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	<title>Maria am Gestade - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T06:39:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_am_Gestade&amp;diff=166392&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: defekte URL http://erwin-reidinger.heimat.eu korrigiert mit https://erwin-reidinger.at; Link auf Felix Czeike; Kleinkram</title>
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		<updated>2025-09-28T21:13:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;defekte URL http://erwin-reidinger.heimat.eu korrigiert mit https://erwin-reidinger.at; Link auf Felix Czeike; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis|Zur gleichnamigen Kirche in Innsbruck siehe [[Maria am Gestade (Innsbruck)]]}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Kirche&lt;br /&gt;
|Name          = Kirche &amp;#039;&amp;#039;Maria am Gestade&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Bild          = [[Datei:Wien Maria am Gestade 1.jpg|150px|]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad   = 48.21288&lt;br /&gt;
|Längengrad    = 16.370616&lt;br /&gt;
|Region        = AT-9&lt;br /&gt;
|Konfession    = römisch-katholisch&lt;br /&gt;
|Patron        = [[Maria (Mutter Jesu)|Hl. Maria]]&lt;br /&gt;
|Weihejahr     = 1812 (nach neuem Aufbau)&lt;br /&gt;
|Weihemonat    = &lt;br /&gt;
|Weihetag      = &lt;br /&gt;
|Rang          = Pfarrkirche&lt;br /&gt;
|Orden         = [[Redemptoristen]]&lt;br /&gt;
|Priester      = &lt;br /&gt;
|Bezeichnung   =&lt;br /&gt;
|Kardinal      = &lt;br /&gt;
|Diakon        = &lt;br /&gt;
|Pfarrgemeinde = &lt;br /&gt;
|Anschrift     = 1010 Wien, Salvatorgasse 12&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria am Gestade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gotik|gotische]] [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Kirche im 1. [[Wien]]er [[Wiener Gemeindebezirke|Gemeindebezirk]] [[Innere Stadt (Wien)|Innere Stadt]], nahe dem [[Wiener Donaukanal|Donaukanal]]. Sie war die traditionelle Kirche der [[Donauschifffahrt|Donauschiffer]]. Der Name leitet sich von der ehemaligen Lage der Kirche am [[Hochgestade]] eines Armes der damals noch [[Wiener Donauregulierung|unregulierten Donau]] ab. Maria am Gestade zählt gemeinsam mit der [[Peterskirche (Wien)#Die erste Peterskirche|Peterskirche]] und der [[Ruprechtskirche (Wien)|Ruprechtskirche]] zu den ältesten Kirchen Wiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Gotteshaus steht am früheren nördlichen Rand der mittelalterlichen [[Wiener Stadtmauer]] in dicht verbautem Gebiet, umgeben vom Steilhang des Ritters Griffo. Im Osten lagen mehrere Grundstücke und Gebäude, im Süden eine Gasse, an die ebenfalls Gebäude anschlossen und im Westen ein [[Stadttor]], hinter dem eine [[Treppe|Stiege]] hinunter zum [[Ottakringerbach]] führte. Die 1935 bis 1937 nach Plänen des Architekten [[Hubert Matuschek]] neu gestaltete Gasse heißt inzwischen &amp;#039;&amp;#039;Am Gestade&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=Hist1/&amp;gt; Nach ihr wird die Kirche im Volksmund manchmal auch &amp;#039;&amp;#039;Maria Stiegen&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die lange Treppe mit dem Kirchengebäude im Hintergrund dient häufig als Fotomotiv bei Hochzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchengebäude ist trotz der begrenzten Baufläche streng [[Ostung|geostet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
An der Stelle des Langhauses der heutigen Kirche befand sich ursprünglich eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]], die bereits im 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert errichtet worden sein soll. Sie hieß zur damaligen Zeit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unser Vrowen chapellen auf der Stetten ze Wienne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Laut einer Sage geht der Bau auf den [[Passau]]er Bischof Mafalvin (oder Maldavin) zurück&amp;lt;ref name=Vienna/&amp;gt;, der den [[Missionar]] und [[Baumeister]] Alfried mit dem Bau einer hölzernen Kapelle für das von den Donauschiffern mitgeführte [[Marienbild]] beauftragt haben soll.&amp;lt;ref name=Handwerk/&amp;gt; Urkundlich nachgewiesen ist die Maria-Stiegen-Kirche erstmals im Jahre 1158.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Felix Czeike]]: &amp;#039;&amp;#039;Wien. Kunst, Kultur und Geschichte der Donaumetropole&amp;#039;&amp;#039;. Dumont, 1999, S. 166 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Indirekt erwähnt wurde sie erstmals 1137 (im Rahmen der Vorgeschichte des Baues der [[Stephansdom|Wiener Stephanskirche]] als eine der Kirchen der damaligen Pfarre [[Peterskirche (Wien)|St. Peter]]),&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ferdinand Opll]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wiener Stephanskirche vor ihrer Erstnennung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Wiener Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Jahrbuch des Vereins für Geschichte der Stadt Wien JbVGStW 75, Jahrgang 2019, {{ISSN|1027-8788}}, S. 153–179.&amp;lt;/ref&amp;gt; ausdrücklich erstmals in einem Dokument aus dem Jahr 1200. Die Besitzverhältnisse des Grundstücks waren relativ undurchschaubar – es wurde zwischen dem [[Schottenstift]], Wiener Bürgerfamilien und dem [[Bischof von Passau]] hin und her transferiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Wiener [[Stadtbrand]]s am 28. April 1262 brannte die Kapelle aus, wurde jedoch bald darauf wiederhergestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiki&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1302 war die Kapelle im Besitz der Herren von &amp;#039;&amp;#039;Greif&amp;#039;&amp;#039; (Griffo), die durch einen Tausch der Patronatsrechte der Kapelle St. Ulrich in Zaismannsprunn an die Kapelle Maria am Gestade in Wien gelangt waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren (1330–1361) wurde die kleine Kirche im Osten um einen [[Joch (Architektur)|dreijochigen]], kreuzrippengewölbten Chor mit 5/8-Schluss und einer Doppelportalvorhalle erweitert und wahrscheinlich als Familienbegräbnisstätte konzipiert.&amp;lt;ref name=Hist1/&amp;gt; Auch der Bau des [[Kirchturm|Turms]] mit einem unregelmäßigen siebeneckigen Grundriss an der südwestlichen Ecke des Chores war begonnen worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gesamte Gotteshaus sollte Ende des 14. Jahrhunderts neu errichtet werden, weswegen am 2.&amp;amp;nbsp;Juni 1394 die [[Grundsteinlegung]] erfolgte. – Wegen der [[Konfiszierung]] des Besitzes des Bauherrn [[Hans Freiherr von Liechtenstein-Nikolsburg]] ruhten die Arbeiten nun aber fünf Jahre lang. Dann wurde das Langhaus angefangen; das Kirchengrundstück kam 1403 wieder in den Besitz der Bischöfe von Passau, wo es auch nach der Erhebung Wiens zum [[Erzdiözese Wien|Bistum]] 1469 blieb. Sie ließen den Umbau vollenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiki&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kirchturm wurde nach einer Beschädigung im Jahr 1529 durch Blitzeinschlag 1534–1537 durch [[Benedikt Kölbl]] erneuert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiki&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kirchengebäude]] verfiel, v.&amp;amp;nbsp;a. auch wegen der wechselnden Eigentumsverhältnisse und der 1803 erfolgten [[Säkularisierung]] des Bistums Passau. Es gehörte nun dem österreichischen Staat, wurde entwidmet und diente als Magazin und in der Zeit der [[Napoleon]]ischen Feldzüge als Lager und Pferdestall. Wertvolle Ausstattungsstücke wurden geraubt, die farbigen gotischen Chorfenster wurden rechtzeitig nach [[Laxenburg]] geschafft und in die [[Franzensburg]] eingebaut. Auch Fialen und geschnitztes hölzernes Chorgestühl wurde dorthin ausgelagert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiki&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich sollte das Gotteshaus abgerissen werden. Wegen der zu erwartenden hohen Abrisskosten blieb es aber stehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kaiser von Österreich#1804–1806: Franz II./I., Doppelkaiser |Kaiser Franz II.]] veranlasste schließlich umfassende Wiederaufbauarbeiten, ließ die geraubten Ausstattungen ergänzen und [[Kirchenweihe|weihte]] das Gotteshaus 1812 neu ein. Auf Initiative von [[Klemens Maria Hofbauer|P. Clemens Hofbauer]] kam die Kirche 1820 an den frisch gegründeten [[Redemptoristen]]orden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. November 1862 wurden die sterblichen Überreste des heilig gesprochenen Wiener Stadtpatrons Clemens Maria Hofbauer, nachdem vom [[Romantikerfriedhof Maria Enzersdorf|Romantikerfriedhof]] in [[Maria Enzersdorf]] bei [[Mödling]] in diese Kirche gebracht wurden. Seine [[Reliquien]] befinden sich in einem gesonderten [[#Altar, Kanzel, Gestühl|Altar]] in einer Seitenkapelle, die alte Grabplatte ist an einer Wand daneben aufgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neustift&amp;quot;/&amp;gt; Die Gebeine des Heiligen Hofbauer sind zu einer beliebten [[Wallfahrt]]sstätte geworden; zahlreiche [[Votivtafel|Votivtafeln]] in der Kirche dokumentieren den Dank und die Bitten der Gläubigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Himmel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche dient heute auch als Gotteshaus der [[Frankreich|französischen]], [[Tschechien|tschechischen]] und [[Slowakei|slowakischen]] Christengemeinschaft in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrgemeinschaft begeht jährlich das Hoch- und Patronatsfest ihrer Kirche am 8.&amp;amp;nbsp;Dezember (&amp;#039;&amp;#039;Immaculata Conceptio Mariae, Maria Empfängnis&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
=== Außenbeschreibung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MariaAmGestade Wien.jpg|mini|hochkant|links|Nähere Ansicht des gotischen Glockenturmes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MZK 002 Baugeschichte Maria am Gestade in Wien Fig. 01 Grundriss.jpg|mini|hochkant|Grundriss der Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] mit sieben [[Joch (Architektur)|Jochen]], das aufgrund der beengten Platzverhältnisse schmäler als der Chor und aufgrund des damaligen Verlaufs des Donauarmes leicht geknickt ist, wurde um das Jahr 1400 begonnen, wobei zuletzt Herzog [[Albrecht III. (Österreich)|Albrecht III.]] selbst als Bauherr fungierte.&amp;lt;ref name=Vienna/&amp;gt; Der Knick in der Gebäudeachse ([[Achsknick]]) kann auch auf absichtlich angewendete mittelalterliche Messmethoden zurückgeführt werden (Ausrichtung der Gebäudeachsen nach unterschiedlichen Sonnenaufgangsständen). Da die Achsen von Langhaus und Chor seitlich versetzt sind, wird dadurch ein „übertriebener Achsknick“ vorgetäuscht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erwin Reidinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Kirchenplanung in Stadt und Land aus der Sicht der „Bautechnischen Archäologie“ – Lage, Orientierung und Achsknick.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Mittelalterarchäologie in Österreich&amp;#039;&amp;#039; (BMÖ). Band 21, Jahrgang 2005. Wien 2005, {{ISSN|1011-0062}} {{ZDB|805848-9}}, S. 51 ([https://erwin-reidinger.at/HP_Bilder/Mittelalterliche_Kirchenplanung.pdf reidinger.at]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für das Langhaus sind Querverbindungen zur gleichzeitigen Großbaustelle [[Stephansdom|Sankt Stephan]] sehr wahrscheinlich, offensichtlich sind sie beim [[Kirchturm|Turm]], der gemeinsam mit dem Chor um 1330 begonnen wurde. Der Baumeister des Chores und des Turmes war der im Dienst des Herzogs stehende [[Michael Knab]], von dem auch der (später modifizierte) Plan für die Türme der Wiener Kathedrale stammt, sein Nachfolger war mit [[Peter Prachatitz]], ebenfalls ein Dombaumeister. Ebenso wie der Südturm von Sankt Stephan verjüngt sich der Turm mit einem Grundrisswechsel. Er ist 56&amp;amp;nbsp;Meter hoch und besitzt einen siebeneckigen Grundriss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Charakteristischste an der Kirche ist der &amp;#039;&amp;#039;durchbrochene [[Turmhelm]]&amp;#039;&amp;#039; aus den Baujahren 1419–1428, der als gotisches Rankenwerk ausgeführt ist. Er war wohl früher von Weitem erkennbar und ist auch auf den ältesten Stadtdarstellungen abgebildet. Der Turm wurde auf der Südseite des Kirchenschiffes außerhalb der Umfassungsmauern angeordnet und befindet sich in Längsrichtung des Bauwerks etwa in dessen Mitte. Er wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach ausgebessert oder sogar erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche hat drei mit Reliefs und Figuren geschmückte [[Kirchenportal|Portale]]: Das &amp;#039;&amp;#039;Chorportal&amp;#039;&amp;#039; zeigt über dem Bogen im [[Tympanon (Architektur)|Tympanon]] Reliefs einer [[Schutzmantelmadonna]] und eine [[Marienkrönung]], beide aus der Zeit um 1350, während das &amp;#039;&amp;#039;Mittlere Portal&amp;#039;&amp;#039; realistisch wirkende Darstellungen von musizierenden Engeln aufweist. Das von einem [[Baldachin]] bekrönte &amp;#039;&amp;#039;[[Portal (Architektur)|Hauptportal]]&amp;#039;&amp;#039; zeigt über der Tür Reliefs der beiden heiligen Johannes’ ([[Johannes der Täufer]], [[Johannes Evangelist]]) aus etwa 1410 (die stilistisch möglicherweise mit dem Prager [[Veitsdom]] in Verbindung stehen).&lt;br /&gt;
Die Statuen links von der Tür zeigen [[Paulus]], Johannes der Täufer, [[Theresia von Avila]] und [[Hieronymus (Kirchenvater)|Hieronymus]]. Die Statuen rechts der Tür zeigen [[Leopold]], [[Anna (Heilige)|Anna]], [[Josef]] und [[Petrus]]. Unter dem Baldachin finden sich drei [[Mosaik]]e: &amp;#039;&amp;#039;Verkündigung&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Pietà]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Heilige [[Jungfrau Maria]], Königin der Engel&amp;#039;&amp;#039;, die 1901 von [[Albert Neuhauser]] geschaffen wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rund&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hohe [[Giebel]] ist mit zahlreichen [[Fiale]]n geschmückt und erstellt aufgrund seiner exponierten Lage eine bedeutende Schaufassade dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mauerwerk der Kirche war an seiner Außenseite in früherer Zeit zumindest teilweise [[Putz (Baustoff)|verputzt]] oder getüncht: eine 1931 vorgenommene [[Restaurierung]] legte unter abblätterndem [[Mörtel]] die Zeichnung einer ungefähr sieben Meter großen [[Christophorus]]-Figur frei, konserviert und fehlende Teile ergänzt. Sie sollte auf Dauer sichtbar bleiben. Eine 1994 erfolgte Nachforschung zeigte aber, dass die Figur nicht mehr genau erkennbar war. Unter den Schmutzschichten an der Wand (die nicht zuletzt 1945 durch den [[Wiener Operation#Schlacht um Wien|Brand umliegender Häuser]] entstanden waren) waren zwar noch Striche vorhanden, aber 70&amp;amp;nbsp;Prozent des ehemaligen Bestandes waren verloren. Eine Restaurierung kam nicht in Frage, weil die vorhandenen Striche keine zusammenhängenden Formen mehr ergaben. Die Reste wurden statisch gesichert und wieder übertüncht. (Diese Entwicklung wird als Beispiel dafür gesehen, dass solch alte Zeichnungen nur dann wirksam geschützt werden können, wenn sie nach ihrer Auffindung und Dokumentation wieder übertüncht und damit weiter vor Ausbleichen, Verschmutzung und Erosion geschützt bleiben.) An die Lage des Bildes erinnert optisch nur noch eine verputzte Wölbung in der Südfassade der Kirche, welche die Lage eines früheren Schutzdaches angibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Koller]]: &amp;#039;&amp;#039;Der letzte gotische Fassaden-Christophorus von Wien. Für Christoph Autherith-Riedl.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Geschichtsblätter]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom [[Verein für Geschichte der Stadt Wien]]. 70. Jahrgang, Heft 2/2015. {{ISSN|0043-5317}} {{ZDB|2245-7}}, S. 115–127.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten äußeren [[Kunst am Bau|Statuen-Schmuckelemente]] wurden 1897 bis 1903 durch [[Franz Erler]] und [[Josef Beyer (Bildhauer)|Josef Beyer]] neu geschaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiki&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Kämpfen in Wien kurz vor Ende des [[Zweiter Weltkrieg|1945]] erlitt die Kirche Beschädigungen, die aber bald beseitigt werden konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Turm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[maßwerk]]durchbrochene Kuppelhelm, entworfen durch den herzoglichen Baumeister Michael, war ein Novum gotischer Baukunst. Die Ausführung erledigte der damalige Wiener Dombaumeister [[Peter von Prachatitz]]. Die Arbeiten am Turm wurden im Jahr 1429 abgeschlossen. Die Turmhaube erinnert in ihrer Filigranität wie Spitzenklöppelei und scheint über der Kirche zu schweben. Die christliche Symbolik assoziiert mit dem Turmabschluss &amp;#039;&amp;#039;Maria unter der Rosenlaube&amp;#039;&amp;#039; oder deutet den Maßwerkhelm als Marienkrone. Der Turm ist zum einen in sieben Geschoß&amp;lt;!--sic ! --&amp;gt;e gegliedert, hat aber auch sieben Ecken. Sieben ist eine symbolische Zahl im Christentum und bezeichnet die Tage der Welterschaffung, die Sieben Gaben des Heiligen Geistes, die sieben Sakramente als auch die Freuden und Schmerzen Mariens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenbeschreibung ===&lt;br /&gt;
Der [[Chor (Architektur)|Chorraum]] folgt in seiner Form der [[polygon]]alen [[Apsis]] und ist mit mindestens fünf hohen [[Spitzbogen]]-Chorfenstern versehen. Die vier Fenster unmittelbar hinter dem Altar wurden mit erhaltenen gotischen Glasgemälden (aus der Zeit zwischen 1349 und 1436) zusammengesetztgestaltet, sie zeigen kleinteilige Bibelszenen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist1&amp;quot; /&amp;gt; – Gegen das Kirchenschiff ist der Chor mit einem [[Triumphbogen]] abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfeiler im Hauptschiff sind stark profiliert und teilweise mit alten Skulpturen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Chor erstreckt sich über die ganze Breite die 1515 eingebaute [[Westempore]], deren Brüstung durch zartes [[Maßwerk]] aufgelöst ist. Hier ist die [[#Orgel|Orgel]] installiert und der Kirchenchor hat seinen Platz, weswegen die Empore auch Musikerempore genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 33 m hohe Kirchenhauptschiff ist mit einem [[Netzrippengewölbe]] mit figuralen Schlusssteinen abgeschlossen, das von der Dombauhütte unter Peter Prachatitz erbaut wurde und im Triumphbogen die Jahreszahl 1414 trägt. Die Breite des Kirchenschiffes beträgt nur knapp zehn Meter.&amp;lt;ref name=Vienna/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rund&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mittelgang ist mit großflächig gemusterten Marmorplatten belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien - Maria am Gestade, innen.JPG|mini|hochkant|Blick vom [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] auf den Hochaltar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altar, Kanzel, Gestühl ===&lt;br /&gt;
In der Kirche befindet sich ein [[Hochaltar]], der in den Jahren 1845–1846 von [[Thomas Marzik]] unter Verwendung früherer Altarelemente neu gestaltet wurde.&lt;br /&gt;
Beschreibung des Altars:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der nördlichen Seitenwand des Hochaltars befindet sich ein [[Sakrament]]shäuschen, das den Spruch „Ecce panis angelorum factus cibus viatorum vere“ präsentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Handwerk&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem Altar hängt ein Strahlenkranz[[kruzifix]], das im Jahr 1440 entstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Handwerk&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert befanden sich zusätzlich neun Altäre in der Kirche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer davon steht nun in einer Nebenkapelle, er geht auf eine Stiftung von [[Johann Perger (Stifter)|Johann Perger]] zurück und wurde 1520 in der ersten Marienkirche geweiht.&amp;lt;ref name=Rund/&amp;gt; Diese Perger-Kapelle kann vom Chor aus erreicht werden. Der Altar zeigt mittig eine [[Marienbildnis|Madonna]], die vom [[Nikolaus von Myra|heiligen Nikolaus]] und vom heiligen [[Johannes der Täufer|Johannes dem Täufer]] flankiert wird, die [[Predella]] zeigt das [[Schweißtuch der Veronika|Schweißtuch Christi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Nebenkapelle entstand im 19. Jahrhundert der Hofbaueraltar mit dem Reliquienschrein des hl. [[Klemens Maria Hofbauer]]. Der Altartisch mit dem [[Reliquiar]] ist in einer modernen Formensprache gehalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rund&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beiderseits des Bogens zum [[Chor (Architektur)|Chorraum]] hängt je ein Gemälde. Das auf der nördlichen Seite stellt die &amp;#039;&amp;#039;Verkündigung an Maria&amp;#039;&amp;#039; dar, es stammt höchstwahrscheinlich von einem [[mittelalter]]lichen [[Flügelaltar]] aus dem Jahr 1360, dessen Künstler nicht bekannt ist. – Das Bild zeigt dem Betrachter eine frühe bürgerliche Wohnstube mit zahlreichen Gebrauchsgegenständen. [[Josef von Nazareth|Josef]] sitzt in einem ummauerten Garten zwischen der Stadt im Hintergrund und dem Wohnraum und denkt über eine Trennung von Maria nach, deren Kind nicht von ihm ist. [[Erzengel Gabriel]] erscheint ihm dabei und macht ihm seine besondere Berufung klar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neustift&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum gleichen Thema gibt es eine Verkündigungsgruppe, die dem &amp;#039;&amp;#039;Meister der Minoritenwerkstatt&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet wird: die Darstellungen weisen dieselben Stilmerkmale wie die Portalfiguren der [[Wiener Minoritenkirche]] auf. Durch ihr teilweise erfolgtes Herauslösen aus der Wand und die räumliche Verselbstständigung der Gestik gelten sie als wichtiges Übergangsstück zur [[Hochgotik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spätgotische Tafelbild auf der südlichen Seite des Triumphbogens ist die symbolhafte Darstellung der Marienkrönung für die „mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommene“ Mutter Jesu – und damit auch Sinnbild für den erlösten Menschen.&amp;lt;ref name=Himmel/&amp;gt; Es gehörte ebenfalls zu einem früheren [[Flügelaltar]], datiert um 1460: Krönung Mariens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rund&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angelehnt an eine Säule erhebt sich vor dem Chorbogen eine [[Kanzel]] mit achteckigem [[Schalldeckel]]. Kanzel, Schalldeckel und Zugang sind großflächig vergoldet und mit Ornamenten verziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fenster und sonstiges ===&lt;br /&gt;
Das Hauptschiff erhält Tageslicht durch je fünf hohe [[Rundbogen]]fenster, die nicht farbig verglast sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hornberger Votivbild, Maria am Gestade, Vienna detail.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Hornberger Votivbild&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1462 in der Klemens-Kapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von kunsthistorischer Bedeutung ist das [[Spätgotik|spätgotische]] &amp;#039;&amp;#039;Hornberger Votivbild&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1462, das sich in der Klemens-Kapelle befindet. Es ist ein vom Passauer Offizial [[Caspar Hornperger]] gemaltes [[Epitaph]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rund&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien - Maria am Gestade, Orgel.JPG|mini|hochkant|Mauracher-Orgel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große [[Orgel]] auf der Westempore wurde im Jahre 1911 in der Orgelmanufaktur [[Mauracher (Orgelbauer)|Matthäus Mauracher jun.]] aus Salzburg erbaut. Sie ersetzte vorherige Kirchenmusikinstrumente, die mit den Jahren ihrer Benutzung zusehends unbespielbar geworden waren. Wiederverwendet wurde in diesem neuen Instrument [[Orgelpfeife|Pfeifenmaterial]] aus den Vorgängerorgeln, sowie der Barockorgel, die auf der ehemaligen Musiker-Empore im Chorraum der Kirche stand. Der neugotische [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] stammt in großen Teilen ebenfalls von der Vorgängerorgel aus der Werkstatt von [[Friedrich Deutschmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Romantik|spätromantisch]] [[Disposition (Orgel)|disponierte]] [[Kegellade]]n-Instrument hat 36 [[Register (Orgel)|Register]] auf zwei Manualen und [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. Die Spiel- und [[Registertraktur]]en sind pneumatisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Nähere Informationen zur [http://www.redemptoristen.com/index.php?id=631 Orgel]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;24&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;18&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Bordun ||16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Principal ||{{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Hohlflöte || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Gedackt ||{{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. || Gamba ||{{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. || Salicional ||{{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. || Octave ||{{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. || Rohrflöte ||{{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. || Violine ||{{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. || Quintatön ||{{0}}{{Bruch|5|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. || Cornett ||{{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12. || Rauschquinte II ||{{0}}{{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. || Mixtur ||{{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. || Trompete ||{{0}}8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. || Geigenprinzipal ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. || Philomela ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. || Gemshorn ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18. || Lieblich Gedackt ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19. || Viola d’amour ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20. || Vox coelestis ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21. || Prestant ||4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22. || Flauto traverso ||4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23. || Dolce ||4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24. || Progressio ||{{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedalwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–d&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||&amp;lt;u&amp;gt;Groß-Pedal&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. || Majorbass ||16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 26. || Violon ||16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. || Subbass ||16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28. || Octavbass ||{{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 29. || Flötenbass ||{{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30. || Cello ||{{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. || Pedalcornett ||{{0}}{{Bruch|5|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 32. || Posaune|| 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||&amp;lt;u&amp;gt;Piano-Pedal&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 33. || Violon ||16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 34. || Subbass ||16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 35. || Flötenbass ||{{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 36. || Cello ||{{0}}8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; I/I (Superoktavkoppel), II/I (auch als Sub- und Superoktavkoppel), II/II (Super- und Suboktavkoppel)  I/P, II/P, P/P (Superoktavkoppel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glocken ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Glocken der Wiener Kirche Maria am Gestade.jpg|mini|Blick in die Glockenstube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im schlanken Kirchturm hängen 4 Glocken, 3 davon stammen aus der [[Oberösterreichische Glocken- und Metallgießerei]] St. Florian (Gussjahr 1963), die zweite Glocke stammt von [[Bartholomäus Kaffel]] aus dem Jahr 1831.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jörg Wernisch |Titel=Glockenverzeichnis von Österreich |Ort=Lienz |Datum=2011 |ISBN=978-3-902128-16-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorherige Geläute sind nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Glockenplan&lt;br /&gt;
!Nr. !!Name !!Schlagton !!Gewicht&amp;lt;br /&amp;gt;in kg !!Durchmesser&amp;lt;br /&amp;gt;in cm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1 ||Erlöserglocke ||align=center |g&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; ||align=center |731 ||104&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2 ||Clemensglocke ||align=center |b&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; ||align=center |383 ||{{0}}83,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3 ||Marienglocke || align=center |d&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; ||align=center |218 || {{0}}70&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4 ||Hofbauerglocke ||align=center |f&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; ||align=center |124 || {{0}}55 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seelsorge ==&lt;br /&gt;
In der Kirche predigten im Lauf der Jahrhunderte unter anderem:&lt;br /&gt;
* 16. Jh.: [[Petrus Canisius]]&amp;lt;ref name=Hist1/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1632–1634: Priester des [[Dominikanerorden]]s&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1634–1664: Priester des [[Kapuziner]]ordens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1676: Priester der [[Leopoldsbruderschaft]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die von Kaiser [[Joseph II.]] durchgeführten Kirchenreformen führten dazu, dass die Kirche Maria am Gestade ab 1783 zum [[Diözese|Kirchensprengel]] &amp;#039;&amp;#039;Am Hofe&amp;#039;&amp;#039; kam; der Bischof von Passau war nun nur noch Privateigentümer des Hauses&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* in den 2020er Jahren: [[Provinzial]] Martin Leitgöb leitet die Kirchengemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.redemptoristen.com/aktuelles/detail/neuer-provinzial-und-neue-provinzleitung |titel=Neuer Provinzial und neue Provinzleitung |abruf=2024-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Commonslit|lit=Zur Baugeschichte der Kirche Maria am Gestade in Wien |autor=Joseph Feil |datei=MZK 002 Nr 01 Zur Baugeschichte der Kirche Maria am Gestade in Wien.pdf |zusatz=in den Mittheilungen der [[Bundesdenkmalamt|k.k. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale]], Band 2 1857 |cat=Zur Baugeschichte der Kirche Maria am Gestade in Wien}}&lt;br /&gt;
* Alfred Fischeneder-Meiseneder: &amp;#039;&amp;#039;Die Architektur der Gotik im Osten Österreichs. Studien zum Sakralbau im 14. und 15. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt in der Zeit um 1400&amp;#039;&amp;#039;. Diss. Universität Wien, 2016, S. 65, S. 127ff.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Stefanie Linsboth |Titel=Maria am Gestade in Wien. Architektur, Ausstattung und Entwicklung eines hochgotischen Chores |TitelErg=Diplomarbeit |Verlag=Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät der Universität Wien |Ort=Wien |Datum=2012 |Online=[http://othes.univie.ac.at/24011/1/2012-11-02_0500612.pdf othes.univie.ac.at] |Format=PDF |KBytes=30000}}&lt;br /&gt;
* [[Karl Weiss (Archivar)|Karl Weiss]]: &amp;#039;&amp;#039;Die gothische Kirche Maria am Gestade in Wien&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Karl von Czoernig-Czernhausen|Carl Freiherr von Czoernig]] (Hrsg.), Karl Weiss (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Mittheilungen der kaiserl. königl. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale&amp;#039;&amp;#039;. Band 1.1856, Braumüller, Wien 1856, {{ZDB|220003-x}}, Teil 1/2. S. 149–152 ([http://archive.org/stream/mittheilungender01kkze#page/n179/mode/2up Volltext online]); Teil 2/2. S. 174–177 ([http://archive.org/stream/mittheilungender01kkze#page/174/mode/1up Volltext online]).&lt;br /&gt;
* Carl Dilgskron: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Kirche unserer lieben Frau am Gestade zu Wien&amp;#039;&amp;#039;. 1882 ([https://phaidra.univie.ac.at/detail_object/o:1025972 Volltext online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.redemptoristen.com/maria-am-gestade Offizielle Webpräsenz des Redemptoristenkollegs Maria am Gestade]&lt;br /&gt;
* [http://www.planet-vienna.com/spots/Maria-Gestade/gestade.htm planet-vienna.com |Maria am Gestade]&lt;br /&gt;
* [http://www.suf.at/wien/kirchen/mariagestade.htm suf.at |Maria am Gestade]&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|Wissenssammlungen/Essays/Architektur/Ein%20kleines%20Wahrzeichen|Ein kleines Wahrzeichen}}&lt;br /&gt;
* [[Geologische Bundesanstalt]]: [http://hq.chc.sbg.ac.at/monuments/monument/127 Maria am Gestade]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=SiSP9aV4kA4 Diaschau mit Innen- und Außenansichten von Maria am Gestade] auf youtube.com, 3 Minuten 10 Sekunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiki&amp;quot; &amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Maria am Gestade|Maria am Gestade}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist1&amp;quot; &amp;gt;{{Internetquelle |url=https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/rihajournal/article/view/69886/67363 |titel=Der hochgotische Chor von Maria am Gestade in Wien – Bauintention und Nutzung |autor=Stefanie Linsboth |hrsg=Uni-Heidelberg.de |abruf=2024-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vienna&amp;quot; &amp;gt;{{Internetquelle |url=https://planet-vienna.com/maria-am-gestade/ |titel=Maria am Gestade |hrsg=planet-vienna.com |abruf=2024-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Handwerk&amp;quot; &amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wh1350.at/de/wien-um-1350/kirchen/maria-am-gestade/ |titel=Maria am Gestade |hrsg=&amp;#039;&amp;#039;Wiische Hantwërcvrouwe&amp;#039;&amp;#039; |abruf=2024-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neustift&amp;quot; &amp;gt;{{Literatur |Autor=Daniela Sommer-Neustifter |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren des Hl. Josef in Wiener Kirchen&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Berger, Horn/Wien, 1. Aufl. |Datum=2022 |ISBN=978-3-85028-994-8 |Seiten=20/21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Himmel&amp;quot; &amp;gt;{{Internetquelle |url=https://religion.orf.at/v3/radio/stories/2781249/ |titel=Maria am Gestade – „Die Himmelskönigin und die Dienstmädchen“ |hrsg=religion.orf.at |abruf=2024-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rund&amp;quot; &amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.redemptoristen.com/maria-am-gestade/rundgang |titel=Rundgang (mit Detailfotos) in der Kirche Maria am Gestade |abruf=2024-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Sakralbauten in der Inneren Stadt (Wien)}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4514214-2}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Coordinate|NS=48.21288|EW=16.370616|type=landmark|region=AT-9}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkirche|Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Stadt (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche|Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Wien, Maria am Gestade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in der Erzdiözese Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtdekanat 1 (Erzdiözese Wien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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