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	<title>Maria im Grünen Tal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T06:10:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_im_Gr%C3%BCnen_Tal&amp;diff=2230988&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2024-01-29T16:12:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Maria im grünen Tal-Retzbach.jpg|hochkant=1.5|mini|Maria im grünen Tal]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria im Grünen Tal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Wallfahrtskirche]] in [[Retzbach (Zellingen)|Retzbach]] im [[Bayern|bayerischen]] [[Landkreis Main-Spessart]].&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Roth: [https://www.mainpost.de/regional/main-spessart/maria-im-gruenen-tal-in-retzbach-der-zauber-der-laechelnden-madonna-art-10572014 &amp;#039;&amp;#039;„Maria im Grünen Tal“ in Retzbach: Der Zauber der lächelnden Madonna&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Main-Post|mainpost.de]], 6. März 2021, abgerufen am 6. März 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie ist eine der ältesten Wallfahrtsziele im [[Bistum Würzburg]] und hat auch noch heute eine hohe Bedeutung. Vor allem im Monat September ist sie das Ziel vieler Wallfahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Legende ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria im Grünen Tal Gnadenmadonna.jpg|mini|hochkant=0.7|links|Die Gnadenmadonna im Chorraum&amp;lt;br /&amp;gt;(Anfang 14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
Der Legende nach stiftete die Familie von [[Ravensburg (Adelsgeschlecht)|Ravensburg]] nach der Ermordung von [[Bischof]] [[Konrad von Querfurt († 1202)|Konrad von Querfurt]] im Jahre 1202 eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] im grünen Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer [[Ätiologie (Erzählung)|ätiologischen Erzählung]] sollen die [[Thüngen (Adelsgeschlecht)|Herren von Thüngen]] während einer Jagd einen bereits angeschossenen Hasen aufgestöbert haben. In seiner Erdhöhle fanden sie beim Ausgraben des Hasen die Marienstatue mit einer Schramme im Gesicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alexander Schöppner |Titel=Sagenbuch der Bayerischen Lande |Band=1 |Verlag=M. Rieger’sche Universitätsbuchhandlung |Ort=München |Datum=1874 |Seiten=256 |Kommentar=Neue Volksausgabe in drei Bänden |Online=[https://reader.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb11344391_00276.html reader.digitale-sammlungen.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria im Grünen Tal-Kirchenraum (retouched).jpg|mini|Kirchenraum mit Blick zum Chor]]&lt;br /&gt;
Vom Dorf aus führt der Weg zur Wallfahrtskirche über eine alte [[Bogenbrücke]], vorbei an [[Pfarrhaus]] und [[Friedhof]], wo eine [[Mariensäule]] von 1698 die Wallfahrer begrüßt. Durch eine Toranlage mit den Sandsteinstatuen [[Jesus Christus|Christus]] und [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] betritt man den Vorplatz der Wallfahrtskirche. Südwestlich neben der Kirche steht das sogenannte „Kapellenhaus“, das 1660 anstelle des [[Küster]]hauses erbaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Kapelle aus dem Jahre 1336 bildet heute den [[Chor (Architektur)|Ostchor]] der heutigen, deutlich vergrößerten Kirche. Ausgrabungen brachten Hinweise auf eine noch ältere [[Romanik|romanische]] Vorgängerkirche ans Tageslicht. Das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] wurde zwischen 1622 und 1625 errichtet. Im Jahr 1741 kam es zum [[Einsturz]] des [[Dachreiter]]s über dem Chor, woraufhin das heutigen [[barock]]e Türmchen errichtet wurde. Bauliche Veränderungen des Langhauses, einschließlich der Erweiterung des [[Chorbogen]]s und der Langhausfenster und der [[Stuck]]ierung der Langhausdecke, fanden 1771 statt. Ebenso wurden an der Westfassade die beiden [[Treppenturm|Treppentürmchen]] mit [[Haube (Architektur)|Zwiebelhauben]] und die Pfeiler für die Christus- und Marienfigur ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund von Baufälligkeit wurde das Langhaus am 19. Mai 1968 geschlossen, und in der Nacht zum 17. Juni 1968 stürzte dessen Dach durch ein nächtliches Gewitter ein. Unter Pfarrer Ludwig Andreas Seitzer und nach Plänen von Dombaumeister [[Hans Schädel]] wurde das [[Kirchenschiff]] in doppelter Größe neu erbaut und mit modernen Materialien ergänzt, wobei die historische Bausubstanz des alten Westgiebels mit dem [[Portal (Architektur)|Hauptportal]] von 1651 und den beiden barocken Treppentürmchen erhalten bleiben konnten. Der Neubau wurde 1968/1969 durchgeführt, mit Bauleitung durch Walther Kuntz aus Würzburg. Bischof [[Josef Stangl]] [[Kirchweihe|weihte]] am 13. September 1969 die sanierte Kirche ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Chorhaupt außen befindet sich ein [[Epitaph]] aus Sandstein für den Retzbacher Pfarrer und späteren [[Benediktinerabtei Neustadt am Main|Neustädter Abt]] Georg Ehalt († 1633). Über dem Hauptportal wurde 1982 eine [[Kreuzigungsgruppe]] von [[Heinrich Gerhard Bücker]] aus Vellern angebracht. Eine [[Renovierung]] von Dach und Innenraum mit [[Aufstockung (Architektur)|Aufstockung]] der [[Sakristei]] an der Chorsüdwand erfolgte 1986/1987. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Toranlage mit Eingangstreppe am Hauptzugang wurde 2000 erneuert. Hierbei wurde auch eine [[Rollstuhlrampe]] ergänzt. Eine Gesamtrenovierung der Kirche fand 2008 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Retztal Marienbrünnle bei der Wallfahrtskirche August 2007 02.jpg|mini|links|Das Marienbrünnle]]&lt;br /&gt;
Hinter der Wallfahrtskirche liegt das „Marienbrünnle“, das ein [[Relief|Sandsteinrelief]] der betenden Muttergottes beherbergt. Dem [[Quellwasser]] wird heilsame Wirkung zugesprochen, weshalb der Brunnen zahlreiche Besucher anzieht, die Wasser in Kanistern und Flaschen abfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der nördlichen Seite der Kirche erstreckt sich der Wallfahrtsplatz mit einem transportablen, überdachbaren Freialtar. Hier befindet sich auch eine [[Nachbildung|Replik]] der Kreuzigungsgruppe aus dem Jahr 1981, wobei das Original in [[Memmelsdorf in Unterfranken|Memmelsdorf]] zu finden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Der heute noch erhaltene Ostchor der ursprünglichen Kapelle von 1336 stellt die älteste Bausubstanz in Form eines [[Gotik|gotischen]] Chors mit [[Kreuzrippengewölbe]] aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts dar. Das Langhaus wurde 1968/1969 neu erbaut, wobei moderne Materialien integriert wurden. Der historische [[Giebel|Westgiebel]] mit dem Hauptportal von 1651 und den beiden barocken Treppentürmchen konnte erhalten bleiben. Das [[Kirchenschiff#Mittelschiff und Seitenschiffe|Mittelschiff]] steigt bis in den Dachraum auf, während die Seitenschiffe flach gedeckt sind. Die Seitenansicht des Kirchenschiffes wird durch schlichte [[Stahlbeton]]rahmen mit schmalen Fensterstreifen, leichte Wandscheiben und große Giebel über jedem Wandfeld geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Jürgen Julier]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Pfarr- und Wallfahrtskirche Retzbach/Main&lt;br /&gt;
   |Reihe=Kleine Kunstführer&lt;br /&gt;
   |NummerReihe=1150&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Schnell &amp;amp; Steiner&lt;br /&gt;
   |Ort=München / Zürich&lt;br /&gt;
   |Datum=1978&lt;br /&gt;
   |OCLC=84453492}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.retzbach.bistum-wuerzburg.de/bwo/dcms/sites/bistum/pfarreien/homepages/pfr/retzbach/geschichte.html | archive-is=20120909004025 | text=Geschichte der Wallfahrtskirche „Maria im Grünen Tal“}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.retzbach.bistum-wuerzburg.de/bwo/dcms/sites/bistum/pfarreien/homepages/pfr/retzbach/geschichte_wallfahrt.html | wayback=20131111045410 | text=Geschichte der Wallfahrt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49.902758|EW=9.829609|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4458505-6|VIAF=238110554}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort in Unterfranken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maria-im-Tal-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrtskirche des Bistums Würzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Main-Spessart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Zellingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Zellingen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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