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	<title>Marie Priess - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T16:39:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marie_Priess&amp;diff=2424681&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Itti: /* Einzelnachweise */ +Kategorie:Geehrte des Projekts Garten der Frauen</title>
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		<updated>2025-09-23T13:44:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; +&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geehrte_des_Projekts_Garten_der_Frauen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geehrte des Projekts Garten der Frauen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geehrte des Projekts Garten der Frauen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marie Priess&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;geborene Drews&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. September]] [[1885]] in [[Bühnsdorf]] bei [[Bad Segeberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://garten-der-frauen.de/erinnerungsspirale/marie-priess/ Biografie Marie Priess] Garten der Frauen e. V., Hamburg, abgerufen am 27. August 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gerda Zorn: &amp;quot;Maria. Zum Tode verurteilt.&amp;quot; In: &amp;#039;&amp;#039;Rote Großmütter gestern und heute.&amp;#039;&amp;#039; Köln, Röderberg im Pahl-Rugenstein-Verlag, 1989, S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[9. Januar]] [[1983]] in [[Reinbek]]) war eine [[deutsche]] [[kommunistisch]]e [[Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus]] und [[NS-Opfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Marie Drews entstammte einer Hamburger [[Arbeiter]]familie. Sie gehörte der [[SPD]] an und war eine entschiedene Gegnerin des vom [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreich]] geführten [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]]. Während des [[Kieler Matrosenaufstand]]s im Jahre 1918 gehörte die damals Neunzehnjährige als einzige Frau dem [[Arbeiter- und Soldatenrat]] in [[Kiel]] an. In den Jahren der [[Weimarer Republik]] trat sie in die [[USPD]] und später in die [[KPD]] ein und engagierte sich gegen den aufkommenden [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
Seit 1908 war sie mit einem [[Schauermann]] aus dem Hamburger Hafen verheiratet, der durch [[Kampfgas]] im Ersten Weltkrieg verletzt und oft arbeitsunfähig war. Priess arbeitete in der [[Fahrenkrug]]er Mühle und während Krieges wurde ihr die Betriebsleitung übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerda Zorn: Porträt Marie Pries in: Erhard Dressel: &amp;#039;&amp;#039;Billstedt`s  „vergessene Geschichte“&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Geschichtsgruppe des Stadtteilprojekts Sonnenland, Druck SAGA, Hamburg 1989 S. 30–31&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Marie Priess GdF FriedhofOhlsdorf.jpg|mini|hochkant|Erinnerungsstein im &amp;#039;&amp;#039;Garten der Frauen&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübertragung an die NSDAP]] setzte sie ihren Widerstand gegen das NS-Regime [[Illegalität|illegal]] fort. Mit dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] gehörte sie zur Widerstandsgruppe [[Bästlein-Jacob-Abshagen-Gruppe|Bästlein-Jacob-Abshagen]], die ausländische [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiter]] unterstützte und Verfolgten Unterschlupf gewährte. Zusammen mit ihrem Sohn [[Heinz Priess (Widerstandskämpfer)|Heinz Priess]] und dem Lehrer [[Ernst Mittelbach]] half sie den im Sommer 1942 über [[Ostpreußen]] mit einem [[Fallschirm]] abgesprungenen deutschen Kommunisten [[Erna Eifler]] und [[Wilhelm Fellendorf]], die wegen der bereits begonnenen Verhaftungswelle gegen die Berliner Gruppen der [[Rote Kapelle|Roten Kapelle]] dort vergeblich eine Kontaktaufnahme versucht hatten und mit ihren Reserve-Adressen nach Hamburg gekommen waren. Sie boten ihnen für einige Zeit ein Versteck. Als die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] Kenntnis davon bekam, wurden Marie und ihr Sohn im Oktober 1942 verhaftet. Durch die alliierten [[Luftangriffe auf Hamburg]] Ende Juli/Anfang August 1943 wurde das Gerichtsgefängnis so stark beschädigt, dass einige hundert Häftlinge Hafturlaub erhielten mit der Auflage, sich nach zwei Monaten wieder zu melden. Maria und Heinz Priess entschieden sich dafür, in den Untergrund zu gehen und illegal in Hamburg zu leben. Beide wurden am 19. Juni 1944 erneut festgenommen und im Oktober 1944 vom [[Volksgerichtshof]] [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]]. Heinz Priess wurde ins [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg]] deportiert und dort am 12. März 1945 hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie Priess wurde aufgrund zunehmender Desorganisation der Verkehrswege am Ende des Krieges nicht mehr in eine Hinrichtungsstätte transportiert und überlebte. In einem Interview mit [[Gerda Zorn]] sagt Priess dazu: „Wieso ich überlebte - ich weiß es nicht. Ich wurde so oft verlegt, bis ich befreit wurde von unseren &amp;#039;&amp;#039;Feinden&amp;#039;&amp;#039;, die ja unsere Freunde waren - unsere Befreier. Was für ein Tag!“&amp;lt;ref&amp;gt;Gerda Zorn: &amp;quot;Maria. Zum Tode verurteilt.&amp;quot; In: &amp;#039;&amp;#039;Rote Großmütter gestern und heute.&amp;#039;&amp;#039; Köln, Röderberg im Pahl-Rugenstein-Verlag, 1989, S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt; Marie Priess starb 1983.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Erinnerungsstein für Marie Priess steht im [[Garten der Frauen]] auf dem [[Friedhof Ohlsdorf|Ohlsdorfer Friedhof]] Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerda Zorn]]: &amp;#039;&amp;#039;Rote  Großmütter gestern und heute&amp;#039;&amp;#039;, Köln 1989. ISBN 3-87682-847-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://baseportal.de/cgi-bin/baseportal.pl?htx=/jarmerdhm/main&amp;amp;localparams=1&amp;amp;db=main&amp;amp;cmd=list&amp;amp;range=90,10&amp;amp;cmd=all&amp;amp;Id=112 Die Söhne von Marie Priess]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja |GNDCheck=2025-04-29}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Priess, Marie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bästlein-Jacob-Abshagen-Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer (Rote Kapelle)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geehrte des Projekts Garten der Frauen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Priess, Marie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Drews, Marie (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche kommunistische Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. September 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bühnsdorf]] bei [[Bad Segeberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Januar 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Reinbek]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Itti</name></author>
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