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	<title>Marie Kirschner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Marie Kirschner Selbstportrait 1880.jpg|miniatur|hochkant|Marie Kirschner, Selbstporträt um 1880]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marie Kirschner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (tschechisch &amp;#039;&amp;#039;Marie Louisa Kirschnerová&amp;#039;&amp;#039;; * [[7. Januar]] [[1852]] in [[Prag]]; † [[30. Juni]] [[1931]] in [[Košátky]]) war eine deutsch-tschechische Malerin und Glasgestalterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Marie Kirschner stammte aus einer deutschen Familie; ihr Vater war der [[Gutsbesitzer]] Carl Kirschner, ihre Mutter Anna, geb. Polak. Die Familie lebte auf Gut Lochkow bei [[Prag]], das der jüdische Vater 1848 nach der Aufhebung des [[Ghetto]]zwangs erworben hatte. Maria Kirschner hatte noch zwei jüngere Geschwister. Sie studierte 1870/71 bei [[Adolph Lier]] in [[München]], danach setzte sie ihre Ausbildung in [[Paris]] fort. Zu ihren Lehrern gehörten dort [[Jules Duprés]] und [[Alfred Stevens]]. Hatte sie sich zunächst auf die [[Malerei]] konzentriert, wandte sie sich später dem [[Kunstgewerbe]], insbesondere auch der Glasgestaltung zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1887 lebte Marie Kirschner mit ihrer jüngeren Schwester [[Aloisia Kirschner]], die auch Lola oder Lula genannt wurde und das Pseudonym Ossip Schubin verwendete, in Berlin, verbrachte aber die Sommer in Böhmen. Sie war Mitglied im [[Lyceum-Club Berlin|Berliner Lyzeum-Club]] und gehörte dem Vorstand des [[Verein der Berliner Künstlerinnen|Vereins für Künstlerinnen und Kunstfreundinnen]] an. In Prag gehörte sie außerdem dem progressiven Amerikanischen Damenklub an. Zu ihren Bekannten gehörte dort [[Zdenka Braunerová]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie Kirschner stattete die Wohnhäuser wohlhabender Industrieller wie Rath, Siemens, Lipperheide und Stollwerck aus. 1904 erhielt sie für einen Zimmerentwurf eine Silbermedaille bei der [[Louisiana Purchase Exposition|Weltausstellung in St. Louis]]. In ihrem Atelier in der Steglitzer Straße gab sie regelmäßig ihre Donnerstagstees. Gefördert wurde sie von [[Maximiliane von Oriola|Gräfin Maximiliane von Oriola]] und eng befreundet war sie mit [[Marie von Olfers]].&amp;lt;ref&amp;gt;Petra Wilhelmy, &amp;#039;&amp;#039;Der Berliner Salon im 19. Jahrhundert (1780-1914)&amp;#039;&amp;#039;, de Gruyter 1989, ISBN 978-3110118919, S. 703&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie Kirschner blieb wie ihre Schwester Aloisia zeitlebens unverheiratet. Sie wurde im Familiengrab auf dem Prager Friedhof Malvazinky bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Beitrag von Thomas Kirschner, online auf: [https://deutsch.radio.cz/ein-schnell-vergluehter-stern-am-literaturhimmel-zum-150-geburtstag-der-prager-8093998 www.radio.cz], vom 19. Dezember 2004, tschechisch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie Kirschners Glasentwürfe gelten als ein Höhepunkt der Glasgestaltung im europäischen [[Jugendstil]]. Laut Helena Brozkova nehmen die für die Jahrhundertwende überraschend schlichten Entwürfe Züge des [[Funktionalismus (Design)|Funktionalismus]] vorweg.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Beitrag von Thomas Kirschner, online auf: [https://deutsch.radio.cz/zdenka-braunerova-und-die-kuenstlerinnen-der-jahrhundertwende-8626496 www.radio.cz] vom 23. Oktober 2005, tschechisch&amp;lt;/ref&amp;gt; Produziert wurden ihre Gläser meist von Lötz Witwe.&amp;lt;ref&amp;gt;Onlinekatalog zur Ausstellung 2010 des Glasmuseums Frauenau, online auf: {{Webarchiv|url=http://www.jean-beck.de/ueber-jean-beck/materialsprache.html |wayback=20120601031434 |text=www.jean-beck.de |archiv-bot=2019-04-29 19:38:50 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1077745281|VIAF=85894247}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kirschner, Marie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Tschechien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glaskünstler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tscheche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1852]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kirschner, Marie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kirschnerová, Marie Louisa (tschechisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-tschechische Malerin und Glasgestalterin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Januar 1852&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Juni 1931&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Košátky]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mimeike</name></author>
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