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	<title>Mariental-Horst - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mariental-Horst&amp;diff=796893&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kirchenfan: /* Weblinks */ +1</title>
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		<updated>2025-11-27T21:21:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; +1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Mariental Horst.jpg|mini|300px|Verwaltungsgebäude des ehemaligen Fliegerhorstes mit Straßendurchfahrt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mariental-Horst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Mariental (Niedersachsen)|Mariental]] im [[Landkreis Helmstedt]] in [[Niedersachsen]]. Er entstand nach 1945 auf dem Gelände eines früheren [[Fliegerhorst (Deutschland)|Fliegerhorstes]] durch Nachnutzung der vorhandenen Kasernenbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Fliegerhorst Mariental wurde in den Jahren 1937–1940 nahe dem Dorf Mariental am Rand des [[Lappwald]]es eingerichtet. Die militärische Einrichtung wurde während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] von der deutschen [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] genutzt. In den umfangreichen Kasernenanlagen waren verschiedene Einheiten, wie Fliegerschule, [[Fallschirmjäger]]- und Kraftfahrausbildungseinheiten stationiert. Das Flugfeld war nicht befestigt, sondern bestand aus einer festen Grasnarbe auf einem Feld. Während des Krieges beherbergte der Fliegerhorst überwiegend Schulverbände. Das ergab sich schon aus der zentralen geographischen Lage in Deutschland und den dadurch bedingten großen Entfernungen zu den Fronten. Erst gegen Kriegsende mit den näher rückenden Fronten war hier ein Kampfgeschwader stationiert. 1944 unternahmen die Alliierten einen Luftangriff auf den Fliegerhorst, der aber nur geringe Schäden verursachte. Am 14. April 1945 wurde der Fliegerhorst von amerikanischen Truppen besetzt. Nach kurzer Zeit sind sie durch britische Einheiten abgelöst worden, die 1946 die militärischen Befestigungsanlagen sprengten. Die zivil nutzbaren Bauten blieben erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zivile Geschichte ==&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg brachten die Alliierten in den Kasernenanlagen [[Zwangsarbeiter]] und [[Konzentrationslager|KZ]]-Häftlinge aus der Gegend unter. Hinzu kamen [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebene]] aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten. Durch die [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Vertreibung]] aus [[Schlesien]] wurde Mariental-Horst für rund 500.000 Personen kurzfristig zu einem Durchgangslager, das 1947 geschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;170&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Mariental-Horst 2014.JPG|Gebäude in Mariental-Horst, vermutlich ehemalige Kommandantur, nach 1945 Schule.&lt;br /&gt;
Datei:Mariental24.JPG|Gebäudereihen&lt;br /&gt;
Datei:Mariental16.JPG|Hauptgebäude mit Torbogen&lt;br /&gt;
Datei:Mariental08.JPG|Ehemalige Wache&lt;br /&gt;
Datei:Mariental2b.JPG|Torbogen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siedlungsgründung ===&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurde der Fliegerhorst durch die deutsche Verwaltung übernommen. Ab etwa 1960 entstanden auf und am ehemaligen Kasernengelände Wohnhäuser und es ließen sich einzelne Betriebe nieder. Das frühere Flugfeld wird seit langem wieder landwirtschaftlich genutzt. Die ehemaligen Kasernenbauten wurden in Mietwohnungen umgewandelt, die heute noch in dieser Weise genutzt werden. Die Gebäude sind in zeitgemäß gutem Zustand. Das Besondere des Kasernenensembles ist sein nahezu unveränderter Zustand seit seiner Entstehung, was sich aus folgenden Umständen ergab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flugplatz lag nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst unmittelbar an der Grenze zwischen der [[Britische Besatzungszone|britischen]] und [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]], später der [[Innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]]. Daher schloss sich eine weitere Verwendung als militärische Anlage aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 wurde der [[Campingplatz]] am Loosteich erbaut, der sich im Besitz der Gemeinde Mariental befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;Erik Beyen: &amp;#039;&amp;#039;Campingplatz: Echte Alternative zum Hotel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wolfsburger Nachrichten.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe vom 17. März 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1980er Jahren wurde die ehemalige [[Bewachung|Wache]], die auch [[Gefängniszelle]]n umfasste, zu einem [[Hotel]] mit [[Restaurant]] umgebaut, das den Namen &amp;#039;&amp;#039;Alte Wache&amp;#039;&amp;#039; trägt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Frisch auf den Tisch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wolfsburger Nachrichten.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe vom 8. Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/32630211/1/-/ &amp;#039;&amp;#039;Fliegerhorst Mariental&amp;#039;&amp;#039;] im [[Denkmalatlas Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
* [https://www.relikte.com/mariental/index.htm Text und Fotos zum früheren Flugplatz]&lt;br /&gt;
* [https://www.braunschweigischelandschaft.de/app/uploads/2024/04/bs-landschaft_das-braunschweigische-land-im-nationalsozialismus.pdf Das Braunschweigische Land im Nationalsozialismus.] PDF, S. 62–63&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Höhe 151 m --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/17/23.81/N |EW=10/59/43.55/E |type=city |dim=1000 |region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Helmstedt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mariental (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Militärflugplatz (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fliegerhorst der Luftwaffe (Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur im Nationalsozialismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kirchenfan</name></author>
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