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	<title>Marie Leonhardt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Marie Leonhardt-Amsler (1980).jpg|mini|Marie Leonhardt-Amsler (1980)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marie Leonhardt-Amsler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. November]] [[1928]] in [[Lausanne]]; † [[23. Juli]] [[2022]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nporadio4.nl/klassiek/podium/71581b07-5ca5-43be-b99b-8f6d2569ed09/begenadigd-violist-en-toonaangevend-in-de-oude-muziek-marie-leonhardt-overleden |titel= Begenadigd violist en toonaangevend in de oude muziek - Marie Leonhardt (93) overleden|autor= |werk=nporadio4.nl |hrsg= |datum=2022-07-25 |abruf=2022-07-25 |sprache=nl}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine schweizerisch-niederländische [[Violinist]]in, die ab 1960 verstärkt als eine Pionierin der [[Historische Aufführungspraxis|historischen Aufführungspraxis]] in der [[Alte Musik|Alten Musik]] tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Marie Amsler wuchs in einem musikliebenden Elternhaus auf, in dem bekannte Musiker wie [[August Wenzinger]] oder [[Paul Sacher]] Privatkonzerte gaben. Sie begann ihr Violinstudium bei [[Michel Schwalbé]] am [[Conservatoire de musique de Genève|Genfer Konservatorium]]. Nach dem Genfer Studienabschluss zog sie nach Basel, fand im Haus des August Wenziger eine Wohnung, und studierte ein Jahr lang an der [[Schola Cantorum Basiliensis]] beim Geiger Walter Kägi. Auch lernte sie hier ihren späteren Gatten [[Gustav Leonhardt]] kennen. Wieder zurück in Genf, gewann sie den &amp;#039;&amp;#039;Prix de Virtuosité&amp;#039;&amp;#039; des Konservatoriums, mit der Violinsonate von [[César Franck]]. Danach erhielt sie Privatunterricht bei [[Max Rostal]], der an der [[Guildhall School of Music]] in London lehrte. Beim gemeinsamen Studien in Wien mit Gustav Leonhardt lernten sie [[Nikolaus Harnoncourt]] und seine Frau [[Alice Harnoncourt]] kennen. 1953 heiratete sie Gustav Leonhardt, das Paar lebte einige Jahre in Wien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früh begann sie neben dem modernen Repertoire mit dem Spiel der [[Barockvioline]] und dem progressiven Wiedererlernen der alten Spieltechniken. 1954 entstanden in Wien erste Schallplattenaufnahmen mit Werken von [[Henry Purcell]] unter Mitwirkung des englischen Countertenors [[Alfred Deller]]. Ihre damalige Violine, auf der Heimreise von Wien in die Niederlande bei einem Geigenbauer entdeckt, ist ein Instrument in alter Mensur von [[Jakob Stainer]] aus dem Jahr 1676, eines der wenigen Instrumente des Meisters, das nie einer Modernisierung unterzogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie Leonhardt konnte in ihrem Fach auf eine langjährige Laufbahn als Dozentin zurückblicken, zu ihren ersten Schülern zählten unter anderem [[Lucy van Dael]] und Alda Stuurop sowie [[Reinhard Goebel]]. 1968 nahm sie ihre Lehrtätigkeit am [[Konservatorium Rotterdam]] auf. Meisterklassen hielt sie unter anderem in London, Kopenhagen, San Francisco, Bremen, Madrid, Tokio, Paris und Sankt Petersburg ab. Marie Leonhardt unterrichtete zeitweise an der Abteilung Alte Musik des Genfer Konservatoriums, wo sie eine Streicherklasse leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war Konzertmeisterin im 1955 gegründeten „[[Leonhardt-Consort]]“ unter der Leitung ihres Gatten Gustav Leonhardt, mit dem sie zahlreiche Einspielungen für die Serie &amp;#039;&amp;#039;DAS ALTE WERK&amp;#039;&amp;#039; des Labels Telefunken (später [[Teldec]]) vornahm. Die erste Geige spielte sie ebenfalls ab 1969 in [[Ton Koopman]]s neu gegründetem Ensemble &amp;#039;&amp;#039;Musica Antiqua Amsterdam&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1980 leitete sie die &amp;#039;&amp;#039;Summer Academy [[Mateuspalast|Casa de Mateus]]&amp;#039;&amp;#039; in Portugal und wurde künstlerische Leiterin des Festivals von [[Vila Real]]. Mit dem &amp;#039;&amp;#039;Ensemble Baroque de Mateus&amp;#039;&amp;#039;, das Marie Leonhardt mit jungen Musikern wie [[Florian Deuter]], [[Andrew Manze]] oder [[Richard Egarr]] gründete, trat sie auf den großen Alte-Musik-Festivals in vielen Ländern Europas auf. 1991 nahm das Ensemble am [[Macau]]-Festival teil, mit nachfolgenden Konzerten in den chinesischen Städten Kanton und Shanghai. Ab dem Ende der 1990er Jahre widmete sie sich verstärkt der Weitergabe historischer Spieltechniken an junge russische Musiker. Im Jahr 2000 wurde Marie Leonhardt Ehrenpräsidentin des jährlich stattfindenden Alte-Musik-Festivals von [[Sankt Petersburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://issuu.com/oudemuziek/docs/tom141_05-02def_-_issuu tom 1/2014, tijdschrift oudemuziek] S. 44–49 (abgerufen am 24. Juni 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.vanwassenaerconcours.nl/juryEN2.php |wayback=20140819083759 |text=Jury des Van Wassenaer Concours + Lebenslauf |archiv-bot=2022-03-23 09:18:26 InternetArchiveBot }} (abgerufen am 18. August 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chaconnes et Passacailles&amp;#039;&amp;#039;, Ensemble Baroque de Mateus, 1990, 1991, 2003 und 2015 (Label, L’Autre Monde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nico van Schouwenburg: Opus V &amp;#039;&amp;#039;bespiegelingen over de (oude) muziek&amp;#039;&amp;#039;, Herausgeber, Stichting Musica Antica da Camera ISBN 978-90-818028-2-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135060079|LCCN=n85133122|VIAF=26038351}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leonhardt, Marie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Geiger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Aufführungspraxis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interpret Alter Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Konservatorium Rotterdam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leonhardt, Marie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Leonhardt-Amsler, Marie (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schweizerisch-niederländische Violinistin (Alte Musik)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. November 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lausanne]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Juli 2022&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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