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	<title>Marie Jahoda - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Klaus Taschwer; Kleinkram</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Klaus Taschwer; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Marie Jahoda and Nicholas van Hoogstraten appearing on &amp;#039;After Dark&amp;#039; with host Henry Kelly crop.jpg|mini|hochkant= 0.9|Marie Jahoda (1988)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marie Jahoda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Januar|26. Jänner]] [[1907]] in [[Wien]]; † [[28. April]] [[2001]] in Keymer, [[Sussex]], [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]]; auch &amp;#039;&amp;#039;Marie Jahoda-Lazarsfeld&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Lazarsfeld-Jahoda&amp;#039;&amp;#039;, durch weitere Heirat &amp;#039;&amp;#039;Albu&amp;#039;&amp;#039;; Pseudonym: &amp;#039;&amp;#039;M. Mautner&amp;#039;&amp;#039;) war eine [[österreich]]ische [[Sozialpsychologie|Sozialpsychologin]]. Sie betätigte sich politisch in der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|Sozialdemokratischen Arbeiterpartei]], bei den [[Revolutionäre Sozialisten Österreichs|revolutionären Sozialisten]] sowie bei der [[Auslandsvertretung der österreichischen Sozialisten]]. Jahoda engagierte sich seit ihrer Jugend für die [[Arbeiterbewegung]] und galt als eine der „großen alten Damen“ der internationalen Sozialdemokratie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Jahoda wuchs als drittes von vier Kindern in einer bürgerlichen, assimilierten jüdischen Familie auf. Sie hatte zwei Brüder und eine Schwester.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=„Ich habe die Welt nicht verändert“: Lebenserinnerungen einer Pionierin der Sozialforschung |Hrsg=Steffani Engler |Verlag=Campus-Verlag |Ort=Frankfurt |Datum=1997 |ISBN=3-593-35821-2 |Seiten=18, 171}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Eltern waren der Kaufmann Karl Jahoda und dessen Gattin Betty, geb. Probst. Ihr Vater schien in ihrem Geburtsjahr im Adressbuch mit der Wohnadresse 2., Wittelsbachstraße 4 (bei der [[Rotundenbrücke]], am [[Pratercottage]]) und als Gesellschafter der Firma &amp;#039;&amp;#039;Carl Jahoda, Spezialgeschäft für technische Papiere und Utensilien&amp;#039;&amp;#039;, 3., Radetzkystraße 11, auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Adolph Lehmann&amp;#039;s allgemeiner Wohnungs-Anzeiger 1907, Band 2, S. 449, [http://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/periodical/pageview/117998 Digitalisat online] auf wienbibliothek.at.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahoda [[Matura|maturierte]] 1926 am Mädchen-[[Realgymnasium]] des Vereins für realgymnasialen Mädchenunterricht in Wien 8.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://agso.uni-graz.at/marienthal/biografien/jahoda_marie.htm &amp;#039;&amp;#039;Marie Jahoda.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;uni-graz.at&amp;#039;&amp;#039;. Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich, 2010, abgerufen am 25. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie engagierte sich im [[Verband Sozialistischer Mittelschüler]]. Dort lernte sie den damaligen Lehrer [[Paul Felix Lazarsfeld]] kennen, den sie als 19-Jährige 1926 heiratete. Sie behielt jedoch ihren Geburtsnamen bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Studenten von früher: Marie Jahoda&amp;quot;&amp;gt;Kathrin Fromm: [https://www.zeit.de/campus/2010/06/ehemalige-jahoda &amp;#039;&amp;#039;Studenten von früher: Marie Jahoda.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;zeit.de&amp;#039;&amp;#039;. 19. Oktober 2010, abgerufen am 25. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jahoda begann ein Doppelstudium: Lehrerausbildung an der Pädagogischen Akademie sowie Psychologie an der [[Universität Wien]]. Sie arbeitete zusätzlich in einem Beratungszentrum für Schüler. Mit 21 Jahren zog sie kurzfristig ein Jahr nach Paris, hörte Vorlesungen an der [[Sorbonne]] und unterrichtete Latein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Studenten von früher: Marie Jahoda&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 kam in Wien ihr einziges Kind, [[Lotte Bailyn|Lotte Franziska]], zur Welt. Im Rahmen eines Forschungsprojekts zur Entwicklung von Babys protokollierte sie mit ihrem Mann im ersten Jahr Gesten, Lächeln und Laute des Kinds.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Studenten von früher: Marie Jahoda&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für die Sozialwissenschaft ==&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit ihrem Mann und [[Hans Zeisel]] führte Jahoda 1932 eine sozialpsychologische Studie über &amp;#039;&amp;#039;[[Die Arbeitslosen von Marienthal]]&amp;#039;&amp;#039; durch; die Studie wurde berühmt. Die 1926 geschlossene Ehe mit Lazarsfeld wurde 1934 geschieden, nachdem er sich seit 1932 mit [[Herta Herzog]] eingelassen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 war sie Mitglied der [[Vereinigung sozialistischer Schriftsteller]]. Von 1933 bis 1936 war Jahoda unter anderem an der „Wirtschaftspsychologischen Forschungsstelle“ tätig, einem [[An-Institut]] der Universität Wien. Sie wurde mit 25 Jahren promoviert&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.univie.ac.at/ubwdb/data/nkn/m001/z039/h080/d0387927.gif Katalogzettel Universitätsbibliothek Wien.]&amp;lt;/ref&amp;gt; und war damit eine der jüngsten Doktorinnen Österreichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben war sie für die [[Revolutionäre Sozialisten Österreichs|Revolutionären Sozialisten]] im Untergrund aktiv. 1936 wurde sie wegen ihrer Untergrundtätigkeit verhaftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Studenten von früher: Marie Jahoda&amp;quot; /&amp;gt; Jahoda kam aufgrund internationaler Interventionen nach neunmonatiger Haft wieder frei, musste jedoch im Juli 1937 das Land innerhalb von 24 Stunden verlassen. Dazu wurde ihr die österreichische Staatsbürgerschaft aberkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahoda emigrierte nach England, wo sie während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] u.&amp;amp;#8239;a. für den Propagandasender „Radio Rotes Wien“ und das [[London Büro der österreichischen Sozialisten|London Büro]] der [[Auslandsvertretung der österreichischen Sozialisten]] als beratendes Mitglied arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Jahren in London ging Jahoda 1945 in die [[Vereinigte Staaten|USA]] und lehrte bis 1958 an der &amp;#039;&amp;#039;University in Exile&amp;#039;&amp;#039;, der [[The New School|New School for Social Research]] in [[New York City|New York]], als Professorin für [[Sozialpsychologie]]. Hier arbeitete sie auch mit den [[exil]]ierten Mitgliedern der [[Frankfurter Schule]] zusammen, unter anderem auch mit [[Max Horkheimer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Studenten von früher: Marie Jahoda&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 heiratete sie den britischen [[Labour Party|Labour]]-Abgeordneten im [[House of Commons]] und &amp;#039;&amp;#039;Minister of State&amp;#039;&amp;#039; [[Austen Albu]] (1903–1994).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 bis 1965 übte Jahoda mehrere Lehrtätigkeiten für Psychologie am Brunel College of Advanced Technology in Uxbridge, [[London Borough of Hillingdon|Hillingdon]] (bei London), aus. Erst 1962 erhielt sie eine Professur für Psychologie und Sozialwissenschaften. Von 1965 an bis zu ihrer Emeritierung 1973 hatte sie einen Lehrstuhl für Sozialpsychologie an der [[University of Sussex|Universität von Sussex]] inne. Sie entwickelte ein [[Modell der manifesten und latenten Funktionen der Erwerbsarbeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahoda formulierte ein klassisches Problem der Sozialwissenschaften: „The problem in the human and social sciences is to make invisible things visible“.&amp;lt;ref&amp;gt;Marie Jahoda: &amp;#039;&amp;#039;The Psychology of the Invisible: An Interview.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;New Ideas in Psychology&amp;#039;&amp;#039; (4) 1986, Nr. 1, S. 107–118.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Deutsch: Das Problem der Sozialwissenschaften ist es, unsichtbare Dinge sichtbar zu machen.) Sie sprach damit das Problem der qualitativen Methoden und Analysetechniken an, um z.&amp;amp;#8239;B. die Einstellungen oder Werte eines Interviewten zu ermitteln, die sich bei einer reinen Oberflächenanalyse nicht zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1985: Ehrendoktorwürde der [[Universität Bremen]]&lt;br /&gt;
* 1992: Mitglied der [[American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
* 1993: [[Preis der Stadt Wien für Geistes- und Sozialwissenschaften]]&lt;br /&gt;
* 1993: [[Liste der Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich seit 1952|Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
* Seit dem WS 1994/95 wird zu ihren Ehren ein Lehrstuhl für Frauenforschung an der [[Ruhr-Universität Bochum]] für einjährige Gastprofessuren gestiftet&lt;br /&gt;
* 1998 erhielt sie die Ehrendoktorwürde der [[Johannes Kepler Universität]] in Linz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.jku.at/content/e213/e64/e6365 |wayback=20130307183216 |text=Ehrengemeinde – Webseite der Johannes Kepler Universität Linz}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Universität Wien]]&lt;br /&gt;
* 1998: Benennung des Jahoda-Tors auf dem [[Campus der Universität Wien]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Herbert Posch |url=https://geschichte.univie.ac.at/de/artikel/tore-der-erinnerung-am-campus-der-universitaet-wien |titel=Tore der Erinnerung am Campus der Universität Wien |werk=650 plus – Geschichte der Universität Wien |hrsg=Universität Wien |datum=2017-03-07 |abruf=2021-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2003: Benennung einer zweisprachigen Wiener Volksschule in „Marie Jahoda-Schule“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.volksschule-herbststrasse.at/ Marie Jahoda-Schule, Wien.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2008 in Wien-[[Hernals]]: Benennung der &amp;#039;&amp;#039;Marie-Jahoda-Gasse&amp;#039;&amp;#039; nach ihr&lt;br /&gt;
* Im Juni 2016 wurde sie mit einer Büste im [[Hauptgebäude der Universität Wien#Der Arkadenhof|Arkadenhof der Universität Wien]] geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wien.orf.at/v2/news/stories/2739179/ &amp;#039;&amp;#039;Sieben Frauendenkmäler für Uni Wien.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;orf.at&amp;#039;&amp;#039;. 28. Oktober 2015, abgerufen am 25. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/2000040160497/Arkadenhof-der-Uni-Wien-beherbergt-nun-auch-Frauen-Denkmaeler &amp;#039;&amp;#039;Arkadenhof der Uni Wien beherbergt nun auch Frauen-Denkmäler.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;derStandard.at&amp;#039;&amp;#039;. 30. Juni 2016, abgerufen am 1. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* am 14. Oktober 2021 wurde der Marie-Jahoda-Hof nach ihr benannt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Marie-Jahoda-Hof|Marie-Jahoda-Hof}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption und Würdigung ==&lt;br /&gt;
* An der [[Ruhr-Universität Bochum]] wurde 1994 eine nach Marie Jahoda benannte [[Gastprofessor|Gastprofessur]] für Internationale Geschlechterforschung ins Leben gerufen und im Jahr 2019 das International Center for Gender Studies gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://mariejahodacenter.rub.de/ueber-marie-jahoda/ |titel=Über Marie Jahoda |hrsg=Maria Jahoda Center for International Gender Studies |sprache=de |abruf=2022-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://news.rub.de/presseinformationen/hochschulpolitik/2019-03-08-gender-studies-internationales-zentrum-gegruendet |titel=Internationales Zentrum gegründet |hrsg=Ruhr Universität Bochum |sprache=de |abruf=2022-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Jahodas Thesen über die Funktionen von Arbeit bildeten eine wichtige Inspirationsquelle für den Roman &amp;#039;&amp;#039;Wovon wir leben&amp;#039;&amp;#039; (2023) von [[Birgit Birnbacher]].&amp;lt;ref&amp;gt;Birgit Birnbacher: Wovon wir leben. Wien 2023. S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Jänner 2022 wurde ein Lehrgang der [[Wiener Parteischule]] nach Marie Jahoda benannt. Damit soll sich ihrem Leben und Wirken besonders gewidmet und Menschen in einer politischen Grundausbildung mit ihrer Arbeit vertraut machen werden.&lt;br /&gt;
* Im September 2022 wurde der „Marie-Jahoda-Preis für herausragende wissenschaftliche Erkenntnisse“ von den sozialdemokratischen Bildungsorganisationen [[SPÖ Bildung]], Wiener SPÖ-Bildung und Wiener Bildungsakademie ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
** Erste Preisträgerin ist die 1930 in Österreich als Tochter von Marie Jahoda und [[Paul Felix Lazarsfeld]] geborene, US-amerikanische Sozialpsychologin [[Lotte Bailyn]], welche die Auszeichnung für ihre Forschung zum Strukturwandel in der industriellen Arbeitswelt erhält.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20240622_OTS0021/5-jahre-spoe-bundesbildungsvorsitzender-prof-dr-gerhard-schmid |titel=5 Jahre SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Prof. Dr. Gerhard Schmid |sprache=de |abruf=2025-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Preisträgerin im Jahr 2023 wurde Prof. [[Käthe Sasso]], die knapp vor ihrem 98. Geburtstag, diese letzte Auszeichnung für ihren Einsatz für historische Aufklärung vor ihrem Tod übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20240318_OTS0127/spoe-bildung-und-zweite-nationalratspraesidentin-doris-bures-ueberreichen-marie-jahoda-preis-an-profin-kaethe-sasso |titel=SPÖ-Bildung und Zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures überreichen Marie-Jahoda-Preis an Prof.in Käthe Sasso |sprache=de |abruf=2025-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Die Preisträgerin im Jahr 2024 wurde [[Katja Sturm-Schnabl]], Sie setzt sich seit Jahrzehnten mit den Themen Erinnerungskultur, Nationalsozialismus und der slowenischen Minderheit in Österreich auseinander. Als Kind wurde Sturm-Schnabl Opfer der NS-Verfolgung und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Erinnerung an diese Zeit wachzuhalten und wissenschaftlich aufzuarbeiten. Ihre Forschung trägt maßgeblich zur Bewusstseinsbildung über die Geschichte der Verfolgung und Diskriminierung von Minderheiten in Österreich bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250317_OTS0023/marie-jahoda-preis-fuer-herausragende-wissenschaftliche-erkenntnisse-an-katja-sturm-schnabl-verliehen |titel=Marie Jahoda Preis für herausragende wissenschaftliche Erkenntnisse an Katja Sturm-Schnabl verliehen |sprache=de |abruf=2025-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://volksgruppen.orf.at/slovenci/meldungen/stories/3297446/ |titel=Ehrung für Katja Sturm-Schnabl |datum=2025-03-17 |sprache=de |abruf=2025-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://volksgruppen.orf.at/slovenci/stories/3296949/ |titel=Katji Sturm-Schnabl nagrada Marie Jahoda |datum=2025-03-14 |sprache=de |abruf=2025-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** 2025 wurde der Ehrenpreis an [[Jean Ziegler]] im privaten Rahmen übergeben. Der Soziologe und ehemalige UN-Sonderberichterstatter veröffentlicht seit Jahrzehnten Bücher, diese befassen sich überwiegend mit sozialen und politischen Missständen wie Hunger, Armut, Kapitalismus und der globalen Ungleichheit, oft aus einer kritischen Perspektive.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20251022_OTS0092/spoe-bildungsorganisationen-ehren-jean-ziegler-mit-dem-4-marie-jahoda-preis-fuer-herausragende-wissenschaftliche-erkenntnisse |titel=SPÖ-Bildungsorganisationen ehren Jean Ziegler mit dem 4. Marie-Jahoda-Preis für herausragende wissenschaftliche Erkenntnisse |sprache=de |abruf=2025-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* mit [[Paul Felix Lazarsfeld|Paul F. Lazarsfeld]] und [[Hans Zeisel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Arbeitslosen von Marienthal. Ein soziographischer Versuch über die Wirkungen langandauernder Arbeitslosigkeit.&amp;#039;&amp;#039; Hirzel, Leipzig 1933; wieder: Suhrkamp, Frankfurt am Main 1975, ISBN 3-518-10769-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Autorität und Erziehung in der Familie, Schule und Jugendbewegung Oesterreichs&amp;#039;&amp;#039;, in: Institut für Sozialforschung, &amp;#039;&amp;#039;Studien über Autorität und Familie&amp;#039;&amp;#039;, Paris 1936, [https://archive.org/details/HorkheimerEtAlAutoritatUndFamilie Nachdruck]; zu Klampen, Lüneburg 1987, ISBN 3-924245-08-8. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anti-semitism and emotional disorder. A psychoanalytic interpretation.&amp;#039;&amp;#039; Mit Nathan W. Ackerman. Harper, NY 1950&amp;lt;ref&amp;gt;Bei der [[Deutsche Nationalbibliothek|DNB]] in elektronischer Fassung.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Research Methods in Social Relations.&amp;#039;&amp;#039; 1951. Mit [[Morton Deutsch]] und Stuart W. Cook.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studies in the Scope and Method of „The Authoritarian Personality.“&amp;#039;&amp;#039; Mit [[Nathan Ackerman|Nathan W. Ackerman]], [[Theodor W. Adorno]], [[Bruno Bettelheim]], [[Else Frenkel-Brunswik]] u.&amp;amp;nbsp;a.).&lt;br /&gt;
** in Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Der autoritäre Charakter.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Studien über Autorität und Vorurteil&amp;#039;&amp;#039;. Materialis, Frankfurt 1954, ISBN 3-88535-341-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Current Concepts of Positive Mental Health. Report to the Joint Commission of Mental Health and Illness.&amp;#039;&amp;#039; NY Basic Books, New York 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sozialpsychologie der Politik und Kultur. Ausgewählte Schriften&amp;#039;&amp;#039;. Nausner &amp;amp; Nausner, Graz 1995, ISBN 3-901402-02-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Ich habe die Welt nicht verändert.“ Lebenserinnerungen einer Pionierin der Sozialforschung&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von Steffani Engler, [[Brigitte Hasenjürgen]], Beltz, Weinheim 2002, ISBN 3-407-22753-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wieviel [[Arbeit (Philosophie)#Aufhebung des Arbeitsbegriffs seit Mitte des 20. Jahrhunderts|Arbeit]] braucht der Mensch? Arbeit und Arbeitslosigkeit im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, (Reprint der 3. Aufl.), Beltz, Weinheim 1995, ISBN 978-3-407-85033-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebensgeschichtliche Protokolle der arbeitenden Klassen 1850–1930.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Wien 1932; veröffentlicht: StudienVerlag, Innsbruck-Wien-Bozen 2017, ISBN 978-3-7065-5567-8. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeitslose bei der Arbeit &amp;amp; Aufsätze und Essays.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, StudienVerlag, Innsbruck-Wien-Bozen 2019, ISBN 978-3-7065-5983-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rekonstruktionen meiner Leben.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von [[Johann Bacher (Soziologe)|Johann Bacher]], Waltraud Kannonier-Finster u. Meinrad Ziegler. Mit einem Essay von [[Lotte Bailyn]]. Edition Konturen, Wien 2024, ISBN 978-3-902968-95-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufsätze (Auswahl)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Psychology of the Invisible: An Interview.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;New Ideas in Psychology&amp;#039;&amp;#039; (4) 1986, Nr. 1, S. 107–118.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/1999/24/199924.gr._geschichte_j.xml?page=all Wie kommt man durchs Leben, Frau Jahoda?]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]],&amp;#039;&amp;#039; 10. Juni 1999, Leben, S. 10–11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich habe die Welt nicht verändert.&amp;#039;&amp;#039; Gespräch mit Marie Jahoda, in: [[Mathias Greffrath]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Zerstörung einer Zukunft. Gespräche mit emigrierten Sozialwissenschaftlern.&amp;#039;&amp;#039; Campus, Frankfurt 1989, S. 95–136.&lt;br /&gt;
* [[Christian Fleck]]: &amp;#039;&amp;#039;Rund um „Marienthal“.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Gesellschaftskritik, Wien 1990.&lt;br /&gt;
* [[Theresa Wobbe]] &amp;amp; Claudia Honegger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frauen in der Soziologie. Neun Portraits.&amp;#039;&amp;#039;(sic) Beck, München 1998, ISBN 3-406-39298-9 (außer M. J.: [[Frieda Wunderlich]], [[Dorothy Swaine Thomas]], Jenny P. d’Héricourt, [[Mathilde Vaerting]], [[Beatrice Webb]], [[Jane Addams]], [[Harriet Martineau]] und [[Marianne Weber (Frauenrechtlerin)|Marianne Weber]])&lt;br /&gt;
* [[Klaus Kocks]], [[Sabine Meck]]: &amp;#039;&amp;#039;Empirische Sozialforschung: nicht beweisen, entdecken! Milieus, Motive, Methoden der Marie Jahoda&amp;#039;&amp;#039;, Vox Populi, Horbach 2005, ISBN 3-00-016174-0.&lt;br /&gt;
* Monika Schlegel: &amp;#039;&amp;#039;Marie Jahoda -&amp;#039;&amp;#039; „&amp;#039;&amp;#039;Reale Welt als Herausforderung“&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Rosemarie Nave-Herz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Familiensoziologie in Portraits.&amp;#039;&amp;#039; Nomos, Würzburg 2010, ISBN 978-3-89913-718-7, S. 127–152.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Taschwer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das gesellschaftlich Unsichtbare sichtbar machen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Heimat großer Töchter&amp;#039;&amp;#039;, 36. Teil: Marie Jahoda, Sozialpsychologin), in: Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Standard]]&amp;#039;&amp;#039;, Wien, 24./25./26. Dezember 2014, S. 15.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Akteneinsicht. Marie Jahoda in Haft.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Johann Bacher (Soziologe)|Johann Bacher]], Waltraud Kannonier-Finster, Meinrad Ziegler, StudienVerlag, Wien/Innsbruck 2021, ISBN 978-3-7065-6161-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118866451}}&lt;br /&gt;
* [https://agso.uni-graz.at/archive/jahoda/1024+/index.htm Portal mit Biographie und zahlreichen Bilddokumenten] im Archiv für Geschichte der Soziologie in Österreich&lt;br /&gt;
* {{FemBio|http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/marie-jahoda}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.sozpsy.uni-hannover.de/dfa/jahoda.htm |wayback=2008-12-04 |text=Marie Jahodas Werkbibliographie}} von der [[Universität Hannover]]&lt;br /&gt;
* [http://agso.uni-graz.at/lexikon/klassiker/jahoda/24bio.htm Detaillierter und tabellarischer Lebenslauf] von der [[Karl-Franzens-Universität Graz]]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.sowi.rub.de/jahoda/ueber_mj.html.de |wayback=2012-03-16 |text=Marie-Jahoda-Gastprofessur für Internationale Frauenforschung}} von der [[Ruhr-Universität Bochum]]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.wienerzeitung.at/linkmap/personen/jahoda.htm |wayback=2010-01-05 |text=„Ich habe die Welt nicht verändert“}} Dossier zu Leben und Werk von Marie Jahoda, [[Wiener Zeitung]], 2. Mai 2001.&lt;br /&gt;
* [http://theodorkramer.at/projekte/exenberger/mitglieder/dr-marie-jahoda Eintrag im Herbert Exenberger-Archiv] der [[Theodor Kramer Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Marie Jahoda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118866451|LCCN=n/79/4044|VIAF=12310208}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jahoda, Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialpsychologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (University of Sussex)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Brunel University)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (The New School)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstand gegen den Austrofaschismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Linz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jahoda, Marie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jahoda-Lazarsfeld, Marie; Lazarsfeld-Jahoda, Marie; Albu, Marie; Mautner, Marie&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Soziologin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Januar 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. April 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sussex]], [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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