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	<title>Maria im Fels - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T18:57:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_im_Fels&amp;diff=1624197&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-07-29T02:10:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Maria im Fels Beram.JPG|mini|Kirche &amp;#039;&amp;#039;Maria im Fels&amp;#039;&amp;#039; auf dem Friedhof von Beram]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Beram (Kirche Maria Im Fels) 2.jpg|mini|Friedhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Beram (Kirche Maria Im Fels) 1.jpg|mini|Eingangsportal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wallfahrtskirche]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria im Fels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Heilige Maria auf den Steintafeln&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Sveta Marija na Škriljinah&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Bauwerk des 13. Jahrhunderts in der Nähe der [[Kroatien|kroatischen]] Ortschaft [[Beram]]. Kunsthistorisch bedeutsam sind seine 46 [[Gotik|gotischen]] Fresken aus dem Jahr 1474 von Vincent aus [[Kastav]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche befindet sich etwa einen Kilometer nordöstlich von Beram entfernt auf dem Friedhof des Ortes. Sie ist nach den Felsschichten benannt, auf denen sie erbaut wurde. Bis zu einem Umbau war auch das Dach mit Steinplatten gedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1000 befand sich an diesem Ort eine [[Benediktinerkloster|Benediktinerabtei]]. Es gibt keinen historischen Hinweis darauf, wann das [[Kloster]] verlassen wurde. Man nimmt an, dass es zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert aufgegeben wurde, als die Benediktiner weitgehend aus diesem Gebiet verschwunden waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;istrianetmaria&amp;quot;&amp;gt;[https://www.istrianet.org/istria/architecture/churches/beram/smaria.htm Beram – Vermo. Churches and Cemeteries. Cemetery and Sanctuary of St. Mary of Beram (Vermo)] bei istrianet.org&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirche &amp;#039;&amp;#039;Maria im Fels&amp;#039;&amp;#039; wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Im Jahr 1474 malte Vincent aus Kastav die Fresken an die Innenwände des Gebäudes.&lt;br /&gt;
Bei Baumaßnahmen im 18. Jahrhundert erhielt die Kirche unter anderem den Portikus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;go4sun&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.go4sun.de/Kroatien,Istrien,Beram |wayback=20080406023538 |text=Reiseführer Beram |archiv-bot=2019-04-29 18:31:25 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wurden einige Malereien an der Westwand entfernt oder beschädigt, weil Durchbrüche für neue Fenster gemacht wurden. Auch das [[Kreuzrippengewölbe]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic7&amp;quot;&amp;gt;Radovan Ivančević: &amp;#039;&amp;#039;Beram&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Jugoslavija, Belgrad 1965. Übersetzung aus dem Serbokroatischen von Zora Keran. S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Chor (Architektur)|Altarraum]] wurde entfernt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic8&amp;quot;&amp;gt;Radovan Ivančević: &amp;#039;&amp;#039;Beram&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Jugoslavija, Belgrad 1965. Übersetzung aus dem Serbokroatischen von Zora Keran. S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Zeit wurden auch die ebene [[Kassettendecke]] angebracht (1707)&amp;lt;ref name=&amp;quot;travirka57&amp;quot;&amp;gt;Antun Travirka: &amp;#039;&amp;#039;Istrien. Geschichte. Kultur. Künstlerisches Erbe&amp;#039;&amp;#039;. Forum, Zadar 2006, ISBN 953-179-468-5. S. 57&amp;lt;/ref&amp;gt; und damit der Blick auf die Dachkonstruktion verwehrt sowie ein bemaltes Holztabulatum über das [[Kirchenschiff|Schiff]] eingefügt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic8&amp;quot; /&amp;gt; In der Mitte der Kassettendecke ist [[Mariä Aufnahme in den Himmel]] dargestellt. Die [[Fresko|Fresken]] an den Wänden wurden im Laufe der Zeit mit Putz bedeckt. Im Jahr 1913 wurden sie wieder freigelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;porec24&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.porec24.com/156.Fresken+von+Beram.porec.html?option=displaypage&amp;amp;op=page |wayback=20070305152247 |text=Die mittelalterlichen Fresken von Beram |archiv-bot=2019-04-29 18:31:25 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Vergleich zu Fresken anderer [[mittelalter]]licher Kirchen, die im [[Barock]] oder später mit Putz bedeckt worden sind, ist das ein früher Zeitpunkt, da viele derartiger Malereien erst nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] freigelegt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic5&amp;quot;&amp;gt;Radovan Ivančević: &amp;#039;&amp;#039;Beram&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Jugoslavija, Belgrad 1965. Übersetzung aus dem Serbokroatischen von Zora Keran. S. 5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur und Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundriss Maria im Fels Beram.png|mini|Grundriss der Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altar Maria im Fels Beram.JPG|mini|Altar der Kirche]]&lt;br /&gt;
Die Kirche besitzt ein [[Chor (Architektur)|Presbyterium]] in der Breite des Kirchenschiffs,&amp;lt;ref name=&amp;quot;go4sun&amp;quot;/&amp;gt; einen [[Portikus]] (&amp;#039;&amp;#039;Lopica&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic8&amp;quot; /&amp;gt; mit drei Bögen und einen Glockenturm mit doppelbogigem Fenster ([[Biforienfenster]]) und einer Glocke. Sie hat einen langgestreckten Grundriss mit einem rechteckigen Schiff.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic7&amp;quot; /&amp;gt; Der Haupteingang auf der Westseite ist durch eine rote Tür abgeschlossen; er besitzt einen halbkreisförmigen Abschluss. Der Seiteneingang wird durch senkrecht gesetzte [[Monolith]]e in der Ebene der Wand und darüber horizontal gelagerte Steine gebildet. Beides sind Merkmale der [[Romanik]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic7f&amp;quot;&amp;gt;Radovan Ivančević: &amp;#039;&amp;#039;Beram&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Jugoslavija, Belgrad 1965. Übersetzung aus dem Serbokroatischen von Zora Keran. S. 7 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Rechts daneben ist ein [[Weihwasser]]becken in die Außenwand eingelassen, das aus einem Stück [[Kalkstein]] gefertigt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;istrianetmaria&amp;quot; /&amp;gt; Über dem Haupteingang gibt es eine halbkreisförmige Nische mit Resten eines [[Marienbildnis]]ses.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic8&amp;quot; /&amp;gt; An den Seiten sind außer den runden Fenstern an den Wänden der [[Apsis]] zwei kleine Fenster eingelassen; weitere Fenster befinden sich in der Westwand links und rechts der Haupttür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Innenraum ist geteilt durch einen [[Bogen (Architektur)#Rundbogen oder Halbkreisbogen|Rundbogen]], der das Presbyterium, in dem sich ein kleiner [[Altar]] befindet, von dem [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] abgrenzt. Der Boden ist mit rechteckigen Platten aus [[Kalkstein]] ausgelegt. Hinter der Kirche befinden sich die Gräber des Friedhofes, der von einer hohen Mauer aus Kalkstein umsäumt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fresken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Decke Maria im Fels Beram.JPG|mini|Die bemalte Kassettendecke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche ist heute in erster Linie bekannt für ihre 46 [[Gotik|gotischen]] [[Fresko|Fresken]], darunter auch der Totentanz, der südlich der [[Alpen]] außerordentlich selten zu finden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich Höllhuber: &amp;#039;&amp;#039;Kroatien&amp;#039;&amp;#039;. DuMont Reiseverlag, 2006, ISBN 3-7701-7609-X. S. 194 ([https://books.google.de/books?id=6XYY9mJitu0C Scan] bei Google Buchsuche)&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie umfassen 38 Figurenkompositionen und acht kleine Bilder, darunter drei Pflanzenornamente, [[Wappen]], das [[Schweißtuch der Veronika]], eine Inschrift und Fragmente und bedecken mit einer Fläche von rund 75 Quadratmetern&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich Höllhuber: &amp;#039;&amp;#039;Kroatien&amp;#039;&amp;#039;. DuMont Reiseverlag, 2006, ISBN 3-7701-7609-X. S. 193 ([https://books.google.de/books?id=6XYY9mJitu0C Scan] bei Google Buchsuche)&amp;lt;/ref&amp;gt; fast die gesamte Wandfläche des Langhauses der Kirche und kleine Flächen des Chorraums, dessen Wände ursprünglich auch vollständig bemalt waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic8&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wandgemälde zählen zu den bedeutendsten Malereien mittelalterlicher Kunst in Istrien&amp;lt;ref name=&amp;quot;go4sun&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;strigl&amp;quot;&amp;gt;Egmont Strigl: &amp;#039;&amp;#039;Istrien entdecken: Unterwegs zwischen Poreč, Pula und Opatija&amp;#039;&amp;#039;. Trescher Verlag, 2004, ISBN 3-89794-048-5. S. 230 ([http://books.google.de/books?id=ywLBXujPEbgC Scan] bei Google Buchsuche)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;tzpazin&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tzpazin.hr/index_deu.php?stranica=134 |wayback=20090211031613 |text=Turistička zajednica Grada Pazina |archiv-bot=2019-04-29 18:31:25 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;istrianetcities&amp;quot;&amp;gt;[https://www.istrianet.org/istria/towns/beram/beram1.htm Beram – Vermo. Cities, Towns and Hamlets] bei istrianet.org&amp;lt;/ref&amp;gt; und gelten als eines der bekanntesten Kulturdenkmäler der [[Verwaltungsgliederung Kroatiens|Gespanschaft]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;porec24&amp;quot; /&amp;gt; Sie wurden in zahlreichen Fachpublikationen behandelt, zuerst von France Stelè im Jahr 1923.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic5&amp;quot;/&amp;gt; Außergewöhnlich sind die Fresken vor allem durch die besonders große Lebensnähe und die starke Ausprägung des gotischen [[Idealismus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;travirka57&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Inschrift oberhalb der südlichen Seitentür wurden die Fresken im Jahr 1474 von Vincent de Kastav (italienisch Vincezo da Castua, deutsch Vincent aus Kastav) gemalt. Er ist vermutlich der Vater von Ivan de Kastav (italienisch Giovanni da Castua, deutsch Johannes aus Kastav), der 1490 die Dreifaltigkeitskirche im slowenischen [[Hrastovlje]] gestaltet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Themen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Süd- und Nordwand der Kirche befindet sich ein Freskenzyklus mit Szenen aus dem [[Marienleben|Leben Marias]] und [[Jesus Christus|Jesu Christi]], verbunden mit eingestreuten Darstellungen verschiedener Heiliger und Gestalten aus dem Alten Testament. Die Westwand ist mit [[symbol]]isch-[[Allegorie|allegorischen]] Fresken zur Thematik des Todes versehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic8&amp;quot; /&amp;gt; Auf allen drei Wänden sind die Fresken in zwei Reihen übereinander angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Südseite ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zyklus beginnt im Langhaus vorne rechts an der Südwand. In der oberen Reihe sehen wir von links nach rechts: &amp;#039;&amp;#039;Mariä Geburt&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mariä Tempelgang&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Maria wird im Tempel geweiht&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Verlobung Marias|Mariä Verlobung]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Mariä Verkündigung]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Mariä Heimsuchung]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Geburt Christi]]&amp;#039;&amp;#039; mit der &amp;#039;&amp;#039;Verkündigung an die Hirten&amp;#039;&amp;#039; rechts oben sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Darstellung des Herrn|Darbringung Jesu im Tempel]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Jesu wird im Tempel geweiht&amp;#039;&amp;#039;). In der unteren Reihe setzen sich von rechts nach links fort: &amp;#039;&amp;#039;Bethlehemitischer Kindermord&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Flucht nach Ägypten&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;der [[Sebastian (Heiliger)|heilige Sebastian]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;der [[Michael (Erzengel)|Erzengel Michael]] als Seelenwäger&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;der zwölfjährige Jesus im Tempel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;die Taufe Jesu im Jordan&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;der [[Florian von Lorch|heilige Florian]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;der heilige [[Johannes (Evangelist)]]&amp;#039;&amp;#039;. In der Fensterlaibung sind oben König &amp;#039;&amp;#039;[[David]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;ein [[Prophet]]&amp;#039;&amp;#039; dargestellt sowie unten &amp;#039;&amp;#039;die Heiligen [[Ursula von Köln|Ursula]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Katharina von Alexandrien|Katharina]]&amp;#039;&amp;#039;. Die chronologische Reihenfolge ist nicht ganz korrekt, denn die Flucht nach Ägypten müsste vor dem Kindermord angeordnet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fresken Maria im Fels 1.JPG|oben v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.: &amp;#039;&amp;#039;Mariä Geburt&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mariä Tempelgang&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mariä Verlobung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;unten v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.: &amp;#039;&amp;#039;Der heilige Johannes (Evangelist) und der heilige Florian&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Jesu Taufe im Jordan&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;der zwölfjährige Jesus im Tempel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:Fresken Maria im Fels Beram 2.JPG|oben v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.: &amp;#039;&amp;#039;Mariä Verlobung&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mariä Verkündigung&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mariä Heimsuchung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;unten v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.: &amp;#039;&amp;#039;Der zwölfjährige Jesus im Tempel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;der heilige Michael&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;der heilige Sebastian&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:Fresken Maria im Fels Beram 3.JPG|oben v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.: &amp;#039;&amp;#039;Geburt Christi&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Darbringung Jesu im Tempel&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;unten v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.: &amp;#039;&amp;#039;Flucht nach Ägypten&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kindermord&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nordseite ====&lt;br /&gt;
An der Nordwand sind die Szenen der oberen Reihe auch nicht chronologisch weitergeführt. Von links nach rechts gibt es nur zwei Bilder, da sich das erste über eine Länge von acht Metern erstreckt und damit eine Breite von sechs Feldern einnimmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kastelic9&amp;quot;&amp;gt;Jože Kastelic: &amp;#039;&amp;#039;Beram. Les fresques d’Istre&amp;#039;&amp;#039;. Jugoslavija, Belgrad 1955. S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich um die &amp;#039;&amp;#039;[[Anbetung der Könige]]&amp;#039;&amp;#039;, die auf das Bild von Christi Geburt folgen müsste. Nächste Szene ist &amp;#039;&amp;#039;[[Abendmahl Jesu|Das letzte Abendmahl]]&amp;#039;&amp;#039;, das eigentlich nach Jesu Einzug in Jerusalem seinen Platz hätte. Im Vordergrund dieses Freskos wird dargestellt, wie Christus seinen Jüngern die [[Fußwaschung|Füße]] wäscht. Die untere Reihe zeigt wieder eine korrekte zeitliche Abfolge im Leben Jesu, von links nach rechts sind dargestellt: &amp;#039;&amp;#039;[[Versuchung Jesu]] in der Wüste&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;die [[Apollonia (Heilige)|heilige Apollonia]], der [[Leonhard von Limoges|heilige Leonhard]], die [[Barbara von Nikomedien|heilige Barbara]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;der heilige [[Martin von Tours|Martin]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;der heilige [[Georg (Heiliger)|Georg]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Palmsonntag|Einzug Jesu in Jerusalem]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gebet auf dem [[Ölberg (Jerusalem)|Ölberg]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Gefangennahme Jesu&amp;#039;&amp;#039;, bei der auch gezeigt wird, wie Petrus mit einem Schwert dem [[Malchus]] ein Ohr abschlägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic8&amp;quot;/&amp;gt; In der Laibung des Fensters finden wir die vier lateinischen [[Kirchenvater|Kirchenväter]], links oben &amp;#039;&amp;#039;[[Gregor der Große|Gregor den Großen]]&amp;#039;&amp;#039;, ihm gegenüber &amp;#039;&amp;#039;[[Hieronymus (Kirchenvater)|Hieronymus]]&amp;#039;&amp;#039;, darunter links &amp;#039;&amp;#039;[[Augustinus von Hippo|Augustinus]]&amp;#039;&amp;#039; und rechts &amp;#039;&amp;#039;[[Ambrosius von Mailand|Ambrosius]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben Jesu war ursprünglich mit seinem Leiden und seinem Triumph auf den Wänden der [[Apsis]] fortgesetzt worden. Übrig geblieben sind auf der Nordseite der Apsis der Heilige [[Stephanus|Stephan]] und die Propheten [[Mose]], [[Elija]] und [[Daniel]] und auf der Südseite zwei Heilige. Im Gewölbe befanden sich wahrscheinlich die Symbole der vier Evangelisten und Engel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fresken Maria im Fels Beram 4.JPG|oben: &amp;#039;&amp;#039;Anbetung der Könige&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;unten v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.: &amp;#039;&amp;#039;Versuchung in der Wüste&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Apollonia, Leonhard, Barbara&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;der heilige Martin&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:Fresken Maria im Fels Beram 7.JPG|oben: &amp;#039;&amp;#039;Anbetung der Könige&amp;#039;&amp;#039; (Forts.)&amp;lt;br /&amp;gt;unten v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.: &amp;#039;&amp;#039;Apollonia, Leonhard, Barbara&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;der heilige Martin&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;der heilige Georg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Einzug in Jerusalem&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:Fresken Maria im Fels Beram 5.JPG|oben v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.: &amp;#039;&amp;#039;Anbetung der Könige&amp;#039;&amp;#039; (Forts.), &amp;#039;&amp;#039;das letzte Abendmahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;unten v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.: &amp;#039;&amp;#039;Einzug in Jerusalem&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gebet auf dem Ölberg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gefangennahme Jesu&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:Beram Einzug in Jerusalem.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Einzug in Jerusalem&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Westseite ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Westwand wird die Endlichkeit des menschlichen Lebens&amp;lt;ref name=&amp;quot;adac42&amp;quot;&amp;gt;Darja Peitz Hlebec: &amp;#039;&amp;#039;ADAC Reiseführer plus. Istrien und Kvarner Golf. Mit Urlaubskarte&amp;#039;&amp;#039;. ADAC Verlag, 2006, ISBN 978-3-89905-295-4. S. 42&amp;lt;/ref&amp;gt; in allegorischer Weise&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic9&amp;quot;&amp;gt;Radovan Ivančević: &amp;#039;&amp;#039;Beram&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Jugoslavija, Belgrad 1965. Übersetzung aus dem Serbokroatischen von Zora Keran. S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt; dargestellt. In der unteren Reihe befindet sich südlich des Eingangs der &amp;#039;&amp;#039;[[Sündenfall]]&amp;#039;&amp;#039;, nördlich &amp;#039;&amp;#039;[[Fortuna|das Rad des Lebens]]&amp;#039;&amp;#039;. Beide Fresken sind durch den Einbau von Fenstern mehr als zur Hälfte zerstört.&lt;br /&gt;
Darüber erstreckt sich über die gesamte Breite der Wand von sieben Metern der &amp;#039;&amp;#039;Totentanz&amp;#039;&amp;#039;. Er zeigt den Tod in Gestalt von [[Skelett]]en, die einzelne Personen aus allen [[Ständegesellschaft|Ständen]] mit sich führen, von links nach rechts einen [[Kaufmann]], einen [[Ritter]], einen [[Krüppel]], ein Kind, einen Wirt, eine Königin, einen [[König]], einen [[Bischof]], einen [[Kardinal]] und einen [[Papst]]. Der Kaufmann zeigt vergeblich auf den Tisch, auf dem das Geld liegt, mit dem er sich freikaufen will.&amp;lt;ref name=&amp;quot;adac42&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic67&amp;quot;&amp;gt;Radovan Ivančević: &amp;#039;&amp;#039;Beram&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Jugoslavija, Belgrad 1965. Übersetzung aus dem Serbokroatischen von Zora Keran. S. 67&amp;lt;/ref&amp;gt; Es fehlt der Bauer als Hauptbesucher der Kirche, der vermutlich aus [[Aberglaube]]n weggelassen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic9&amp;quot;/&amp;gt; Eines der Skelette spielt ein [[Saiteninstrument]], ähnlich einer [[Mandoline]], mehrere weitere spielen [[Blasinstrument]]e; eines trägt [[Pfeil und Bogen]], ein anderes eine [[Sense (Werkzeug)|Sense]]. Auch ganz rechts steht der [[Tod]], einen [[Dudelsack]] spielend, über einem geöffneten [[Grab]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic67&amp;quot;/&amp;gt; Der Künstler wollte zeigen, dass alle Menschen, egal aus welchem [[Ständegesellschaft|Stand]], vor dem Tod gleichgestellt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fresken Maria im Fels Beram 6.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Totentanz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Darstellungsweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für die Fresken in der Kirche &amp;#039;&amp;#039;Maria im Fels&amp;#039;&amp;#039; ist die Einfachheit und [[Naivität]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic10&amp;quot;&amp;gt;Radovan Ivančević: &amp;#039;&amp;#039;Beram&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Jugoslavija, Belgrad 1965. Übersetzung aus dem Serbokroatischen von Zora Keran. S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei eine Verbindung zwischen der volkstümlichen Maltradition und der internationalen Kunst der Spätgotik entsteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;travirka57&amp;quot; /&amp;gt; Zusätzlich werden mehrere Stilrichtungen und Motiv-Vorlagen in einem Zyklus vereinigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic10&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einflüsse ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fresken in Beram wurden von mindestens zwei Künstlern geschaffen, was durch unterschiedliche Stilmerkmale zu erkennen ist. Diese Differenzen können allerdings auch durch die unterschiedlichen Vorlagen entstanden sein, die bei der Arbeit verwendet wurden (siehe unten). Hinzu kommt, dass die Werke bei den Restaurierungsarbeiten verändert worden sein könnten. Wahrscheinlich ist, dass Vincent die Fresken auf der Südseite geschaffen hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic10&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist belegt, dass der Künstler des Totentanzes und des Judaskusses Vorbilder des [[Niederlande|niederländischen]] Malers, genannt &amp;#039;&amp;#039;Meister mit den Spruchbändern&amp;#039;&amp;#039;, nutzte; für die Geburtsszene wurden Werke des &amp;#039;&amp;#039;Meisters E. S.&amp;#039;&amp;#039; als Vorlage verwendet. Anzeichen dafür sind auch in den Bildern erkennbar, wie beispielsweise der harte Faltenwurf der Gewänder oder Fehler beim Abzeichnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic10&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Autor aus Kastav stammt, haben die Fresken in Beram [[friaul]]ischen Charakter. Sie sind von deutsch-tirolisch-kärntnerischer Malerei beeinflusst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;istriadalmazia&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.istriadalmazia.it/scoprire/paesi/vermo/Vermo_01.pdf |wayback=20060512110304 |text=Vermo – Beram. Note di storia. |archiv-bot=2019-04-29 18:31:25 InternetArchiveBot }} (PDF; 117 kB, italienisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördliche Einflüsse lassen sich unter anderem an dem Faltenwurf des Gewandes der Maria erkennen. Italienische Merkmale sind die Darstellungsweisen der Gewänder einiger Adliger, lange parallele Falten einiger [[Draperie]]n und das Motiv der [[Kavalkade (Reiten)|Kavalkade]], das besonders im italienischen [[Quattrocento]] häufig zu finden ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic10&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stilmerkmale ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch unterschiedliche [[Kunststil|Stilrichtungen]] lassen sich in den Darstellungen erkennen: [[Idealismus]], der unter anderem im Motiv der Madonna enthalten ist, spätgotischer [[Naturalismus (Kunst)|Naturalismus]], der sich beispielsweise im blutigen Schweiß Christi in der Szene &amp;#039;&amp;#039;Gebet auf dem Ölberg&amp;#039;&amp;#039; oder in der Ermordung unschuldiger Kinder zeigt, sowie [[Renaissance]]-[[Realismus (Kunst)|Realismus]], der sich in Teilen des Marienzyklus, vor allem in der Szene &amp;#039;&amp;#039;Flucht nach Ägypten&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic13&amp;quot;&amp;gt;Radovan Ivančević: &amp;#039;&amp;#039;Beram&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Jugoslavija, Belgrad 1965. Übersetzung aus dem Serbokroatischen von Zora Keran. S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Totenprozession erkennen lässt. Außerdem finden sich Ansätze der [[Perspektive]] wie die Darstellung des Pflasters in der Szene des heiligen Martin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic10&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In nahezu allen Bildern des Freskenzyklus findet man die Methode des [[Anachronismus]]. Die dargestellten Szenen aus dem Leben [[Maria (Mutter Jesu)|Marias]] und [[Jesus Christus|Christi]] finden im 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nach Christus statt. Dennoch tragen bis auf Christus und die [[Apostel]], die antik gekleidet sind, alle übrigen Personen zeitgenössische Kleidung der Spät[[gotik]] oder der [[Renaissance]], wie es in der [[Christliche Kunst|christlichen Kunst]] üblich ist. Weiterhin finden sich [[mittelalter]]liche [[Ritter]] und [[Architektur]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic67&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gemälden findet sich kaum [[Raumtiefe]]. Mit Ausnahme der Szene des heiligen Martin spielt sich das Geschehen in einem sehr schmalen Bereich ab, wie es auch bei den Fresken der Martinskirche der Fall ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic11&amp;quot;&amp;gt;Radovan Ivančević: &amp;#039;&amp;#039;Beram&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Jugoslavija, Belgrad 1965. Übersetzung aus dem Serbokroatischen von Zora Keran. S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Szene &amp;#039;&amp;#039;Flucht nach Ägypten&amp;#039;&amp;#039;, die eine der ruhigsten und realistischsten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic13&amp;quot; /&amp;gt; Darstellungen ist, wird durch drei Ebenen –&amp;amp;nbsp;im Vordergrund die Wiese mit den beiden Schweinen, dahinter die Hauptebene mit Maria und ihren Begleitern sowie im Hintergrund die Landschaft mit zwei kleinen Städten&amp;amp;nbsp;– der Eindruck von Tiefe erzeugt, was jedoch nicht vollständig gelingt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kastelic9&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch wird ein Bezug zur Räumlichkeit durch die scheinbare Enge in den Bildern erzeugt, in denen beispielsweise Beine, Kopfbedeckungen, Instrumente oder Gegenstände aus dem Rahmen hinausragen. In einigen Szenen befinden sich Figuren im Vordergrund innerhalb des Rahmens, während Gebäude im Hintergrund über diesen hinausragen. Auch die proportionale Verkleinerung bei entfernten Figuren ist festzustellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic11&amp;quot; /&amp;gt; Das Durchstoßen des Rahmens ist besonders in der Szene &amp;#039;&amp;#039;Judaskuss&amp;#039;&amp;#039; zu erkennen. Dadurch erhält die Darstellung einen [[Satire|satirischen]] Charakter. Der Knecht am unteren Bildrand erregt einerseits das Mitleid des Betrachters, gleichzeitig wirkt er jedoch etwas lächerlich. Diese Tatsache ist es, die das Motiv noch lebendiger wirken lässt. Außerdem entsteht ein Kontrast zwischen dem zeremoniellen Kuss und den Soldaten im Hintergrund.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kastelic12&amp;quot;&amp;gt;Jože Kastelic: &amp;#039;&amp;#039;Beram. Les fresques d’Istre&amp;#039;&amp;#039;. Jugoslavija, Belgrad 1955. S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einigen Bildern finden sich Darstellungen nacheinander ablaufender Vorgänge, bei denen handelnde Personen auch mehrfach auftreten können (zeitliche bzw. räumliche Simultanität).&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic12&amp;quot;&amp;gt;Radovan Ivančević: &amp;#039;&amp;#039;Beram&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Jugoslavija, Belgrad 1965. Übersetzung aus dem Serbokroatischen von Zora Keran. S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Malereien sind sehr bunt und viele mit einfachen [[Ornament]]en versehen. Dazu gehören beispielsweise Sterne am [[Taghimmel]] oder Verzierungen auf der Kleidung, die mit Hilfe vorgefertigter [[Schablone]]n oder [[Stempel (Papier)|Stempeln]] angefertigt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene &amp;#039;&amp;#039;[[Anbetung der Könige]]&amp;#039;&amp;#039; ist zum einen durch ihre Größe hervorgehoben, zum anderen steht das lebensbejahende Gemälde im Kontrast zu dem Fresko des Totentanzes an der Nachbarwand links daneben, das sich ebenfalls über mehrere Felder (etwa drei) erstreckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kastelic9&amp;quot; /&amp;gt; Die farbigen Gewänder der Reiter mit bunten Hüten und Fahnen auf weißen Pferden in einer blühenden Landschaft stehen im Gegensatz zu den düsteren Farbtönen der Totenprozession. Außerdem finden sich in dem Bild des Reiterzuges eingearbeitete [[Jagd]]motive und Illustrationen verschiedener Tier[[fabel]]n (&amp;#039;&amp;#039;Der Fuchs und der Hahn&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Der Fuchs und der Storch&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivancevic12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Totentanz Maria im Fels Beram.JPG|Der &amp;#039;&amp;#039;Totentanz&amp;#039;&amp;#039; an der Westseite&lt;br /&gt;
Datei:Anbetung der Könige Maria im Fels Beram.JPG|Die &amp;#039;&amp;#039;Anbetung der Könige&amp;#039;&amp;#039; an der Nordseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dario Alberi: &amp;#039;&amp;#039;Vermo – Beram.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Istria. Storia, arte, cultura&amp;#039;&amp;#039;. Lint, Triest 1997, S. 1453–1461. ([http://www.istriadalmazia.it/scoprire/paesi/vermo/Vermo_01.pdf PDF; 117 kB], Quelle für Angaben ohne Einzelnachweise)&lt;br /&gt;
* Radovan Ivančević: &amp;#039;&amp;#039;Beram&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Serbokroatischen von Zora Keran. Verlag Jugoslavija, Belgrad 1965.&lt;br /&gt;
* Jože Kastelic: &amp;#039;&amp;#039;Beram. Die Fresken von Istrien&amp;#039;&amp;#039;. Jugoslavija, Belgrad 1955 (französisch &amp;#039;&amp;#039;Beram. Les fresques d’Istre&amp;#039;&amp;#039;, englisch &amp;#039;&amp;#039;Beram. Istrian frescoes&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Helmut Orpel: &amp;#039;&amp;#039;Der Totentanz von Beram. Ein Kunstkrimi&amp;#039;&amp;#039;. Worms Verlag, Worms 2020. ISBN 978-3-947884-19-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sveta Marija na Škriljinah (Beram)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Helmut Orpel. Der Totentanz von Beram. Roman. Worms Verlag 2020, ISBN 978-3-947884-19-3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=45/15/24/N|EW=13/54/26/E|type=landmark|dim=10000|region=HR-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Beram Maria im Fels}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maria-Felsen-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pazin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Bistums Poreč-Pula]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Gespanschaft Istrien]]&lt;/div&gt;</summary>
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