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	<title>Marienkirche in Struden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-06-06T05:40:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Struden Marienkirche.jpg|mini|Ehemalige Marienkirche, heute Wohnhaus, in Struden]]&lt;br /&gt;
Die ehemalige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marienkirche in Struden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Schifferkirche&amp;#039;&amp;#039; genannt, im ehemaligen Markt [[Struden]] im [[Strudengau]] war eine [[Filialkirche]] von [[Pfarrkirche St. Nikola an der Donau|Sankt Nikola an der Donau]].&lt;br /&gt;
Die kleine [[Gotik|gotische]] [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] wurde angeblich [[1502]] (wohl an der Stelle einer Vorgängerkirche) gebaut, [[1787]] gesperrt und [[Exekrierung|exekriert]]. Seit der endgültigen [[Auktion|Versteigerung]] im Jahr [[1792]] befindet sich das für Wohnzwecke umgebaute Gebäude in Privatbesitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oberösterreichisches Landesarchiv |Titel=Die Aufhebung der Kirche in Struden |Ort= |Datum= |Seiten=1−11 |Online=http://www.sanktnikolatv.at/index_htm_files/Die%20Aufhebung%20der%20Kirche%20in%20Struden%20mit%20Bilder.pdf |Abruf=2023-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr [[2012]] wurde das [[Gebäude]] unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] gestellt ({{BDA Objekt Ref |17231 |WD-Item=Q1650403 |St. Nikola an der Donau |text=Listeneintrag}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gemäß der Pfarrchronik stiftete der [[Erzherzog von Österreich]] und spätere Kaiser [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian]] 1502 in der angeblich von ihm erbauten [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] eine [[heilige Messe]], die aus den örtlichen [[Maut]]einnahmen zu bezahlen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Innere der Kirche war 19 Meter lang und 6,65 Meter breit. Die kleine [[Sakristei]] hatte eine Länge von 3,8 Metern und eine Breite von 2,85 Metern. Der Fußboden war mit Ziegeln gepflastert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche verfügte über ein [[Orgelpositiv]] mit vier [[Register (Orgel)|Handregistern]] ohne [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. In der Kirche befanden sich neben dem [[Hochaltar]] zwei [[Seitenaltar|Seitenaltäre]] sowie eine [[Kanzel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hölzerne [[Glockenturm]] enthielt drei [[Glocke]]n mit 14, 11 und 9 [[Zoll (Einheit)|Zoll]] Durchmesser sowie eine eiserne Stundenuhr. Der von einer [[Mauer]] umgebene [[Kirchfriedhof]], der sich auf der [[Osten|Ostseite]] an die Kirche anschloss, war 28,5 [[Meter]] lang und 12,35 Meter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Einrichtungsgegenstände der Kirche, soweit noch brauchbar, waren zum Zeitpunkt der Versteigerung am [[31. Dezember]] [[1788]] bereits in andere Kirchen verbracht worden (u.&amp;amp;nbsp;a. der [[Hochaltar]], die [[Marienstatue]], die [[Kelch (Liturgie)|Messkelche]] und [[Leuchter (Liturgie)|Leuchter]] nach [[St. Nikola an der Donau|Sankt Nikola an der Donau]], und die Orgel nach [[Pfarrkirche Klam|Klam]]). Eine Glocke war dem [[Markt Struden]] am [[15. Mai]] 1788 überlassen worden, zwei Glocken kamen 1789 nach [[Pfarrkirche Bad Kreuzen|Kreuzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
Das ehemalige Kirchengebäude wurde zu einem [[Doppelhaus]] umfunktioniert. Das ehemalige einschiffige [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] ist für Wohnzwecke in zwei [[Geschoss (Architektur)|Geschoß]]e geteilt. Der leicht eingezogene [[Chor (Architektur)|Chor]] mit p[[Polygon|olygon]]alem Schluss ist jetzt dreigeschoßig. Die Innenmauern wurden zum Teil unter Verwendung der gotischen [[Gewölberippe]]n errichtet. In den beiden Obergeschoßen des Chores wird das gotisch profilierte [[Fenster]] des nördlichen Chorpolygones heute für Durchgänge verwendet.&lt;br /&gt;
Am [[Dachboden]] sind gotische [[Schildbogen|Schildbögen]], [[Spitzbogen|spitzbogige]] [[Fenstergewände]] und der ehemalige [[Triumphbogen]] sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Chor befinden sich gotische [[Wandmalerei]]en von [[1420]]/[[1430|30]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Süden|südliche]] [[Portal (Architektur)|Portal]] ist mit der [[Jahreszahl]] [[1712]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachnutzung ==&lt;br /&gt;
Das in zwei Wohnhäuser unterteilte Gebäude wird bewohnt. Im Zuge von Sanierungs- und Umbaumaßnahmen 2011 wurden schützenswerte Teile des Objekts unter Denkmalschutz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Struden Marienkirche Spitzbogenfenster.jpg|Spitzbogenfenster&lt;br /&gt;
Struden Marienkirche Freske 3.jpg|Spitzbogentür&lt;br /&gt;
Struden Marienkirche Freske 2.jpg|Fresko&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung ==&lt;br /&gt;
Vor dem ehemaligen Kirchengebäude befindet sich ein kleiner [[Marktplatz (Städtebau)|Marktplatz]], wo nach wie vor ein kleiner [[Marktbrunnen]] steht. Der ursprünglich ebenfalls vorhandene [[Pranger]] befindet sich auf der nahen [[Burg Werfenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Adam, Beate Auer, Susanne Bachner, Brigitta Fragner, Ulrike Knall-Brskovsky, Anna Piuk, Franz Peter Wanek, Monika Wiltschnigg: &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio Mühlviertel 2003|Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Oberösterreich. Band I, Mühlviertel]]&amp;#039;&amp;#039;, 1. Auflage, Verlag Berger &amp;amp; Söhne, Ferdinand, 2003, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, ISBN 3-85028-362-3, S. 738–748.&lt;br /&gt;
* Josef Petschan, [[Petrus Ortmayr]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Marienkirche im Markte Struden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sagen und Denkwürdigkeiten aus dem Strudengau.&amp;#039;&amp;#039; Katholischer Preßverein, Linz 1929, S. 23–24 (Marienkirche; {{Toter Link |url=http://members.aon.at/mvsanktnikola/Geschichte/Sagen/Marienkirche.htm}}, members.aon.at).&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Franz Beham |Titel=Die Aufhebung der Kirche in Struden |Hrsg=Christian Mandlmayr, Pfarre St. Nikola an der Donau |Sammelwerk=St. Nikola an der Donau |Ort=Grein |Datum=2007 |Seiten=313–319}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Oberösterreichisches Landesarchiv]] |Titel=Die Aufhebung der Kirche in Struden |Ort= |Datum= |Seiten=1–11 |Online=http://www.sanktnikolatv.at/index_htm_files/Die%20Aufhebung%20der%20Kirche%20in%20Struden%20mit%20Bilder.pdf |Abruf= |Kommentar=Zusammenfassung der Aufzeichnungen im Schlossarchiv Greinburg (Kreuzen), Band 95,24a}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ehemalige Marienkirche in Struden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48.229565|EW=14.894767|type=landmark|region=AT-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Oberösterreich|Struden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche|Struden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal (Bezirk Perg)|Struden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Oberösterreich|Struden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgewidmetes Kirchengebäude|Struden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 16. Jahrhundert|Struden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in St. Nikola an der Donau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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