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	<title>Marian Langiewicz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Redaktor GLAM: Higher resolution version of image</title>
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		<updated>2025-04-14T11:30:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Higher resolution version of image&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Marian Langiewicz 1863 (338183) (cropped).jpg|miniatur|Marian Langiewicz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marian Langiewicz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. August]] [[1827]] in [[Krotoschin]]; † [[10. Mai]] [[1887]] in [[Konstantinopel]]) war ein polnischer Unabhängigkeitskämpfer und war während des [[Januaraufstand]]es 1863 für kurze Zeit [[Diktatur|Diktator]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Jahre ==&lt;br /&gt;
Der Vater war Arzt und schloss sich 1830 dem polnischen [[Novemberaufstand]] an. Der Sohn besuchte das Gymnasium in [[Posen]] und studierte anschließend in [[Breslau]], wo er sich vor allem der Mathematik widmete. Im Jahr 1848 wechselte er nach [[Prag]] und studierte vor allem slawische Sprachen. Er nahm in dieser Zeit auch am [[Slawenkongress]] teil. Nach der [[Revolution von 1848/49]] kehrte er nach Breslau zurück und nahm kurze Zeit später eine Stelle als Hauslehrer im russischen Teil Polens an. Zwei Jahre später konnte er seine Studien in Breslau und dann in [[Berlin]] fortsetzen. Er diente als [[Einjährig-Freiwilliger]] bei der preußischen Artillerie. Als es 1859 zur Mobilisierung der preußischen Armee kam, wurde er einberufen und leistete Offiziersdienst. Dadurch stiegen seine militärischen Kenntnisse an. Nach der Demobilisierung setzte er das Studium fort. Neben der Mathematik widmete er sich der Strategie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1860 ging es nach [[Paris]] und lehrte an der dortigen von [[Ludwik Mierosławski]] gegründeten polnischen Militärschule. Im selben Jahr ging er nach [[Italien]] und wurde Adjutant von General Alexander Milbitz. Mit diesem machte er  die Expedition [[Garibaldi]]s nach Neapel ([[Zug der Tausend]]) mit. Danach lehrte er an der polnischen Militärschule in [[Genua]] und [[Cuneo]]. Kurze Zeit später  ging er nach Paris und erfuhr dort 1863 vom Januaraufstand im russischen Teil Polens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Januaraufstand ==&lt;br /&gt;
[[File:Małogoszcz.jpg|miniatur|Gefecht bei Małogoszcz]]&lt;br /&gt;
Langiewicz  kehrte daraufhin nach Polen zurück und schloss sich den Aufständischen an. Er befehligte zunächst mit Erfolg Einheiten der Aufständischen in der Gegend von [[Sandomierz]]. Er sammelte eine Truppe von etwa 3000 Mann aus Arbeitern, Studenten und Bauern. Auch baute er eine Munitionsproduktion auf. Nur ein geringer Teil war mit Gewehren, die meisten mit Sensen und ähnlichen Waffen ausgerüstet. Besser bewaffnet waren seine beiden 600 Mann starken Kavallerieregimenter. Ihm gelang es russischen Angriffen zu widerstehen. Er siegte bei [[Wąchock]] und bei [[Małogoszcz]], wobei er zahlreiche Waffen erbeuten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies machte ihn in Polen populär. Die in [[Krakau]] stark vertretene gemäßigte Partei der „Weißen“ sah die Chance ihn im Machtkampf mit dem radikaleren „roten“ Zentralkomitee in [[Warschau]] zu benutzen. Vom Komitee der Weißen wurde er am 10. März 1863 zum Diktator ausgerufen. Dieser Schritt wurde von den Warschauern nach Klärung einiger Vorbehalte akzeptiert. Zwischen dem 12. und 21. März war Langiewicz allgemein anerkannter Diktator. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin vereinigte er seine Truppen mit den übrigen bestehenden Einheiten auf dem linken [[Weichsel]]ufer. Allerdings gab er damit den Vorteil der kleinen Einheiten auf, die der russischen Armee leichter entwischen konnten, als eine regelrechte Armee. In der Folge kam es auch zu Konflikten mit Vertretern des hohen Adels etwa in der Besetzung von Offiziersstellen. Einige Adelige, die sich einen Offiziersposten angemaßt hatten, ließ er vor das Kriegsgericht stellen und verlangte das Todesurteil. Das Gericht, dass teilweise aus Mitgliedern des hohen Adels bestand, sprach die Angeklagten frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die weitere Entwicklung gibt es unterschiedliche Angaben. Nach einer Darstellung legte Langiewicz sein Amt als Diktator nieder. Andere sprechen davon, dass ein Kriegsrat die erneute Aufteilung der Truppen und die Rückkehr zum Partisanenkrieg beschloss. Für das Ende der Diktatorschaft spielten auch einige militärische Niederlagen eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Exil ==&lt;br /&gt;
[[File:İstanbul 6090.jpg|miniatur|Grab von Marian Langiewicz auf dem Friedhof von Haydarpaşa ]]&lt;br /&gt;
Bei dem Versuch, durch österreichisches Gebiet zu reisen, wurde er erkannt und gefangen genommen und schließlich auf der Festung [[Josefstadt (Festung)|Josefstadt]] interniert. Im Jahr 1864 verlangte die Schweiz, die ihm zuvor das Staatsbürgerrecht verliehen hatte, seine Freilassung. Erst nachdem auch der österreichische Abgeordnete [[Karl Rechbauer]] sich für Langiewicz eingesetzt hatte, kam dieser frei. Er lebte nach einer Zeit in der Schweiz später im [[Osmanisches Reich|osmanischen Reich]]. Er soll dort unter dem Namen Ibrahim Bey oder als Langie Bey als hoher Beamter beim Arsenal in Konstantinopel tätig gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Langiewicz, Marian|14|121|124|}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Militärische Operationen im Königreich Polen im Jahr 1863.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Minerva. Illustrierte militär-wissenschaftliche Zeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, Wien, 1894, S. 647–648.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;The Cambridge History of Poland.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2. Cambridge, 1950, S. 378–379.&lt;br /&gt;
* Jerzy Jan Lerski: &amp;#039;&amp;#039;Historical dictionary of Poland, 966–1945.&amp;#039;&amp;#039; Westport, 1996, S. 290.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1019896957|LCCN=no/97/64703|VIAF=71000060}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Langiewicz, Marian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Januaraufstand (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1827]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Langiewicz, Marian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Offizier, Diktator während des Januaraufstandes&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. August 1827&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Krotoschin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Mai 1887&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Konstantinopel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redaktor GLAM</name></author>
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