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	<title>Marienhafe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marienhafe&amp;diff=291868&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martino vero am 11. März 2026 um 09:59 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-11T09:59:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Flecken&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Marienhafe COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/31/23/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/16/25/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Marienhafe in AUR.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Aurich&lt;br /&gt;
|Samtgemeinde      = Brookmerland&lt;br /&gt;
|Höhe              = 5&lt;br /&gt;
|PLZ               = 26529&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04934&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 03452017&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 2 Ortsteile&lt;br /&gt;
|Straße            = Am Markt 10&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.marienhafe.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=160955 www.marienhafe.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeister&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Johann Tjaden&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienhafe MA.jpg|mini|hochkant|Historisierende Darstellung des mittelalterlichen Hafens]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienhafeabbruch.jpg|mini|Die Kirche zu Marienhafe während des Abbruchs 1829]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhof und Kirche Marienhafe (Ldkrs. Aurich).jpg|mini|St. Marien-Kirche mit Friedhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus in Marienhafe (2024).jpg|mini|Rathaus der Samtgemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftaufnahme Marienhafe.jpg|mini|Marienhafe aus der Luft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienhafe-Rosenstrasse.jpg|mini|Rosenstraße mit Störtebeke Turm und Hotel zur Waage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marienhafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Flecken (Ort)|Flecken]]  im [[Landkreis Aurich]] in [[Ostfriesland]]. Der Flecken Marienhafe ist Mitgliedsgemeinde und Sitz der &lt;br /&gt;
[[Samtgemeinde Brookmerland]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Marienhafe liegt im westlichen Teil der ostfriesischen Halbinsel, rund 20&amp;amp;nbsp;Kilometer nordöstlich von [[Emden]] und 10&amp;amp;nbsp;Kilometer südöstlich von [[Norden (Ostfriesland)|Norden]]. Es grenzt im Nordwesten an die Gemeinde [[Osteel]], im Nordosten an die Gemeinde [[Leezdorf]], im Osten an die Gemeinde [[Rechtsupweg]], im Süden an die Gemeinde [[Upgant-Schott]], im Südwesten an die Gemeinde [[Wirdum (Ostfriesland)|Wirdum]]. Nahe Marienhafe entspringt die [[Abelitz (Fluss)|Abelitz]], die in das [[Altes Greetsieler Sieltief|Alte Greetsieler Sieltief]] einmündet und den Ort mit dem ostfriesischen Wasserstraßennetz verbindet. Zum Flecken gehört der Ortsteil [[Tjüche]] nördlich des Ortskerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Marienhafe wird erstmals 1251 als &amp;#039;&amp;#039;ecclesie&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;curia sancte Marie&amp;#039;&amp;#039; (Hof der heiligen Maria) genannt. Aus dem Jahr 1362 ist die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;curia Virginis gloriose&amp;#039;&amp;#039; (Hof der glorreichen Jungfrau) überliefert. Der Ort könnte seinen Ursprung in einem Herrenhof haben, der laut späteren Überlieferungen im frühen 13. Jahrhundert von adligen Besitzern den Prämonstratensern gestiftet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeinde/marienhafe/ |titel=Marienhafe {{!}} kirchengemeindelexikon.de |sprache=de |abruf=2025-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft Marienhafe erhielt 1424 aufgrund eines Bremer Schiedsspruches mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Marienhoff&amp;#039;&amp;#039; zu einem Marktflecken erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.marienhafe.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=160955 |titel=Samtgemeinde Brookmerland - Marienhafe |sprache=de |abruf=2025-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als sich um die Mitte des 13. Jahrhunderts das Brookmerland als eigene Landesgemeinde herausbildete, war Marienhafe neben Engerhafe, Victorbur und Aurich einer der vier Wik-Orte, die unter besonderem Schutz standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kirchspiel zählten ebenfalls die benachbarten Ortschaften Upgant, das möglicherweise bereits im Jahr 945 erstmals erwähnt wurde, sowie Schott und Tjüche, deren Existenz jedoch erst ab dem 16. Jahrhundert belegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortskirche war wegen des ursprünglich knapp 80 Meter hohen kastenförmigen Turmes und ihrer drei [[Kirchenschiff]]e bekannt. Die [[Watt (Küste)|Wattflächen]] „[[Leybucht]]“ und „Kuipersand“ (vor Marienhafe in der Emsmündung bzw. in deren Übergang zur [[Nordsee]] gelegen) beziehen ihren Namen von der alten dreischiffigen Marienhafer Großkirche. Ihr Turm und alle drei Kirchenschiffe waren auf der Nordseite mit Kupfer („Kuiper“ = friesisch-niederländisch für Kupfer) und auf der Südseite mit Schiefer („Ley“=altdeutsch für Schiefer) gedeckt, sodass die Kirche von See her durch den wechselnden Blick auf die Kupfer- und die Schieferseite für Eingeweihte einen Hinweis auf die auch bei [[Niedrigwasser]] befahrbar bleibenden [[Priel]]e und sonstigen Wasserflächen gab. Ohne dieses Sonderwissen waren der Ort und sein [[Gezeiten|tideabhängiger]] Hafen vom Meer her uneinnehmbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung der Kirche als [[Schifffahrtszeichen|Seezeichen]] ging nach dem [[Spätmittelalter|Ende des Mittelalters]] durch die [[Versandung|Verlagerung]] der [[Küstenlinie]] zurück. Marienhafe liegt heute im [[Binnenland]] und hat keinen [[Hafen]] mehr. Sowohl der Turm als auch die Schiffe der Kirche wurden deshalb im Hinblick auf die hohen Unterhaltungskosten des Bauwerks im Jahr 1829 drastisch verkleinert. Die [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] [[Hauptkirche Sankt Jacobi (Hamburg)|St. Jacobi]] (ohne deren heutigen spitzen Turmhelm) vermittelt in etwa einen Eindruck der ursprünglichen Größe von Turm und Hauptschiff des Marienhafer Gotteshauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Piraterie|Seeräuber]] [[Klaus Störtebeker]] soll hier außerdem im ausgehenden 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Unterschlupf gefunden haben. Dafür revanchierte er sich beim Kampf der Häuptlinge des [[Geschichte des Brookmerlandes|Brookmerlandes]] um die Vorherrschaft in Ostfriesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1972 wurde die Gemeinde Tjüche eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=264}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die [[Marienkirche (Marienhafe)|St.-Marien-Kirche]] war ursprünglich eine [[Kirchenschiff|dreischiffige]] [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] mit Querschiff und sechsgeschossigem [[Turm]]. Sie galt früher als größte Kirche [[Ostfriesland]]s. 1829 wurde der Bau bis auf das Mittelschiff abgerissen, wobei auch ein 250&amp;amp;nbsp;Meter langer und aus 124&amp;amp;nbsp;Einzelbildern bestehender Sandstein[[fries]], der sich unmittelbar unter dem Dach befand, zerstört wurde. Der nunmehr auf vier Stockwerke reduzierte Turm war einst ein bedeutendes Seezeichen. Noch nahezu vollständig erhalten ist die bedeutende [[Orgel der Marienkirche (Marienhafe)|Orgel]], die [[Gerhard von Holy]] 1713 vollendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Brookmerland gehörte bis zur [[Reformation]] kirchlich zur [[Bistum Münster|Diözese Münster]].&amp;lt;ref&amp;gt;nicht zum [[Hochstift Münster]], dem weltlichen Herrschaftsbereich des Bischofs&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich war es der [[Hinte|Propstei Hinte]] zugeordnet; 1250 trennte der Bischof das Gebiet im Rahmen eines [[Sühnevertrag]]s von der Propstei ab und unterstellte es seinem Offizial.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeinde/marienhafe/ Kirchengemeindelexikon]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eingebunden waren die Kirchgemeinden Blaukirchen (Südwold), Burhafe (um 1500 zum Kloster Ihlow gehörig), Engerhafe, Forlitz, Marienhafe und Wiegboldsbur. Später traten weitere Kirchgemeinden dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche hat ihr Gemeindezentrum an der Kirchstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Rat und Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der Rat des Fleckens Marienhafe besteht aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer [[Samtgemeinde]] mit einer Einwohnerzahl von 2001 bis zu 3000 Einwohnern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nds-voris.de/jportal/?quelle=jlink&amp;amp;query=KomVerfG+ND&amp;amp;psml=bsvorisprod.psml&amp;amp;max=true Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; §&amp;amp;nbsp;46 – Zahl der Abgeordneten], abgerufen am 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 13 Ratsmitglieder werden durch eine [[Kommunalwahl]] für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1.&amp;amp;nbsp;November 2021 und endet am 31.&amp;amp;nbsp;Oktober 2026.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte [[Kommunalwahl]] vom 12.&amp;amp;nbsp;September 2021 ergab das folgende Ergebnis:&amp;lt;ref name=&amp;quot;wahl&amp;quot;&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20210912/034525401/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_1221 Samtgemeinde Brookmerland – Gemeinderatswahl Marienhafe 2021], abgerufen am 15. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei&lt;br /&gt;
! Anteilige Stimmen&lt;br /&gt;
! Anzahl Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ||  50,13 % || 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Wählergruppe|Brookmer Wählergemeinschaft (BWG)]] || 19,34 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] ||  14,34 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Wählergruppe|Moin]] || 9,49 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Bündnis 90/Die Grünen|Die Grünen]] || 6,70 % || 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahlbeteiligung]] bei der Kommunalwahl 2021 lag mit 54,17 %&amp;lt;ref name=&amp;quot;wahl&amp;quot; /&amp;gt; unter dem niedersächsischen Durchschnitt von 57,1 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/kommunalwahl_niedersachsen_2021/Kommunalwahl-2021-Wahlbeteiligung-hoeher-als-vor-fuenf-Jahren,kommunalwahl1054.html |titel=Kommunalwahl 2021: Wahlbeteiligung höher als vor fünf Jahren |datum=2021-09-13 |abruf=2021-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Vergleich: Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2016 lag bei 51,7 % und bei der vorherigen Kommunalwahl vom 11.&amp;amp;nbsp;September 2011 lag sie bei 49,8 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Bürgermeister ist seit 2021 Johann Tjaden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.on-online.de/artikel/1125865/Wechsel-an-der-Marienhafer-Ratsspitze |titel=Wechsel an der Marienhafer Ratsspitze |sprache=de |abruf=2022-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild=DEU Marienhafe COA.svg&lt;br /&gt;
|Blasonierung=Geteilt von Rot und Gold; oben ein wachsender goldener Adler mit goldenen Kronen auf dem Kopf und den beiden Schwingenspitzen; unten ein roter Anker zwischen zwei gestürzten roten Bechern.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regierungspräsident in Aurich genehmigte der Gemeinde am 28. August 1962 das Wappen. Der als Brustbild gezeigte Adler ist dem Wappen des Häuptlingsgeschlechts [[tom Brok]] entnommen. Der Anker weist darauf hin, dass Marienhafe im Mittelalter Zufluchtsort für die [[Vitalienbrüder]] war. Die beiden Becher sollen an deren Anführer Klaus Störtebeker erinnern, der zwei umgestürzte Becher im Wappen geführt haben soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Harm Bents, Peter Seidel, Ortschronisten der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]: [http://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Marienhafe.pdf &amp;#039;&amp;#039;Marienhafe, Samtgemeinde Brookmerland, Landkreis Aurich&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 944&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 4. September 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Marienhafe unterhält eine [[Gemeindepartnerschaft|Partnerschaft]] mit dem britischen [[Melksham]], einer kleinen Handelsstadt (23.000 Einwohner) an den Ufern des [[River Avon (Severn, Bristol)|Avon]] im Westen von [[Wiltshire]]. Die Partnerschaft wird vornehmlich von Privatpersonen gepflegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Partnerstadt [https://www.marienhafe.de/texte/seite.php?id=255060 &amp;#039;&amp;#039;Melksham&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 30.&amp;amp;nbsp;April&amp;amp;nbsp;2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde 1989 begründet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiltshiretimes.co.uk/news/4114758.german-mayors-bid-to-restore-twinning-link/ &amp;#039;&amp;#039;German mayor&amp;#039;s bid to restore twinning link&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Wiltshire Times.&amp;#039;&amp;#039; 13. Februar 2009, abgerufen am 10. Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Marienhafe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Marktplatz südlich der Kirche steht ein Denkmal, das an den Piraten [[Klaus Störtebeker]] erinnert. Die Bronzeskulptur wurde vom Leeraner Bildhauer [[Karl-Ludwig Böke]] nach der Störtebeker-Radierung von [[Daniel Hopfer]] entworfen und am 27.&amp;amp;nbsp;Juni 1992 eingeweiht. Rund um die Kirche befindet sich der örtliche Friedhof. [[Kirchenmuseum Marienhafe|Ein Museum]] zeigt die Baugeschichte der Kirche.&lt;br /&gt;
[[Datei:Störtebeker in Marienhafe (2024).jpg|mini|Störtebeker-Denkmal]]&lt;br /&gt;
Marienhafe besteht hauptsächlich aus einem geschlossenen Wohngebiet, im Ortskern gibt es kleinere Geschäfte und Gaststätten. Durch die dichte Bebauung ist Marienhafe mit den Nachbarorten [[Osteel]] und [[Upgant-Schott]] zusammengeschmolzen, die ebenfalls zur Samtgemeinde Brookmerland gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 4.&amp;amp;nbsp;Juli 1999 ist Marienhafe mit dem Eintrag „Stadt mit der längsten Teetafel der Welt“ im &amp;#039;&amp;#039;[[Guinness World Records|Guinness-Buch der Rekorde]]&amp;#039;&amp;#039; vertreten. An dem Tag versammelten sich über 3000&amp;amp;nbsp;Menschen im Ortskern, um an der 620&amp;amp;nbsp;Meter langen Tafel Platz zu nehmen und die ostfriesische [[Ostfriesische Teekultur|Teezeremonie]] zu vollziehen. Die nahe gelegene Stadt Norden versuchte später den Rekord zu brechen, scheiterte jedoch mit diesem Vorhaben. Aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums des Rekordes stellen die Marienhafer einen weiteren Guinness-Buch-Weltrekord auf, bei dem sich 1878&amp;amp;nbsp;Menschen als Piraten verkleideten. Damit wurde der vorherige Piratenweltrekord vom [[Heide Park Resort|Heidepark Soltau]] mit 1140&amp;amp;nbsp;Piraten übertroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Bis 2014 fanden alle drei Jahre im Sommer für dreieinhalb Wochen die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Störtebeker-Freilichtspiele&amp;#039;&amp;#039; in plattdeutscher Sprache statt. Hierbei wird der Marktplatz für mehrere Wochen mittelalterlich umgestaltet. Die Spiele werden von der &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft Ostfriesisches Volkstheater e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; geleitet. Die inhaltlichen Handlungen verändern sich mit jedem neuen Spieljahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Höhepunkt im Gemeindeleben ist das alljährliche &amp;#039;&amp;#039;Störtebeker Straßenfest&amp;#039;&amp;#039;. Dieses findet in jedem Jahr am ersten Sonnabend des Monats Juni statt. Auf der Einkaufsstraße und rund um den Marktplatz bieten zahlreiche ortsansässige Vereine selbst hergestellte Waren und Spiele an. Abends gibt es ein Musikprogramm mit mehreren Live-Bands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Überregional bekannt sind die &amp;#039;&amp;#039;Kempa Brookmerland-Meisterschaften&amp;#039;&amp;#039;. Das [[Handball]]turnier wird seit 1986 von der Handballabteilung des &amp;#039;&amp;#039;TuRa Marienhafe 46 e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; jeweils am Jahresende in der Kurt-Knippelmeyer-Halle ausgerichtet. An dem Turnier können nicht nur Vereinsmannschaften, sondern auch Freizeitmannschaften teilnehmen. Bei der 24.&amp;amp;nbsp;Auflage des Turniers im Jahr 2009 konnte mit 101&amp;amp;nbsp;Mannschaften und 1182&amp;amp;nbsp;Spielern die bisher höchste Teilnahme verzeichnet werden. Den Abschluss des Turniers bildet ein Zeltfest vor der Kurt-Knippelmeyer-Halle.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.b-turnier.de/turnier.php Kempa Brookmerland-Meisterschaften – Das Turnier], abgerufen am 11. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Als Zentrum der Samtgemeinde Brookmerland verfügt Marienhafe im Ortskern über alle Einrichtungen, die den täglichen Bedarf befriedigen. Darüber hinaus gibt es einige Fachgeschäfte sowie Einrichtungen der Hotellerie und Gastronomie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Marienhafe (2024).jpg|mini|Bahnhof Marienhafe]]&lt;br /&gt;
Der Flecken liegt an der [[Bundesstraße 72]] zwischen der alten Kreisstadt [[Norden (Ostfriesland)|Norden]] und [[Georgsheil]]; außerdem an der Landesstraße 26 von [[Osterupgant]] (im Osten vom Marienhafe) nach [[Wirdum (Ostfriesland)|Wirdum]]. Zudem gibt es in Marienhafe einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Rheine–Norddeich Mole]] zwischen [[Emden Hauptbahnhof|Emden]] und [[Norddeich|Norddeich Mole]]. Seit dem 15. Dezember 2013 ist Marienhafe, das zuvor als einziger Bahnhof zwischen Oldenburg und Norddeich nur vom Nahverkehr bedient wurde, ein Fernverkehrshalt. Angefahren wird er von den [[Intercity (Deutschland)|Intercitys]] [[Norddeich Mole]] – [[Leipzig Hauptbahnhof|Leipzig]] (/[[Cottbus Hauptbahnhof|Cottbus]]) sowie dem [[Regional-Express|Regionalexpress]] Norddeich Mole–[[Oldenburg (Oldenburg) Hauptbahnhof|Oldenburg]]–[[Hannover Hauptbahnhof|Hannover]], die Intercitys Norddeich Mole–[[Köln Hauptbahnhof|Köln]]–[[Koblenz Hauptbahnhof|Koblenz]] (–[[Stuttgart Hauptbahnhof|Stuttgart]]) fahren ohne Halt durch.&lt;br /&gt;
Zwischen Norddeich und Bremen sind die IC zum Nahverkehrstarif nutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Die [[Samtgemeinde Brookmerland]] und die Gemeinde [[Südbrookmerland]] betreiben seit dem Schuljahr 2016/17 mit der „IGS Marienhafe-Moorhusen“ eine gemeinsame [[Integrierte Gesamtschule]] an zwei Standorten. Dabei werden die Jahrgänge 5–8 am Standort [[Moorhusen (Ostfriesland)|Moorhusen]] und die Jahrgänge 9–13 in Marienhafe beschult. Im Sommer 2015 erhielt die Schule eine [[gymnasiale Oberstufe]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://igs-marienhafe.de/ |titel=IGS Marienhafe – Moorhusen – Integrierte Gesamtschule |werk=igs-marienhafe.de |abruf=2016-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die IGS Marienhafe (offizieller Name 2009–2016) entwickelte sich ab 2009 aus dem Schulzentrum Brookmerland, das eine [[Hauptschule|Haupt-]], [[Realschule|Real-]] und eine [[Förderschule (Deutschland)|Förderschule]] umfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Schomerus]] (* 1864 in Marienhafe; † 1943 in Aurich), lutherischer Theologe, Generalsuperintendent von Aurich&lt;br /&gt;
* [[Hilko Wiardo Schomerus]] (* 1879 in Marienhafe; † 1945 in Halle/Saale), ev. Theologe, Missions- und Religionswissenschaftler, Indologe&lt;br /&gt;
* [[Georg Peters (Politiker, 1908)|Georg Peters]] (* 1908 in Marienhafe; † 1992 in Norden), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Hans-Werner Pickel]] (* 1948 in Wilhelmshaven; † 2014 in Marienhafe), SPD-Politiker&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Brumund]] (* 1954 in Marienhafe), Leichtathlet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Mariaehafen |Band=8 |Seite=87–88}}&lt;br /&gt;
* Eberhard G. Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Beitrag zur Baugeschichte der Kirche in Marienhafe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die St. Marien-Kirche der Ev.-luth.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Marienhafe. Norden, o.&amp;amp;nbsp;J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.marienhafe.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=160955 Flecken Marienhafe bei der Samtgemeinde Brookmerland]&lt;br /&gt;
* [https://www.marienhafe.de/ Website der Samtgemeinde Brookmerland]&lt;br /&gt;
* [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Marienhafe.pdf Beschreibung von Marienhafe] (PDF; 0,9&amp;amp;nbsp;MB) in der [[Historische Ortsdatenbank für Ostfriesland|Historischen Ortsdatenbank]] der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]&lt;br /&gt;
* [https://www.google.de/maps/place/Am+Markt,+26529+Marienhafe/@53.5229088,7.2722582,3a,75y,103h,90t/data=!3m8!1e1!3m6!1s-mo5hEnVJYFY%2FV1xFcSOu-zI%2FAAAAAAAAAEA%2FRuBWR3BJPGkDvzsPC3061_nDec-9Nc4nQCLIB!2e4!3e11!6s%2F%2Flh4.googleusercontent.com%2F-mo5hEnVJYFY%2FV1xFcSOu-zI%2FAAAAAAAAAEA%2FRuBWR3BJPGkDvzsPC3061_nDec-9Nc4nQCLIB%2Fw203-h101-n-k-no%2F!7i10000!8i5000!4m5!3m4!1s0x47b6158475629e37:0x3a2a16abe6e1c31e!8m2!3d53.5227471!4d7.2716371 360 Grad Ansicht der Marienkirche]&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ort im Landkreis Aurich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Flecken in Niedersachsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martino vero</name></author>
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