kautschukzapferin (&amp;#039;&amp;#039;Seringueira&amp;#039;&amp;#039;). Nach dem Tod der Mutter übernahm sie mit 15 Jahren deren Rolle. Sie war sich ihres [[Prekarisierung|prekären]] Lebens sehr bewusst&amp;lt;ref&amp;gt;Ziporah Hildebrandt: &amp;#039;&amp;#039;Marina Silva – Defending rainforest communities in Brazil.&amp;#039;&amp;#039; S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; und träumte davon, Nonne zu werden. Sie lernte ihren ersten Ehemann Raimundo Souza 1980 kennen und gebar Tochter Shalom und Sohn Danilo. Die Ehe wurde 1985 geschieden. 1986 lernte sie Fábio Vaz de Lima kennen und heiratete ein zweites Mal; sie bekamen zwei Töchter, Moara und Mayara. 2004 konvertierte sie und trat der [[Assembleia de Deus]] bei, einer [[Evangelikalismus|evangelikalen]] [[Pfingstkirche]] mit besonders großer Bedeutung in Brasilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulbildung ==&lt;br /&gt;
Als 16-Jährige kam sie auf der Suche nach medizinischer Behandlung nach Rio Branco. Dort arbeitete sie erst als Hausangestellte. Mit dem Alphabetisierungsprogramm MOBRAL (Movimento Brasileiro de Alfabetização) der [[Militärdiktatur]] begann sie ihre schulische Ausbildung. Später besuchte sie eine katholische Schule und wohnte im Schwesternorden der „Servas de Maria“. Über [[Clodovis Boff]] und Dom [[Moacyr Grechi]], der damals Bischof in Rio Branco war, lernte sie die [[Befreiungstheologie]] kennen. Sie begann, sich in den [[Basisgemeinde]]n und Theatergruppen, in der Gewerkschaft der Gummizapfer und schließlich in der Politik zu engagieren. Innerhalb weniger Jahre erreichte sie die [[Hochschulreife]] und beendete mit 26 Jahren ihre Ausbildung als Historikerin an der [[Universidade Federal do Acre|Bundesuniversität von Acre]]. Später absolvierte sie in [[Brasília]] zudem Abschlüsse in psychoanalytischer Theorie und Psychopädagogik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
An der Universität trat sie der [[Partido Revolucionário Comunista]] (PRC, Revolutionäre Kommunistische Partei) bei, einer im Geheimen operierenden Gruppe, die gegen die Militärdiktatur kämpfte und später Teil der [[Partido dos Trabalhadores|Partei der Arbeiter]] (PT) wurde. 1984, gegen Ende des Militärregimes, gründete sie zusammen mit Chico Mendes den regionalen Zweig des linken Gewerkschaftsdachverbandes [[Central Única dos Trabalhadores]] (CUT) im Amazonas-Bundesstaat Acre. Chico Mendes wurde die Stimme des CUT in [[Xapuri]], wo er lebte, und Marina Silva die in der Hauptstadt Rio Branco. Sie entwickelten die Idee „desenvolvimento com a floresta em pé“, was heute mit „nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder“ ([[Extraktivismus]]) übersetzt werden kann. Sie kämpften um den Aufbau von so genannten „Sammlerreservaten“, in denen der Regenwald erhalten bleibt und die Kautschukzapfer oder auch [[Paranuss]]-Sammler ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Bei diesen Kämpfen um die Erhaltung des Regenwaldes kooperieren Kautschuksammler und Indigene – aus den Feinden von einst wurden enge Verbündete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beitritt zum PT und Wahl zur Abgeordneten ===&lt;br /&gt;
1985 war die Militärdiktatur überwunden, in Brasilien herrschte Aufbruchstimmung, und Marina Silva trat der PT bei. Im Jahr darauf kandidierte sie für das [[Nationalkongress (Brasilien)|Abgeordnetenhaus in Brasilien]]. Sie erreichte eine der höchsten Stimmenzahlen in Acre, was der PT aber nicht für einen Sitz in dem kleinen Bundesstaat reichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 war sie die mit den meisten Stimmen gewählte Abgeordnete in der Stadtverordnetenversammlung ihrer Heimatstadt. Sie provozierte ihre Konkurrenten, indem sie die Zuwendungen, die sie als Abgeordnete erhielt, zurückgab und dies vor Gericht auch von den anderen verlangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 wurde Silva wiederum mit der höchsten Stimmenzahl als Bundesstaatsabgeordnete gewählt. Nach einem Jahr im Amt erkrankte sie lange an einer schweren Vergiftung durch Schwermetalle; bis heute ist sie dadurch gesundheitlich eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wahl zur Senatorin ====&lt;br /&gt;
1994 wurde sie mit 36 Jahren als bisher jüngste Senatorin in der brasilianischen Geschichte in den [[Bundessenat (Brasilien)|Bundessenat]] nach [[Brasília]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tom Phillips |url=http://www.theguardian.com/environment/2009/aug/19/marina-silva-resigns |titel=Brazil&amp;#039;s former environment minister leaves ruling party over &amp;#039;destruction of natural resources&amp;#039; |datum=2009-08-19 |sprache=en |abruf=2018-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ist bemerkenswert, weil in Brasilien oft ehemalige Gouverneure oder Großgrundbesitzer in den Senat gewählt werden. Später berichtete sie über diskriminierende Reaktionen auf ihre Wahl und Rolle als schwarze Frau aus einer Kautschukarbeiterfamilie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 wurde sie mit nochmals gestiegener Stimmenzahl in den Senat wiedergewählt; ihre Amtszeit lief bis Anfang 2011. Sie leitete die Ausschüsse für Umwelt und für Verfassung und Justiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Als Umweltministerin im Kabinett von Lula ====&lt;br /&gt;
Im Januar 2003 war sie die erste Ministerin, die [[Luiz Inácio Lula da Silva|Lula]] nach gewonnener Wahl ernannte; sie wurde als [[Umweltminister]]in in die Regierung berufen. Doch noch im selben Jahr entschied sich Lula – gegen ihr Votum – für [[Gentechnik]] in der Landwirtschaft. Nach jahrelangen politischen und juristischen Auseinandersetzungen und unter Bruch von [[Wahlversprechen]] gab Lula schließlich den Anbau frei und setzte die Legalisierung des bis dahin illegalen [[Gentechnisch verändertes Lebensmittel|gentechnisch veränderten]] [[Soja]]s durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 setzte Lula zwei Staudämme der Superlative – ebenfalls gegen Silvas Votum – durch: den [[Jirau-Staudamm]] am [[Rio Madeira]] und das [[Belo-Monte-Wasserkraftwerk]] am [[Rio Xingu|Amazonasnebenfluss Xingu]], das weltweit drittgrößte Wasserkraftwerk. Projekte dieser Dimension gelten als eine Quelle der Korruption. Die Staatsbetriebe [[Eletronorte]] und [[Eletrobrás]] sind eine Domäne des Senatspräsidenten und Lula-Verbündeten [[José Sarney]]. Immens sind auch die sozialen und ökologischen Kosten: Am Xingu müssten 20.000 Menschen umgesiedelt werden. Der Lebensraum mehrerer [[Indigene Bevölkerung Brasiliens|indigener Völker]] würde ebenso zerstört wie große Teile des Regenwaldes. Später äußerte Silva allerdings, sie sei gar nicht grundsätzlich gegen das Kraftwerk Belo Monte, sondern habe nur den Zeitpunkt der Ausschreibung für verfrüht gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.boell.de/weltweit/lateinamerika/lateinamerika-praesidentschaftswahlerfolg-gruenen-kandidatin-marina-silva-10303.html boell.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anfang 2004 legte ihr Ministerium den Plan zur Prävention und Bekämpfung der Abholzung im Amazonasgebiet vor; in der Folge sank die Entwaldung für nahezu ein Jahrzehnt um rund 83&amp;amp;nbsp;Prozent.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz2025&amp;quot; /&amp;gt; Die Abholzungsrate ging von etwa 27.000&amp;amp;nbsp;km² (2004) auf circa 4.000&amp;amp;nbsp;km² (2012) zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rücktritt als Umweltministerin ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Marina Silva Candidatura.jpg|links|mini|Marina Silva im Juli 2010]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lovejoy, Silva, and Schneider.jpg|mini|[[Stephen Schneider (Klimatologe)|Stephen Schneider]], Marina Silva und Thomas Lovejoy (v. r. n. l.) 2010]]&lt;br /&gt;
Noch zu Jahresbeginn 2008 hatte der [[The Guardian|Guardian]] sie zu den 50 Menschen gezählt, „die dabei helfen können, den Planeten zu retten“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theguardian.com/environment/2008/jan/05/activists.ethicalliving &amp;#039;&amp;#039;50 people who could save the planet.&amp;#039;&amp;#039;] The Guardian, 5. Januar 2008; abgerufen am 15. Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch am 13. Mai 2008 trat sie als Umweltministerin zurück, da sie ihre strategischen Umweltziele innerhalb der Regierung nicht genügend durchsetzen konnte. Auslöser war der &amp;#039;&amp;#039;Plano Amazônia Sustentável&amp;#039;&amp;#039; (Plan für ein nachhaltiges Amazonas), in dessen Mittelpunkt die Erschließung der Regenwaldregion mit Land- und Wasserstraßen für das [[Agrobusiness]] sowie der Bau neuer Staudämme für Aluminiumschmelzen und den Konsum in weit entfernten Industriegebieten steht – was faktisch die Abholzung Amazoniens im großen Stil erlaubt. Zum Zeitpunkt ihres Rücktritts besuchte [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzlerin]] [[Angela Merkel]] Brasilien und wollte vor allem über den umweltgerechten Anbau von Energiepflanzen und den Schutz des Regenwaldes reden. Merkel bezeichnete den Rücktritt Silvas als ein „Warnzeichen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beitritt zum Partido Verde und Präsidentschaftskandidatur 2010 ===&lt;br /&gt;
Wegen ähnlicher politische Differenzen verließ Silva am 19. August 2009, nach 24 Jahren,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniela Toledo, Paulo Roberto Figueira Leal |url=http://www.portalintercom.org.br/anais/sudeste2014/resumos/R43-0067-1.pdf |titel=A personificação política: uma análise da postura adotada por Marina Silva nas eleições de 2010 |werk=Publicidade e Propaganda do XIX Congresso de Ciências da Comunicação na Região Sudeste, realizado de 22 a 24 de maio de 2014 |datum=2014-05 |format=PDF |sprache=pt-BR |abruf=2018-08-18 |kommentar=Kongressbeitrag, S. 4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Lulas Partei der Arbeiter (PT), schloss sich den Grünen ([[Partido Verde (Brasilien)|Partido Verde]]) an und verkündete ihre Präsidentschaftskandidatur für die [[Präsidentschaftswahl in Brasilien 2010|Wahlen am 3. Oktober 2010]]. Ihr wurden zu Beginn der Kampagne Außenseiterchancen eingeräumt, da sie kurzzeitig mit [[Dilma Rousseff]] in Umfragen gleichauf lag.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/angriff-der-abtruennigen/ &amp;#039;&amp;#039;Angriff der Abtrünnigen.&amp;#039;&amp;#039;] taz.de&amp;lt;/ref&amp;gt; In der ersten Runde der [[Präsidentschaftswahl in Brasilien 2010|Präsidentschaftswahlen am 3. Oktober 2010]] schnitt Marina Silva für viele überraschend gut ab. Sie wurde mit 19,4 % der Stimmen Dritte. Marina Silva siegte sogar mit 42 % vor Dilma Rousseff in der Hauptstadt [[Brasília]], die von Korruptionsskandalen erschüttert worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/Stichwahl-fuer-Lulas-Wunschnachfolgerin/!5134615/ Stichwahl für Lulas Wunschnachfolgerin – Grüner Triumph in Brasilien], taz&amp;lt;/ref&amp;gt; In Rio de Janeiro errang sie 32 %. Mit den 20 Millionen Wählerstimmen sicherte sich Marina Silva den größten Stimmenanteil für einen Kandidaten einer Grünen Partei weltweit.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theguardian.com/world/2013/apr/22/brazil-green-flagbearer-marina-silva Brazil’s green flagbearer Marina Silva ready to get back in the race], The Guardian 22. April 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit ihrem guten Abschneiden brachte Marina Silva das etablierte Parteiensystem durcheinander und zwang damit die spätere Siegerin Dilma Rousseff in einen zweiten Wahlgang gegen den Herausforderer José Serra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lula hatte seine bisherige Kabinettschefin Dilma Rousseff im Alleingang zu seiner Nachfolgekandidatin gekürt, sie wurde dann in der Stichwahl zur ersten Frau in das Präsidentenamt Brasiliens gewählt. Als wachstumsorientierte Technokratin war Rousseff zuvor Ministerin für Bergbau und Energie und hatte das „Programm zur Beschleunigung des Wachstums“&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Fatheuer: [https://www.boell.de/weltweit/lateinamerika/lateinamerika-7298.html &amp;#039;&amp;#039;Marina Silva – grüne Hoffnung für Brasilien.&amp;#039;&amp;#039;] Böll-Stiftung, 20. August 2009; abgerufen am 15. Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; geleitet. Nicht zuletzt in ihrer koordinierenden Funktion als Kabinettschefin Lulas hatte Rousseff oftmals den Ausschlag zugunsten der Industrialisierung gegeben. In diesen Jahren galt sie als direkte Gegenspielerin der damaligen Umweltministerin Silva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Netzwerkgründung und Präsidentschaftskandidatur 2014 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Marina Silva e Eduardo Campos 2013.JPG|mini|Mit Eduardo Campos 2013]]&lt;br /&gt;
2011 trat Marina Silva aus der [[Partido Verde (Brasilien)|Grünen Partei]] aus und gründete im Februar 2013 die Partei [[Rede Sustentabilidade]] (REDE, deutsch &amp;#039;&amp;#039;Netz Nachhaltigkeit,&amp;#039;&amp;#039; sinngemäß auch &amp;#039;&amp;#039;Nachhaltigkeitsnetzwerk&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://redesustentabilidade.org.br/rede/ Website des Rede Sustantibilidade] (brasilianisches Portugiesisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Unfalltod des sozialistischen Präsidentschaftskandidaten [[Eduardo Campos]] trat sie 2014 an seiner Stelle zur Wahl an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Marina Silva: The Amazonian candidate who would be Brazil&amp;#039;s next |Sammelwerk=The Independent |Online=https://www.independent.co.uk/news/world/americas/marina-silva-the-amazonian-candidate-who-would-be-brazils-next-president-9684301.html |Abruf=2018-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich hatte sie für die Vizepräsidentschaft kandidiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://zh.clicrbs.com.br/rs/noticias/eleicoes-2014/noticia/2014/08/dirigentes-do-psb-confirmam-indicacao-de-marina-silva-4577045.html Dirigentes do PSB confirmam indicação de Marina Silva], ZH vom 16. August 2014 (portugiesisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 21 Prozent der Stimmen belegte sie wie vier Jahre zuvor den dritten Platz hinter [[Aécio Neves]], den sie in der zweiten Runde unterstützte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rapoza&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kenneth Rapoza |Titel=The Top Five Politicians Likely To Be Elected Brazil&amp;#039;s President In 2018 |Sammelwerk=Forbes |Online=https://www.forbes.com/sites/kenrapoza/2017/08/14/the-top-five-politicians-likely-to-be-elected-brazils-president-in-2018/#7b25b545722e |Abruf=2018-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präsidentschaftskandidatur 2018 ====&lt;br /&gt;
Marina Silva war Kandidatin des REDE bei der [[Präsidentschaftswahl in Brasilien 2018|Präsidentschaftswahl 2018]], wobei sie eine Wahlkoalition mit der [[Partido Verde (Brasilien)|Grünen Partei]] eingegangen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rapoza&amp;quot; /&amp;gt; Die offizielle Ankündigung erfolgte am 4. August 2018.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gustavo Garcia, Rosanne D’Agostino |Titel=Rede confirma Marina para presidente e Eduardo Jorge para vice; candidata defende fim da reeleição e mandato de 5 anos |Sammelwerk=[[Grupo Globo|G1]] |Ort= |Datum=2018-08-04 |Seiten= |Sprache=pt-BR |Online=[https://g1.globo.com/politica/noticia/2018/08/04/rede-confirma-candidatura-de-marina-silva-a-presidencia-da-republica.ghtml globo.com] |Abruf=2018-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Umweltministerin ab 2023 ====&lt;br /&gt;
Luiz Inácio Lula da Silva ernannte Marina Silva nach seiner erneuten Wahl zum Staatspräsidenten für die Amtszeit von 2023 bis 2026 zur Umweltministerin. Bald nach dem Regierungsantritt musste das Kabinett entscheiden, ob der marode und mit hochgiftigen Stoffen wie [[Quecksilber]], [[Blei]] und [[Asbest]] versetzte Flugzeugträger [[São Paulo (Schiff, 1963)|São Paulo]] im Südatlantik versenkt werden sollte oder nicht. Marina Silva sprach sich dagegen aus; Präsident Lula hingegen genehmigte die Versenkung.&amp;lt;ref&amp;gt;Tjerk Brühwiller: &amp;#039;&amp;#039;Asbestschiff versenkt. Brasiliens Präsident Lula steht in der Kritik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung,&amp;#039;&amp;#039; 6. Februar 2023, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit 2023 übt sie das Amt parteilos aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz2025&amp;quot; /&amp;gt; Die Regierung erklärte das Ziel, die Entwaldungsrate bis 2030 auf null zu senken; Silva nennt dafür die Verbindung aus verschärfter Überwachung und der Förderung nachhaltiger Aktivitäten – etwa Tourismus und eine Bioindustrie zur Stärkung lokaler Gemeinschaften – als zentrale Instrumente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz2025&amp;quot; /&amp;gt; Sie kündigte zudem an, dass rund 50&amp;amp;nbsp;Millionen Hektar nicht mehr für die Umwandlung von Wäldern freigegeben werden sollen, sondern als Schutzgebiete, nationale Wälder, Gebiete nachhaltiger Waldbewirtschaftung oder für indigene Nutzung ausgewiesen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz2025&amp;quot; /&amp;gt; Laut Silva stammen 46&amp;amp;nbsp;Prozent des brasilianischen Energiemixes und 90&amp;amp;nbsp;Prozent des Strommixes aus sauberen Quellen; zugleich sorgten Ausschreibungen der nationalen Öl- und Gasagentur ANP für neue Explorationsgebiete – darunter an der Amazonasmündung – für Kritik (wenige Tage nach dem Interview genehmigte die Umweltbehörde Ibama Probebohrungen nahe dem Amazonas).&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz2025&amp;quot; /&amp;gt; Im Zuge der Vorbereitung der [[COP 30]] in [[Belém (Pará)|Belém]] (November 2025) betonte sie die Bedeutung sozialer Beteiligung; ein „Gipfel der Völker“ soll auf dem COP-Gelände stattfinden, mit starker Vertretung indigener Völker unter Leitung der Ministerin für Indigene Völker, [[Sônia Guajajara]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz2025&amp;quot; /&amp;gt; Im Mai 2025 verließ sie eine Anhörung im [[Bundessenat (Brasilien)|Senat]], nachdem der Senator [[Marcos Rogério]] ihr Mikrofon abgeschaltet und sie aufgefordert hatte, „dahin zurückzugehen, wo sie hingehöre“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz2025&amp;quot; /&amp;gt; Sie verwies außerdem darauf, dass brasilianische Klimagesetzgebung bereits die Freisetzung von rund 450&amp;amp;nbsp;Millionen Tonnen CO₂ verhindert habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Schwerpunkte ===&lt;br /&gt;
Marina Silva hat von Beginn an soziale Fragen mit dem Umweltschutz verbunden. Auf lokaler Ebene kämpfte sie für das Überleben z.&amp;amp;nbsp;B. der Kautschuksammler im zu erhaltenden [[Tropischer Regenwald|Regenwald]]. Später als Senatorin und Ministerin tat sie dies auf nationaler und internationaler Ebene. In ihrem Bestreben, nachhaltige Umweltpolitik zu betreiben, versuchte sie die Zerstörung des [[Amazonasbecken|Amazonas]]-Regenwaldes und der [[Biodiversität]] zu bremsen. So ist es ihrem Einfluss zuzuschreiben, dass etwa 240.000 km² unter Naturschutz gestellt und rund 100.000 km² als Indigenen-Schutzgebiete ausgewiesen wurden. Sie erstellte Umweltpolitikpläne für alle [[Ökosystem]]e Brasiliens: [[Caatinga]], [[Cerrado]], [[Mata Atlântica]], [[Pampa]], [[Pantanal]] und die Küsten- und Meeresgebiete.&lt;br /&gt;
Silva nennt als wichtige intellektuelle Referenz [[Hannah Arendt]]s &amp;#039;&amp;#039;Vita activa&amp;#039;&amp;#039; (1958) und betont die Spannung zwischen Politik und Psychoanalyse als Orientierung für ihr eigenes Handeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßig geriet sie in Konflikt mit Gruppen, die andere Nutzungen des Amazonas oder anderer Naturräume durchsetzen wollten. Aber auch mit den Entwicklungszielen der Regierung Lula, die oft an den klassischen Wachstumspfaden orientiert waren, stimmten ihre Pläne nicht überein. Sie wollte Umweltpolitik in allen Ministerien verankern, Lula wollte Wachstum mit großem [[Agrobusiness]], Staudämmen und Fernstraßen, auch im [[Amazonasbecken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1996 gewann sie den [[Goldman Environmental Prize]] mit [[Cristina Narbona Ruiz]];&amp;lt;ref&amp;gt;[https://content.time.com/time/specials/packages/article/0,28804,1841778_1841779_1841801,00.html Time.com. Leaders &amp;amp; Visionaries: Marina Silva and Cristina Narbona Ruiz, by Bryan Walsh].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2007 erkannte ihr das [[Umweltprogramm der Vereinten Nationen]] einen [[Champions of Earth Award]] zu;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.unep.org/championsofearth/laureates/2007/he-marina-silva Träger der Auszeichnung „Champion of the Earth“ 2007.] [[Umweltprogramm der Vereinten Nationen|UNEP]]. Abgerufen am 18. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2009 wurde ihr der [[Sophie-Preis]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.sophieprize.org/Prize_Winners/2009/index.html |text=The Sophie prize 2009 |wayback=20090404050053}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
Die brasilianische Filmemacherin Sandra Werneck verfilmte das Leben Marina Silvas fürs Kino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ziporah Hildebrandt: &amp;#039;&amp;#039;Marina Silva – Defending rainforest communities in Brazil.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. (Women Changing the World). Feminist Press at The City University of New York, 2001, ISBN 1-55861-262-9.&lt;br /&gt;
* Dimas Antônio Künsch: &amp;#039;&amp;#039;Fé e política: Marina Silva.&amp;#039;&amp;#039; (coleção Fé e Política). Editora Salesiana, São Paulo 2001, ISBN 85-7547-003-5.&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000028021|Marina Silva||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 45/2009 vom 3. November 2009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://marinasilva.org.br/ Internetseite von Marina Silva]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=Z8VyWXq3q-4 Documentário: Marina Silva, A Salvadora da Amazônia (The Amazon Saviour)]&lt;br /&gt;
* [https://www.brasilemrede.com.br/ Rede Sustentabilidade]&lt;br /&gt;
* [https://twitter.com/marinasilva Marina Silva auf Twitter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der brasilianischen Umweltminister|Umweltminister]]&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(Ministra do Meio Ambiente)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER= [[José Carlos Carvalho]]&lt;br /&gt;
|ZEIT= 1. Januar 2003 – 15. Mai 2008&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Carlos Minc Baumfeld|Carlos Minc]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1031840850|LCCN=no2001072579|VIAF=11959959}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Silva, Marina}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltminister (Brasilien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator (Brasilien) für Acre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter (Acre)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat für das Präsidentenamt (Brasilien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrat (Rio Branco)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschafter (Brasilien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Rede Sustentabilidade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Partido Verde (Brasilien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldman Environmental Prize]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Acre)]] &amp;lt;!-- ? wird später präziser zu Person (Rio Branco), Herkunft --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brasilianer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Silva, Marina&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lima, Maria Osmarina Marina Silva Vaz de (vollständiger Ehename)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=brasilianische Umweltschützerin und Politikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Februar 1958&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rio Branco]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
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