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	<title>Marienborn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-09-26T14:17:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit Ort Marienborn in Sachsen-Anhalt, weitere Bedeutungen unter [[Marienborn (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Sommersdorf (Landkreis Börde)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Sommersdorf&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DE-ST 15-0-83-485 Marienborn COA.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Marienborn&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/11/42/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/6/29/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 165 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9.98&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 464&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2018-12&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.obere-aller.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=40948 |titel=Verbandsgemeinde Obere Aller – Marienborn |abruf=2021-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 39365&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 039400&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marienborn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Sommersdorf (Landkreis Börde)|Sommersdorf]] im [[Landkreis Börde]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Marienborn liegt auf einem Höhenzug, der sich in südlicher Fortsetzung des [[Lappwald]]es über das [[Hohes Holz|Hohe Holz]] bis [[Oschersleben (Bode)]] hinzieht. Östlich von Marienborn fällt das Gebiet zum oberen [[Aller]]tal, westlich zur [[Schöninger Aue]] ab. Nahe Marienborn erreicht der &amp;#039;&amp;#039;Rodenberg&amp;#039;&amp;#039; 207 m ü.&amp;amp;nbsp;[[Normalnull|NN]], die &amp;#039;&amp;#039;Fuchsberge&amp;#039;&amp;#039; 202 m ü.&amp;amp;nbsp;NN. Die [[Niedersachsen|niedersächsische]] Stadt [[Helmstedt]] ist 8 km und Magdeburg ca. 40 km entfernt. Im Westen grenzt die Gemarkung Marienborn nicht an Niedersachsen, was die Benennung des ehemaligen [[Grenzübergang Helmstedt-Marienborn|Grenzüberganges Marienborn]] vermuten lässt; dazwischen liegen die Gemarkungen [[Harbke]], [[Morsleben]] und [[Sommersdorf (Landkreis Börde)|Sommersdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Marienborn zählt zu den historisch ältesten [[Wallfahrtsort]]en innerhalb Deutschlands. Hier erschien um das Jahr 1000 (zu einer Zeit, zu der schon wichtige Handelswege wie der „Bierweg“ durch das „Mordthal“ führten) einem frommen Hirten die [[Jungfrau Maria]]. Dort, wo eine Marienstatue vom Himmel gefallen sein soll und nach der Überlieferung ein [[Hospital]] und [[Armenasyl]] gegründet wurden, entsprang am Ende des 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ein Quell („Marienborn“) mit heilender Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum historischen Umfeld Marienborns zählen prähistorische [[Hügelgrab|Hügelgräber]], [[Opferstein]]e und Kultstätten wie der „Teufelsgrund“ und die „Räuberhauptmanns-Höhle“ ([[Räuberhauptmann Rose]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Im Anschluss an das Kloster siedelten sich Dienstleute und Handwerker an, sodass sich Anfang des 17. Jahrhunderts 30 Häuser in dem Ort befanden, die zum Teil von zwei oder drei Familien genutzt wurden. Im Verlauf des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde das Dorf jedoch geplündert und verwüstet und lag eine Zeit lang völlig verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1750 bestand in Marienborn lediglich ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] des [[Kloster Marienborn (Marienborn)|Klosters Marienborn]]. Ein Dorf hatte sich daraus noch nicht gebildet&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Christoph von Dreyhaupt]]: &amp;#039;&amp;#039;Pagus Neletizi et Nudzici&amp;#039;&amp;#039;… S. 599 (dcxxxvii)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen wird 1785 ein Dorf Marienborn genannt, das dem Kloster unterstand. Neben sechs [[Landesausbau|Kolonistenwohnungen]] bestanden zu dieser Zeit 52 [[Wohngebäude|Feuerstellen]]. Das Obergericht wurde vom Amt [[Sommerschenburg]] wahrgenommen, wogegen die [[Instanz (Recht)|Untergerichte]] durch die Klostergerichte ausgeübt wurden. Die gesamte Gemeinde hatte dem Stift 300 Tage [[Frondienst]] im Jahr zu leisten. Ein 1781 angelegtes [[Steinkohlebergwerk]], in das Privatleute aus [[Magdeburg]] und [[Haldensleben|Neu-Haldensleben]] investiert hatten, lag jedoch wegen mangelnden Absatzes still. Die Einwohner ernährten sich neben [[Ackerbau]] und [[Viehzucht]] von [[Handwerk]] und [[Tagelöhner]]arbeit. Bis 1806 gehörte Marienborn zum 2. Distrikt des [[Holzkreis]]es im [[Herzogtum Magdeburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Friedrich Stiebritz: Johann Christoph von Dreyhaupt … &amp;#039;&amp;#039;Pagus Neletici et Nudzici&amp;#039;&amp;#039; … 1785 S. 158&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Eröffnung der [[Bahnstrecke Braunschweig–Magdeburg]] am 15. September 1872 besitzt Marienborn einen [[Bahnhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2010 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Marienborn nach Sommersdorf eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1781 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 273&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Friedrich Stiebritz: [[Johann Christoph von Dreyhaupt]] … &amp;#039;&amp;#039;Pagus Neletici et Nudzici&amp;#039;&amp;#039; … 1785 S. 158&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2003 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 511&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2004 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 512&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2005 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 516&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2006 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 511&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2007 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2008 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 504&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Einwohnerzahl jeweils zum 31. Dezember.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Quellen: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der letzte Bürgermeister der Gemeinde Marienborn war Frank Frenkel.&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 20. April 2006 durch den Landkreis genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Grün, aus einem gemauerten goldenen Brunnen mit blauer Fontäne wachsend, die goldenbekrönte Gottesmutter mit goldenem Gewand und fleischfarbenem Gesicht und Händen, auf ihrem rechten Arm das golden nimbierte, fleischfarbene Jesuskind mit goldenem Reichsapfel in seiner Rechten, ihre linke Hand segnend über die Fontäne ausgestreckt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben des Ortes – abgeleitet vom Hauptwappenmotiv und Schildfarbe – sind: Gelb – Grün.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Redendes Wappen|redende Wappen]], das den Ortsnamen und die Erscheinung wiedergibt, ist wahrscheinlich das Prägendste, das den Ort in Vergangenheit und Zukunft begleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Wappen der Gemeinde Marienborn, Dokumentation zum Genehmigungsverfahren&amp;#039;&amp;#039;, Hinterlegt 2006 im Landeshauptarchiv Magdeburg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Marienborn.jpg|Klosterkirche, [[Brauerei]] und [[Orangerie]]&lt;br /&gt;
 Klosterkirche St. Marien in Marienborn.jpg|Klosterkirche St. Marien&lt;br /&gt;
 Marienborn Marienkapelle.jpg|Marienkapelle&lt;br /&gt;
 Marienquelle.jpg|Marienquelle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kloster Marienborn (Marienborn)}}&lt;br /&gt;
Zu den Schätzen des Ortes gehört die [[Stift (Kirche)|Stiftskirche]] des Klosters von ca. 1200 mit Kreuzgang (erbaut im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert) und geschnitzten und vergoldeten Flügelaltaren, das Pfarrhaus, die an einen römischen Tempel erinnernde [[Orangerie]] und die Brunnenkapelle, vom braunschweigischen Hofbaumeister [[Peter Joseph Krahe]] (1758–1840) auf alten Fundamenten errichtet. Historische Verbindungslinien weisen auch auf das [[Kloster Marienberg (Helmstedt)|Kloster Marienberg]] bei Helmstedt. 1895 wurde die Stiftskirche unter [[Bauleiter|Leitung]] von [[Paul Lehmgrübner]] renoviert und umgebaut. Im schroffen Kontrast befinden sich die Ruinen und geborstenen Dächer des weitläufigen ehemaligen Kloster- und [[Rittergut]]es, das in 40 Jahren als [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft]] (LPG) baulich in Mitleidenschaft gezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DDR-Grenzübergangsstelle ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-25607-0005, Marienborn, Grenzkontrollpunkt.jpg|mini|Grenzkontrollpunkt Marienborn im Juli 1954]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Grenzübergang Helmstedt-Marienborn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Sommer 1945 die [[innerdeutsche Grenze]] entstand, richteten die alliierten Siegermächte den Grenzübergang Helmstedt-Marienborn ein. Die DDR baute die [[Grenzübergangsstelle]] (GÜST) Anfang der 1970er Jahre für rund 70 Millionen [[Mark (DDR)|Ost-Mark]] zu einer Festung an der [[Transitstrecke]] zwischen der [[Bundesrepublik Deutschland|Bundesrepublik]] und [[West-Berlin]] aus. Zuletzt versahen auf dem mit 35 Hektar größten europäischen [[Grenzübergang]] 1000 DDR-Grenzsoldaten, Zöllner, Stasimitarbeiter und Zivilangestellte ihren Dienst. Sie fertigten von 1984 bis 1989 rund 10,5 Millionen Personenwagen und Motorräder, 4,9 Millionen Lastwagen und 140.000 Busse ab – zusammen 34,6 Millionen Reisende. Die meisten Ostdeutschen bekamen den Übergang erst nach Maueröffnung zu sehen. Mit der Wirtschafts- und Währungsunion zum 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1990 verlor die GÜST endgültig ihre Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet der GÜST errichtete das Land [[Sachsen-Anhalt]] die &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Kernstück der Gedenkstätte ist das Dienstgebäude, in dem früher die zur Stasi gehörende „Passkontrolleinheit“ saß. Heute befindet sich hier ein Dokumentationszentrum. In der Dauerausstellung geht es um Ursachen für die [[deutsche Teilung]], um die Ausbildung der DDR-Grenzsoldaten, Fluchtversuche, den systematischen Ausbau und schließlich Abbau von Mauer und Stacheldraht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Abfertigungsgebäude wurden größer als nötig gebaut, um die Reisenden einzuschüchtern, die Stasi nannte das „[[Operative Psychologie]]“. Als Blickfang gilt ein graues, überdachtes Terminal mit Kontrollhäuschen, in denen Stasi-Mitarbeiter jeden Pass fotografierten und registrierten. Erneuert wurde auch ein 60 Meter langes Transportband aus Gummi, auf dem die Pässe zur eigentlichen Kontrolle befördert wurden. Erhalten ist auch eine Kontrollbox, in der der DDR-Zoll westdeutsche Fahrzeuge bei der Ausreise nach verbotenen Waren oder versteckten DDR-Flüchtlingen durchsuchte, selbst Särge wurden geöffnet. Vom „Führungsturm“ aus hatten die Verantwortlichen des Bollwerks einen Überblick über das Areal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 wurde in einem Essay in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Aus Politik und Zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Karl Schlögel]] eine ganze „Generation Marienborn“ definiert, die durch die „Marienborn-Erfahrung“ geprägt sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bpb.de/apuz/31976/generation-marienborn-essay Originaltext]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenkstätte heute ===&lt;br /&gt;
Das Land Sachsen-Anhalt ist Träger der [[Gedenkstätte]]. So kann nach der Maueröffnung das DDR-[[Grenzregime]] an der [[Bundesautobahn 2]] nachempfunden werden, während anderswo in Deutschland kaum noch Zeugnisse der Trennung zu sehen sind. Zur Gedenkstätte gehört eine Dauerausstellung, welche auf zwei Ebenen die Geschichte der Deutschen Teilung und Wiedervereinigung multimedial erlebbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marienborn, früher weltbekanntes Symbol der Teilung Europas, wandelte sich vom Bollwerk zu einem Ort des Gedenkens, des politischen Lernens, der Begegnung. Heute ist ein Besuch dieses historischen Ortes möglich, der eine Fläche von 7,5&amp;amp;nbsp;ha umfasst und mittlerweile denkmalgerecht saniert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Conrad Johann Koch]] (1797–1880), Ökonom und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Andrew Kiefer]] (1832–1904), US-amerikanischer Politiker&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Koch (Beamter)|Wilhelm Koch]] (1863–1942), Jurist und Ministerialbeamter&lt;br /&gt;
* [[Werner Guballa]] (1944–2012), Weihbischof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellenangaben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jana Tempelhoff: &amp;#039;&amp;#039;Marienborn – Wallfahrtsort, Frauenkloster und adeliges Damenstift. Eine geistliche Kommunität im Spiegel ihrer Chronistik (1191–1910)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Geschichte und Kultur Mitteldeutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4). Halle (Saale) 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.obere-aller.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=40948 Marienborn auf www.obere-aller.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.wallfahrtsort-marienborn.de/ Wallfahrtsort Marienborn]&lt;br /&gt;
* [https://www.grenzstreife.de/Grenze/Grenzorte/Grenzorte_Helmstedt_I/grenzorte_helmstedt_i.html Der Grenzübergang Helmstedt – Marienborn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4510693-9|VIAF=241858484}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Börde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Börde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sommersdorf (Landkreis Börde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort in Sachsen-Anhalt|Marienborn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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