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	<title>Marianne Simson - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marianne_Simson&amp;diff=1067598&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 11. April 2026 um 14:43 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marianne Lena Elisabeth Clara Simson&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Juli]] [[1920]] in [[Berlin]]; † [[15. Juli]] [[1992]] in [[Füssen]]) war eine deutsche [[Schauspieler]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Marianne Simson wurde 1920 in Berlin als Tochter des Versicherungsangestellten John Eduard Simson (1885–1945) und seiner Frau Frida, geb. Kühl (1888–1979) geboren. Sie ist die Schwester des Wolfsburger Bürgermeisters [[Helmut Simson]] (1916–2013). 1935 trat sie dem „[[Bund Deutscher Mädel]]“ (BDM) bei. Sie erhielt eine Ausbildung im Klassischen Tanz bei [[Victor Gsovsky]] und wurde 1935 Tänzerin am [[Metropol-Theater (Berlin Nollendorfplatz)|Nollendorftheater]] in Berlin. 1936 wurde sie Tänzerin am [[Deutsches Opernhaus|Deutschen Opernhaus]] in Berlin und 1939 am [[Preußisches Staatstheater Berlin|Staatstheater]] unter [[Gustaf Gründgens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr verkörperte sie das Schneewittchen in dem Film &amp;#039;&amp;#039;Schneewittchen und die sieben Zwerge&amp;#039;&amp;#039;. Ihre bekannteste Rolle dürfte die der Frau im Mond in &amp;#039;&amp;#039;[[Münchhausen (Film)|Münchhausen]]&amp;#039;&amp;#039; (1943) sein. Sie stand 1944 in der [[Gottbegnadeten-Liste]] des [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Simson, Marianne&amp;#039;&amp;#039;. In: Theodor Kellenter: &amp;#039;&amp;#039;Die Gottbegnadeten : Hitlers Liste unersetzbarer Künstler&amp;#039;&amp;#039;. Kiel: Arndt, 2020, ISBN 978-3-88741-290-6, S. 407&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 stellte Simson einen Antrag auf Mitgliedschaft in der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], der aber wegen einer Aufnahmesperre abgelehnt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Bodo Ritscher, Rikola-Gunnar Lüttgenau, Gabriele Hammermann, Wolfgang Röll, Christian Schölzel (Hrsg.): Das sowjetische Speziallager Nr. 2 1945–1950. Katalog zur ständigen historischen Ausstellung. Wallstein, dritte überarbeitete Auflage, Göttingen 2020, S. 222 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1944 zeigte sie Fritz Goes, einen damaligen [[Major]] der [[Wehrmacht]], bei der [[Gestapo]] an, da er sich in ihrer Gegenwart positiv zum [[Attentat vom 20. Juli 1944|Attentat auf Hitler]] geäußert hatte. Goes wurde anschließend drei Monate lang in der Gestapo-Haft misshandelt. In der Vernehmung durch den SS-Obersturmbannführer Karl Radl (Adjutant von [[Otto Skorzeny]]) und in der Gerichtsverhandlung vor einem [[Reichskriegsgericht|Sondergericht des Heeres]] hielt sie an ihrer Aussage fest, die aber als unglaubwürdig bewertet wurde: Aussagen u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Victor de Kowa]], [[Anneliese Uhlig]], dem Filmproduzenten [[Herbert Engelsing]] und General [[Jesco von Puttkamer (General)|Jesco von Puttkamer]] sorgten für den Freispruch des Angeklagten. Simson beschwerte sich in der Folge noch bei [[Joseph Goebbels]], dass ihrer [[Denunziation]] nicht geglaubt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1945 wurde Marianne Simson zusammen mit ihren Eltern unter dem Vorwurf, Mitarbeiter der [[Gestapo]] zu sein, durch die Operative Gruppe des [[Innenministerium der Sowjetunion|NKWD]] [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]] festgenommen und in das [[Speziallager Ketschendorf]] gebracht. Dort starb im Juli 1945 ihr Vater. Im Januar 1947 kam sie in das [[Speziallager Jamlitz]] und im April 1947 in das [[Speziallager Nr. 1 Mühlberg]]. 1948 wurde sie in das [[Speziallager Nr. 2 Buchenwald]] verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael H. Kater: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=fstvBAAAQBAJ&amp;amp;lpg=PA275&amp;amp;dq=%22marianne+simson%22+buchenwald&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA275#v=onepage&amp;amp;q=%22marianne%20simson%22%20buchenwald&amp;amp;f=false Weimar: From Enlightenment to the Present.]&amp;#039;&amp;#039;, Yale University Press, 2014, S. 275, ISBN 978-0-300-17056-6&amp;lt;/ref&amp;gt; 1950 wurde sie im Rahmen der [[Waldheimer Prozesse]] zu acht Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt. 1952 wurde sie im Zuge einer allgemeinen [[Amnestie]] vorzeitig entlassen. Sie übersiedelte in die Bundesrepublik, wo ihr Antrag auf [[Lastenausgleichsgesetz|Lastenausgleich]] für ihre Zeit in der Gefangenschaft von den Gerichten (nach der Aussage von Fritz Goes) abgelehnt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 erhielt Marianne Simson ein Engagement an der [[Württembergische Landesbühne Esslingen|Württembergischen Landesbühne Esslingen]] und am [[Badisches Staatstheater Karlsruhe|Theater „Die Insel“]] in [[Karlsruhe]]. Später spielte sie noch in [[Oldenburgisches Staatstheater|Oldenburg]] und als Gast im [[Stadttheater Konstanz]]. 1971 wurde sie Leiterin des Projektes „[[Freiwilliges Soziales Jahr]]“ im Paritätischen Wohlfahrtsverband Schwaben-Allgäu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marianne Simson war mit dem Intendanten Wilhelm List-Diehl (1915–1992) verheiratet und starb 1992 in Füssen im [[Allgäu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1935: [[Friesennot]]&lt;br /&gt;
* 1938: [[Das Verlegenheitskind]]&lt;br /&gt;
* 1939: [[Mann für Mann (Film)|Mann für Mann]]&lt;br /&gt;
* 1939: Schneewittchen und die sieben Zwerge&lt;br /&gt;
* 1939: [[Zentrale Rio]]&lt;br /&gt;
* 1939/41: [[Pedro soll hängen]]&lt;br /&gt;
* 1940: [[Zwei Welten (1940)|Zwei Welten]]&lt;br /&gt;
* 1941: [[Die schwedische Nachtigall]]&lt;br /&gt;
* 1942: [[Zwei in einer großen Stadt]]&lt;br /&gt;
* 1942: [[Andreas Schlüter (Film)|Andreas Schlüter]]&lt;br /&gt;
* 1943: [[Münchhausen (Film)|Münchhausen]]&lt;br /&gt;
* 1943: [[Das Bad auf der Tenne (1943)|Das Bad auf der Tenne]]&lt;br /&gt;
* 1943: Ein glücklicher Mensch&lt;br /&gt;
* 1944: [[Familie Buchholz]]&lt;br /&gt;
* 1944: [[Neigungsehe]]&lt;br /&gt;
* 1944/48: [[Eine alltägliche Geschichte (Film)|Eine alltägliche Geschichte]]&lt;br /&gt;
* 1945: [[Dr. phil. Döderlein]] (unvollendet)&lt;br /&gt;
* 1955: Die Galerie der großen Detektive (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1956: Das lange Weihnachtsmahl (TV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gwendolyn von Ambesser]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ratten betreten das sinkende Schiff – das absurde Leben des [[Leo Reuss]].&amp;#039;&amp;#039; Verlag Edition AV, Lich/Hessen 2005, ISBN 3-936049-47-5&lt;br /&gt;
* [[Anneliese Uhlig]]: &amp;#039;&amp;#039;Rosenkavaliers Kind.&amp;#039;&amp;#039; Herbig Verlagsbuchhandlung, München 1977, ISBN 3-8118-4101-7&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 7: &amp;#039;&amp;#039;R – T. Robert Ryan – Lily Tomlin.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S.&amp;amp;nbsp;334.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0801406}}&lt;br /&gt;
* {{VHy Name|7357}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1062072294|VIAF=167957969}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Simson, Marianne}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellende Kunst (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speziallagerhäftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (Waldheimer Prozesse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Anwärter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Simson, Marianne&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Simson, Marianne Lena Elisabeth Clara (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schauspielerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juli 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]], Deutsches Reich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juli 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Füssen]], [[Bayern]], Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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