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	<title>Marie-Luise Jahn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marie-Luise Jahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seit 1954 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marie-Luise Schultze-Jahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Mai]] [[1918]] in Gut [[Sędławki|Sandlack]] / [[Kreis Bartenstein (Ostpr.)|Kreis Friedland]]; † [[22. Juni]] [[2010]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/zeitzeugin-der-weissen-rose-marie-luise-schultze-jahn-ist-tot-1.964482 &amp;#039;&amp;#039;Marie-Luise Schultze-Jahn ist tot&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Bad Tölz]]) war eine deutsche [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus]]. Ab 1940 studierte sie [[Chemie]] in [[München]]. Nach der Hinrichtung der Anführer der Widerstandsgruppe [[Weiße Rose]] im Februar 1943 sorgte sie zusammen mit [[Hans Leipelt]] dafür, dass das letzte Flugblatt der Weißen Rose weiterhin verbreitet wurde. Der „[[Volksgerichtshof]]“ verurteilte sie im Oktober 1944 zu zwölf Jahren [[Zuchthaus]]. Nach dem Krieg studierte Marie-Luise Jahn Medizin und arbeitete ab 1969 als Ärztin in Bad Tölz. Von 1987 bis 2002 war sie Vorstandsmitglied der [[Weiße Rose Stiftung]]. Danach engagierte sie sich im [[Weisse Rose Institut|Weisse Rose Institut e.&amp;amp;nbsp;V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Schulzeit ===&lt;br /&gt;
Marie-Luise Jahn wuchs als ältestes Kind mit zwei Brüdern auf dem elterlichen Landgut in [[Sędławki|Sandlack]] im damaligen Ostpreußen auf. Der Vater konnte ihnen als wohlhabender Grundbesitzer eine weitgehend unbeschwerte Kindheit ermöglichen, Unterricht erteilte eine Hauslehrerin. Zwischen 1934 und 1937 absolvierte Jahn das Internat [[Königin-Luise-Stiftung]] in [[Berlin]], das sie erfolgreich mit dem Abitur abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung zur Widerstandskämpferin ===&lt;br /&gt;
Am 9. November 1938 erlebte sie in der Reichshauptstadt die Ausschreitungen der [[Novemberpogrome 1938|Pogromnacht]] mit, die ihr eine bleibende Erinnerung blieben. Sie sah, wie auf offener Straße Menschen, zumeist jüdischer Abstammung, aus ihren Häusern gezerrt und misshandelt wurden. Danach begann sie, sich Gedanken über die Politik zu machen, und verstand nun auch die Aussage ihres Vaters nach der Ernennung Hitlers zum [[Reichskanzler#Herrschaft des Nationalsozialismus|Reichskanzler]], dass sich nunmehr alles ändern werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein Studium antreten zu können, leistete Jahn von April bis Oktober 1939 in der Nähe der deutsch-polnischen Grenze ihren [[Reichsarbeitsdienst|Arbeitsdienst]] auf einem Bauernhof ab. Im Februar 1940 begann sie in München ein [[Chemie]]studium am Staatslabor der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]], das unter der Leitung des Nobelpreisträgers [[Heinrich Wieland]] stand. Hier lernte sie um die Jahreswende 1941/1942 den Studenten [[Hans Leipelt]] kennen. Er hatte in Hamburg gewohnt, konnte dort jedoch nicht mehr studieren. Da seine Mutter Jüdin war, galt er gemäß den rassistischen Kategorien der Nationalsozialisten als „[[Halbjude]]“. Aufgrund der NS-Vorgaben durften Juden und zumeist auch sogenannte Halbjuden nicht mehr studieren. Wieland setzte sich in München über das Verbot hinweg und ermöglichte halbjüdischen Studenten den Universitätsbesuch.&amp;lt;ref&amp;gt;Freddy Litten: &amp;#039;&amp;#039;„Er half …, weil er sich als Mensch und Gegner des Nationalsozialismus dazu bewogen fühlte“ – Rudolf Hüttel (9.7.1912–12.10.1993)&amp;#039;&amp;#039;. Zuerst erschienen in: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Gesellschaft Deutscher Chemiker – Fachgruppe Geschichte der Chemie&amp;#039;&amp;#039;, 1998, Nr. 14, S. 78–109 ([https://litten.de/fulltext/huettel.htm litten.de]). Zitat: „der Chemiker Heinrich Wieland&amp;amp;nbsp;[…], dessen Unterstützung ‚halbjüdischer‘ Studenten in den letzten Kriegsjahren zu Recht Würdigung findet“. Mit Details im weiteren Text.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hans Leipelt besaß viele zu seiner Zeit verbotene Bücher. Das gemeinsame Interesse an Literatur machte Jahn und Leipelt zunächst zu Freunden, dann zu einem Liebespaar. Sie trafen sich oft abends im [[Englischer Garten (München)|Englischen Garten]], um ungestört reden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Leipelt erhielt im Februar 1943 das sechste [[Flugblätter der Weißen Rose|Flugblatt der Weißen Rose]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.weisse-rose-stiftung.de/widerstandsgruppe-weisse-rose/flugblaetter/vi-flugblatt-der-weissen-rose/ Text des sechsten Flugblatts der Weißen Rose.] weisse-rose-stiftung.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der Post und zeigte es Jahn. Dass es von der Weißen Rose stammte, erfuhren sie, als die [[Geschwister Scholl]] und [[Christoph Probst]] verhaftet und am 22. Februar hingerichtet wurden. Sie entschlossen sich nun zum gemeinsamen Handeln. Sie tippten das Flugblatt mehrfach und mit [[Durchschreibepapier|Durchschlägen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Jasmin Lörchner: [https://www.spiegel.de/geschichte/weisse-rose-in-hamburg-und-ihr-geist-lebt-trotzdem-weiter-a-511453b6-de75-404f-a7ef-0614bbf5d222 &amp;#039;&amp;#039;Weiße Rose in Hamburg: „Und ihr Geist lebt trotzdem weiter“&amp;#039;&amp;#039;] spiegel.de, 18. Februar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; ab, ergänzten die Überschrift „…&amp;amp;nbsp;und ihr Geist lebt trotzdem weiter!“ und verteilten die Exemplare zusammen mit anderen Studenten&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/bad-toelz-die-widerstaendigen-1.2837340 &amp;#039;&amp;#039;„Die Widerständigen“&amp;#039;&amp;#039;] sueddeutsche.de, 27. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; an gute Bekannte in München. Im April fuhren Leipelt und Jahn nach Hamburg. Dort gaben sie das Flugblatt an Leipelts Freunde weiter (siehe auch [[Weiße Rose Hamburg]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;stolpersteine-hamburg.de Leipelt&amp;quot;&amp;gt;[https://www.stolpersteine-hamburg.de/?&amp;amp;MAIN_ID=7&amp;amp;BIO_ID=1459 Biografie Hans Konrad Leipelt.] stolpersteine-hamburg.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem beschlossen beide, für die Witwe und die Kinder des hingerichteten [[Kurt Huber]] Geld zu sammeln. Diese Sammelaktion wurde später der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhaftung und Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Am 8. Oktober 1943 wurde Hans Leipelt verhaftet. In der Folge wurden weitere Personen aus seinem Umfeld verhaftet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;litten.de&amp;quot; /&amp;gt; darunter am 18. Oktober auch Jahn. Beim Verhör wurden ihr die Briefe vorgelegt, die sie an Hans Leipelt geschrieben hatte, so dass ein Abstreiten ihrer Regimekritik unmöglich wurde. Ein Bekannter vermittelte Jahn einen Anwalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Oktober 1944 fand der Prozess vor dem [[Volksgerichtshof]] statt. Wegen der [[Luftangriffe auf München]] war er nach [[Donauwörth]] verlegt worden. Verhandelt wurde gegen Leipelt und Jahn sowie [[Valentin Freise]] und vier weitere Angeklagte wegen ihrer Beteiligung an der Verbreitung des Flugblatts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;litten.de&amp;quot; /&amp;gt; Die Anklage gegen Leipelt lautete „Vorbereitung zum [[Hochverrat]] in Tateinheit mit [[Wehrkraftzersetzung]], [[Feindbegünstigung]] und [[Rundfunkverbrechen]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsche Biographie |GND=119477904 |Name=Leipelt, Hans |NDB-online=1 |Autor=Angela Bottin |Datum=2022-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Staatsanwaltschaft forderte für ihn und Jahn die Todesstrafe samt Ehrverlust auf Lebenszeit sowie für Freise und zwei weitere Angeklagte mehrjährige Haftstrafen und Ehrverlust; zwei Angeklagte sollten freigesprochen werden. Heinrich Wieland trat als Entlastungszeuge für alle Angeklagten auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;litten.de&amp;quot; /&amp;gt; Leipelt nahm in der Verhandlung alle Schuld auf sich, um Jahn zu entlasten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stolpersteine-hamburg.de Leipelt&amp;quot; /&amp;gt; Bei drei Angeklagten war das verhängte Strafmaß geringer als von der Staatsanwaltschaft gefordert, so auch bei Jahn. Sie wurde zu zwölf Jahren Zuchthaus und elf Jahren Ehrverlust verurteilt. Leipelt wurde zum Tode verurteilt. Er wurde am 29. Januar 1945 in [[Justizvollzugsanstalt Stadelheim|München-Stadelheim]] hingerichtet. Die Verfahren gegen [[Mirjam David]] und einen weiteren Chemiestudenten, ebenfalls wegen des Flugblatts, waren abgetrennt worden und wurden daher nicht in Donauwörth verhandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;litten.de&amp;quot;&amp;gt;Freddy Litten: &amp;#039;&amp;#039;„Er half …, weil er sich als Mensch und Gegner des Nationalsozialismus dazu bewogen fühlte“ – Rudolf Hüttel (9.7.1912–12.10.1993)&amp;#039;&amp;#039;. Zuerst erschienen in: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Gesellschaft Deutscher Chemiker – Fachgruppe Geschichte der Chemie&amp;#039;&amp;#039;, 1998, Nr. 14, S. 78–109 ([https://litten.de/fulltext/huettel.htm litten.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie-Luise Jahn war von Oktober 1943 bis Mai 1945 im [[Justizvollzugsanstalt Aichach|Gefängnis von Aichach]] inhaftiert. Dort kam sie mit anderen politischen Gefangenen in Kontakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Am 29. April 1945 befreiten [[Vereinigte Staaten|US]]-Soldaten das Zuchthaus. Nach ihrer Entlassung war ihr der Weg in die alte Heimat, die von sowjetischen Truppen besetzt war, versperrt. Mit Mühe erlangte sie eine Arbeitsstelle – sie galt noch immer als Hochverräterin – bei einer US-amerikanischen Behörde in [[Bayreuth]]. Sie studierte [[Medizin]] an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1953.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrer Eheschließung mit dem Chemiker [[Hans Schultze (Chemiker)|Hans Schultze]] hieß sie Marie-Luise Schultze-Jahn. 1954 trennte sich das Ehepaar. Ab 1969 war sie als Ärztin für [[Innere Medizin]] mit eigener Praxis in Bad Tölz tätig. 1988 gab sie die Praxis auf, um sich ganz dem Erinnern und Mahnen zu widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivitäten in Organisationen des Gedenkens ===&lt;br /&gt;
Von 1987 bis 2002 war sie Vorstandsmitglied der [[Weiße Rose Stiftung]]. 2002 schied sie als Schatzmeisterin nach Streitigkeiten mit der Geschäftsführung aus dem Vorstand der Weiße Rose Stiftung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Stiller (Journalist)|Michael Stiller]]: &amp;#039;&amp;#039;Weiße Rose, gezaust&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. August 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 2003 zählte sie zu den Gründungsmitgliedern des Vereins [[Weisse Rose Institut|Weisse Rose Institut e.&amp;amp;nbsp;V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1999 hielt sie die Festrede bei der Feier anlässlich der Umbenennung der Hauptschule in [[Aichach]] in &amp;#039;&amp;#039;Geschwister-Scholl-Hauptschule&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mittelschule-aichach.de/archiv/ &amp;#039;&amp;#039;Namensgebungsfeier unserer Schule am 26. Februar 1999&amp;#039;&amp;#039;] mittelschule-aichach.de. Mit Foto von Marie-Luise Schultze-Jahn.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie gab Zeitzeugeninterviews vor allem in Schulen, beispielsweise in der Realschule Vaterstetten,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.merkur.de/lokales/regionen/nach-vielen-jahrzehnten-schweigen-gebrochen-128703.html &amp;#039;&amp;#039;Marie-Luise Jahn über ihr Engagement für die „Weiße Rose“&amp;#039;&amp;#039;.] merkur-online.de; Hinweis: Das angezeigte Datum 27. Februar 2010 ist nicht korrekt. Marie-Luise Jahn wird im Text dreimal als 84-Jährige bezeichnet. Demnach fand die Veranstaltung im Jahr 2002 oder 2003 statt.&amp;lt;/ref&amp;gt; aber auch in Kirchen. Sie setzte sich für ein [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarsch]]-Denkmal an der Mühlfeldkirche in Bad Tölz ein und regte an, mit „Ge(h)denksteinen“ im Stadtbild an ehemalige jüdische Mitbürger zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie-Luise Schultze-Jahn starb im Juni 2010 im Alter von 92 Jahren in Bad Tölz. Sie wurde auf dem [[Friedhof am Perlacher Forst]] in München bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://stadtgeschichte-muenchen.de/friedhof/d_grab.php?id=2023 &amp;#039;&amp;#039;Marie-Luise Schultze-Jahn&amp;#039;&amp;#039;] im Münchner Friedhofsportal, stadtgeschichte-muenchen.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßenschild in Freiham 01.jpg|mini|alt=Blaues Straßenschild mit weißer Schrift „Marie-Luise-Jahn-Str.“. Das Schild ist an einem runden Holzpfahl angebracht, dahinter sieht man ein graues Gebäude.|Straßenschild der Marie-Luise-Jahn-Straße in München-Freiham]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2002: [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 2003: Ehrentafel auf einem großen Stein in Bad Tölz, „in Würdigung ihres engagierten Widerstandes im 3. Reich und ihres unermüdlichen Einsatzes für das ‚Nichtvergessen‘ danach“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/marie-luise-schultze-jahn-gestorben-815395.html &amp;#039;&amp;#039;Die letzte „Weiße Rose“: Marie-Luise Schultze-Jahn gestorben&amp;#039;&amp;#039;] merkur.de, 23. Juni 2010. Im Bild: Marie-Luise Schultze-Jahn neben der Ehrentafel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2008: Isar-Loisach-Medaille des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lra-toelz.de/de/leben-im-landkreis/kunst-kultur-und-auszeichnungen/isar-loisach-medaille/ &amp;#039;&amp;#039;Isar-Loisach-Medaille&amp;#039;&amp;#039;.] Website des Landratsamtes Bad Tölz-Wolfratshausen, siehe Angaben zu 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Seit 2016 erinnert eine Gedenkstele des WiderstandsDenkmals am [[Platz der Freiheit (München)|Platz der Freiheit]] in München an Marie-Luise Schultze-Jahn.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://stadtgeschichte-muenchen.de/sehenswert/d_sehenswert.php?id=5707 &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstele für Marie-Luise Schultze-Jahn&amp;#039;&amp;#039;] stadtgeschichte-muenchen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2019 wurde eine Straße in München-[[Freiham]] nach ihr benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://stadt.muenchen.de/infos/marie-luise-jahn-strasse.html &amp;#039;&amp;#039;Marie-Luise-Jahn-Straße&amp;#039;&amp;#039;] stadt.muenchen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/muenchen/freiham-von-der-zeitzeugin-zur-zirkus-direktorin-1.4308086 &amp;#039;&amp;#039;Freiham: Von der Zeitzeugin zur Zirkus-Direktorin&amp;#039;&amp;#039;.] sueddeutsche.de, 29. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Oktober 2020 wurde ein sonderpädagogisches Förderzentrum in Bad Tölz in &amp;#039;&amp;#039;Marie-Luise-Schulze-Jahn-Schule&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/bad-toelz-ort28297/foerderschule-bad-toelz-bekommt-namen-von-widerstandskaempferin-13817344.html &amp;#039;&amp;#039;Schule in Bad Tölz bekommt den Namen einer Widerstandskämpferin&amp;#039;&amp;#039;.] merkur.de, 1. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Marie-Luise Schultze-Jahn (unter Mitarbeit von [[Anne-Barb Hertkorn]]): &amp;#039;&amp;#039;…&amp;amp;nbsp;und ihr Geist lebt trotzdem weiter! Widerstand im Zeichen der Weißen Rose.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Metropol Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-936411-25-5 (Bibliothek der Erinnerung, Band 10).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anne-Barb Hertkorn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Wir wollten aufklären!“ Marie-Luise Jahn und ihr Widerstand im Zeichen der Weißen Rose.&amp;#039;&amp;#039; Buchfeld Verlag, Au/Hallertau 2018, ISBN 978-3-9813380-4-1.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://weisserose.info/buch-wir-wollten-aufklaeren Angaben zum Buch.] Website des Weisse Rose Instituts.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Helga Pfoertner: &amp;#039;&amp;#039;Mahnmale, Gedenkstätten, Erinnerungsorte für die Opfer des Nationalsozialismus in München 1933–1945. Mit der Geschichte leben&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;I–P&amp;#039;&amp;#039;. Literareon, Herbert Utz Verlag, München 2003, ISBN 3-8316-1025-8, Abschnitt zu Hans Leipelt, S. 166–172; [https://web.archive.org/web/20111216032832/http://www.ns-dokumentationszentrum-muenchen.de/files/pfoertner2.pdf ns-dokumentationszentrum-muenchen.de] (PDF; 4&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Hans-Ulrich Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hans Leipelt und Marie-Luise Jahn – Studentischer Widerstand in der Zeit des Nationalsozialismus am Chemischen Staatslaboratorium der Universität München&amp;#039;&amp;#039;. Garnies, Haar / München 2003.&lt;br /&gt;
* [[Rengha Rodewill]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Pappenheims. Aus den Tagebüchern einer Berliner Familie 1910–1920. [[Friedrich Fröbel]], [[Maria Montessori]] – Revolutionäre Ideen von Kindheit.&amp;#039;&amp;#039; artesinex verlag, Berlin 2022, ISBN 978-3-9821614-1-9, S. 68&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmdokumentation ==&lt;br /&gt;
* [[Katrin Seybold]], [[Ula Stöckl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Widerständigen – „Also machen wir das weiter“&amp;#039;&amp;#039;, Deutschland 2015.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Raimund Gerz |url=https://www.epd-film.de/filmkritiken/die-widerstaendigen-also-machen-wir-das-weiter |titel=Kritik zu Die Widerständigen: Also machen wir das weiter |hrsg=epd Film |datum=2015-04-20 |abruf=2021-04-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119477890}}&lt;br /&gt;
* [https://www.weisse-rose-stiftung.de/widerstandsgruppe-weisse-rose/ &amp;#039;&amp;#039;Widerstandsgruppe Weiße Rose&amp;#039;&amp;#039;.] weisse-rose-stiftung.de, Abschnitt „…&amp;amp;nbsp;und ihr Geist lebt trotzdem weiter!“&lt;br /&gt;
* [https://www.tz.de/muenchen/stadt/marie-luise-schultze-jahn-ist-tot-tz-815608.html &amp;#039;&amp;#039;Marie-Luise Schultze-Jahn ist tot&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;tz&amp;#039;&amp;#039;, 23. Juni 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119477890|LCCN=n2005015901|VIAF=74664032}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jahn, MarieLuise}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Weißen Rose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Weißen Rose Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jahn, Marie-Luise&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schultze-Jahn, Marie-Luise (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Mai 1918&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Gut [[Sędławki|Sandlack]], Landkreis Friedland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Juni 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Tölz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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