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	<title>Marina Hands - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jossiphon am 25. März 2025 um 23:04 Uhr</title>
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		<updated>2025-03-25T23:04:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Marina Hands 2008.jpg|mini|Marina Hands (2008)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andrea Marina Hands&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Januar]] [[1975]]&amp;lt;ref&amp;gt;Belegt durch das Geburtenregister Paris: Extrait de naissance n° 16/72/1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;vaillant&amp;quot;&amp;gt;Luc Le Vaillant: &amp;#039;&amp;#039;Débridée.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Libération]].&amp;#039;&amp;#039; 29. Januar 2010, S. 32&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.allocine.fr/personne/fichepersonne_gen_cpersonne=74775.html Profil] bei allocine.fr (französisch; aufgerufen am 28. September 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Paris]], übliche Aussprache des Namens: [maʀina &amp;#039;ɑ̃(d)s]) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Schauspieler|Theater- und Filmschauspielerin]]. Einem breiten Publikum wurde sie bekannt durch ihre Interpretation der [[Lady Chatterley]] in [[Pascale Ferran]]s [[Lady Chatterley (2006)|gleichnamigem Spielfilm]] (2006), für die sie u.&amp;amp;nbsp;a. mit dem [[César]] ausgezeichnet wurde, sowie durch ihre Nebenrolle als Delphine Garnier in der Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Black Spot (Fernsehserie)|Black Spot]]&amp;#039;&amp;#039; (2017).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Marina Hands wurde 1975 in Paris (andere Quellen geben 1977 als Geburtsjahr an&amp;lt;ref&amp;gt;[https://imdb.com/name/nm0359652/ IMDb-Profil] (aufgerufen am 25. August 2007)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;aftab&amp;quot;&amp;gt;Kaleem Aftab: {{Webarchiv |url=http://arts.independent.co.uk/film/features/article2876740.ece |wayback=20070930155620 |text= &amp;#039;&amp;#039;Marina Hands: Show of Hands&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Independent]].&amp;#039;&amp;#039; 20. August 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;) als Tochter der französischen Schauspielerin [[Ludmila Mikaël]] und des britischen Theaterregisseurs [[Terry Hands]] geboren. Da die Ehe der Eltern früh geschieden wurde, wuchs sie in Frankreich bei ihrer Mutter auf, die sie vor dem harten Schauspieleralltag beschützte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;thébaud&amp;quot;&amp;gt;Marion Thébaud: {{Webarchiv |url=http://www.lefigaro.fr/culture/20060331.FIG000000155_marina_hands_une_princesse_pour_claudel.html |wayback=20070929135851 |text=&amp;#039;&amp;#039;Marina Hands, une princesse pour Claudel&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Le Figaro]].&amp;#039;&amp;#039; 31. März 2006, Culture&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sommer verbrachte sie in jungen Jahren bei ihrem Vater in England, der sich zu jener Zeit als künstlerischer Leiter und später als Intendant der [[Royal Shakespeare Company]] einen Namen machte und seine Tochter oft zu Theaterproben oder -aufführungen mitnahm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aftab&amp;quot; /&amp;gt; Hands hatte nicht vor, Schauspielerin zu werden. Sie wollte sich von ihren Eltern, vor allem von ihrer Mutter, unterscheiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;paola&amp;quot;&amp;gt;Genone Paola: &amp;#039;&amp;#039;Marina Belle des anges.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[L’Express]].&amp;#039;&amp;#039; 18. Juni 2009, Nr. 3024, S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihrer Kindheit erwärmte sich die Enkelin des Malers [[Pierre Dmitrienko]] für den Tanz und für Pferde, und so reifte sie zu einer talentierten [[Springreiten|Springreiterin]] heran. &amp;#039;&amp;#039;„Als Jugendliche nahm ich den Zug und fuhr zu meinem Pferd in die [[Normandie]] oder in den Wald. Abende mit Freunden interessierten mich nicht. Ich war nur in der Natur glücklich. Meine Freundinnen gaben mir den Namen Pocahontas.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;paola&amp;quot; /&amp;gt; Sie gewann als junge Springreiterin mehrere Preise, wurde in die französische Juniorennationalmannschaft berufen und nahm an europäischen Titelkämpfen teil. Mit 18 Jahren sah sie jedoch ein, dass ihr eine erfolgreiche sportliche Laufbahn bei den Seniorinnen wohl verwehrt bleiben würde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;thébaud&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur nahm Hands eine einjährige Auszeit, ehe sich die 19-Jährige auf Wunsch ihres Vaters für ein Englischstudium an der Universität einschrieb,&amp;lt;ref name=&amp;quot;diatkine&amp;quot;&amp;gt;Anne Diatkine: &amp;#039;&amp;#039;Marina Hands, la captive de la scène.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Libération.&amp;#039;&amp;#039; 19. April 2003, Nr. 6822, Culture, S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt; das sie jedoch schon bald abbrach. Sie entschied sich, doch in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten und eine Schauspielausbildung anzustreben, obwohl Ludmila Mikaël in Frankreich als erfolgreiche und vielrespektierte Theaterschauspielerin gilt. Hands fürchtete deshalb zu Beginn ihrer Karriere Kritikerstimmen, die ihre Ambitionen nicht ernst nehmen, sondern in den guten Kontakten der berühmten Eltern begründet sehen würden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aftab&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr später, 1995, gelang Hands der Eintritt in die &amp;#039;&amp;#039;Classe Libre&amp;#039;&amp;#039; der Pariser Schauspielschule [[Cours Florent|École de l’Acteur Florent]], wo unter anderem so bekannte französische Mimen wie [[Isabelle Adjani]], [[Daniel Auteuil]] oder [[Sophie Marceau]] ihre Schauspielausbildung absolviert hatten. Am Cours Florent erhielt die zu Anfang sehr reservierte Schauspielschülerin zwei Jahre Unterricht bei Philippe Joiris, in dem sie ihren Mentor fand und der ihr Selbstvertrauen stärkte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;héliot&amp;quot;&amp;gt;Armelle Héliot: &amp;#039;&amp;#039;Elle joue Roxane dans Cyrano de Bergerac à Nice : le ciel constellé de Marina Hands.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Le Figaro.&amp;#039;&amp;#039; 22. März 2001, Culture&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;„Ich erkannte, dass die Schauspielerei für mich therapeutisch war. Ich war sehr gehemmt, verschlossen, und plötzlich habe ich mich befreit. Als ich damit begann, beim Spielen zu experimentieren, starke Figuren zu verkörpern, hatte ich das überwältigende, verrückte Gefühl, dass da eine andere Person in mir wäre und sich offenbarte. Ich war nicht mehr die süße, engelsgesichtige Marina mit der schwachen Stimme …“&amp;#039;&amp;#039;, so Hands.&amp;lt;ref name=&amp;quot;paola&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach bereitete sie sich auf die Aufnahmeprüfung am renommierten [[Conservatoire national supérieur d’art dramatique]] (CNSAD) vor und erhielt 1996 eine erste, kleine Rolle in [[Gérard Desarthe]]s und [[François Marthouret]]s Inszenierung von [[Hjalmar Söderberg]]s &amp;#039;&amp;#039;Gertrud&amp;#039;&amp;#039; am Pariser &amp;#039;&amp;#039;Théâtre Hébertot&amp;#039;&amp;#039;. In dem Drama bekleideten Desarthe und Hands’ Mutter Ludmila Mikaël die Hauptrollen. Von ihrer Mutter mit der Figur der Dona Prouhèze aus dem [[Paul Claudel|Claudel]]-Stück &amp;#039;&amp;#039;Le Soulier de satin&amp;#039;&amp;#039; verglichen, fand Hands wenig später Aufnahme an der CNSAD. Dort absolvierte sie bis 1999 ihre Ausbildung zur Schauspielerin. Im ersten Jahr studierte sie bei der Schauspielprofessorin Muriel Mayette. Das zweite Jahr verbrachte sie bei John Link und Collin Cook an der [[London Academy of Music and Dramatic Art]] (LAMDA), wo sie unter der Regie von John Bashford bzw. Penny Cherns in [[Ödön von Horváth]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichten aus dem Wiener Wald]]&amp;#039;&amp;#039; und [[William Shakespeare]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Der Kaufmann von Venedig]]&amp;#039;&amp;#039; agierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das letzte Jahr ihrer Ausbildung wechselte sie zurück an das Conservatoire nach Paris, um mit [[Patrice Chéreau]] und [[Klaus Michael Grüber]] zusammenzuarbeiten. Hands wurde dem Atelier des deutschen Theaterregisseurs zugeteilt und erschien im Oktober 1998 in dessen Version von [[Luigi Pirandello]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die Riesen vom Berge]]&amp;#039;&amp;#039;, in der sie an der Seite von [[Michel Piccoli]] spielte. &amp;#039;&amp;#039;[[Le Monde]]&amp;#039;&amp;#039; feierte sie da bereits als einen am Schauspielhimmel aufsteigenden Stern und verglich die zartstimmige, brünette Aktrice mit ihrer Mutter. „Außer der Schönheit hat sie das Mysterium, die Grazie, die Kraft, die [...] ein unbestreitbares Talent zeigen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitte Salino: &amp;#039;&amp;#039;Michel Piccoli, bienveillant Charon, fait passer ses élèves de vie à théâtre.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Le Monde.&amp;#039;&amp;#039; 7. Oktober 1998, Culture&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theaterkarriere ===&lt;br /&gt;
Noch im dritten Jahr ihrer Ausbildung am Conservatoire erhielt sie Ende 1998 ein Engagement in [[Adrian Brine]]s Pariser Inszenierung von [[Dion Boucicault]]s &amp;#039;&amp;#039;London Assurance&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Le bel air de Londres&amp;#039;&amp;#039;, am [[Théâtre de la Porte Saint-Martin]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Londres pour Marina Hands.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Le Figaro.&amp;#039;&amp;#039; 25. November 1998, On en parle, Bla Bla&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits ihre erste große Hauptrolle, in der sie als junge Erbin im England von [[Oscar Wilde]] sich mit einem alten, maßlosen und in die Jugend vernarrten Lord (gespielt von [[Robert Hirsch]]) verloben will,&amp;lt;ref&amp;gt;Marion Thébaud: &amp;#039;&amp;#039;Porte Saint-Martin : un bijou comique pour Robert Hirsch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Le Figaro.&amp;#039;&amp;#039; 9. Dezember 1998, Théâtre&amp;lt;/ref&amp;gt; brachte ihr eine Nominierung für den wichtigsten französischen [[Theaterpreis]] [[Molière (Theaterpreis)|Molière]] als beste Nachwuchsschauspielerin ein. Der Zusammenarbeit mit Hirsch folgte zwischen 1998 und 1999 die Titelrolle in [[Arthur Schnitzler]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Fräulein Else]]&amp;#039;&amp;#039; auf einer dreimonatigen Theatertournee mit [[Didier Long]],&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Mademoiselle Else“, faux reflet.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Le Temps (Frankreich)|Le Temps]].&amp;#039;&amp;#039; 8. November 1999, Culture&amp;lt;/ref&amp;gt; der das Stück zuvor in Paris mit [[Isabelle Carré]] erfolgreich umgesetzt hatte. Im März sowie im November/Dezember 2001 interpretierte sie in [[Nizza]] bzw. in [[Bobigny]] mit der Roxane die weibliche Hauptrolle in [[Jacques Weber]]s (auf ein junges Schauspielensemble vertrauender) Version von [[Edmond Rostand]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Cyrano de Bergerac (Rostand)|Cyrano de Bergerac]]&amp;#039;&amp;#039;, für das sie erneut großes Lob von der französischen Kritik erntete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;héliot&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Françoise Dargent: &amp;#039;&amp;#039;Jacques Weber présente à Bobigny sa version de la pièce de Rostand.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Le Figaro.&amp;#039;&amp;#039; 24. November 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Durchbruch als Theaterschauspielerin folgte Ende Januar 2003 mit Patrice Chéreaus opulenter Inszenierung von &amp;#039;&amp;#039;[[Phèdre]]&amp;#039;&amp;#039;, in der Hands an der Seite von Titelheldin [[Dominique Blanc]] und [[Pascal Greggory]] zu sehen war. Die mit Kostümen der preisgekrönten Designerin [[Moidele Bickel]] &amp;#039;&amp;#039;([[Die Bartholomäusnacht]])&amp;#039;&amp;#039; ausgestattete [[Jean Racine|Racine]]-Tragödie wurde in Paris als „Triumph“&amp;lt;ref&amp;gt;Didier Mereuze: &amp;#039;&amp;#039;„Phèdre“, le triomphe de la tragédie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Le Croix.&amp;#039;&amp;#039; 24. Januar 2003, Biographie, Culture, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt; gefeiert und über die Grenzen Frankreichs hinaus – beispielsweise von der &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; – als „Sensation“ beschrieben, die drei Monate später in Bochum das [[RuhrTriennale|Ruhr-Triennale-Festival]] eröffnete und noch im selben Jahr in Frankreich in einer Fernsehfassung veröffentlicht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wehe dem, der spricht!&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 27. Januar 2003, Feuilleton, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Höbel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Sex der anderen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]].&amp;#039;&amp;#039; 28. April 2003, Theater, S. 190&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Part der Arikia (wurde von Chéreau ausgebaut und von der &amp;#039;&amp;#039;[[Libération]]&amp;#039;&amp;#039; als selbstbewusstes und einfaches Porträt gelobt&amp;lt;ref&amp;gt;Mathilde La Bardonnie: &amp;#039;&amp;#039;Ce „Phèdre“ sidère.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Libération.&amp;#039;&amp;#039; 24. Januar 2003, Nr. 6749, Culture, S. 28&amp;lt;/ref&amp;gt;), wurde Hands wenige Monate später als [[Molière (Theaterpreis)/Beste Nebendarstellerin|beste Nebendarstellerin]] erneut für den Molière nominiert, den dann aber [[Annie Sinigalia]] &amp;#039;&amp;#039;(Poste Restante)&amp;#039;&amp;#039; erhielt. Nach ihrem eigenen Bekunden war das Wiedersehen mit Patrice Chéreau ein bedeutender Wendepunkt für ihre Karriere. &amp;#039;&amp;#039;Phèdra&amp;#039;&amp;#039; ließ sie &amp;#039;&amp;#039;„wachsen“&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;diatkine&amp;quot; /&amp;gt; und der Theaterregisseur gab ihr ihre „Selbständigkeit“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;darge&amp;quot;&amp;gt;Fabienne Darge: &amp;#039;&amp;#039;Marina Hands: La Lady du Français.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Le Monde.&amp;#039;&amp;#039; 3. April 2007, Débats, S. 21&amp;lt;/ref&amp;gt; Dominique Blanc sagte der jungen Schauspielkollegin nach der Zusammenarbeit eine internationale Karriere voraus. Chéreau lobte Hands für ihre Kraft und ihre Reife, die er auf die anspruchsvolle Ausbildung in England und die bescheidenere am Conservatoire zurückführte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;diatkine&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Königin Isabelle sah man sie ein Jahr später in [[Thierry de Peretti]]s Version von Shakespeares &amp;#039;&amp;#039;[[Richard II. (Drama)|Richard II.]]&amp;#039;&amp;#039; am Théâtre de la Ville (2004), die Vergleiche zur deutschen Film- und Theaterschauspielerin [[Angela Winkler]] provozierten,&amp;lt;ref&amp;gt;Mathilde La Bardonnie: &amp;#039;&amp;#039;Richard II flambant et neuf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Libération.&amp;#039;&amp;#039; 16. Januar 2004, Nr. 7054, Culture, S. 31&amp;lt;/ref&amp;gt; ehe sie mit Jahresbeginn 2006 dem Ensemble der [[Comédie-Française]] beitrat.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Comédie-Française : engagement d’une nouvelle pensionnaire Marina Hands.&amp;#039;&amp;#039; Agence France-Presse, 20. Dezember 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Am französischen Staatstheater konservierte sie ihr seit &amp;#039;&amp;#039;Phèdre&amp;#039;&amp;#039; gewonnenes Renommée als ernstzunehmende Theaterschauspielerin; dort gab sie im Frühjahr als Prinzessin in [[Paul Claudel]]s &amp;#039;&amp;#039;Goldhaupt&amp;#039;&amp;#039; (März 2006) von [[Anne Delbée]] ihren Einstand&amp;lt;ref name=&amp;quot;thébaud&amp;quot; /&amp;gt;, dem im Mai 2007 eine „exzellente“ Leistung&amp;lt;ref&amp;gt;Armelle Héliot: {{Webarchiv |url=http://www.lefigaro.fr/culture/20070405.FIG000000171_une_langue_chauffee_a_blanc.html |wayback=20070929140701 |text=&amp;#039;&amp;#039;Une langue chauffée à blanc&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Le Figaro.&amp;#039;&amp;#039; 5. April 2007, Culture&amp;lt;/ref&amp;gt; als schöne Yse in Claudels &amp;#039;&amp;#039;Mittagswende&amp;#039;&amp;#039; unter der Regie von Yves Beaunesne folgte. In derselben Rolle hatte 32 Jahre zuvor Hands’ Mutter Ludmila Mikaël ihren Einstand bei der Comédie-Française gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Partage de midi de Claudel : Marina Hands dans la lumière d’Ysé.&amp;#039;&amp;#039; Agence France-Presse, 3. April 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang September 2007 verließ Hands das französische Staatstheater, um sich vermehrt ihrer Filmkarriere zu widmen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Marina Hands quitte la Comédie-Française.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Le Figaro.&amp;#039;&amp;#039; 5. September 2007, Culture&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch einmal sah man sie Ende Oktober an der Comédie-Française als Célimène in Lukas Hemlebs Molière-Stück &amp;#039;&amp;#039;Der Misanthrop&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Théâtre : Le Misanthrope revu par Lucas Hemleb.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Midi Libre]].&amp;#039;&amp;#039; 25. Oktober 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2009 dann übernahm Hands unter der Regie ihres Vaters Terry Hands an der Seite von [[Claire Price]] die Titelrolle in [[Friedrich Schiller|Schillers]] &amp;#039;&amp;#039;[[Maria Stuart (Drama)|Maria Stuart]]&amp;#039;&amp;#039; am walisischen Clwyd Theatr Cymru. Von September bis Oktober 2009 war sie erneut als Yse in einer Inszenierung von Claudels &amp;#039;&amp;#039;Mittagswende&amp;#039;&amp;#039; am Pariser Théâtre de Marigny zu sehen, mit der sie auch auf Tournee ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film- und Fernseharbeit ===&lt;br /&gt;
Parallel zu ihrer Arbeit am Theater war die schüchterne Aktrice („Ich bin eher ein Mädchen des Schattens“)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Marina Hands, comédienne accomplie au théâtre et belle révélation au cinéma.&amp;#039;&amp;#039; Agence France-Presse, 24. Februar 2007 (Bio Express)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1996 in dem ersten [[Kurzfilm]] des Schauspielers [[Guillaume Canet]] &amp;#039;&amp;#039;(Sans regrets)&amp;#039;&amp;#039; zu sehen, den sie aus ihrer Zeit als Springreiterin kannte und dem eine Karriere im Reitsportzirkus gleichfalls verwehrt geblieben war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aftab&amp;quot; /&amp;gt; 2001 folgte eine Nebenrolle in [[Andrzej Żuławski]]s Kinoproduktion &amp;#039;&amp;#039;[[Die Treue der Frauen]]&amp;#039;&amp;#039;, erneut an der Seite von Guillaume Canet und [[Sophie Marceau]], die Hands bei den Dreharbeiten protegierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;héliot&amp;quot; /&amp;gt; Ersten Erfolg erntete sie ein Jahr später durch &amp;#039;&amp;#039;Un pique-nique chez Osiris&amp;#039;&amp;#039; (2000) von Regisseurin [[Nina Companéez]]. In dem Fernsehzweiteiler, von &amp;#039;&amp;#039;[[Le Figaro]]&amp;#039;&amp;#039; als „romantisches Fresko“ gelobt und mit Filmen von [[Charlie Chaplin]] und Stücken [[Anton Pawlowitsch Tschechow|Anton Tschechows]] verglichen,&amp;lt;ref&amp;gt;Nathalie Simon, Armelle Héliot: &amp;#039;&amp;#039;France 2: Une fresque romanesque et en costumes sur fond d’affaire Dreyfus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Le Figaro.&amp;#039;&amp;#039; 21. Mai 2001, Télévision et radio&amp;lt;/ref&amp;gt; gibt sie gemeinsam mit [[Dominique Blanc]] und [[Dominique Reymond]] drei französischen Frauen ein Gesicht, die vor dem Hintergrund der [[Dreyfus-Affäre]] nach Ägypten reisen, wobei jede auf ihre Art sich offenbart und der Welt öffnet. Der Part der Héloïse brachte Hands noch im selben Jahr die Darstellerpreise auf den Fernsehfestivals von [[Luchon]] und [[Monte Carlo]] ein. Daran anknüpfen konnte sie 2002 mit [[Yves Angelo]]s Kinoproduktion &amp;#039;&amp;#039;Sur le bout des doigts&amp;#039;&amp;#039;, in der sie als Mutter von [[Anne Sophie Latour]] ihre Frustration auf das Klaviertalent ihrer Tochter projiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sur le bout des doigts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Le Monde.&amp;#039;&amp;#039; 12. Juni 2002, Culture&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem internationalen Kinopublikum bekannt wurde Hands, die dem Aussehen nach mit [[Emmanuelle Seigner]] verglichen wurde,&amp;lt;ref name=&amp;quot;vaillant&amp;quot; /&amp;gt; erst durch den kleinen Part als Verlobte von [[Stéphane Rousseau]] in [[Denys Arcand]]s Tragikomödie &amp;#039;&amp;#039;[[Die Invasion der Barbaren]]&amp;#039;&amp;#039; (2003), die 2004 den [[Oscar]] für den [[Oscar/Bester fremdsprachiger Film|besten fremdsprachigen Film]] und vier [[César]]s gewann. Der kommerzielle Kinoerfolg stellte sich für die fast ausschließlich in Filmdramen agierende Französin erst mit größer angelegten Rollen in Historienfilmen ein. Selbst für den wichtigsten französischen Filmpreis wurde Hands erstmals [[César 2006|2006]] nominiert – für die zweite Zusammenarbeit mit Yves Angelo an dem Krimidrama &amp;#039;&amp;#039;Les âmes grises&amp;#039;&amp;#039;, das zur Zeit des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] angesiedelt ist. In der Verfilmung des gleichnamigen, preisgekrönten Bestsellerromans von [[Philippe Claudel]] über Wahrheit, Täuschung und Schuld&amp;lt;ref&amp;gt;Lisa Nesselson: {{Webarchiv |url=http://www.variety.com/review/VE1117928355.html?categoryid=31&amp;amp;cs=1&amp;amp;p=0 |wayback=20071026085328 |text=&amp;#039;&amp;#039;Les âmes grises&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;variety.com&amp;#039;&amp;#039; (Filmkritik; englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; ist sie neben [[Jean-Pierre Marielle]], [[Jacques Villeret]] und [[Denis Podalydès]] als schöne Lehrerin Lysia Verhareine zu sehen, die sich ihrem [[Mobilmachung|mobilisierten]] Verlobten zuliebe in ein kleines französisches Dorf nahe der Kriegsfront versetzen lässt, das mit dem Mord an einem 9-jährigen Mädchen konfrontiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurde der César für die [[César/Beste Nachwuchsdarstellerin|beste Nachwuchsdarstellerin]] des Jahres 2006 noch an [[Linh Dan Pham]] &amp;#039;&amp;#039;([[Der wilde Schlag meines Herzens]])&amp;#039;&amp;#039; verliehen, katapultierte sich Hands im folgenden Jahr, nach dem kleinen Part als junge Geliebte von [[Kristin Scott Thomas]] in [[Guillaume Canet]]s preisgekröntem Thriller &amp;#039;&amp;#039;[[Kein Sterbenswort (Film)|Kein Sterbenswort]]&amp;#039;&amp;#039;, mit der Titelrolle der Lady Chatterley in [[Pascale Ferran]]s gleichnamiger Verfilmung nach [[D. H. Lawrence]] in die Riege der führenden französischen Filmschauspielerinnen. Für die Darstellung der den Konventionen ihrer Zeit trotzenden englischen Aristokratin, die sich durch eine Dreiecksbeziehung zwischen ihrem standesgemäßen Ehemann (gespielt von [[Hippolyte Girardot]]), einem Kriegsinvaliden, und einem Wildhüter des Landsitzes ([[Jean-Louis Coullo’ch]]) ihrer Sexualität bewusst wird, hatte Hands an Gewicht zugenommen&amp;lt;ref name=&amp;quot;aftab&amp;quot; /&amp;gt; und gemeinsam mit ihrem männlichen Co-Star Unterricht bei einer [[Butoh|Buto]]-Tänzerin erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cristina Nord: [https://taz.de/Ich-liebe-Natur/!3199268/ &amp;#039;&amp;#039;„Ich liebe Natur“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 13. Februar 2007, Berlinale, S. 27&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Lohn war bei der [[César 2007|Césarverleihung 2007]] der Preis als [[César/Beste Hauptdarstellerin|beste Hauptdarstellerin]], während der Film zur [[César/Bester Film|besten französischen Kinoproduktion des Vorjahres]] gekürt wurde. &amp;#039;&amp;#039;[[Lady Chatterley (2006)|Lady Chatterley]]&amp;#039;&amp;#039;, der auf einer zweiten Version des bekannten Romans von Lawrence basiert&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitte Baudin: {{Webarchiv |url=http://www.lefigaro.fr/culture/20061101.FIG000000011_pascale_ferran_fidele_a_d_h_lawrence.html |wayback=20070929141008 |text=&amp;#039;&amp;#039;Pascale Ferran, fidèle à D.&amp;amp;nbsp;H. Lawrence&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Le Figaro.&amp;#039;&amp;#039; 1. November 2006, Le Figaro et Vous – Culture&amp;lt;/ref&amp;gt; und unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Lady Chatterley et l’homme des bois&amp;#039;&amp;#039; auch in einer fast vierstündigen Fernsehfassung vorliegt, war auch internationaler Erfolg bei der Kritik beschieden. Er lief im Februar 2007 in der Nebenreihe &amp;#039;&amp;#039;Panorama&amp;#039;&amp;#039; auf den [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2007|57. Filmfestspielen von Berlin]], wo ihn die &amp;#039;&amp;#039;[[Die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039; als „zurückhaltend“, „zart“ und „Sensibilität der Natur“ anpries. Die &amp;#039;&amp;#039;[[New York Times]]&amp;#039;&amp;#039; lobte Hands’ Lady Chatterley als „täuschend echte Mischung aus Haltung und Natürlichkeit“,&amp;lt;ref&amp;gt;A.&amp;amp;nbsp;O. Scott: {{Webarchiv |archive-is=20130419181726 |url=http://movies2.nytimes.com/2007/06/22/movies/22chat.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Parlez-Vous Lawrence? Love, Sex and Fresh Air&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times]].&amp;#039;&amp;#039; 22. Juni 2007, Section E, Column 0, Movies, Performing Arts/Weekend Desk, Movie Review Lady Chatterley, S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Französin wurde im Mai mit dem Darstellerpreis auf dem New Yorker [[Tribeca Film Festival]] prämiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Gene Seymour: &amp;#039;&amp;#039;Global films lauded.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Newsday]].&amp;#039;&amp;#039; New York, 5. Mai 2007, News, S. A06&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hands ist wählerisch bei ihrer Rollenwahl.&amp;lt;ref name=&amp;quot;paola&amp;quot; /&amp;gt; Nach &amp;#039;&amp;#039;Lady Chatterley&amp;#039;&amp;#039; war die &amp;#039;&amp;#039;„Lady du Français“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;darge&amp;quot; /&amp;gt; mit [[Julian Schnabel]]s Filmbiografie &amp;#039;&amp;#039;[[Schmetterling und Taucherglocke]]&amp;#039;&amp;#039; 2007 auf den [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 2007|Filmfestspielen von Cannes]] vertreten. In dem Drama spielte sie die Geliebte von [[Mathieu Amalric]], der nach einem Schlaganfall am [[Locked-in-Syndrom]] leidet. Daraufhin wurde sie zusammen mit [[Mads Mikkelsen]] für die Hauptrolle in [[William Friedkin]]s &amp;#039;&amp;#039;Coco &amp;amp; Igor&amp;#039;&amp;#039; gehandelt, das die leidenschaftliche Liebesbeziehung zwischen der Modeschöpferin [[Coco Chanel]] und dem russischen Komponisten [[Igor Fjodorowitsch Strawinski|Igor Strawinski]] thematisieren sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.allocine.fr/article/fichearticle_gen_carticle=18401823.html &amp;#039;&amp;#039;Marina Hands sera Coco!&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;allocine.fr.&amp;#039;&amp;#039; 27. April 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Francesca Martin: &amp;#039;&amp;#039;Arts Diary : Hollywood goes loco for Coco.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Guardian]].&amp;#039;&amp;#039; London, 30. Mai 2007, Guardian Features Pages, G2, S. 27&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Hollywood]]-Produktion konkurrierte mit dem Projekt &amp;#039;&amp;#039;[[Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft]]&amp;#039;&amp;#039; der französischen Regisseurin [[Anne Fontaine]], die plante, das Leben der jungen Coco mit [[Audrey Tautou]] zu verfilmen. &amp;#039;&amp;#039;Coco &amp;amp; Igor&amp;#039;&amp;#039; wurde aus finanziellen Gründen später in Frankreich mit Mikkelsen, [[Anna Mouglalis]] und Regisseur [[Jan Kounen]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Coco Chanel &amp;amp; Igor Stravinsky]]&amp;#039;&amp;#039; (2009) realisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Coulisses.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Le Parisien]].&amp;#039;&amp;#039; 23. Februar 2008, S. 28&amp;lt;/ref&amp;gt; Hands agierte daraufhin in [[Ilan Flammer]]s Drama &amp;#039;&amp;#039;Le temps d’un regard&amp;#039;&amp;#039; (2007) und stieß 2008 zum Schauspielensemble von [[Danièle Thompson]]s Komödie &amp;#039;&amp;#039;[[Affären à la carte]]&amp;#039;&amp;#039; (2009), in der sie als [[Karin Viard]]s chaotische Schwester mit Vaterkomplex zu sehen war. Im selben Jahr war die Schauspielerin bei den [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 2008|61. Filmfestspielen von Cannes]] neben der dänischen Regisseurin [[Susanne Bier]] und [[Olivier Assayas]] in der Jury der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Cinéfondation&amp;#039;&amp;#039; vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2009 folgte in Frankreich der Kinostart des französisch-kanadischen Filmdramas &amp;#039;&amp;#039;Story of Jen&amp;#039;&amp;#039; (2008), in dem sie als verzweifelte alleinerziehende Mutter aus der nordamerikanischen Vorstadt agiert. „Durch Sarah (ihre Rolle in &amp;#039;&amp;#039;Story of Jen&amp;#039;&amp;#039;) konnte ich Gewalt, Einsamkeit zum Ausdruck bringen: Gefühle, die ich kenne. Ich habe immer die fehlerbehafteten Figuren geliebt“, so Hands.&amp;lt;ref name=&amp;quot;paola&amp;quot; /&amp;gt; Anfang Oktober 2009 folgte der französische Kinostart von [[Julie Lopes-Curval]]s Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;Mères et filles&amp;#039;&amp;#039; (2009). Bei den Dreharbeiten zu dem Drama wurde sie von [[Catherine Deneuve]] protegiert, welche die Rolle ihrer Mutter übernahm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;paola&amp;quot; /&amp;gt; 2011 verkörperte Hands in [[Caroline Huppert]]s Fernsehfilm &amp;#039;&amp;#039;Pour Djamila&amp;#039;&amp;#039; [[Gisèle Halimi]]. Für ihre Darstellung der französischen Anwältin, Feministin und Bürgerrechtsaktivistin tunesischer Abstammung erhielt sie 2012 eine Nominierung für die Goldene Nymphe des [[Festival de Télévision de Monte-Carlo|Fernsehfestivals Monte Carlo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marina Hands lebt in Paris.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vaillant&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theaterstücke ==&lt;br /&gt;
* 1996: Gertrud&lt;br /&gt;
* 1998: [[Geschichten aus dem Wiener Wald]]&lt;br /&gt;
* 1998: [[Der Kaufmann von Venedig]]&lt;br /&gt;
* 1998: [[Die Riesen vom Berge]] &amp;#039;&amp;#039;(Les géants de la montagne)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1998–1999: [[Fräulein Else]] &amp;#039;&amp;#039;(Mademoiselle Else)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1998–1999: Le bel air de Londres &amp;#039;&amp;#039;(London Assurance)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2001: [[Cyrano de Bergerac (Rostand)|Cyrano de Bergerac]]&lt;br /&gt;
* 2003: Phèdre&lt;br /&gt;
* 2004: [[Richard II. (Drama)|Richard II.]]&lt;br /&gt;
* 2006: Goldhaupt &amp;#039;&amp;#039;(Tête d’or)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2007: Mittagswende &amp;#039;&amp;#039;(Partage de midi)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2009: [[Maria Stuart (Drama)|Maria Stuart]]&lt;br /&gt;
* 2009: Mittagswende &amp;#039;&amp;#039;(Partage de midi)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2013: Jappeloup – Eine Legende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1996: Sans regrets (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 2000: [[Die Treue der Frauen]] &amp;#039;&amp;#039;(La Fidélité)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2000: Un pique-nique chez Osiris (TV)&lt;br /&gt;
* 2002: Sur le bout des doigts&lt;br /&gt;
* 2003: À la fenêtre (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 2003: [[Die Invasion der Barbaren]] &amp;#039;&amp;#039;(Les invasions barbares)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2004: Mon homme (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 2005: Les âmes grises&lt;br /&gt;
* 2006: [[Kein Sterbenswort (Film)|Kein Sterbenswort]] &amp;#039;&amp;#039;(Ne le dis à personne)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2006: [[Lady Chatterley (2006)|Lady Chatterley]]&lt;br /&gt;
* 2007: [[Schmetterling und Taucherglocke]] &amp;#039;&amp;#039;(Le scaphandre et le papillon)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2007: Le temps d’un regard&lt;br /&gt;
* 2008: [[Ein Wort hätte genügt]] &amp;#039;&amp;#039;(Story of Jen)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2009: [[Affären à la carte]] &amp;#039;&amp;#039;(Le code a changé)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2009: Mères et filles&lt;br /&gt;
* 2010: Une exécution ordinaire&lt;br /&gt;
* 2010: Ensemble, nous allons vivre une très, très grande histoire d’amour…&lt;br /&gt;
* 2011: Partage de midi (TV)&lt;br /&gt;
* 2011: Voyez comme ils dansent&lt;br /&gt;
* 2011: Sie hat alles gestanden &amp;#039;&amp;#039;(Pour Djamila)&amp;#039;&amp;#039; (TV)&lt;br /&gt;
* 2011: Seitengänge &amp;#039;&amp;#039;(Sport de filles)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2013: [[Jappeloup – Eine Legende]] &amp;#039;&amp;#039;(Jappeloup)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2014: [[French Women – Was Frauen wirklich wollen]] &amp;#039;&amp;#039;(Sous les jupes des filles)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2014: Les jours venus&lt;br /&gt;
* 2014: GHB: To Be or Not to Be&lt;br /&gt;
* 2015: Chic!&lt;br /&gt;
* 2018: Guy&lt;br /&gt;
* 2020: [[Ein Triumph]] &amp;#039;&amp;#039;(Un triomphe)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2022: Hommes au bord de la crise de nerfs&lt;br /&gt;
* 2022: Le principal&lt;br /&gt;
* 2023: Cinq hectares&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Serien ==&lt;br /&gt;
* 2017: [[Taboo (Fernsehserie)|Taboo]] (3 Folgen)&lt;br /&gt;
* 2019: Capitaine Marleau (Folge 3x02 &amp;#039;&amp;#039;Grand Huit&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2019: [[Black Spot (Fernsehserie)|Black Spot]] (&amp;#039;&amp;#039;Zone Blanche&amp;#039;&amp;#039;, 6 Folgen)&lt;br /&gt;
* 2019–2021: Eine kleine Lüge (&amp;#039;&amp;#039;Mytho&amp;#039;&amp;#039;, 12 Folgen)&lt;br /&gt;
* 2022: [[Nebensaison (Fernsehserie)|Nebensaison]] (&amp;#039;&amp;#039;Hors saison&amp;#039;&amp;#039;, 9 Folgen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1999: [[Molière (Theaterpreis)|Molière]]-Nominierung für &amp;#039;&amp;#039;Le bel air de Londres&amp;#039;&amp;#039; (Beste Nachwuchsdarstellerin)&lt;br /&gt;
* 2000: Darstellerpreis des Fernsehfestivals von Luchon für &amp;#039;&amp;#039;Un pique-nique chez Osiris&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2000: Darstellerpreis des [[Fernsehfestival von Monte Carlo|Fernsehfestivals von Monte Carlo]] für &amp;#039;&amp;#039;Un pique-nique chez Osiris&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2003: Molière-Nominierung für &amp;#039;&amp;#039;Phèdre&amp;#039;&amp;#039; ([[Molière (Theaterpreis)/Beste Nebendarstellerin|Beste Nebendarstellerin]])&lt;br /&gt;
* 2006: [[César]]-Nominierung für &amp;#039;&amp;#039;Les âmes grises&amp;#039;&amp;#039; ([[César/Beste Nachwuchsdarstellerin|Beste Nachwuchsdarstellerin]])&lt;br /&gt;
* 2007: Nominierung für den [[Étoile d’Or (Filmpreis)|Étoile d’Or]] für &amp;#039;&amp;#039;Lady Chatterley&amp;#039;&amp;#039; (Beste Nebendarstellerin)&lt;br /&gt;
* 2007: [[Prix Lumières]] für &amp;#039;&amp;#039;Lady Chatterley&amp;#039;&amp;#039; ([[Prix Lumières/Beste Darstellerin|Beste Darstellerin]])&lt;br /&gt;
* 2007: [[César]] für &amp;#039;&amp;#039;Lady Chatterley&amp;#039;&amp;#039; ([[César/Beste Hauptdarstellerin|Beste Hauptdarstellerin]]), eine weitere Nominierung (Beste Nachwuchsdarstellerin)&lt;br /&gt;
* 2007: Darstellerpreis des [[Tribeca Film Festival]] für &amp;#039;&amp;#039;Lady Chatterley&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2008: Molière-Nominierung für &amp;#039;&amp;#039;Partage de midi&amp;#039;&amp;#039; ([[Molière (Theaterpreis)/Beste Hauptdarstellerin|Beste Hauptdarstellerin]])&lt;br /&gt;
* 2012: Nominierung für die Goldene Nymphe des Fernsehfestivals von Monte Carlo für &amp;#039;&amp;#039;Pour Djamila&amp;#039;&amp;#039; (Beste Darstellerin in einem Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0359652}}&lt;br /&gt;
* Viviane Chocas: {{Webarchiv |wayback=20090307041325 |url=http://madame.lefigaro.fr/celebrites/en-kiosque/663-marina-hands-j-adore-ceux-qui-transgressent |text=&amp;#039;&amp;#039;„J’adore ceux qui transgressent“&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Le Figaro]].&amp;#039;&amp;#039; 11. August 2007 (Interview; französisch)&lt;br /&gt;
* {{Synchronkartei|actor|14337}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140694757|LCCN=no2007091669|VIAF=59345888}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hands, Marina}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:César-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hands, Marina&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hands, Andrea Marina&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französische Schauspielerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Januar 1975&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paris]], Frankreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jossiphon</name></author>
	</entry>
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