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	<title>Marie Nathusius - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marie_Nathusius&amp;diff=430183&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Agnete am 5. Dezember 2025 um 21:01 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-05T21:01:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Marie Nathusius portrait-1-.JPG|mini|hochkant|Marie Nathusius]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nathusius.jpg|mini|Marie Nathusius und ihr Ehemann Philipp Nathusius zur Zeit ihrer Verlobung]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marie Nathusius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Scheele&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. März]] [[1817]] in [[Magdeburg]]; † [[22. Dezember]] [[1857]] in [[Neinstedt]]) war eine volkstümliche [[Erzähler]]in und Lieder[[komponist]]in. Neben [[E. Marlitt]] und [[Ottilie Wildermuth]] war sie die meistgelesene deutsche [[Unterhaltungsliteratur|Unterhaltungs]]- und Jugendschriftstellerin ihrer Generation. Ihre Bestseller &amp;#039;&amp;#039;Tagebuch eines armen Fräuleins&amp;#039;&amp;#039; (1854), &amp;#039;&amp;#039;Langenstein und Boblingen&amp;#039;&amp;#039; (1855) und &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth. Eine Geschichte, die nicht mit der Heirat schließt&amp;#039;&amp;#039; (1858) wurden bis in die 1920er Jahre hinein neu aufgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheele Haus in Calbe.jpg|miniatur|links|Marie-Scheele-Haus in Calbe (Saale), 2021]]&lt;br /&gt;
Die Tochter des [[Pietismus|pietistisch]] geprägten Pastors und späteren [[Superintendent]]en [[Friedrich August Scheele]] verbrachte ihre Kindheit und Jugend in [[Calbe (Saale)]], wo sie eine dürftige Schulbildung erhielt. Sie besuchte schon ab ihrem fünften Lebensjahr die Küsterschule und erhielt zudem Unterricht von ihrem Vater und bei Privatlehrern. Der noch zu Hause lebende ältere Bruder versorgte sie mit Büchern aus der Bibliothek, vorrangig Räuber- und Ritterromane.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ramona Myrrhe |Titel=Marie Nathusius - ein Frauenleben zwischen Anpassung und Aufbruch |Hrsg=Matthias Puhle |Sammelwerk=Die Seele möchte fliegen. Ein Frauenleben zwischen Anpassung und Aufbruch. Marie Nathusius (1817-1857), Magdeburger Museumsschriften |Nummer=10 |Auflage=1. |Verlag=mdv Mitteldeutscher Verlag GmbH |Ort=Magdeburg |Datum=2007 |ISBN=978-3-89812-466-9 |Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings konnte sie auch häufig ihren Vater auf dessen Inspektionsreisen begleiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Gisela Brinker-Gabler, Karola Ludwig, Angela Wöffen: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon deutschsprachiger Schriftstellerinnen 1800–1945.&amp;#039;&amp;#039; dtv München, 1986. ISBN 3-423-03282-0. S. 227 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr damaliges Wohnhaus steht als [[Marie-Scheele-Haus]] unter Denkmalschutz. Ab 1834 lebte sie in Magdeburg, ab 1835 in [[Eickendorf (Bördeland)|Eickendorf]], wo sie den Haushalt ihres Bruders [[Karl Scheele (Theologe)|Karl Scheele]] führte und die Erziehung seiner Pflegekinder übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1841 heiratete sie den Fabrikanten und Publizisten [[Philipp von Nathusius (Herausgeber)|Philipp Nathusius]]. Nach einigen Reisen in die Provence, nach Italien und in die Schweiz ließ sich das Ehepaar in [[Althaldensleben]] nieder. Dort gründete sie 1844 eine „Kinderverwahranstalt“, einen [[Frauenverein]] für die Ortskrankenpflege, „Rettungshäuser“ für Jungen und Mädchen und eine „Mädchenarbeitsschule“. Nach Reisen nach Paris und England 1849 zogen Nathusius und ihr Mann 1850 auf das neuerworbene Gut Neinstedt bei [[Thale]] im Harz und gründeten ein „Knabenrettungs- und Bruderhaus“ (&amp;#039;&amp;#039;siehe [[Evangelische Stiftung Neinstedt]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Ehemann wurde 1861 anlässlich der Thronbesteigung des Königs [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm von Preußen]] in den Adelsstand erhoben. Das Ehepaar hatte sieben Kinder, darunter den späteren Politiker [[Philipp von Nathusius (Politiker)|Philipp von Nathusius-Ludom]] (1842–1900) und den späteren Reformtheologen [[Martin von Nathusius]] (1843–1906), die beide publizistisch hervorgetreten sind. Die Tochter des erstgenannten, die Schriftstellerin [[Annemarie von Nathusius]] (1874–1926), ist Marie Nathusius’ Enkelin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp von Nathusius kaufte 1849 das &amp;#039;&amp;#039;[[Volksblatt für Stadt und Land zur Belehrung und Unterhaltung]]&amp;#039;&amp;#039;, welches er bis 1858 als Herausgeber und Redakteur betreute. Die meisten Romane und Erzählungen Marie Nathusius’ erschienen dort als Vorabdrucke. Die Familie war außerdem eng befreundet mit [[August Heinrich Hoffmann von Fallersleben]]. Marie Nathusius vertonte 1847 seine Gedichte. Aus der gemeinsamen Liederpublikation &amp;#039;&amp;#039;Vierzig Kinderlieder von Hoffmann von Fallersleben&amp;#039;&amp;#039; stammt auch ihre Klavierbegleitung zu dem heute allgemein bekannten Kinderlied &amp;#039;&amp;#039;[[Alle Vögel sind schon da]],&amp;#039;&amp;#039; dessen Melodie auf ein älteres Volkslied zurückgeht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Volksliedarchiv|alle_voegel_sind_schon_da|Alle Vögel sind schon da|Autor=Waltraud Linder-Beroud|Jahr=2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Marie Nathusius 1857 unerwartet früh verstarb, verarbeitete ihre Freundin [[Eleonore zu Stolberg-Wernigerode|Eleonore Fürstin von Reuß]] ihre Trauer in dem Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Das Jahr geht still zu Ende&amp;#039;&amp;#039;. Nathusius’ Mann Philipp verfasste ein dreibändiges &amp;#039;&amp;#039;Lebensbild der heimgegangenen Marie Nathusius&amp;#039;&amp;#039; (1867/68) für die postume fünfzehnbändige Werkausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Gesammelten Schriften Marie Nathusius’&amp;#039;&amp;#039; (1858–1869).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Werke von Marie Nathusius}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|23|283|285|Nathusius, Marie|[[Franz Brümmer]]|ADB:Nathusius, Marie}}&lt;br /&gt;
* Elise Gründler: &amp;#039;&amp;#039;Marie Nathusius. Ein Lebensbild, in neuer Darstellung.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Friedrich Andreas Perthes, Gotha 1908.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kiehl]]: &amp;#039;&amp;#039;Romantische Harzwanderung mit Marie Nathusius (1)&amp;#039;&amp;#039;, In: Allgemeiner Harz-Berg-Kalender, 1998, S. 137–142. / &amp;#039;&amp;#039;Marie Nathusius auf dem Lindenhof zu Neinstedt (2)&amp;#039;&amp;#039;, In: Allgemeiner Harz-Berg-Kalender, 1999, S. 166–170. / &amp;#039;&amp;#039;Die Schriftstellerin Marie Nathusius&amp;#039;&amp;#039;, In: Allgemeiner Harz-Berg-Kalender, 2000, S. 161–164.&lt;br /&gt;
* Susanne Kleiner: &amp;#039;&amp;#039;Marie Nathusius. Eine liedschaffende Frau im bürgerlichen Protestantismus des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Würzburg 1995.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von Franz Brümmer, P.H. Reclam jun., 1888.&lt;br /&gt;
* Ramona Myrrhe: &amp;#039;&amp;#039;Nathusius, Marie Karoline Elisabeth Luise, geb. Scheele.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Eva Labouvie]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frauen in Sachsen Anhalt.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Ein biographisch-bibliographisches Lexikon vom 19. Jahrhundert bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 2019, ISBN 978-3-412-51145-6, S. 337–341.&lt;br /&gt;
* [[Matthias Puhle]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Seele möchte fliegen. Ein Frauenleben zwischen Anpassung und Aufbruch, Marie Nathusius (1817–1857).&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-89812-466-9, Mitteldeutscher Verlag, Halle 2007.&lt;br /&gt;
* Sigrid Eleonore Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Marie Karoline Elisabeth Nathusius.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sachsen-Anhalts berühmte Frauen.&amp;#039;&amp;#039; Kurzweiliges Nr. 37, ISBN 3-89772-031-0, Tauchaer Verlag, Leipzig 2001, S. 62–71.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116900628}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|nathusiu}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/search.php?query=Marie%20Nathusius&amp;amp;and&amp;amp;#91;&amp;amp;#93;=languageSorter%3A%22German%22 Marie Nathusius] im Internet Archive&lt;br /&gt;
* [https://lbssbb.gbv.de/DB=1/SET=2/TTL=111/NXT?FRST=1 Marie Nathusius] im Alphabetischen Katalog der Staatsbibliothek Berlin&lt;br /&gt;
* [https://www.worldcat.org/search?q=marie+nathusius&amp;amp;qt=results_page Werke und Literatur] bei [[WorldCat]]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.nathusius.org/extern/person/marie.htm |wayback=20120122182709 |text=Kurzes Porträte}} auf der Nathusius’schen Familien-Website&lt;br /&gt;
* [https://ingeb.org/Lieder/allevoge.html &amp;#039;&amp;#039;Alle Vögel sind schon da&amp;#039;&amp;#039;] in einer privaten Archiv-Website zum deutschen Volkslied&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=DASH86oJeTg Video] zur Ausstellung: „Die Seele möchte fliegen“, &amp;#039;&amp;#039;Mach Hoch&amp;amp;nbsp;3&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116900628|LCCN=n88145823|VIAF=52453518}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nathusius, Marie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trivialliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Diakonie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1817]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Nathusius|Marie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urheber von Kinderliedern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nathusius, Marie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Bestsellerautorin und Liedkomponistin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. März 1817&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Dezember 1857&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neinstedt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Agnete</name></author>
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