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	<title>Marienkirche (Pirna) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:55:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marienkirche_(Pirna)&amp;diff=437321&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Turm und Glocken */ zu großen Zeilenabstand entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-07T19:32:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Turm und Glocken: &lt;/span&gt; zu großen Zeilenabstand entfernt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:20081004010DR Pirna Marienkirche.jpg|mini|Marienkirche Pirna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfang des 16. Jahrhunderts errichtete &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marienkirche Pirna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherische]] Hauptkirche [[Pirna]]s und eine der größten spätgotischen [[Hallenkirche]]n in [[Sachsen]]. Die Kirche am Kirchplatz 14 in der [[Altstadt (Pirna)|Altstadt]] steht unter [[Denkmalschutz]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pirna.de/downloads/Kulturdenkmalliste_Stand_Sept2013.pdf Kulturdenkmalliste der Stadt Pirna September 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick über die Altstadt von Pirna (Panorama of the historic centre of Pirna) - geograph.org.uk - 7781.jpg|mini|Blick von [[Schloss Sonnenstein]] über die Altstadt, rechts die Marienkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Was die Heimat erzählt (Störzner) 419a.jpg|mini|hochkant|links|Ansicht um 1800]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20081002015MDR Pirna Marienkirche.jpg|mini|Blick in das Innere der Marienkirche in Pirna nach Osten]]&lt;br /&gt;
=== Bauwerk ===&lt;br /&gt;
Ein Vorgängerbau des 13. Jahrhunderts trat in geringen Resten bei Erdarbeiten 1889/90 im Inneren der heutigen Kirche zu Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Turm an der Südwestecke wurde 1466 bis 1479 errichtet. Schon bald mussten aber seine beiden oberen Geschosse wieder abgetragen werden und er erhielt später die heutige Haube.&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht Sturm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtkirche St. Marien zu Pirna&amp;#039;&amp;#039;, Pirna 2005, S. 30–31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Spätgotik|spätgotische]], dreischiffige [[Hallenkirche]] wurde ab 1502 unter der Leitung des Werkmeisters [[Peter Ulrich (Baumeister)|Peter Ulrich]] (genannt &amp;#039;&amp;#039;Peter von Pirna&amp;#039;&amp;#039;) errichtet. Man begann im Westen und nutze die ältere Kirche in ihren östlichen Teilen weiter. 1510 wurde das Dachwerk über dreieinhalb [[Joch (Architektur)|Jochen]] im Westen aufgeschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht Sturm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtkirche St. Marien zu Pirna&amp;#039;&amp;#039;, Pirna 2005, S. 34/35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Dachstuhl, der beim Traufgesims in einer Höhe von etwa 18 Meter beginnt, erhebt sich in eine Höhe von 19,50 Meter. Er ist selbsttragend und lastet laut Konstruktionszeichnung auf den Seitenwänden und den Pfeilern auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Eising: &amp;#039;&amp;#039;Kirchendächer in Thüringen und dem südlichen Sachsen-Anhalt; Dendrochronologie, Flößerei, Konstruktion.&amp;#039;&amp;#039; Arbeitsheft des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie, 2004. ISBN 978-3-937940-46-5. S. 94 ff&amp;lt;/ref&amp;gt; Wahrscheinlich erhielten unmittelbar anschließend die drei westlichen Joche ihr steinernes Gewölbe mit den Netzfiguren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1513/14 starb Peter Ulrich und der Werkmeister [[Markus Ribisch]] übernahm den Bau. Durch eine Planänderung wurden die östlichen Joche etwas verkürzt, sodass Fundamente der Vorgängerkirche integriert werden konnten. Bis 1523 wurden die Außenwände der Ostteile nach dem neuen Plan hochgezogen und Werksteine für die Gewölbe angefertigt. Wahrscheinlich entwarf Ribisch die komplizierteren Rippenfiguren auf gekurvten Grundrissen. Eingebaut wurde das östliche Gewölbe aber noch nicht, als 1523 die Mittel für den Bau versiegten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst ab 1537 wurde weiter gebaut und damals der Dachstuhl auf den östlichen Jochen errichtet. Geleitet wurden diese Arbeiten, die vermutlich weitgehend den alten Plänen aus der Zeit um 1520 folgten, von [[Wolf Blechschmidt]]. Nun wurden die fehlenden Pfeiler aufgemauert und bis 1544/45 das Gewölbe auch im Osten geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1570/71 wurden auf der West- und Nordseite durch den Bildhauer Christoph Kramer, einem Schüler von [[Hans Walther (Bildhauer, 1526)|Hans Walther]] steinerne [[Empore]]n mit einem umfangreichen Bildprogramm gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1888–90 erhielt der Kircheninnenraum eine einheitliche Fassung durch [[Friedrich Wilhelm Otto Dögel]], vollendet durch [[Theodor Quentin]], die innerhalb der sächsischen Denkmalpflege maßgeblich wurde. Damals wurde auch die südliche Empore errichtet und ähnlich wie jene aus der Renaissancezeit auf der West- und Nordseite gestaltet. 2005 wurde die letzte Renovierung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewölbe und Ausmalung ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirna cossa.jpg|mini|Deckengewölbe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pirna-Marienkirche-Decke3.jpg|mini|Jahreszahl 1546 und Darstellung des Weltgerichts]]&lt;br /&gt;
Das Gewölbe der Pirnaer Hallenkirche mit ihren drei gleich hohen Schiffen wird von acht schlanken achteckigen Pfeilern getragen. Es zeigt in seinem Ostteil waghalsige und verspielte Elemente wie die in den Raum ragende [[Gewölberippe|Spiralrippen]] (Schleifenrippen), Hobelspanrippen und zwei [[Astrippe]]n. Über dem [[Chor (Architektur)|Chor]] befindet sich das kunstvolle [[Fischblase (Ornament)|Fischblasen-Gewölbe]]. In der [[Apsis]] unmittelbar unter den Astrippen befindet sich ein als „Wilder Mann und Wilde Frau“ bezeichnetes Menschenpaar aus Sandstein. Vielleicht wurden diese Eigenheiten schon um 1520 von dem damaligen Architekten Markus Ribisch entworfen und später dann ergänzt und eingebaut. In den von seinem Vorgänger eingewölbten drei westlichen Jochen finden sie sich noch nicht. Es ist aber auch möglich, dass einzelne Besonderheiten wie die Astrippen und ihre Figuren erst in den frühen 1540er Jahren angefertigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde mit diesem östlichen Gewölbeteil 1546 vollendet. Sie ist mit 65 Metern Länge und 35 m Breite nach der [[Kirchen in Görlitz#Pfarrkirche St. Peter und Paul|Peterskirche von Görlitz]] und der [[St. Annenkirche (Annaberg-Buchholz)|Annenkirche von Annaberg-Buchholz]] die drittgrößte Hallenkirche in Sachsen. Das [[Kirchenschiff|Mittelschiff]] ist 17,80&amp;amp;nbsp;m hoch, die Seitenschiffe nur 20&amp;amp;nbsp;cm niedriger.&lt;br /&gt;
[[Datei:20081004035DR Pirna Marienkirche Fischblasengewölbe.jpg|mini|Marienkirche Pirna. Fischblasen-Rippengewölbe über dem Altarraum; links Luther und Melanchthon als Evangelisten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pirna Marienkirche PC290777 Aufnahme 2017.jpg|mini|Marienkirche Pirna. Freistehende [[Astrippe]] im Gewölbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Einführung der [[Reformation]] im [[Albertiner|albertinischen]] Sachsen 1539 ist die Gemeinde der Marienkirche evangelisch-lutherisch. Da das Gewölbe erst danach fertiggestellt wurde, konnte der erste evangelische Pastor [[Anton Lauterbach]] sich maßgeblich an der Gestaltung des Bildprogramms der Ausmalung beteiligen. Martin Luther und [[Philipp Melanchthon]] sind als [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]] Lukas und Markus abgebildet. Den mit lateinischen Erläuterungen versehenen biblischen Szenen unter den [[Jobst Dorndorff]] zugeschriebenen, aber vermutlich von mehreren Malern 1546 ausgeführten Gewölbemalereien&amp;lt;ref&amp;gt;Die Namen der Maler sind in den entsprechenden Stadtrechnungen nicht enthalten. Dokumentiert ist nur die Beauftragung von Jobst Dorndorff mit der Bemalung des Taufsteins 1561 (Ulrike Gohla: &amp;#039;&amp;#039;Die Gewölbemalereien der Stadtkirche St. Marien in Pirna.&amp;#039;&amp;#039; S. 20–21).&amp;lt;/ref&amp;gt; sollen als Vorlage Illustrationen der 1532 in [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]] gedruckten Bibelübersetzung [[Martin Luther]]s gedient haben. Daneben finden sich Darstellungen von sieben [[Tugend]]en und von Knaben. Letztere sind teils in die Ornamentik integriert, teilweise gehören sie in mythologischen Szenen mit Fabelwesen wie [[Kentaur]]en. Aus diesen Szenen stechen zwei Abbildungen heraus, in denen bewaffnete Knaben gegen Störche kämpfen. [[Störche]] erscheinen sonst kaum als Symbole. In Parallele zu ebenfalls abgebildeten Wölfen mit [[Mitra|Mitren]], die Schafe aus der Herde der Gläubigen stehlen, wie sie sich in Flugblättern der Reformationszeit als Darstellung der Gefährdung der evangelischen Gläubigen durch das Papsttum finden, können die Störche möglicherweise als Symbole für andere Gegner der lutherischen Reformation, die durch [[Nikolaus Storch]] verkörperten [[Täufer]], gedeutet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrike Gohla: &amp;#039;&amp;#039;Die Gewölbemalereien der Stadtkirche St. Marien in Pirna&amp;#039;&amp;#039;; S. 143&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wandmalereien aus der Entstehungszeit, die den [[Ablasshandel]] des gebürtigen Pirnaers [[Johann Tetzel]] verspotteten, wurden bei der Renovierung 1708 beseitigt und sind nicht erhalten. Die umfangreichen Gewölbemalereien wurden zwar bei verschiedenen Renovierungen ausgebessert und geringfügig verändert, sind aber größtenteils originalgetreu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausstattung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pirna Marienkirche PC290800 Aufnahme 2017.jpg|mini|Pirna Marienkirche. Kanzel aus der Zeit um 1520. Die Skulptur wird Franz Maidburg zugeschrieben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20081002065DR Pirna Marienkirche.jpg|mini|Emporenrelief auf der Nordseite von 1570/71 von Christoph Kramer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20081002030DR Pirna Marienkirche.jpg|mini|Marienkirche Pirna, Altar von 1609/12]]&lt;br /&gt;
Bereits um 1520 entstand die [[Kanzel]], deren Reliefs dem Freiberger Bildhauer [[Franz Maidburg]] zugeschrieben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Katja Margarethe Mieth]]: Die Kanzel und das Werk Franz Maidburgs in Pirna. In: STURM, ALBRECHT (Hrsg.): Die Stadtkirche St. Marien zu Pirna. Pirna 2005, S. 134–139.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich stand sie am dritten Pfeiler auf der Südseite von Westen aus und wurde im 19. Jahrhundert versetzt. 1576 erhielt sie ihren Schalldeckel von Christoph Kramer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1561 wurde der [[Taufbecken|Taufstein]] mit einem Fuß mit 26 kleinen Kinderfiguren aufgestellt. Nur der Fuß stammt noch aus dieser Zeit und wurde vermutlich von Christoph Kramer aus Dresden geschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht Sturm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtkirche St. Marien zu Pirna&amp;#039;&amp;#039;, Pirna 2005, S. 34/35.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1889/90 wurde die Kuppa mit  Darstellungen von [[Sintflut]], Zug durchs [[Schilfmeer|Rote Meer]], Jesu Taufe durch [[Johannes der Täufer|Johannes den Täufer]] und die [[Fußwaschung]] im Stil der (Neo-)Renaissance geschaffen. Die vier Szenen symbolisieren die [[Sündenvergebung]] und [[Wiedergeburt (Christentum)|Wiedergeburt]] durch die [[Taufe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den aufwändigen [[Renaissance]]-[[Sandstein]]altar gestalteten zwischen 1609 und 1612 die Brüder [[Michael Schwenke (Bildhauer)|Michael Schwenke]] und [[David Schwenke]]. Die Reliefs zeigen Szenen aus dem Alten und Neuen Testament, in der Mitte die Auferstehung Christi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Turm und Glocken ===&lt;br /&gt;
Der 60 Meter hohe Turm ist älter als die jetzige Hallenkirche. Er wurde 1466–1479 an den Vorgängerbau angebaut. Wegen Planänderungen befinden sich Teile des Turmes, die eigentlich außen sichtbar sein sollten, innerhalb der heutigen Kirche. Ein Turmfenster im Treppenhaus links neben der Orgel ermöglicht so einen Blick vom Inneren des Turmtreppenhauses in die Kirche. Gekrönt wird der mehrstöckige Dachstuhl von einer barocken Turmhaube, die das Geläut beherbergt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in das frühe 20. Jahrhundert wohnte über dem Geläut der Glöckner/[[Türmer]], der auch die Glocken zu betätigen hatte. Seine kärglichen Wohnräume sind noch heute zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marienkirche zu Pirna hat seit 1994 das einzige siebenstimmige [[Glocke|Geläut]] in der [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens|Sächsischen Landeskirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kirchenglocke|Geläut]] besteht aus sieben [[Bronze]]-[[Glocke]]n – es ist damit das einzige siebenstimmige [[Geläut]] der [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens|Sächsischen Landeskirche]]:&lt;br /&gt;
# aus dem Jahr 1669, gegossen von A. Herold, Schlagton des&amp;#039; + 5,5, unterer Durchmesser 1.471 mm, Gewicht 1.920 kg,&lt;br /&gt;
# aus dem Jahr 1950, gegossen von [[Schilling (Glockengießerfamilie)]] in Apolda, Schlagton f&amp;#039; + 4, unterer Durchmesser 1.151 mm, Gewicht 950 kg,&lt;br /&gt;
# aus dem Jahr 1964, gegossen von Schilling, Schlagton as&amp;#039; + 11, unterer Durchmesser 945 mm, Gewicht 550 kg,&lt;br /&gt;
# aus dem 15. Jahrhundert, Gießer unbekannt, Schlagton c&amp;quot; + 10,5, unterer Durchmesser 851 mm, Gewicht 450 kg,&lt;br /&gt;
# aus dem Jahr 1994, gegossen von A. Bachert, Schlagton es&amp;quot; + 8, unterer Durchmesser 678 mm, Gewicht 213 kg,&lt;br /&gt;
# aus dem Jahr 1994, gegossen von A. Bachert, Schlagton f&amp;quot; + 5,5, unterer Durchmesser 602 mm, Gewicht 148 kg,&lt;br /&gt;
# aus dem Jahr 1670, gegossen von A. Herold, Schlagton as&amp;quot; + 11,5, unterer Durchmesser 472 mm, Gewicht 58 kg.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rainer Thümmel]]: &amp;#039;&amp;#039;Glocken in Sachsen – Klang zwischen Himmel und Erde.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2015, ISBN 978-3-374-02871-9, S. 343&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  PIR Marienkirche Hauptportal (01) 2006-09-10.JPG|Westportal&lt;br /&gt;
Pirna Christi Geburt.jpg|alternativtext=Christi Geburt über einem Portal|Darstellung der Geburt Christi mit Hirten und Engeln im [[Tympanon (Architektur)|Tympanon]] des Portals der neugotischen Vorhalle&lt;br /&gt;
  20081004025DR_Pirna_Marienkirche.jpg|Altar von 1609/12&lt;br /&gt;
  Pirna Taufe-4.JPG|Kinderfiguren am Fuß des Taufbeckens von 1561&lt;br /&gt;
  20081004050DR Pirna Marienkirche.jpg|Hobelspanrippe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baumeister ==&lt;br /&gt;
* 1506–1514: [[Peter Ulrich (Baumeister)|Peter Ulrich]], Am Markt 3&lt;br /&gt;
* 1514–1533: [[Markus Ribisch]], Kirchplatz 2&lt;br /&gt;
* 1533&amp;amp;nbsp;(?)–1539: [[Valten Wild]], ?&lt;br /&gt;
* ca. 1539–1546: [[Wolf Blechschmidt]], Niedere Burgstraße 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St Marien Pirna Orgel AB2013 (retouched).jpg|mini|Orgel der Marienkirche]]&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] der Marienkirche wurde 1842 von [[Friedrich Jahn (Orgelbauer)|Friedrich Nikolaus Jahn]] (Dresden) erbaut. Das Instrument hatte zunächst 44&amp;amp;nbsp;[[Register (Orgel)|Register]] auf zwei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. In den Jahren 1889 bis 1891 wurde das Instrument durch [[Julius Jahn]] überholt und erhielt ein neues Orgelgehäuse. In den 1920er Jahren baute [[Johannes Jahn (Orgelbauer)|Johannes Jahn]] ein drittes Manual, erweiterte die [[Disposition (Orgel)|Disposition]] auf 56&amp;amp;nbsp;Register und stattete das Instrument mit [[Traktur#Pneumatisch|pneumatischen]] Ton- und [[Registertraktur]]en aus. 1978 bis 1979 wurde das Instrument von der Orgelbaufirma [[Hermann Eule Orgelbau Bautzen|Herman Eule]] (Bautzen) überholt, wobei auch die Tontrakturen wieder als mechanische Trakturen angelegt wurden und ein neuer [[Spieltisch (Orgel)|Spieltisch]] gebaut wurde. Im Zuge einer Generalüberholung im Jahre 2005 wurde das Instrument gereinigt, wurden die [[Windlade#Schleiflade|Schleifladen]] erneuert und neue [[Prospekt (Orgel)|Prospektpfeifen]] aus [[Zinn]] gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;24&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–a&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1.|| Principal || 16′ || J&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2.|| Oktave || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3.|| Gemshorn || 8′  || J&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4.|| Rohrflöte || 8′  || J&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5.|| Quintatön || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6.|| Oktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7.|| Spitzflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8.|| Waldflöte || 2′  || J&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9.|| Larigot || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10.|| Rauschwerk II&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11.|| Hornwerk II–V&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12.|| Sesquialter I–II  || || J&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13.|| Mixtur IV–V&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14.|| Tonus fabri II&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15.|| Fagott || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16.|| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Oberwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–a&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17.|| Quintade || 16′ || J&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18.|| Principal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19.|| Gedackt || 8′ || J&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20.|| Dolce || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21.|| Oktave || 4′  || J&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22.|| Rohrflöte || 4′  || J&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23.|| Nasard || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24.|| Oktave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25.|| Gemshorn || 2′  || J&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 26.|| Terz rep. || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27.|| Flagolett || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28.|| Scharff IV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 29.|| Kl. Zimbel IV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30.|| Krummhorn || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–a&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31.|| Stillgedackt || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 32.|| Metallflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 33.|| Weidenflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 34.|| Unda maris || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 35.|| Principal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 36.|| Koppelflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 37.|| Weidenspiel || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 38.|| Blockflöte || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 39.|| Terzian II&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 40.|| Prinz-Mixtur IV–V&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 41.|| Carillonzimbel IV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 42.|| Spillregal || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 43.|| Rohrschalmei || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 44.|| Untersatz || 32′  || J&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 45.|| Principal || 16′  || J&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 46.|| Subbaß || 16′  || J&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 47.|| Oktavbaß || 8′  || J&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 48.|| Gedackt || 8′  || J&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 49.|| Oktave || 4′ || J&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 50.|| Nachthorn || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 51.|| Hintersatz III&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 52.|| Choralmixtur IV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 53.|| Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 54.|| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 55.|| Clarine || 4′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: J = historisches Register von Friedrich Nikolaus Jahn aus dem Jahr 1842&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrike Gohla: &amp;#039;&amp;#039;Die Gewölbemalereien der Stadtkirche St. Marien in Pirna. Ein Bilderzyklus der Reformationszeit in Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Kiel 2009&lt;br /&gt;
* Reinhold Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadtkirche zu Pirna. Festschrift zur Einweihung der Kirche am 27. Oktober 1890&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Eberlein, Pirna 1890. ([http://digital.slub-dresden.de/id314636811 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Ernst-Heinz Lemper: &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Stadtkirche St. Marien Pirna.&amp;#039;&amp;#039; Reihe Das christliche Denkmal Bd. 25, Verlag Schnell &amp;amp; Steiner, München 1991.&lt;br /&gt;
* Fritz Löffler: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtkirche St. Marien zu Pirna&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1966.&lt;br /&gt;
* Kuratorium Altstadt e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pirnaer Hefte – Beiträge zur Stadt- und Regionalgeschichte, Baugeschichte und Denkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; Heft 4, Pirna 2002.&lt;br /&gt;
* Albrecht Sturm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtkirche St. Marien zu Pirna&amp;#039;&amp;#039;, Pirna 2005, ISBN 3-00-016905-9.&lt;br /&gt;
* Albrecht Sturm: &amp;#039;&amp;#039;Stadtkirche St. Marien Pirna.&amp;#039;&amp;#039; Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2009. ISBN 978-3-7954-5661-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Marienkirche (Pirna)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kirche-pirna.de/ Online-Angebot der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Pirna]&lt;br /&gt;
* [http://www.monumente-online.de/05/06/streiflicht/05_pirna.php Marienkirche (Pirna)] bei Monumente Online Dezember 2005&lt;br /&gt;
* Beitrag über die [http://www.monumente-online.de/09/01/streiflichter/05_pirna_stadtkirche.php „Wilden Menschen“] in der Marienkirche&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=97VjgqLTvQQ Geläut der Marienkirche] auf Youtube&lt;br /&gt;
* [https://pfarrerbuch.de/sachsen/ort/4528 &amp;#039;&amp;#039;Chronologisches Verzeichnis der Pfarrstellen in Pirna&amp;#039;&amp;#039;] bei pfarrerbuch.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/57/44/N |EW=13/56/37/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallenkirche in Sachsen|Pirna, Marienkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Sachsen|Pirna, Marienkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche|Pirna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Pirna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Pirna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkirche|Pirna, Marienkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens|Pirna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Pirna, Marienkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk aus Sandstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Pirna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geläut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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