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	<title>Maria am Stegel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T12:35:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Thomas-2801: HC: Entferne Kategorie:Erbaut in den 1420er Jahren</title>
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		<updated>2025-10-02T13:36:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Erbaut_in_den_1420er_Jahren&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut in den 1420er Jahren&quot;&gt;Kategorie:Erbaut in den 1420er Jahren&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WP Maria am Stegel 1902.jpg|mini|Maria am Stegel (links) integriert in die Bebauung vor der Marienkirche, 1902]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria am Stegel.jpg|mini|Maria am Stegel von Osten gesehen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria am Stegel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Backsteingotik|backsteingotische]] [[Mittelalter|mittelalterliche]] [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] in [[Lübeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapelle befand sich an der Ecke [[Mengstraße]]/[[Schüsselbuden]], in direkter Nachbarschaft der [[Marienkirche (Lübeck)|Marienkirche]]. Ihr Name leitete sich vom niederdeutschen Wort [[Stegel]] für Treppe ab, da sich unter ihrem [[Joch (Architektur)|Westjoch]] ein Durchgang befand, durch den eine flache Treppe zum [[Marienkirchhof (Lübeck)|Marienkirchhof]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Standort von Maria am Stegel nahm im 14. Jahrhundert zunächst ein [[Marienbild]] ein, zu Beginn des 15. Jahrhunderts dann vermutlich ein nicht näher dokumentierter Vorgängerbau, der erst nach 1416 durch das endgültige Bauwerk ersetzt wurde, finanziert durch den [[Stadtrat|Rat]] im Zusammenhang mit der Rückkehr der acht Jahre zuvor vertriebenen Ratsfamilien (siehe [[Lübecker Rat 1408 (Alter Rat)]]). 1425 wurde die fertiggestellte Sühnekapelle vom [[Liste der Bischöfe von Lübeck|Lübecker Bischof]] [[Johannes Schele]] geweiht und erhielt eine aus einer Stiftung finanzierte [[Vikarie]] mit dem [[Patrozinium]] der Heiligen Dreifaltigkeit, der Jungfrau Maria und St. Paulus  Der [[Vikar]], eingesetzt vom Rat, hatte seine Wohnung in dem kleinen Raum oberhalb des Treppendurchgangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der 1529 in Lübeck eingeführten [[Reformation]] gab es für die Kapelle keine Verwendung als Kirchengebäude mehr. [[Johannes Bugenhagen]] hatte sie als Unterrichtsraum für eine von drei geplanten [[Mädchenschule]]n vorgesehen, doch dieses Vorhaben wurde nicht umgesetzt. In den folgenden Jahrzehnten diente die Kapelle als [[Leichenhaus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Antje Grewolls: &amp;#039;&amp;#039;Die Kapellen der norddeutschen Kirchen im Mittelalter: Architektur und Funktion.&amp;#039;&amp;#039; Kiel: Ludwig 1999, ISBN 3-9805480-3-1, S. 151&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. April 1640 wurde Maria am Stegel für sechs Jahre an den [[Buchhändler]] &amp;#039;&amp;#039;Lorenz Rauch&amp;#039;&amp;#039; vermietet, und bis 1773 waren stets Buchhändler die Mieter des Gebäudes. In den Jahren 1791 bis 1796 wurde sie von &amp;#039;&amp;#039;Jürgen Ramm&amp;#039;&amp;#039;, dem Schreiber der Hamburger Post, genutzt und stand danach leer. Von 1803 bis Dezember 1804 war sie als [[Speicher (Gebäude)|Lagerraum]] an den [[Gewandschneider]] und Vorsteher von St. Marien [[Diedrich Stolterfoht]] vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 wurde die Kapelle endgültig [[Säkularisation|säkularisiert]]. Für einen Betrag von 4000 [[Courantmark]], von denen Stolterfoht einen Teil übernahm, wurde das Gebäude zu einem Lagerhaus umgebaut. Zu den Baumaßnahmen zählten unter anderem das Vermauern der hohen [[Gotik|gotischen]] Fenster, das Einziehen von zwei Zwischenböden und der Einbau eines Erkers mit [[Kran]]winde am [[Chor (Architektur)|Chordach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1825 bis 1836 nutzte [[Senat]]or [[Conrad Platzmann (Kaufmann, 1775)|Conrad Platzmann]] den Speicher, danach war hier bis 1855 das Büro der Städtischen Brandkasse untergebracht. Nachdem die Brandkasse neue Räumlichkeiten erhalten hatte, diente Maria am Stegel der Kirche als Lager für Baumaterialien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Modellbau der Kapelle Maria zum Stegel.tif|mini|Modellbau der Kapelle Maria zum Stegel]]&lt;br /&gt;
Nach einem behutsamen Umbau mit Elementen des [[Backsteinexpressionismus]] 1927 zog abermals eine Buchhandlung in die Kapelle. Zeitgleich übernahm die St.-Marien-Gemeinde einen Raum als Saal für den [[Konfirmandenunterricht]]. Beim [[Luftangriff auf Lübeck am 29. März 1942|Bombenangriff im März 1942]], bei dem der Nordturm der Marienkirche auf sie stürzte, brannte Maria am Stegel bis auf die Außenmauern aus. In den Nachkriegsjahren blieb der Bau eine notdürftig gesicherte Ruine, über deren Restaurierung und Nutzung keine klaren Vorstellungen bestanden. 1963 sprach sich ein von Bürgermeister [[Max Wartemann]] einberufener Expertenkreis von Denkmalpflegern unter Führung des bayerischen Generalkonservators [[Heinrich Kreisel]] nach Anhörung der weiteren Gutachter, des Braunschweiger Ordinarius für Städtebau [[Herbert Jensen]] und des früheren Lübecker Stadtbaudirektors Professor [[Klaus Pieper]], für einen Wiederaufbau der Kapelle aus. Allerdings sollte der Baukörper in diesem Zuge 2,5&amp;amp;nbsp;m in südöstlicher Richtung verschoben werden, um den Bedürfnissen des Straßenverkehrs gerecht zu werden. Die Wiederherstellung des Baukörpers wurde aus städtebaulichen Gründen für notwendig gehalten, weil sie als kleinmaßstäblicher Baukörper für die Maßstäblichkeit der Marienkirche unverzichtbar sei und nicht zuletzt, weil alle weiteren kleinen Nebenkirchen der Lübecker Altstadt in den vorangegangenen Jahrhunderten geopfert worden seien. Jedoch konnte die Finanzierung nicht sichergestellt werden und seitens der Lübecker Kirche bestand auch kein Interesse an einer Wiederherstellung des Baukörpers.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wiederaufbau von „Maria am Stegel“&amp;#039;&amp;#039; in: [[Lübecker Nachrichten]] vom 17. Februar 1963.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 1967 ließ ein Sturm dann Steine herunterfallen, woraufhin man sich zum umgehenden Abriss des gesamten Gebäudes entschloss. Erhalten blieb nur der Granitsockel, der eingelagert wurde und 1975 als &amp;#039;&amp;#039;Sitzecke&amp;#039;&amp;#039; wieder aufgebaut wurde, allerdings aufgrund der veränderten Straßenführung fünf Meter näher an der Marienkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler der Freien und Hansestadt Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Lübeck 1928, S. 361–369&lt;br /&gt;
* [[Jan Zimmermann (Historiker)|Jan Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039; Maria am Stegel: vor 75 Jahren zerstört, vor 50 Jahren abgerissen.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;[[Lübeckische Blätter]]&amp;#039;&amp;#039; 182 (2017), S. 101–103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Das Kirchlein in allen Kirchen|Das Kirchlein in allen Kirchen (Sage)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ln-online.de/artikel/1008141 Helmut von der Lippe: &amp;#039;&amp;#039;Maria am Stegel - Von der Kapelle zur Lagerhalle&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53.8682 |EW=10.6845 |type=landmark |dim=50 |region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lubeck, Maria am Stegel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Lübeck|Maria am Stegel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteingotik in Lübeck|Maria am Stegel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Backsteingotik|Lubeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkirche|Lubeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lübecker Marienkirche|Maria am Stegel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1960er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Lübeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltkulturerbe Lübeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1425]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas-2801</name></author>
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