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	<title>Mariaweiler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mariaweiler&amp;diff=702504&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ArthurMcGill: /* Kirche */</title>
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		<updated>2026-01-11T18:14:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kirche&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Mariaweiler&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Düren&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/48/57/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6/26/45/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 121 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.58&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          =&amp;amp;nbsp;(mit Hoven)&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2807&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum          = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle               = &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dueren.de/kultur-tourismus/stadtportraet/zahlen__fakten?sr=7584&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 52353&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02421&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Übersicht der Stadtteile von Düren.jpg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mariaweiler.jpg|miniatur|Die Pfarrkirche St. Mariae Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mariaweiler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Dürener Platt]] &amp;#039;&amp;#039;Melwiele&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Stadtteil von [[Düren]] in [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mariaweiler liegt im Nordwesten der Stadt Düren. Nachbarstadtteile sind [[Hoven (Düren)|Hoven]], das alte Dürener Stadtgebiet, [[Birkesdorf]] und [[Echtz]]. Am Ort entlang fließt die [[Rur]]. Durch den Ort fließt der [[Lendersdorfer Mühlenteich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wird 973 erstmals urkundlich als &amp;#039;&amp;#039;Miluchwilere&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde [[Otto II. (HRR)|Kaiser Ottos II.]] erwähnt. In dieser ist Mariaweiler als Grenzort der [[Franken (Volk)|fränkischen]] [[Wildbannforst|Wildbannbezirke]] [[Jülich]] und [[Köln]] genannt. Den Namen &amp;#039;&amp;#039;Miluchwilere&amp;#039;&amp;#039; führen die [[Etymologe]]n auf das althochdeutsche &amp;#039;&amp;#039;miluh&amp;#039;&amp;#039; = Milch in Verbindung mit dem römischen &amp;#039;&amp;#039;villare&amp;#039;&amp;#039; zurück, welches in fränkischer Zeit zum &amp;#039;&amp;#039;wilre&amp;#039;&amp;#039; = Weiler wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1270 wird in Mariaweiler ein [[Kloster|Frauenkloster]], das [[Augustinerinnen]]-[[Konvent (Kloster)|Konvent]] Nazareth, erwähnt. Letzte Reste des Klosters sind als Ruinenfragmente noch sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Urkunde vom 28. Januar 1351 wurde durch Papst [[Clemens VI.]] bestätigt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Paul Fabianek | Titel = Folgen der Säkularisierung für die Klöster im Rheinland - Am Beispiel der Klöster Schwarzenbroich und Kornelimünster | Jahr = 2012 | Verlag = BoD | Ort = Norderstedt | ISBN = 978-3-8482-1795-3 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass das [[Kloster Schwarzenbroich]] ein [[Patronatsrecht]] über die Pfarre Mariaweiler besaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde [[Mariaweiler-Hoven]] in die Stadt Düren eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=306}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Aachen-Gesetz (1971)|titel1=Aachen-Gesetz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mariaweiler befindet sich eine von zwei [[Gesamtschule]]n der Stadt Düren, die [[Anne-Frank-Gesamtschule (Düren)|Anne-Frank-Gesamtschule]] mit etwa 1000 Schülerinnen und Schülern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige [[Kirchengebäude|Kirche]] wurde 1878 neu erbaut. Die Pfarrgemeinde &amp;#039;&amp;#039;St. Mariae Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039; gehörte mit den Pfarreien Merken, Derichsweiler, Echtz und Hoven seit dem 19. Mai 2004 zur &amp;#039;&amp;#039;[[Gemeinschaft der Gemeinden]] (GdG) Düren-Nordwest&amp;#039;&amp;#039;, die ihrerseits 2025 in den &amp;#039;&amp;#039;[[Pastoraler Raum|Pastoralen Raum]] Düren&amp;#039;&amp;#039; aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 wurde an der Ecke Lommessem- / Metallweberstraße das [[Christ-Königs-Denkmal (Mariaweiler)|Christ-Königs-Denkmal]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Bereits 1340 ist in Mariaweiler eine Mahlmühle erwähnt, die erst zum Kloster Nazareth gehörte und später [[Papiermühle]] vom [[Kloster Schwarzenbroich]] war. 1499 ist auch eine Kupfermühle nachgewiesen, die das in der Nähe abgebaute [[Kupfer]] verarbeitete, welches von den [[Augsburg]]er [[Fugger]]n aufgekauft wurde. 1607 war sie aber schon nicht mehr Kupfermühle, sondern Ölmühle. Am 2. August dieses Jahres erhielt der Mitbesitzer Karsilius Hurth von Schoeneck die Konzession zur Umwandlung in eine Papiermühle. Zu dieser Zeit war die Kupfermühle ein landtagsfähiges Rittergut. Um 1820 gab es fünf verschiedene Mühlen im Ort, darunter auch Tuchmühlen. 1782 siedelte sich die [[Metalltuch]]fabrik Kufferath, die Firma [[GKD Gebrüder Kufferath]] und 1852 die [[Heimbach Gruppe|Filztuchfabrik Thomas Josef Heimbach]] mit der [[Betriebskrankenkasse Heimbach]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mariaweiler hat sich vom bäuerlichen Dorf zum Industriestandort gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis vor kurzer Zeit gab es im Ort noch eine Fabrik für fotografische Papiere und Filme. Hierbei handelte es sich um die TURA AG, gegründet 1901 in [[Wernigerode]]/Harz, die 1948 nach Mariaweiler kam. Mit Umsätzen von über 30 Mio. DM war das Unternehmen ein führender Hersteller von Fotofilmen für verschiedene Bereiche. Einwegkameras, Fotopapier und vieles mehr rundeten das Angebot ab. Da die digitale Fotografie immer mehr zunahm, diese Neuerung aber „verschlafen“ wurde, musste die TURA AG im Jahre 2005 Insolvenz anmelden. Seit 2019 werden die inzwischen unter Denkmalschutz stehenden Fabrikgebäude zu Altenwohn- und -pflegeeinrichtungen umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Mariaweiler war seit der ersten Besiedlung um etwa 200 ein wichtiges Straßenkreuz. Eine Nord-Süd-Achse verband das Kastell Jülich mit der [[Eifel]]. Diese Straße wurde von der Rhein-Maas-Straße gekreuzt, die in Höhe des Ortes über die Rur führte. Später war dies die [[Aachen-Frankfurter Heerstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 20.&amp;amp;nbsp;Juli 1912 bis zum 28.&amp;amp;nbsp;Februar 1970 hatte Mariaweiler einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Distelrath–Schneidhausen|Ringbahn]] der [[Dürener Kreisbahn]] (DKB). Dieser diente in erster Linie dem Güterverkehr und dem Anschluss der Filztuchfabrik Thomas Josef Heimbach. Von 1951 bis 1955 fuhren im Berufsverkehr auch Personenzüge nach Birkesdorf-Süd und [[Bahnhof Distelrath|Distelrath]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Gerd Wolff |Titel= Deutsche Klein- und Privatbahnen, Band 4: Nordrhein-Westfalen – Südlicher Teil | Auflage= | Verlag=EK-Verlag | Ort=Freiburg | Jahr=1997 | ISBN= |Seiten=50}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Mariaweiler durch ein gut ausgebautes Straßennetz aus allen Richtungen zu erreichen. Der Ort wird von den [[Aachener Verkehrsverbund|AVV]]-Buslinien 206 und 237 des [[Rurtalbus]] erschlossen. Bis zum 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2019 wurde die Linie 206 von der DKB, die Linie 237 vom [[BVR Busverkehr Rheinland]] bedient. Zusätzlich verkehrt an Wochenenden ein Nachtbus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|206}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|237}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|N4}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine, Vereinigungen ==&lt;br /&gt;
* Maigesellschaft 1873 Mariaweiler&lt;br /&gt;
* Fußballclub Rhenania Mariaweiler e.&amp;amp;nbsp;V. 1919&lt;br /&gt;
* Tennisclub Grün-Weiß Mariaweiler&lt;br /&gt;
* Löschgruppe Mariaweiler der Freiwilligen Feuerwehr Düren&lt;br /&gt;
* Karnevalsverein Melwiler Ströpp e.&amp;amp;nbsp;V. 1991&lt;br /&gt;
* Singgemeinschaft 1983 Mariaweiler&lt;br /&gt;
* Tischtennisclub 1950 Mariaweiler e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Bewohnerinitiative Mariaweiler e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Club der Ehemaligen der Maigesellschaft 1873 Mariaweiler&lt;br /&gt;
* Geschichts- und Heimatverein Mariaweiler e.&amp;amp;nbsp;V. 2000&lt;br /&gt;
* Kegelgeschwader C-19 Mariaweiler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmalgeschützte Bauwerke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Denkmalverzeichnis der Stadt Düren sind unter der Gruppe 9 folgende [[Baudenkmal|Baudenkmäler]] eingetragen:&lt;br /&gt;
* [[Filztuchfabrik Thomas Josef Heimbach|Filztuchfabrik (T.-J. Heimbach, ehem. Krutzmühle)]]&lt;br /&gt;
* [[Torbogen Kloster Nazareth|Immunitätsmauer des ehem. Klosters Nazareth, Torbogen der Immunitätsmauer]]&lt;br /&gt;
* Christ-Königs-Denkmal&lt;br /&gt;
* [[Aldenhovener Straße 66 (Mariaweiler)|Zum Getzerhof gehörige &amp;#039;&amp;#039;Villa Maria&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* [[St. Mariae Himmelfahrt (Mariaweiler)|Kath. Pfarrkirche St. Mariae Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
* [[Ehemaliges Bürgermeisteramt (Mariaweiler)|Ehem. Bürgermeisteramt]]&lt;br /&gt;
* [[Villa Pytlik (Mariaweiler)|Ehem. Villa Pytlik]]&lt;br /&gt;
* [[Rheinstraße 1 (Mariaweiler)|Ehem. Schalthaus]]&lt;br /&gt;
* Ehemalige [[Tura AG]]&lt;br /&gt;
* [[Getzer Hof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Düren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Heinrich Linden: &amp;#039;&amp;#039;Mariaweiler, ein Dorf im Wandel der Zeit&amp;#039;&amp;#039;. trans-aix-press, Aachen 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dueren.de/index.php?id=7558&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;sword_list%5B0%5D=mariaweiler Stadtteilfilm auf der Website der Stadt Düren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Düren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Düren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ArthurMcGill</name></author>
	</entry>
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