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	<title>Marie Seebach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T19:51:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marie_Seebach&amp;diff=310375&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-92740-6: /* Leben und Wirken */  Ergänzung ihrer Dresdener Zeit</title>
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		<updated>2026-02-11T09:55:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt;  Ergänzung ihrer Dresdener Zeit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Marie Seebach Kriehuber.jpg|mini|Marie Seebach, Lithographie von [[Joseph Kriehuber]], 1855]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marie Seebach.jpg|mini|hochkant|Marie Seebach (anonymer Holzstich, publ. 1899)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marie Seebach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* {{JULGREGDATUM|8|3|1829|Link=1}}&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag im [https://raduraksti.arhivi.lv/collections/1:4:11:2055:2474 Taufregister der St.-Petri-Kirche zu Riga] (lettisch: Rīgas sv. Pētera baznīca), Registrierung erforderlich!&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Otto Franz Gensichen |url=https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/pageview/4553834 |titel=Marie Seebach – Memoiren, S. 15 |werk=[[Westfälische Wilhelms-Universität Münster]] |hrsg= |datum= |abruf=2020-08-30 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Riga]]; † [[3. August]] [[1897]] in [[St. Moritz]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Schauspieler]]in und [[Opernsänger]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Seebach stammte aus einer Künstlerfamilie. Ihre Eltern waren der Schauspieler &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Friedrich Seebach&amp;#039;&amp;#039; (1798–1863) und dessen Ehefrau die Sängerin und Schauspielerin &amp;#039;&amp;#039;Theona Blumauer&amp;#039;&amp;#039; († 1837). Ihre Schwester &amp;#039;&amp;#039;Wilhelmine&amp;#039;&amp;#039; (1832–1911) war ebenfalls Sängerin und Schauspielerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie debütierte bereits als Kind in verschiedenen Rollen. Sie wurde 1850 eine der ersten Schülerinnen am [[Hochschule für Musik Köln|Musikkonservatorium zu Köln]], um sich zur Opernsängerin auszubilden. Trotz einiger Erfolge wechselte Seebach später zum Schauspiel und wirkte an den Theatern von [[Lübeck]], [[Danzig]] und [[Kassel]] mit Erfolg als [[Soubrette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebach wurde an das [[Thalia Theater (Hamburg)|Thalia Theater]] nach [[Hamburg]] engagiert, wo sie nach einer kurzen Probezeit bereits das &amp;#039;&amp;#039;Gretchen&amp;#039;&amp;#039; spielte. Nach einem erfolgreichen Gastspiel in [[Wien]] wurde sie von Intendant [[Franz von Dingelstedt]] nach [[München]] verpflichtet, wo sie 1854 am &amp;#039;&amp;#039;Gesamtschauspiel&amp;#039;&amp;#039; Dingelstedts mitbeteiligt war. Ihr Können besonders in tragischen Rollen brachte Seebach die Möglichkeiten zu mehreren Gastspielen ein; u.&amp;amp;nbsp;a. im Wiener [[Burgtheater]] und dem [[Meininger Hoftheater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1859 gastierte Seebach am Stadttheater in [[Hannover]] und heiratete dort den Opernsänger [[Albert Niemann (Sänger)|Albert Niemann]]. Mit ihm ging sie 1866 nach [[Berlin]]. Die Ehe wurde bald wieder geschieden. Seebach unternahm in den folgenden Jahren mehrere ausgedehnte Tourneen; u.&amp;amp;nbsp;a. nach [[Sankt Petersburg]] (1868) und [[Amsterdam]] (1869). Nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Krieg von 1870]] führte sie 1871 eine Gastspielreise durch die USA. Danach siedelte sie sich in [[Dresden]] an und wurde ein Mitglied des [[Königliches Hoftheater Dresden|Dresdener Hoftheaters]], wo sie als [[Friedrich Hebbel|Hebbels]] [[Maria Magdalena (Hebbel)|Maria Magdalena]] große Erfolge feierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weiteren Auftritten im Ausland wurde Seebach 1886 Mitglied des Ensembles des königlichen [[Konzerthaus Berlin|Schauspielhauses in Berlin]]. Mit etwa 60 Jahren zog sie sich ins Privatleben zurück und ließ sich in St. Moritz nieder. Dort starb sie dann im Alter von 68 Jahren am 3. August 1897.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ihr Sohn Oscar, ein Sänger, Maler und Komponist, 1893 mit nur 32 Jahren starb, stiftete sie im Jahre 1895 in [[Weimar]] ein Heim für hilfsbedürftige Bühnenkünstler, das sie bis zu ihrem Tode leitete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.unna.de/herbstblatt/hb20/hb20_16.html |titel=Marie-Seebach-Stiftung Weimar |werk=Magazin für Unna, Herbstblatt Nr. 20 |hrsg= |datum=2000-09 |abruf=2015-05-16 |sprache= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20080530154036/http://www.unna.de/herbstblatt/hb20/hb20_16.html |archiv-datum=2008-05-30 |offline=1 |archiv-bot=2022-03-23 09:32:01 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekannt ist dieses als [[Marie-Seebach-Stift]]. Während der NS-Zeit hieß dieses &amp;#039;&amp;#039;Emmy-Göring-Stift&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach [[Emmy Göring]], der Frau von [[Hermann Göring]]. Dieses befindet sich an der [[Tiefurter Allee]] in der [[Parkvorstadt]]. Das davor befindliche Marie-Seebach-Denkmal schuf 1895 [[Reinhold Begas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin, Kreuzberg, Bergmannstrasse, Dreifaltigkeitsfriedhof II, Grab Marie Seebach.jpg|mini|hochkant|Grab von Marie Seebach]]&lt;br /&gt;
Marie und Oscar Seebach wurden auf dem [[Dreifaltigkeitskirchhof II|Friedhof&amp;amp;nbsp;II der Dreifaltigkeitsgemeinde]] an der Bergmannstraße in [[Berlin-Kreuzberg]] beigesetzt. Das Grabdenkmal trägt ein von [[Carl Hans Bernewitz]] geschaffenes Porträtrelieftondo der Seebach. Das Grab war von 1992 bis 2014 als [[Liste der Ehrengräber in Berlin/Ehemalige Ehrengräber|Ehrengrab des Landes Berlin]] gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Rollen ==&lt;br /&gt;
* Gretchen ([[Faust I]] von [[Johann Wolfgang von Goethe]])&lt;br /&gt;
* Klärchen ([[Egmont (Goethe)|Egmont]] von Johann Wolfgang von Goethe)&lt;br /&gt;
* Ophelia ([[Hamlet]] von [[William Shakespeare]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|54|298|301|Seebach, Marie|[[Hermann Arthur Lier]]|ADB:Seebach, Marie}}&lt;br /&gt;
* [[Otto Franz Gensichen]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus Marie Seebach’s Leben&amp;#039;&amp;#039;. Duncker, Berlin 1900.&lt;br /&gt;
* [[Julius Hart]]: &amp;#039;&amp;#039;Marie Niemann-Seebach&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Velhagen und Klasings Monatshefte&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 7 (1892/93), Bd. 1, Heft 1, September 1892, S. 53–56.&lt;br /&gt;
* [[Karl Richard Henker]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grabmalskunst, I. Sammlung Berliner Friedhöfe.&amp;#039;&amp;#039; Otto Baumgärtel – Verlag für Kunstgewerbe und Architektur, Berlin o. J. (um 1904), Tafel I.5 (das Grabmal im Zustand von 1897)&lt;br /&gt;
* [[Adolph Kohut]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus Josefs Tichatscheks Nachlass. Briefe von Richard Wagner, Heinrich Marschner, Albert Niemann, Hans von Bülow, Wilhelmine Schröder-Devrient, Johanna Jachmann-Wagner und Marie Seebach&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bühne und Welt&amp;#039;&amp;#039;, Verlag von Bühne u. Welt, Hamburg 1907 9(1906/07) II, S. 418–423.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Grabmäler.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2006.&lt;br /&gt;
* [[Paul Meßner]]: &amp;#039;&amp;#039;Unsterbliches Gretchen. Eine Marie-Seebach-Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Wartburg-Verlag, Weimar 1995.&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Schau]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Stiftung der Marie Seebach – Ein Altenheim für Bühnenkünstler. Seit 1895 in Weimar.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 2015.&lt;br /&gt;
* Walther Schödel: &amp;#039;&amp;#039;Marie Seebach. Das Leben e. grossen Schauspielerin.&amp;#039;&amp;#039; Greifenverlag, Rudolstadt 1959.&lt;br /&gt;
* {{LuiseBMS |Autor=Frank Eberhardt |Titel=Rein das Herz, hoch der Sinn, rastlos das Streben! Die Schauspielerin Marie Seebach (1829–1897) |ID=porc |Nr=8 |Jahr=1997 |Seite=82–89}}&lt;br /&gt;
* Alexander Spirawski: Theodor Fontane und das »unsterbliche Gretchen«. Drei unbekannte Briefe an die Schauspielerin Marie Seebach, in: Fontane-Blätter 112 (2021), S. 10–15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://www.marie-seebach-stiftung.de/stiftung/geschichte-der-stiftung/ Marie Seebach] auf der Website der Marie-Seebach-Stiftung Weimar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118760394|LCCN=n/97/92269|VIAF=8183287}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seebach, Marie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Riga)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Balte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1829]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seebach, Marie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schauspielerin und Opernsängerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. März 1829&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Riga]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. August 1897&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[St. Moritz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-92740-6</name></author>
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