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	<title>Marienikone - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T08:59:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marienikone&amp;diff=112227&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: BKL Fix</title>
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		<updated>2025-12-23T07:29:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hodegetria - Byzantine Empire - 15th century.JPG|mini|Hodegetria aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Virgin Orans, conch of apse.jpg|mini|Fresko der Blacherniotissa Orantenpose aus dem 13. Jahrhundert in der [[Theotokos Peribleptos Kirche]] in [[Ohrid]] in [[Nordmazedonien]]]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marienikone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Heiligenbild]] aus dem [[Byzantinischer Ritus|byzantinischen]] und [[Östliches Christentum|ostkirchlichen]] Bereich mit einer Darstellung der Gottesmutter [[Maria, Mutter Jesu|Maria]]. Darstellungen der Gottesmutter, meist mit dem Christuskind auf dem Arm, sind das häufigste Motiv der [[Ikone]]nmalerei. Drei goldene Sterne schmücken das [[Maphorion]], mit dem sie bekleidet ist, und zwar einer auf der Stirn und je einer auf den Schultern; sie symbolisieren die Jungfräulichkeit Mariens vor, bei und nach der Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ikonografische Typen ==&lt;br /&gt;
Es gibt etwa 400 unterschiedliche Ikonen der Gottesmutter. Ursprünglich gab es aber hauptsächlich drei verschiedene Ikonografien:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lorenzo Ceolin |Titel=L’iconografia dell&amp;#039;immagine della madonna |Datum=2013 |ISBN=978-88-6885-328-0 |Seiten=5 |Sprache=it }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* die [[Hodegetria]], die Wegweiserin (Aristerokratusa, mit Kind auf dem linken Arm)&lt;br /&gt;
* die [[Maria orans|Blacherniotissa]] oder fürbittende, betende Madonna&lt;br /&gt;
* die [[Thronende Madonna|Nikopoia]] (die „Siegbringende“; auch: o Nikopea, Nikopeia, Nicopeia)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Virgin Psychosostria Ohrid14th century.jpg|mini|Byzantinische Doppelikone (Konstantinopel, Anfang 14. Jahrhundert) mit der heiligen Jungfrau Psychosostria. Ohrid-Ikonenmuseum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ohrid annunciation icon.jpg|mini|Doppelikone der Verkündung Mariae, Ohrid, 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Varianten der Hodegetria (Aristerokratusa) sind:&lt;br /&gt;
* die Hodegetria Dexiokratusa (mit Kind auf dem rechten Arm)&lt;br /&gt;
* die [[Gottesmutter Tricheirousa|Tricheirousa]] („Dreihändige“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Varianten der Blacherniotissa sind:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_1189.html |wayback=20120410044136 |text=&amp;#039;&amp;#039;Blacherniotissa.&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Platytera]] (die Umfassendere, Weitere) &lt;br /&gt;
* [[Panagia]] (die Allheilige)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige ikonographische Typen mit zahlreichen Mischtypen und Varianten sind nach Art der Darstellung: &lt;br /&gt;
* die [[Eleusa|Elëusa]] (Erbarmerin, Wehmütige, Barmherzige), &lt;br /&gt;
** die [[Glykophilusa]] (Zärtliche, süß Küssende; teilweise synonym mit Elëusa)&lt;br /&gt;
** die [[Kyriotissa]] (Mutter des Herrn)&amp;lt;!--, auch [[Nikopoia]] (Siegbringende; nach Kaiser Nikephoros)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
** die [[Psychosostria]] (Seelenretterin) &lt;br /&gt;
* die [[Galaktotrophousa]] (Maria lactans; stillende Maria, die meist als Halbfigur dargestellt wird)&lt;br /&gt;
* die [[Paraklesis]] (Darstellung Mariens ohne Kind; als Attribut hält sie eine Schriftrolle)&lt;br /&gt;
* die [[Pelagonitissa]] (Darstellung Mariens mit spielendem Jesuskind)&lt;br /&gt;
Daneben gibt es kleinere Typen wie z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Schutzmantelmadonna]] oder die nach bestimmten Orten oder Klöstern benannten Ikonen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://archiv.gym-hartberg.ac.at/schule/images/stories/Religion/themen_matura/11_Maria_Kunst.pdf |titel=Marienbilder in der Kunst |werk=archiv.gym-hartberg.ac.at |seiten=1 |format=PDF; 2,6&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2025-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Maphorion]], ein Kopf- und Schulterschleier, ist ein fester Bestandteil der christlichen Ikonographie Marias, besonders in den Marienikonen der Ostkirchen. Hier wird er oft von drei goldenen Sternen geschmückt, je einem auf der Stirn und den Schultern; sie werden als Symbol der Jungfräulichkeit Mariens vor, bei und nach der Geburt gedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Ikonen ==&lt;br /&gt;
=== Vorikonoklastische Marienikonen am Sinai ===&lt;br /&gt;
Einige [[Byzantinischer Bilderstreit|vorikonoklastische]] Marienikonen aus dem 5. bis  7. Jahrhundert befinden sich in der Sammlung des [[Katharinenkloster (Sinai)|Katharinenklosters]] auf dem Sinai, die noch [[Enkaustik|enkaustisch]] gemalt worden sind. Eine davon ist dem Ikonentyp der Gottesmutter als [[Nikopoia]] (die Siegbringende) zuzuschreiben, die hier allerdings zusätzlich den Beinamen „Hoffnung aller“ trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Marienikonen in Rom ===&lt;br /&gt;
Als älteste Marienikone Roms gilt die in enkaustischer Technik gemalte [[Maria Advocata]], deren Entstehung im syropalästinensischen Raum des 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts oder früher vermutet wird. In [[Santa Francesca Romana]] in Rom befindet sich eine Marienikone, die dem 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zugeschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der Überlieferung nach von dem Evangelisten [[Lukas (Evangelist)|Lukas]] gemalte, antike Marienikone wurde vermutlich wie viele andere Ikonen im Laufe des 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts vor dem [[Bildersturm]] gerettet und nach Italien gebracht. Zumindest berichtet der Patriarch Germanos davon, wie eine Marienikone auf dem Wasserweg nach Rom kam. Sie wird in der Basilika [[Santa Maria Maggiore]] aufbewahrt und von der römischen Bevölkerung als „Maria la romana“ (Maria, die Römerin) und [[Salus Populi Romani]] (Heil des römischen Volkes) verehrt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Freisinger Lukasbild.tiff|mini|Byzantinische Ikone um 1000, heute in Freising]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere lukanische Marienikonen ===&lt;br /&gt;
Nach dem Urbild der Gottesmutter, das der frommen Legende zufolge der Evangelist Lukas gemalt haben sein soll, sind u.&amp;amp;nbsp;a. folgende Marienikonen benannt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Freisinger Lukasbild]] im [[Diözesanmuseum Freising]] (entstanden um 1000)&lt;br /&gt;
* Ikone im [[Kykkos-Kloster]] auf Zypern (um 1080 entdeckt)&lt;br /&gt;
* Ikone in der Kathedrale St. Peter und Paul auf Malta (unsicher: 15. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Ikone in der Wallfahrtskirche Panagia Evangelista auf [[Tinos]] (1822 entdeckt)&lt;br /&gt;
* Ikone in der Kirche Panagia Soumela in Kastania-Veria, Nordgriechenland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marienikone von Morsbach ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Panagia Skopiotissa.jpg|mini|„Panagia skopiotissa“ in Morsbach]]&lt;br /&gt;
Eine alte Marienikone, die als &amp;#039;&amp;#039;Panagia skopiotissa&amp;#039;&amp;#039; (die Allheilige vom Berg Skopos) bezeichnet wird, wurde 1933 in einem Kölner Antiquariat aufgefunden und befindet sich mittlerweile in einer Kapelle der Kirche St. Gertrud in [[Morsbach]]. Vermutlich stammt sie aus dem 13. Jahrhundert vom dortigen Marienkloster beim Berg Skopos auf der Insel [[Zakynthos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marienikone der Redemptoristen ===&lt;br /&gt;
Bekannt ist auch die Marienikone der [[Redemptoristen]], das [[Gnadenbild Unserer Lieben Frau von der immerwährenden Hilfe]]. Sie ist vermutlich im ausgehenden 14. Jahrhundert auf der Insel Kreta entstanden und dann nach Rom gekommen. Dort wurde sie 1866 von Papst Pius IX. der Kongregation der Redemptoristen anvertraut und befindet sich in der [[Kirche des Erlösers und des heiligen Alfons von Liguori]]. Durch die missionarische Tätigkeit des Ordens hat sich das Bild in zahlreichen Kopien verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fünffelder-Marienikone ===&lt;br /&gt;
Aus der Zeit um 1800 stammt die so genannte [[Fünffelderikone]]: Gottesmutter von der Tolga; Gottesmutter, lindere meinen Kummer; Gottesmutter, die die harten Herzen erweicht; Gottesmutter, Aufsuchung der Verlassenen. Mittig die Gottesmutter der unverhofften Freude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marienikone von Johannes Paul II. ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienikone-Papst-JP2.jpg|mini|100px|Die Marienikone von Johannes Paul II.]]&lt;br /&gt;
Durch die [[Weltjugendtag]]e bekannt geworden ist eine 118&amp;amp;nbsp;Zentimeter hohe und 79&amp;amp;nbsp;Zentimeter breite Kopie der Marienikone &amp;#039;&amp;#039;Salus Populi Romani&amp;#039;&amp;#039;, die Papst [[Johannes Paul&amp;amp;nbsp;II.]] den Jugendlichen der Welt zum XVIII.&amp;amp;nbsp;Weltjugendtag in Rom schenkte. Gemeinsam mit dem [[Weltjugendtagskreuz]] ist die Ikone jeweils im Vorfeld eines Weltjugendtags vor allem im Gastgeberland unterwegs. Daher war sie von [[Palmsonntag]] 2003 bis zum August 2005 auf dem Weg durch Europa und vor allem durch Deutschland. Am Palmsonntag 2006 wurde sie zusammen mit dem Kreuz in Rom an australische Jugendliche überreicht, wo der [[Weltjugendtag 2008]] in [[Sydney]] stattfand. In dessen Vorfeld reiste sie zum ersten Mal durch Afrika, dann durch Südostasien und Ozeanien. Ab Palmsonntag 2009 befand sich die Ikone zusammen mit dem Weltjugendtagskreuz auf der Reise durch Spanien, wo der [[Weltjugendtag 2011]] in Madrid stattfand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.domradio.de/themen/benedikt-xvi/2009-04-05/papst-eroeffnet-die-karwoche-und-uebergibt-weltjugendtagskreuz?page=6 |titel=Mahnung zum Verzicht: Papst eröffnet die Karwoche und übergibt Weltjugendtagskreuz |werk=Themen › Benedikt XVI. |hrsg=Domradio.de |datum=2009-04-05 |abruf=2021-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marienikone in Taizé ===&lt;br /&gt;
Die Marienikone in [[Taizé (Saône-et-Loire)|Taizé]] wurde von Frère [[Éric de Saussure]] gemalt und 1962 von dem Leningrader Metropoliten [[Nikodim von Leningrad|Nikodim]] bei einem Besuch bei der [[Communauté de Taizé]] gesegnet. Sie stellt die Muttergottes als Erbarmerin dar ([[Elëusa]], griechisch &amp;#039;&amp;#039;Eleousa&amp;#039;&amp;#039;, russisch &amp;#039;&amp;#039;Umilenye&amp;#039;&amp;#039;). Sie ist auch als [[Gottesmutter von Wladimir]] bekannt. Die Ur-Ikone dieses Typs wurde in Konstantinopel für den Fürsten Isjaslaw von Kiew gemalt und ihm 1132 vom Kaiser zum Geschenk gemacht. 1155 wurde sie jedoch vom Fürsten Boguljubskij nach Wladimir entführt und von dort aus 1315 nach Moskau gebracht. Da ihr die Befreiung von den Mongolen unter [[Timur|Tamerlan]] zugeschrieben wurde, wurde sie zur Patronin des russischen Reiches erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gottesmutter von Kasan ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gottesmutter von Kasan}}&lt;br /&gt;
Eine bewegte Geschichte hat auch das unter der Bezeichnung „Kasaner Gottesmutter“ bekannte Gnadenbild, das im 16. Jahrhundert entstand, später gestohlen und wohl vernichtet wurde, aber in mehreren Kopien fortlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Niketas Mitropulos |Titel=Marienikonen |Verlag=Buch-Kunstverlag |Ort= Ettal |Datum=1964 |Sprache=de}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Andreas Ebbinghaus |Titel=Die altrussischen Marienikonen-Legenden | Reihe=Veröffentlichungen der Abteilung für Slavische Sprachen und Literaturen des Osteuropa-Instituts (Slavisches Seminar) der Freien Universität Berlin| BandReihe=70|Verlag=Otto Harrassowitz |Ort=Wiesbaden |Datum=1990 |ISBN=3-447-02997-8 |Sprache=de |Kommentar=Zugleich: Berlin, Freie Universität, Dissertation, 1986}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Icons of Virgin Mary|Marienikonen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienikone| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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