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	<title>Marie Geistinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T14:37:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Maimaid: form.</title>
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		<updated>2024-12-16T10:50:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Marie Geistinger.jpg|mini|hochkant=0.80|Marie Geistinger als Galathée in der Operette &amp;#039;&amp;#039;[[Die schöne Galathée]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Franz von Suppè]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Girardi-&amp;amp;-Geistinger.png|mini|hochkant=0.80|Marie Geistinger und [[Alexander Girardi]], 1894]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marie Charlotte Cäcilie Geistinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Juli]] [[1836]] in [[Graz]]; † [[29. September]] [[1903]] in [[Klagenfurt]]) war eine österreichische Schauspielerin und Opernsängerin (Sopran). Sie galt als „die Königin der Operette“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Marie Charlotte Cäcilie Geistinger war die Tochter pensionierter russischer Hofschauspieler: Vater Nikolaus Geistinger war ehemaliger Sänger am königlichen Deutschen Theater in St. Petersburg, Mutter Charlotte Geistinger (geb. Schreinzer-Gaßmann) eine gute Tragikerin. Am 28. Juli 1836 wurde Marie Geistinger in der [[Diözese]] [[Diözese Graz-Seckau|Seckau]] getauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844, erst acht Jahre alt, debütierte sie in verschiedenen Kinderrollen in [[Graz]]. 1850 war ihr Debüt als Bäschen in einem Possenspiel &amp;#039;&amp;#039;[[Das war ich!]]&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;Schwaiger-Theater&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Johann Schwaiger († [[16. März]] [[1869]] in München im 64. Lebensjahr) und dessen Neffe Max Schwaiger († [[4. Juni]] [[1880]] in München im 64. Lebensjahr) verkauften ihre für die zwei von ihnen geführten (und zu schließenden) Theater ([[Au (München)|In der Au]] sowie [[Müllerstraße (München)|Müllerstraße]]) aufrechten Konzessionen im Jahre 1863 an ein [[Gremium|Komitee]] zum Bau eines &amp;#039;&amp;#039;neuen Volkstheaters&amp;#039;&amp;#039;, dem &amp;#039;&amp;#039;[[Aktientheater (München)|Actientheater]]&amp;#039;&amp;#039;. (Siehe: {{ANNO|wrz|11|06|1863|03|Zur Tagesgeschichte. (…) Der projektierte Bau eines neuen Volkstheaters in München (…)|AUTOR=|ZUSATZ=Morgenblatt, Nr. 131/1863|ALTSEITE=771 Mitte.}}). Noch im selben Jahr jedoch löste sich das Komitee bei Rücknahme vorliegender Aktienzeichnungen auf. Johann Schwaigers &amp;#039;&amp;#039;Volkstheater in der Au&amp;#039;&amp;#039; wurde von diesem noch bis zum 15. September 1865 geleitet. Das 1865 fertiggestellte &amp;#039;&amp;#039;Actientheater&amp;#039;&amp;#039;, an dessen Leitung Johann Schwaiger Interesse bekundet hatte, wurde unter der Direktion von [[Friedrich Engelken (Schauspieler)|Friedrich Engelken]] (1804–1879) im Oktober 1865 eröffnet. (Siehe: {{ANNO|fdb|14|10|1865|05|Theater und Kunst. (…) Das neue Actientheater München (…)|NAME=Fremden-Blatt|ZUSATZ=Nr. 284/1865 (XIX. Jahrgang)|ALTSEITE=5, unten rechts.}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[München]]. 1852 wurde Marie Geistinger an das [[Theater in der Josefstadt]] (Wien) berufen. Sie debütierte am 16. Juni 1852 in der zugehörigen Spielstätte Arena Hernals.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|fdb|16|6|1852|5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige sehr erfolgreiche Jahre in [[Berlin]], [[Hamburg]] und [[Riga]] folgten. 1865 holte sie [[Friedrich Strampfer]] an das [[Theater an der Wien]], das sie von 1869 bis 1875 gemeinsam mit [[Maximilian Steiner (Theaterdirektor)|Maximilian Steiner]] leitete. Marie Geistinger genoss ungewöhnliche Anerkennung als Operettensängerin. Vor allem in Operetten von [[Jacques Offenbach]] und [[Johann Strauss (Sohn)]], aber auch von [[Karl Millöcker]] und [[Franz von Suppè]], war sie oft zu hören. Als sie als [[Die schöne Helena]] in Wien auftrat, erregte sie durch ein von der Hüfte abwärts gespaltenes Kleid die Gemüter der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Lorenz: &amp;#039;&amp;#039;Ich durfte helfen. Mein Leben und Wirken.&amp;#039;&amp;#039; (Von Lorenz besorgte Übers. und Bearbeitung von &amp;#039;&amp;#039;My Life and Work.&amp;#039;&amp;#039; Charles Scribner’s Sons, New York) L. Staackmann Verlag, Leipzig 1936; 2. Auflage ebenda 1937, S. 261 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einigen Uraufführungen von Strauss-Operetten, so in &amp;#039;&amp;#039;Indigo&amp;#039;&amp;#039; – Strauss’ erster Operette von 1871 – sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Die Fledermaus]]&amp;#039;&amp;#039; (1874), sang sie in Hauptrollen (&amp;#039;&amp;#039;Indigo&amp;#039;&amp;#039;: Fantasca, &amp;#039;&amp;#039;Fledermaus&amp;#039;&amp;#039;: Rosalinde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 nahm &amp;#039;&amp;#039;die Geistinger&amp;#039;&amp;#039; ein dreijähriges Engagement in [[Leipzig]] an. In diesem Jahr entstand auch die sog. &amp;#039;&amp;#039;Geistinger-Sonate&amp;#039;&amp;#039;, die ihr die englische Komponistin [[Ethel Smyth]], die damals in Leipzig u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Heinrich von Herzogenberg]] studierte, aufgrund großer Verliebtheit gewidmet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. http://www.hmt-leipzig.de/hmt/bibliothek/hmtarchiv/ethel-smyth (Stand: 12. März 2015).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://mugi.hfmt-hamburg.de/Smyth/oper6e.html (Stand: 12. März 2015).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Ethel Smyth: &amp;#039;&amp;#039;Impressions that remained&amp;#039;&amp;#039;. New York: Alfred A. Knopf, 1946, S. 151–157. Als [https://archive.org/stream/impressionsthatr010821mbp#page/n0/mode/2up Digitalisat].&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1880 bis 1884 unternahm Marie Geistinger sieben sehr erfolgreiche Tourneen durch die [[USA]], die vor allem auf das Engagement des aus [[Prag]] stammenden Theaterunternehmers [[Gustav Amberg]] (1844–1921),&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Amberg&amp;#039;&amp;#039;. Aus: &amp;#039;&amp;#039;An Orgy of Operetta. The Thalia and Amberg Theaters, 1879–1893&amp;#039;&amp;#039;. In: John Koegel: &amp;#039;&amp;#039;Music in German Immigrant Theater. New York City, 1840–1940&amp;#039;&amp;#039;. (englisch). University of Rochester Press, Rochester 2009, ISBN 978-1-58046-215-0, S.&amp;amp;nbsp;115–122.&amp;amp;nbsp;– [https://books.google.at/books?id=kfrvVDA9v60C&amp;amp;pg=PA115&amp;amp;lpg=PA115#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Online].&amp;lt;/ref&amp;gt; von 1882 bis 1888 Direktor des [[Thalia Theatre]]s in [[New York City]], zurückgingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|02|10|1903|05|AUTOR=|Kleine Chronik. (…) Marie Geistinger|ZUSATZ=Morgenblatt, Nr. 14044/1903|ALTSEITE=5 Mitte.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während ihrer dreieinhalb Jahre in Amerika spielte sie insgesamt 826 Mal in 26 Städten in 44 verschiedenen Rollen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|30|09|1903|08|AUTOR=|† Marie Geistinger|ZUSATZ=Morgenblatt, Nr. 14042/1903|ALTSEITE=5 Mitte.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Europa gastierte die Künstlerin wieder ausschließlich als [[Soubrette]] in zahlreichen deutschen Städten. Mitte der 1880er Jahre trat sie unter [[Carl von Tartatzy]] am [[Carltheater]] (Wien) ihr letztes festes Engagement an, das bis 1889 währte. Wegen eines Augenleidens von der Bühne zurückgezogen, lebte sie auf ihrem Besitz [[Schloss Rastenfeld]] in [[Kärnten]], das sie 1893 an [[Carl Auer von Welsbach|Carl Auer]] verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Besserung ihres Leidens kehrte sie an die Bühne zurück, trat im März 1898 im Carltheater auf, sang in [[Venedig in Wien]], ging nach Berlin als &amp;#039;&amp;#039;Sensationsnummer des [[Wintergarten (Varieté)|Wintergartens]]&amp;#039;&amp;#039;. Da sich ihre früheren Erfolge nicht mehr wiederholen ließen, zog sie sich in ihre am [[Lendkanal]] gelegene Villa in Klagenfurt, Schiffgasse 13 (heute: Tarviser Straße 26), zurück, wo sie, nach drei Jahren, am 29. September 1903 im 68. Lebensjahr an einem Herzleiden starb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwj|01|10|1903|07|AUTOR=|Theater und Kunst. Marie Geistinger – gestorben|ZUSATZ=Nr. 3566/1903 (XI. Jahrgang)|ALTSEITE=9, Mitte oben.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistinger war Anfang Mai 1877 in Brünn mit dem Schauspieler August Müller-Kormann eine&amp;amp;nbsp;– nur kurz bestehende&amp;amp;nbsp;– Ehe eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiener Zentralfriedhof - Gruppe 32 A - Marie Geistinger.jpg|mini|hochkant=0.80|Grab von Marie Geistinger am Wiener Zentralfriedhof]]&lt;br /&gt;
* Beisetzung auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] in einem [[Liste gewidmeter Gräber der Stadt Wien|Ehrengrab]]  (Gruppe 32 A, Nummer 18). Das Grabdenkmal schuf 1907 [[Josef Valentin Kassin]] (1856–1931).&amp;lt;ref&amp;gt;Hedwig Abraham: [http://www.viennatouristguide.at/Friedhoefe/Zentralfriedhof/Index_32A_Bild/32A_Geistinger_18.htm Bild des Grabdenkmals]. In: &amp;#039;&amp;#039;viennatouristguide.at&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 13. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1928: Benennung der &amp;#039;&amp;#039;Geistingergasse&amp;#039;&amp;#039; in Wien-[[Döbling]] (19. Wiener Gemeindebezirk).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Geistingergasse|Geistingergasse}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2007: Enthüllung einer Gedenktafel am Theater an der Wien (Millöckergasse 1).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=https://www.wien.gv.at/rk/msg/2007/0621/020.html | wayback=20170313221614 | text=Mariahilf: Gedenktafel für Marie Geistinger feierlich enthüllt}}. In &amp;#039;&amp;#039;[[Rathauskorrespondenz]]&amp;#039;&amp;#039; vom 21. Juni 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Adolph Kohut]]: &amp;#039;&amp;#039;Die größten und berühmtesten deutschen Soubretten des neunzehnten Jahrhunderts. Mit ungedruckten Briefen von Josephine Gallmeyer, Marie Geistinger, Ottilie Genée&amp;#039;&amp;#039;. Bagel, Düsseldorf 1890.&lt;br /&gt;
* [[Emil Pirchan]]: &amp;#039;&amp;#039;Marie Geistinger: die Königin der Operette.&amp;#039;&amp;#039; Frick, Wien 1947.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|1|418|418|Geistinger, Marie|}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|163|164|Geistinger, Marie|Gertrud Doublier|116520272}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Marie Geistinger|Marie Geistinger}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Geistinger,_Marie}}&lt;br /&gt;
* {{ANNO|nwg|26|07|1903|09|NAME=Neues Wiener Tagblatt. Demokratisches Organ|Theater, Kunst und Literatur. Marie Geistinger. Zum siebzigsten Geburtstage der Künstlerin|ZUSATZ=Nr. 203/1903 (XXXVII. Jahrgang)|ALTSEITE=9, oben links.}}&lt;br /&gt;
* {{ANNO|gtb|30|09|1903|21|NAME=Grazer Tagblatt. Organ der Deutschen Volkspartei für die Alpenländer|Marie Geistinger †|ZUSATZ=Abend-Ausgabe, Nr. 269/1903 (XIII. Jahrgang)|ALTSEITE=1 f.}}&lt;br /&gt;
* {{ANNO|nfp|01|10|1903|01|AUTOR=|Feuilleton. Marie Geistinger|ZUSATZ=Morgenblatt, Nr. 14043/1903|ALTSEITE=1 f.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116520272|VIAF=22895799}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Geistinger, Marie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Operettensänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sopran]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1836]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Geistinger, Marie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Geistinger, Marie Charlotte Cäcilie (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Schauspielerin und Opernsängerin (Sopran) und galt als „die Königin der Operette“&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Juli 1836&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. September 1903&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Klagenfurt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maimaid</name></author>
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