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	<title>Marikultur - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:15:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marikultur&amp;diff=418450&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gerbil: Lemma an den Anfang</title>
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		<updated>2025-04-26T12:30:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lemma an den Anfang&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Færøsk havbrug.1.jpg|mini|Aqua- bzw. Marikultur zur Aufzucht von [[Lachse|Lachs]] vor [[Vestmanna]]/[[Färöer]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marikultur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Bezeichnung für „[[Aquakultur]] im Meer“, das heißt für die kontrollierte Aufzucht von [[Meerestiere]]n im Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
Marikultur basiert meistens auf [[Netzgehege]]n („Meeresfarmen“), in denen z. B. Lachse aufgezogen werden. Das Gehege kann aber auch entfallen. An dessen Stelle treten dann Schutz bzw. Vermehrungsgrundlage bietende Strukturen, die nicht den Fang erleichtern, sondern sogar punktuell erschweren sollen, zumal es die eindeutige Beziehung zwischen Fertilisationsrate, Fangerfolg und Kostendruck gibt, dem sich die Fischer unterwerfen müssen. Je geringer die Fertilisationsrate der vorkommenden Fische, umso enger wird das Netz der Störpunkte gewoben und umso häufiger müssen Fischer ihre Netze wieder einholen. Die Engmaschigkeit dieser „störenden“ Punkte wird so gewählt, dass die Netze nur von Punkt A nach Punkt B im Schlepptau gehalten werden können, so man Fang und Netz nicht bei diesen verlieren will. Die Kombination von Wind-, Gezeiten- und Strömungskraftwerken mit am Meeresboden verankerten Schutzeinrichtungen ist dabei eine sinnvolle Ergänzung. So lassen sich [[Fische]] sehr gut auf [[Schall]] [[Konditionierung|konditionieren]]. Im freien Meer werden nur jene „Punkte“ von Fischen angesteuert, die irgendeine Art Schutz- oder Vermehrungsgrundlage bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich bedeutend sind die Aufzucht von verschiedenen Muscheln wie zum Beispiel von [[Austernzucht|Austern]] und der [[Miesmuschel]] ebenso wie die Platzhalte- und Rastfunktion auf entsprechenden Wanderrouten zu den jeweiligen Laichplätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Gebiete der Marikultur sind die Mikro- und Makro[[alge]]n-Produktion zur Fütterung einer [[Setzling]]szucht oder zur Gewinnung von z. B. [[Agar-Agar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marine Permakultur ist eine Form der Marikultur, die die Grundsätze der [[Permakultur]] widerspiegelt, indem sie Lebensräume für Algenwälder und andere Ökosysteme in küstennahen und küstenfernen Meeresumgebungen wiederherstellt. Dies ermöglicht eine nachhaltige Ernte von [[Alge|Meeresalgen]] und Meeresfrüchten und regeneriert gleichzeitig das Leben im Meer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tim Flannery |url=http://theconversation.com/how-farming-giant-seaweed-can-feed-fish-and-fix-the-climate-81761 |titel=How farming giant seaweed can feed fish and fix the climate |hrsg=The Conversation |datum=2017-03-31 |sprache=en |abruf=2023-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologische Probleme ==&lt;br /&gt;
Durch die Marikultur [[Allochthone Art|allochthoner Arten]], d.&amp;amp;nbsp;h. dem Halten von Lebewesen außerhalb ihrer natürlichen Verbreitung wie z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Pazifischer Ozean|pazifischen]] Muscheln &amp;#039;&amp;#039;[[Manila-Teppichmuschel|Tapes philippinarum]]&amp;#039;&amp;#039; (Japanische Teppichmuschel) oder &amp;#039;&amp;#039;Magallana gigas&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Syn.: Crassostrea gigas)&amp;#039;&amp;#039; ([[Pazifische Auster]]) in Europa, werden heimische Arten verdrängt und es ändert sich die Artenzusammensetzung. Solche Verdrängungsprozesse erfolgen in der Regel durch Konkurrenz um Nahrung und Lebensraum, wie in dem Beispiel der Magallana gigas&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Schmidt |Titel=Gefährdungspotential der eulitoralen Miesmuschelbänke&lt;br /&gt;
im Niedersächsischen Wattenmeer durch die Bioinvasion der Pazifischen Auster (Crassostrea gigas) |Ort=Bremen |Datum=2009 |Kapitel=Chapter 2 &amp;quot;Comparison of the population dynamics of the invasive Pacific oyster (Crassostrea gigas) with the native Blue mussel (Mytilus edulis) in the Wadden Sea (Germany)&amp;quot; |Seiten=47 - 73}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Schmidt |Titel=Gefährdungspotential der eulitoralen Miesmuschelbänke im Niedersächsischen Wattenmeer durch die Bioinvasion der Pazifischen Auster (Crassostrea gigas) |Ort=Bremen |Datum=2009 |Kapitel=Chapter 3: &amp;quot;Spatial overlap and feeding competition between an introduced and an indigenous epibenthic bivalve on tidal flats in the southern North Sea &amp;quot; |Seiten=74 - 95}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Letztlich kommt es meist zu einem Rückgang der [[Artenvielfalt]] und letztlich auch zu einem Rückgang der Produktion an [[Biomasse]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau neuer Anlagen und der Einsatz schweren Geräts für Saat und Ernte der Muscheln haben ebenfalls beträchtliche Umweltauswirkungen. Die Art des Fischens – z.&amp;amp;nbsp;B. [[Trawler|Grundtrawlfischerei]], Sauggeräte – führt zu einer allgemeinen Störung des Gleichgewichts und zu einer Veränderung der Meeresböden mit möglichen negativen Auswirkungen auf die als Nahrung der Fische und Wasservögel wichtige Tierwelt des [[Benthos]]. Weitere Auswirkungen sind eine allgemeine Gleichgewichtsveränderung des [[Sedimentation]]srhythmus und der chemischen Zusammensetzung der Sedimente. Häufig kommt es durch Fütterung zu einer Verschmutzung und [[Eutrophierung]] der Gewässer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Etablierung standortfremder Arten steigt auch die Gefahr der Verschleppung von Parasiten. Durch die intensive Bewirtschaftung – z.&amp;amp;nbsp;B. sind von der japanischen Venusmuschel &amp;#039;&amp;#039;Tapes&amp;#039;&amp;#039; oft 2000 Exemplare pro Quadratmeter Meeresboden angesiedelt – kann es zur explosionsartigen Vermehrung der Parasiten kommen. Die komplexen Lebenszyklen der meisten Parasiten beeinflussen auch die [[Nahrungskette]] und das gesamte [[Ökosystem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da in vielen Gebieten die Marikultur noch nicht lange betrieben wird, gibt es wenige oder gar keine Untersuchungen über die langfristigen Auswirkungen auf die [[Ökologie]] und [[Wirtschaft]] der Fischereigebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Austernzucht]]&lt;br /&gt;
* [[Miesmuscheln aus Galicien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aquakultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meerestechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gerbil</name></author>
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