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	<title>Marienthal (Zwickau) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T23:18:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marienthal_(Zwickau)&amp;diff=678233&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlink gemeindeverzeichnis.de, link sachsens Schlösser</title>
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		<updated>2025-08-12T12:50:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlink gemeindeverzeichnis.de, link sachsens Schlösser&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Marienthal&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Zwickau&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen             =&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/43/08/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/27/16/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   =&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             =&lt;br /&gt;
| Fläche                 =&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 15919&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2005-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1902-10-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 08060&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0375&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               =&lt;br /&gt;
| Lagekarte              =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marienthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Dorf und ist seit 1. Oktober 1902 in die Stadt [[Zwickau]] eingemeindet, die seit 2008 Kreisstadt des [[Landkreis Zwickau|Landkreises Zwickau]] im Freistaat [[Sachsen]] ist. Der Ort liegt westlich des Stadtzentrums im Stadtbezirk &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtbezirk West (Zwickau) |West]]&amp;#039;&amp;#039; und besteht heute aus den beiden Stadtteilen &amp;#039;&amp;#039;Marienthal Ost&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Marienthal West&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zwickau Parts of the Town.png|mini|Stadtbezirke und Stadtteile von Zwickau]]&lt;br /&gt;
Marienthal liegt im Westen des Zwickauer Stadtgebiets am Marienthaler Bach, der im Norden Zwickaus in die [[Zwickauer Mulde]] mündet. Südlich des Stadtteils befand sich das [[Reichsbahnausbesserungswerk Zwickau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtliche Einteilung ===&lt;br /&gt;
Marienthal wurde in die folgenden beiden Stadtteile untergliedert, die zum Stadtbezirk &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtbezirk West (Zwickau) |West]]&amp;#039;&amp;#039; gehören:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marienthal Ost&amp;#039;&amp;#039; (42)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marienthal West&amp;#039;&amp;#039; (43)&lt;br /&gt;
(Die in Klammern stehenden Zahlen entsprechen der Benennung durch die Stadtverwaltung.)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Zwickau, Stabsstelle Stadtentwicklung |url=https://www.zwickau.de/media/downloads/image/01_buerger/ortsrecht/STB-Mitte-10-50.pdf |titel=Stadt Zwickau Stadtteilgliederung |werk=www.zwickau.de |datum=2011-05-11 |abruf=2025-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= [[Königswalde (Werdau)|Königswalde]]&lt;br /&gt;
 | NORD=  [[Weißenborn (Zwickau)|Weißenborn ]] &lt;br /&gt;
 | NORDOST= &lt;br /&gt;
 | WEST= [[Steinpleis]] mit Weißenbrunn&lt;br /&gt;
 | OST= [[Stadtbezirk Mitte (Zwickau)|Stadtbezirk Zwickau Mitte]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= [[Brand (Zwickau)|Brand]]&lt;br /&gt;
 | SUED= [[Gebiet Reichenbacher Straße und Freiheitssiedlung]] mit [[Maxhütte (Zwickau)|Maxhütte]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Rodung, welche etwa drei Kilometer westlich vom Stadtzentrum Zwickau liegt, wurde von den in [[Osterweih]] tätigen Mönchen nach Maria, der Schutzheiligen ihrer kleinen Kapelle, benannt. Das dort entstandene Waldhufendorf Marienthal, wurde damit durch das [[Kloster Bosau]], gegen Ende des 12. Jahrhunderts, gegründet. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte am 8. Dezember 1192 unter dem Namen „villam, que Vallis sancte Marie nuncupatur“ in einer Urkunde des Kaisers [[Heinrich VI. (HRR)|Heinrich VI.]], welche in [[Merseburg]] ausgefertigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;MGH, Heinrich VI., BB 267&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischenzeitlich veränderte sich mehrmals die Schreibweise des Namens. So wurde zum Beispiel im Jahre 1348 die Schreibweise Meriental, im Jahr 1354 die Schreibweise Mergental und im Jahre 1530 die Schreibweise Mergenthall verwendet. 1590 hat sich dann die Schreibweise Marienthal bis in die heutige Zeit gefestigt. Das Dorf Marienthal wurde durch kriegerische Auseinandersetzungen mehrmals fast vollständig zerstört, so in den Jahren 1430, 1547, 1634 und 1640. Nach und nach erholte sich jedoch das Dorf von den Wirren und Schäden der Kriege und zählte im Jahre 1820 mit ca. 600 Einwohnern und 100 Häusern, und im Jahre 1860 mit 1076 Einwohnern und 114 Häusern zu einem recht stattlichen Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundherrschaft über Marienthal lag um 1553 anteilig beim [[Rittergut]] Marienthal und dem Rat der Stadt Zwickau. Um 1764 lag die Grundherrschaft über den Ort anteilig bei den Rittergütern Marienthal und [[Steinpleis|Obersteinpleis]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://sachsens-schloesser.de/werdau-rittergut-obersteinpleis/ |titel=Das Rittergut Obersteinpleis |werk=www.sachsens-schloesser.de | abruf=2025-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein weiterer Anteil unterstand direkt dem sächsischen [[Amt Zwickau]]. Das Gut in Marienthal wurde im Jahr 1478 von Hans von Mergenthal an die Zwickauer Adelsfamilie [[Römer (Adelsgeschlecht)|von Römer]] verkauft, unter denen das Anwesen im Jahr 1553 als Rittergut Erwähnung fand. Das Rittergut kam 1565 an die Stadt Zwickau und danach bis 1587 Lukas [[Uthmann (Adelsgeschlecht)|von Uthmann]] und ab 1587 Hildebrand von [[Creytz]]. Von 1592 bis 1605 war das Rittergut Marienthal im Besitz der [[Kurfürstentum Sachsen|Kurfürsten von Sachsen]], die es 1605 der Familie Meyer übergaben. Nach zahlreichen meist bürgerlichen Besitzern im 17. Jahrhundert kam es im Jahr 1839 in den Besitz der Familie Fischer. Seit 1875 wurde es als Lehngut bezeichnet. Weitere Besitzer waren ab 1881 die Familie Kästner und 1921 Otto Schmelzer. Nach dessen Enteignung im Jahr 1945 diente es zunächst als Wohnhaus. Heute steht es leer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LMT&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://sachsens-schloesser.de/zwickau-lehngut-marienthal/ |titel=Das Lehngut Marienthal |werk=www.sachsens-schloesser.de | abruf=2025-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marienthal gehörte bis 1856 zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Amt Zwickau]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;64&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1856 kam der Ort zum [[Gerichtsamt Zwickau]] und 1875 zur [[Amtshauptmannschaft Zwickau]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/zwickau.htm |titel=Die Amtshauptmannschaft Zwickau im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-24 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20230405130522if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/zwickau.htm | archiv-datum=2023-04-05 | abruf=2025-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem vorangegangenen nicht genehmigten Antrag stellte die Gemeinde Marienthal im November 1900 einen zweiten Antrag auf Eingemeindung zur Stadt Zwickau, welchem dann am 30. Juni 1902 stattgegeben wurde. Gemeindevorsteher war bis dahin Louis Olzmann, nach dem auch eine Straße in Marienthal benannt ist. Am 1. Oktober 1902 verlor damit der Ort seine Selbstständigkeit und wurde als zweite ehemals eigenständige Gemeinde in die Stadt Zwickau eingemeindet. Oberbürgermeister war zu dieser Zeit Karl Keil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte in Marienthal die Industrialisierung ein. Zwischen 1845 und 1918 wurde in dem zum [[Zwickauer Steinkohlenrevier]] gehörigen Ort Bergbau auf [[Steinkohle]] betrieben. Schächte waren u.&amp;amp;nbsp;a. der „Hilfe-Gottes-Schacht“ (1851 abgeteuft), der „Segen-Gottes-Schacht“ (1841 abgeteuft) und der „Bürgerschacht“ (1841 abgeteuft), welche heute im Gebiet des südlich an Marienthal angrenzenden Stadtteil [[Gebiet Reichenbacher Straße und Freiheitssiedlung]] liegen. Mit der Eröffnung des [[Zwickau Hauptbahnhof|Zwickauer Hauptbahnhofs]] und der Anbindungstrecke zum ebenfalls eröffneten Abschnitt [[Crimmitschau]]–[[Werdau]] der [[Bahnstrecke Leipzig–Hof]] wurde die Stadt Zwickau und mit ihr auch die angrenzende Gemeinde Marienthal am 18.&amp;amp;nbsp;September 1845 an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Die großen Bahnanlagen im Süden von Marienthal wurden im Jahr 1908 durch die Eröffnung des [[Reichsbahnausbesserungswerk Zwickau|Reichsbahnausbesserungswerks Zwickau]] ergänzt. Seit 1897 ist Marienthal an die [[Straßenbahn Zwickau]] angebunden. 1904 und 1924 wurde die Strecke innerhalb von Marienthal verlängert. Im Jahr 1921 erfolgte die Inbetriebnahme des „Staatlichen Krankenstifts Zwickau“ (heutiges [[Heinrich-Braun-Klinikum]]) in Marienthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einst dörfliche Ortsstruktur von Marienthal änderte sich durch gründerzeitliche Bauten und Kleinsiedlungsgebieten aus den 1920er, 1930er und 1940er zunehmend in eine städtische Siedlung. Zwischen 1950 und 1979 entstanden größere Neubaugebiete mit zugehöriger sozialer und Bildungsinfrastruktur in Marienthal. Im Jahr 2005 lebten etwa 15.900&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadt Zwickau&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zahlen des „Städtebaulichen Entwicklungskonzepts der Stadt Zwickau 2020“ (Stand: Juni 2006).&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Menschen in dem [[Ortsteil|Stadtteil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2014 begannen die Abrissarbeiten am ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerkes &amp;#039;&amp;#039;7.&amp;amp;nbsp;Oktober&amp;#039;&amp;#039; Zwickau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=mdr.de |Titel=Abriss alter Gebäude auf künftigem Gefängnisgelände in Zwickau {{!}} MDR.DE |Online=http://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/Zwickau-Abriss-JVA-Gelaende100.html |Abruf=2017-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der denkmalgeschützte Wasserturm bleibt als einziges Bauwerk erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=mdr.de |Titel=Zwickauer Großprojekt JVA: Sechs Hafthäuser für 820 Insassen  {{!}} MDR.DE |Online=http://www.mdr.de/sachsen/jva-stand-zwickau-100.html |Abruf=2017-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Areal entsteht eine neue Justizvollzugsanstalt der Freistaaten Sachsen und [[Thüringen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zwickau.de/de/aktuelles/pressemitteilungen/2016/03/s003.php Mitteilung der Stadt Zwickau aus dem Jahr 2016]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
* Abriss der alten Marienthaler Kirche, aus dem Jahre 1722, am 20. August 1899 durch den Bauunternehmer Hugo Geyer (Marienthal Döhnerstraße 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Pauluskirche (Marienthal)|Pauluskirche]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* Bauzeit 1899 bis 1901; Grundsteinlegung am 10. November 1899&lt;br /&gt;
* Planung und Ausführung, unter anderen: Architekt: Julius Zeisig (Leipzig), Maurer und Zimmermannsarbeiten: Franz Wolf (Zwickau); Steinmetzarbeiten: Alfred Klinck (Zwickau, Reichenbacher Straße 74); Dachdeckerarbeiten: Meister Hentschel (Eckersbach); Schmiedearbeiten: Meister Eduard Gruner (Marienthal, Zwickauer Straße 73); Hufschmied Richard Elssner (Marienthal Zwickauer Straße 26); Turmuhr: Max Hahn (Zwickau, Marienthaler Straße 23); Turmknopf: Kupferschmiedemeister Bruno Eduard Meisel (Zwickau, Marienstraße 23); Turmkreuz: Schlossermeister Paul Gläser (Zwickau Römerstraße 26); Glocken: Glockengießerei Richard Gustav Adolph Jauck (Leipzig)&lt;br /&gt;
* Glockenweihe am 18. März 1901. Die vier Bronzeglocken wurden während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] eingeschmolzen. 1922 erhielt die Kirche ein neues Geläut, bestehend aus vier Stahlgussglocken von der Gußstahlfabrik Mayer &amp;amp; Kühne.&lt;br /&gt;
* Orgel: Orgelbauwerkstatt [[Urban Kreutzbach#Nachfolge|Richard Kreutzbach]], &amp;#039;&amp;#039;Kreutzbachorgel&amp;#039;&amp;#039; (Borna)&lt;br /&gt;
* Glasmalerei: Glasmaler Richard Schlein (Zittau)&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Peschke: &amp;#039;&amp;#039;Archivbilder Marienthal bei Zwickau.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Turmhöhe: 68,5 Meter,&lt;br /&gt;
* Kirchenweihe: 17. Oktober 1901&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Kirche fand am 30. Oktober 1989 das dritte Ökumenische Friedensgebet Zwickaus statt, danach schloss sich eine Demonstration von rund 7000 Bürgern an, die sich in Richtung Stadtzentrum zum Hauptmarkt bewegte. Auch bis zum 5. Februar 1990 trafen sich hier weiterhin die Menschen zu drei weiteren Friedensgebeten. Am 30. Mai 1990 wurde in dieser Kirche, ein ökumenischer Gottesdienst für die erste frei gewählte Stadtverordnetenversammlung gehalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Pauluskirche Zw-Marienthal.jpg|[[Pauluskirche (Marienthal) |Pauluskirche in Zwickau-Marienthal]]&lt;br /&gt;
Datei:Pauluskirche Zw-Marienthal Schiff.jpg |Kirchenschiff und Turm der Pauluskirche&lt;br /&gt;
Datei:Album der Schlösser und Rittergüter im Königreiche Sachsen IV 295.jpg |Rittergut Marienthal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--wird noch ergänzt, bitte Jahreszahlen und Datumsangaben nicht verlinken! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Braun (Mediziner, 1862)|Heinrich Braun]] (1862–1934), von 1906 bis 1928 Direktor des Kreiskrankenstiftes in Zwickau, das heutige [[Heinrich-Braun-Klinikum Zwickau|Heinrich-Braun-Krankenhaus]] (HBK)&lt;br /&gt;
* [[Hans von Mergenthal]] (gestorben 1488), bis 1478 Besitzer des Ritterguts&amp;lt;ref name=&amp;quot;LMT&amp;quot;/&amp;gt; Marienthal, Kanzler bei Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht Sachsen, Landrentmeister, Jerusalem-Pilger und Verfasser eines Reiseberichts&amp;lt;ref&amp;gt;H. Weller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gründliche u. warhafftige beschreibung Der löblichen und ritterlichen Reise und Meerfart in das hl. Land nach Hierusalem des durchl. Herrn Albrechten, Hertzogen zu Sachsen [...].&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1586.&amp;lt;/ref&amp;gt; darüber.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hans von Mergenthal.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Burghart Wachinger]] u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Verfasserlexikon|Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., völlig neu bearbeitete Auflage, Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Gert van der Schüren - Hildegard von Bingen De Gruyter.&amp;#039;&amp;#039; Berlin / New York 1981, ISBN 3-11-007264-5, Sp. 458 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Datum&lt;br /&gt;
! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1998 ||15.334&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1999 ||15.784&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2000 ||15.869&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2001 ||16.012&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2002 ||16.116&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2003 ||16.171&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2004 ||16.103&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2005 ||15.919&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohnerzahl (Prognose)&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadt Zwickau&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 ||15.450&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| — ||&amp;lt;small&amp;gt;(davon: &amp;#039;&amp;#039;7.300&amp;#039;&amp;#039; in Marienthal Ost, &amp;#039;&amp;#039;8.150&amp;#039;&amp;#039; in Marienthal West)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 ||14.650&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| — ||&amp;lt;small&amp;gt;(davon: &amp;#039;&amp;#039;7.100&amp;#039;&amp;#039; in Marienthal Ost, &amp;#039;&amp;#039;7.550&amp;#039;&amp;#039; in Marienthal West)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 ||13.700&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| — ||&amp;lt;small&amp;gt;(davon: &amp;#039;&amp;#039;6.700&amp;#039;&amp;#039; in Marienthal Ost, &amp;#039;&amp;#039;7.000&amp;#039;&amp;#039; in Marienthal West)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch Marienthal führen zwei Hauptstraßen, die Marienthaler Straße, über die die [[Straßenbahn Zwickau|Straßenbahn]] zum Städtischen Klinikum fährt, und die [[Bundesstraße 175|B&amp;amp;nbsp;175]], die als Werdauer Straße über den Windberg nach Werdau führt. Südlich des Orts verläuft die [[Bahnstrecke Dresden–Werdau]] und die [[Bahnstrecke Zwickau–Falkenstein]]. Marienthal liegt am [[Lutherweg Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Verbindungen weist Marienthal im [[Öffentlicher Personennahverkehr|Öffentlichen Personennahverkehr]] auf:&lt;br /&gt;
* Buslinien:&lt;br /&gt;
:• Linie 18: Neumarkt&amp;amp;nbsp;– Königswalde&amp;amp;nbsp;– Hartmannsdorf&lt;br /&gt;
:• Linie 21: Neumarkt&amp;amp;nbsp;– Brand&lt;br /&gt;
:• Linie 27: Städtisches Klinikum&amp;amp;nbsp;– Planitz Markt&lt;br /&gt;
:• Nachtbuslinie A: Neumarkt&amp;amp;nbsp;– Marienthal&amp;amp;nbsp;– Olzmannstraße&amp;amp;nbsp;– Neuplanitz&amp;amp;nbsp;– Oberplanitz&amp;amp;nbsp;– Cainsdorf&amp;amp;nbsp;– Wilkau-Haßlau&amp;amp;nbsp;– Schedewitz&amp;amp;nbsp;– Innenstadt&amp;amp;nbsp;– -Neumarkt&lt;br /&gt;
* Straßenbahnlinien:&lt;br /&gt;
:• Linie 4: Pölbitz&amp;amp;nbsp;– Neumarkt (Bosestraße)&amp;amp;nbsp;– Georgenplatz&amp;amp;nbsp;– Städtisches Klinikum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linien werden von den [[Städtische Verkehrsbetriebe Zwickau|Städtischen Verkehrsbetrieben Zwickau GmbH]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ESVLokomotive Zwickau.gif|mini|Logo vom ESV Lok Zwickau]]&lt;br /&gt;
In Marienthal hat der Sportverein [[ESV Lokomotive Zwickau]] seine Heimstätte. Der Verein hat ca. 1.900 Mitglieder und ist damit größter Verein Zwickaus. Zum einen befindet sich das Fußballgelände „Zwickau-Marienthal Sportplatz“, zum anderen die Kegelbahn „ESV Lok Zwickau“ in Marienthal. Außerdem gibt es den Verein Marienthal United 08, der 2009 den Spielbetrieb aufnahm. Die Kegler des TSV 90 Zwickau spielen ihre Heimspiele in der 1. Bundesliga sowie in der 2. Bundesliga im Keglerheim Zwickau-Marienthal aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Norbert Peschke (Heimatforscher)|Norbert Peschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Reihe Archivbilder. Marienthal bei Zwickau.&amp;#039;&amp;#039; 2010 ([https://books.google.de/books?id=Sf_q7AgwbsAC google]).&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Festwoche vom 26. Juni bis 5. Juli 1992. 800 Jahre Marienthal 1192–1992 |Verlag=Chemnitzer Verlag und Druck |Datum=1992}}&lt;br /&gt;
* {{BKD|12|38|39|Marienthal}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Marienthal |Sammelwerk=Album der Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen |Band=IV. Section: Erzgebirgischer Kreis |Verlag=Expedition des Ritterschaftlichen Album-Vereins |Ort=Leipzig |Datum=1856 |Seiten=191–192 |Online=[[s:Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Marienthal (Zwickau)|Volltext bei Wikisource]] }}&lt;br /&gt;
* Bodendenkmal [[Turmhügelburg]] „Raubschloß Rappendorf“ der [[Wüstung Rappendorf]] bei Zwickau-Marienthal nahe Weißenborn S. 77, in [[Volkmar Geupel]]: Die geschützten Bodendenkmale im [[Bezirk Karl-Marx-Stadt]]. Hrsg. [[Heinz-Joachim Vogt]], Kleine Schriften des [[Landesmuseum für Vorgeschichte Dresden|Landesmuseums für Vorgeschichte Dresden]], Heft 3, Dresden 1983, ISSN 0232-5446 (Bodendenkmal seit 7. Dezember 1970. Gemachte Funde aus 14.–15. Jh.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.berkner.de/lok/ Webseite des ESV Lok Zwickau]&lt;br /&gt;
* {{HOV|Marienthal|Marienthal}}&lt;br /&gt;
* [https://www.zwickau.de/de/politik/medien/insek/INSEK-STB-West_130910.pdf Stadtteilbeschreibungen des Stadtbezirks Zwickau-West]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Normdaten|TYP=g|GND=7730947-9|VIAF=241749097|REMARK=Weiterer Datensatz unter {{GND|16345657-4}}.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Zwickau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbezirk West (Zwickau)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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