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	<title>Marie Soldat-Röger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T00:31:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marie_Soldat-R%C3%B6ger&amp;diff=268575&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RudolfinetheFree: Nun die beachtliche Leistung und das Lebenswerk in allen Ehren, aber die Konzertsäle Europas haben schon im 18. Jh. österreichische Frauen wie Maria Theresia Paradis &quot;erobert&quot;. Ohnehin ist dies eine sehr metaphorisch Beschreibung.</title>
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		<updated>2025-08-25T21:07:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nun die beachtliche Leistung und das Lebenswerk in allen Ehren, aber die Konzertsäle Europas haben schon im 18. Jh. österreichische Frauen wie &lt;a href=&quot;/index.php/Maria_Theresia_Paradis&quot; title=&quot;Maria Theresia Paradis&quot;&gt;Maria Theresia Paradis&lt;/a&gt; &amp;quot;erobert&amp;quot;. Ohnehin ist dies eine sehr metaphorisch Beschreibung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Soldat-Roeger, Marie (1863-1955)2.jpg|miniatur|268x268px|Marie Soldat-Röger (Photographie von [[Theodor Prümm]], Berlin 1883)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marie Ernestine Soldat-Röger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geb. Soldat, auch Soldat-Roeger (* [[25. März]] [[1863]] in [[Geidorf]] bei [[Graz]]; † [[30. September]] [[1955]] in Graz) war eine [[Violine]]n-[[Virtuose|Virtuosin]]. Sie war neben [[Gabriele Wietrowetz]] eine der bekanntesten Violinistinnen des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ihre Mutter Franziska Soldat geb. Baldauf war Schneiderin, der Vater Julius Soldat (1834–1876) [[Organist]] und Klavierlehrer. Er erteilte ihr auch den ersten Unterricht am [[Klavier]] und schickte sie später an die Musikschule Buwa in Graz. Ab 1871 erlernte sie das Violinenspiel und trat bereits 1874 erstmals öffentlich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Grazer Musiktheorielehrer, [[Ferdinand Thieriot]], veranlasste im Sommer 1878 in [[Pörtschach]] ein Treffen mit [[Johannes Brahms]]. Dieser empfahl sie an [[Joseph Joachim]] in [[Berlin]]. Dort lebte sie von 1879 bis 1889, studierte an der [[Universität der Künste Berlin|Königlichen Hochschule für Musik]] bei Joseph Joachim und lernte [[Clara Schumann]] kennen. In den folgenden Jahren konzertierte sie in Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Robert Hausmann]] und der Clara-Schumann-Schülerin [[Julie von Asten]]. Sie spielte als erste Frau am 8.&amp;amp;nbsp;März 1885 im Wiener [[Gesellschaft der Musikfreunde in Wien|Musikverein]] Brahms’ &amp;#039;&amp;#039;[[Violinkonzert (Brahms)|Violinkonzert D-Dur]]&amp;#039;&amp;#039; op. 77. Außerdem konzertierte sie in Düsseldorf, Mannheim, Görlitz und Münster sowie in Wien und Graz.[[Datei:Soldat-Roeger,_Marie_(1863-1955)_01.jpg|miniatur|Marie Soldat-Röger (Fotografie von Theodor Prümm, Berlin)|links|258x258px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 gründete sie ihr erstes eigenes Damen-[[Streichquartett]], das hauptsächlich in der Konzertsaison 1887/88 auftrat. 1894 gründete sie ein zweites in Wien, das etwa 20 Jahre bestand. Es bestand neben Marie Soldat-Röger (1. Violine) aus [[Ella Finger-Bailetti]] (2. Violine, ab 1898 ersetzt durch [[Elsa von Plank|Elsa Edle von Plank]]), [[Natalie Bauer-Lechner]] (Viola) und [[Lucy Campbell|Lucy Herbert-Campbell]] (Violoncello, ab 1903 ersetzt durch [[Leontine Gärtner]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1888 unternahm sie ihre erste Konzertreise nach England, die sie in den folgenden Jahren erfolgreich wiederholte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Soldat-Roeger-Damen-Streichquartett.jpg|mini|238x238px|Das Soldat-Röger-Damen-Streichquartett (Quelle: A. Ehrlich. Das Streich-Quartett in Wort und Bild. Leipzig 1898, S. 25.) v.l.: Elly Finger-Bailletti, Natalie Lechner-Bauer, Lucy Campbell, Marie Soldat-Röger]]&lt;br /&gt;
1889 heiratete sie den [[Dienstgrade der österreichischen Sicherheitsexekutive|Polizeioberkommissär]] Wilhelm Röger und zog zu ihm nach [[Wien]]. 1890 wurde ihr einziger Sohn Joseph Röger geboren und Marie Soldat-Röger zog sich zwei Jahre von der Bühne zurück. Ausgedehnte Konzertreisen, bei denen sie an frühere Erfolge anknüpfen konnte, führten sie ab 1892 u.&amp;amp;nbsp;a. nach Eisenach, Frankfurt, Köln, Düsseldorf und Krefeld sowie nach London, Manchester und Cambridge; anschließend gab sie Konzerte in Berlin und Leipzig. Bis 1913 trat sie als Solistin auf sowie zusammen mit ihrem Streichquartett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 spielte Marie Soldat-Röger mehrere Werke auf [[Schellackplatte]] ein, darunter das Adagio aus dem 9. Violinkonzert von [[Louis Spohr]], die Romanze F-Dur op. 50 von [[Ludwig van Beethoven]], den ersten Satz aus dem A-Dur-Konzert von [[Wolfgang Amadeus Mozart]] sowie mehrere Werke von [[Johann Sebastian Bach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später konzentrierte sie sich auf ihre Lehrtätigkeit, ab ca. 1936 zog sie sich aus dem öffentlichen Musikleben zurück. Sie starb am 30.&amp;amp;nbsp;September 1955 im Alter von 92 Jahren in Graz.&lt;br /&gt;
Ihr Nachlass befindet sich im Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien und umfasst u.&amp;amp;nbsp;a. Tagebücher, Briefe und gesammelte Zeitungsartikel zu ihren Konzerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* A. Ehrlich [d.&amp;amp;nbsp;i. Albert Payne]: &amp;#039;&amp;#039;Berühmte Geiger der Vergangenheit und Gegenwart. Eine Sammlung von 88 Biographien und Portraits&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1893, S. 225–227.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue musikalische Presse&amp;#039;&amp;#039; 8, 1899, Nr. 14, 2. April 1899, S. 6/7, Wien.&lt;br /&gt;
* Spemanns „Goldenes Buch der Musik“, Berlin/Stuttgart 1909, Kro. 1201–1205.&lt;br /&gt;
* Barbara Kühnen: „Ist die Soldat nicht ein ganzer Kerl? Die Geigerin Marie Soldat-Roeger (1863-1955)“. In: Elena Ostleitner/Ursula Simek (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Ich fahre in mein liebes Wien. Clara Schumann – Fakten, Bilder, Projektionen&amp;#039;&amp;#039;. Wien: Löcker-Verlag, 1996, S. 137–150.&lt;br /&gt;
* Barbara Kühnen: „Marie Soldat-Roeger (1863-1955)“. In: Kay Dreyfus/Margarethe Engelhardt-Krajanek/Barbara Kühnen (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Geige war ihr Leben. Drei Frauen im Portrait.&amp;#039;&amp;#039; Strasshof: Vier Viertel Verlag, 2000, S. 13–98.&lt;br /&gt;
* Helen Haas: „Marie Soldat-Roeger (1863–1955)“. In: Carolin Stahrenberg und Susanne Rode-Breymann (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;„... mein Wunsch ist, Spuren zu hinterlassen ...“ Rezeptions- und Berufsgeschichte von Geigerinnen.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 2011, S. 136–152.&lt;br /&gt;
* Beatrix Borchard: „Öffentliches Quartettspiel als geschlechtsspezifische ‚Raumgestaltung‘?“. In: Stefan Keym/Katrin Stöck (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Musik – Stadt. Traditionen und Perspektiven urbaner Musikkulturen&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Musik in Leipzig, Wien und anderen Städten im 19. und 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert: Verlage – Konservatorien – Salons – Vereine – Konzerte&amp;amp;nbsp;3). Gudrun Schröder Verlag, Leipzig 2011, S.&amp;amp;nbsp;385–399.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Silke Wenzel: [https://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Marie_Soldat-R%C3%B6ger.html „Marie Soldat-Röger“]. In: &amp;#039;&amp;#039;MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen&amp;#039;&amp;#039;, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 23. November 2017. [Grundlage für den Wikipedia-Artikel]&lt;br /&gt;
* Volker Timmermann: [https://www.sophie-drinker-institut.de/soldat-marie Lexikon-Artikel &amp;quot;Soldat, Marie&amp;quot;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Instrumentalistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. 2014. Online-Lexikon des Sophie Drinker Instituts, hrsg. von Freia Hoffmann.&lt;br /&gt;
* Bernhard Vogel: &amp;quot;Marie Soldat&amp;quot;, in: &amp;#039;&amp;#039;Neue Musik-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; 1889, 10. Jg., Nr. 14, S. 165&amp;amp;nbsp;f. [[iarchive:NeueMusikZeitung10Jg1889/page/n170/mode/2up|(Digitalisat)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117460354|LCCN=n91115697|VIAF=15547021}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Soldatroger, Marie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Geiger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Soldat-Röger, Marie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Soldat, Maria Ernestine (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Violinvirtuosin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. März 1863&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. September 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RudolfinetheFree</name></author>
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