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	<title>Marie-Rose Morel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bujo am 24. April 2026 um 17:28 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Marie-rose-morel-1297866028.jpg|mini|Marie-Rose Morel (2008)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marie-Rose Louise Constant Morel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. August]] [[1972]] in [[Antwerpen]]; † [[8. Februar]] [[2011]] ebenda) war eine [[Belgien|belgische]] [[Politiker]]in der rechtsextremen und separatistischen flämischen Partei [[Vlaams Belang]]. Morel war von 2004 bis zu ihrem Tod Mitglied des [[Flämisches Parlament|Flämischen Parlaments]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie-Rose Morel wuchs in einer wohlhabenden katholischen Familie in [[Merksem]] auf, ihre Mutter war Journalistin, ihr Vater Manager bei [[Alcatel]] und aktives Mitglied der [[Christen-Democratisch en Vlaams|Christelijke Volkspartij]] (CVP). Sie selbst studierte an der &amp;#039;&amp;#039;Universitaire Faculteiten Sint-Ignatius Antwerpen&amp;#039;&amp;#039; (Vorläuferin der [[Universität Antwerpen]]) und der [[Katholieke Universiteit Leuven]] Geschichte. Sie wurde 1992 zur [[Produktkönigin|Erdbeerprinzessin]] von [[Melsele]], 1993 zur Miss Flandern gewählt, 1994 war sie Finalistin bei [[Miss Belgien]]. Nach ihrem Studienabschluss gründete sie eine Eventagentur und eine Hostessenagentur.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EncVlaBew&amp;quot;&amp;gt;Paul Cobbaert: [https://encyclopedievlaamsebeweging.be/nl/morel-marie-rose Morel, Marie-Rose], in: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedie van de Vlaamse Beweging&amp;#039;&amp;#039;, Stand 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bart de Wever]], mit dem sie seit dem gemeinsamen Studium in Leuven befreundet war, ermunterte Morel, sich politisch zu engagieren. Sie wurde Mitglied der [[Nieuw-Vlaamse Alliantie]] (N-VA), die 2001 aus der flämischen [[Volksunie]] hervorgegangen war. Bei der Parlamentswahl 2003 kandidierte sie auf der N-VA-Liste für den Senat, verfehlte aber als Zweitplatzierte den Einzug. Morel lehnte das nach der Wahl gebildete &amp;#039;&amp;#039;Valentijnskartel&amp;#039;&amp;#039; ab, ein Wahlbündnis der N-VA mit der christdemokratischen [[Christen-Democratisch en Vlaams|CD&amp;amp;V]]. Stattdessen warb sie für eine Zusammenarbeit der N-VA mit dem rechtsextremen [[Vlaams Blok]], der damals von allen anderen Parteien geächtet wurde &amp;#039;&amp;#039;([[Brandmauer (Politik)#Europa|Cordon sanitaire]])&amp;#039;&amp;#039;, was Morel falsch fand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EncVlaBew&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie verließ 2004 die N-VA und trat stattdessen dem Vlaams Blok bei, wo sie mit offenen Armen empfangen wurde. Sie sollte der Partei helfen, sich ein gemäßigteres und frauenfreundlicheres Image zu geben. Unmittelbar nach ihrem Wechsel wurde sie schon auf Listenplatz drei für die Europawahl und Platz fünf in der Provinz Antwerpen für die Wahl zum Flämischen Parlament nominiert, die beide im Juni 2004 stattfanden. VB gewann bei dieser Wahl deutlich hinzu und Morel zog als Abgeordnete ins Flämische Parlament ein. Nachdem der Vlaams Blok 2004 gerichtlich wegen Verstößen gegen das belgische Anti-Rassismus-Gesetz verurteilt worden war, nahm die Partei den Namen Vlaams Belang an, um sich von ihrem extremistischen Image zu distanzieren. Als Begleiterin ihres Vaters, der auf einen Rollstuhl angewiesen war, reiste Morel im November 2004 mit auf einer Handelsmission nach China unter Leitung des damaligen Kronprinzen [[Philippe (Belgien)|Philippe]]. Dies sorgte für Missfallen im Königshaus, das normalerweise Kontakte zu VB-Politikern vermied.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EncVlaBew&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Schoten]] in der [[Provinz Antwerpen]] wurde Morel 2006 als Spitzenkandidaten ihrer Partei in den Gemeinderat gewählt. Bei der belgischen Parlamentswahl 2007 schnitt VB nicht so stark ab wie erhofft. Morel geriet in die Kritik, sie wurde für die gescheiterte Wahlbündnis mit der [[Lijst Dedecker]] verantwortlich gemacht. Der Vorwurf, Zwietracht in die zuvor rein männliche Führungsriege der Partei gebracht zu haben, trug ihr den Beinamen einer „[[Yoko Ono]]“ des Vlaams Belang ein. Ihr Vertrauter [[Frank Vanhecke]] wurde 2008 als Parteivorsitzender durch [[Bruno Valkeniers]] abgelöst, anschließend kritisierte Morel öffentlich den Kurs des „Antwerpener Clubs“ in der neuen Parteiführung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EncVlaBew&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2009 machte Morel öffentlich, dass sie an [[Zervixkarzinom|Gebärmutterhalskrebs]] erkrankt war. Einen Monat vor ihrem Tod heiratete sie ihren politischen Mitstreiter Frank Vanhecke. Am 8. Februar 2011 erlag die 38-Jährige ihrer Erkrankung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EncVlaBew&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.marie-rosemorel.be/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=286662457|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-06-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Morel, Marierose}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter des Flämischen Parlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Model]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Flandern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Morel, Marie-Rose&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Morel, Marie-Rose Louise Constant (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=belgische Politikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. August 1972&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Antwerpen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Februar 2011&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Antwerpen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bujo</name></author>
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