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	<title>Maria Tusch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T01:59:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Tusch&amp;diff=1208895&amp;oldid=prev</id>
		<title>217.149.167.57: Es gibt eine neue Biografie über Maria Tusch, die habe ich in der Literaturliste ergänzt und auf ihrer Basis kleine Korrekturen gemacht. Dort, wo die Korrekturen aufwendiger wären, habe ich nur einen Kommentar auf die abweichenden Daten bzw. Darstellungen gesetzt.</title>
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		<updated>2025-04-28T12:02:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Es gibt eine neue Biografie über Maria Tusch, die habe ich in der Literaturliste ergänzt und auf ihrer Basis kleine Korrekturen gemacht. Dort, wo die Korrekturen aufwendiger wären, habe ich nur einen Kommentar auf die abweichenden Daten bzw. Darstellungen gesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nationalrat Maria Tusch - Grabstein.JPG|miniatur|Grabstein von Maria Tusch am Friedhof [[St. Ruprecht (Klagenfurt am Wörthersee)|St. Ruprecht]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Tusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene Pirtsch (* [[1. Dezember]] [[1868]] in [[Klagenfurt am Wörthersee|Klagenfurt]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/gurk/klagenfurt-st-egid/K15_019-1/?pg=215 Matricula Online – Klagenfurt – St. Egid, Geburtsbuch XVI, 1865–1871, Seite 201, Eintrag Nr. 366, 3. Zeile]&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[25. Juli]] [[1939]] ebenda), war eine [[Österreich|österreichische]] Arbeiterin und Politikerin der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|Sozialdemokratischen Arbeiterpartei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heidi Brunnbauer |url=https://austria-forum.org/af/Wissenssammlungen/Essays/Politik/Maria_Tusch |titel=Tante Nationalrätin |werk=austria-forum.org |hrsg=reunde des Austria-Forums: Verein zur Förderung der digitalen Erfassung von Daten mit Österreichbezug |datum=2013-06-19 |abruf=2020-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie gilt als eine der wichtigsten Vertreterinnen der Kärntner Arbeiterbewegung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Elisabeth Malleier |url=https://www.fraueninbewegung.onb.ac.at/node/1765 |titel=Frauen in Bewegung 1848–1938: Marie Tusch |werk=fraueninbewegung.onb.ac.at |hrsg=Österreichische Nationalbibliothek |abruf=2020-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Maria Tusch war das Kind einer ledigen Magd, ihr Vater vermutlich ebenfalls Knecht. Sie hatte einen Bruder. Auf zwei Jahre Volksschulbesuch folgten im Jahr 1875 zwei Jahre Kinderarbeit in der Marienanstalt [[Maria Saal]]. Mit 12 Jahren, 1880, trat sie als [[Arbeiter]]in in die Klagenfurter Fabrik der [[Austria Tabak|Tabakregie]] ein und arbeitete dort als einfache Zigarettendreherin und Übernehmerin.&amp;lt;!-- lt. Alexandra Schmidt in &amp;quot;Maria Tusch. Von der Tabakarbeiterin zu Kärntens erster Nationalrätin&amp;quot; (Klagenfurt 2025) Volksschulbesuch 1875 bis 1880, dann Arbeit als Magd. Ab 1882 Eintritt in die Marienanstalt mit Ausbildung zur Dienstbotin, ab 1884 Arbeiterin in der Klagenfurter Fabrik der Tabakregie. --&amp;gt; Sie engagierte sich hier für bessere Arbeitsbedingungen sowie für eine Besserstellung der Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tusch war Mitglied und Vertrauensperson im 1903 gegründeten Fachverein der Tabakarbeiter und -arbeiterinnen in Klagenfurt. Bei der Gründungsversammlung traten dem Verein 200 Arbeiterinnen aus der Tabakfabrik bei, die das größte Unternehmen Kärntens war und aus der viele sozialdemokratische Politikerinnen Kärntens kamen. Später wurde sie Betriebsrätin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie heiratete den 1869 geborenen Anton Tusch, ebenfalls Sozialdemokrat und Werkführer bei der Klagenfurter Tabakfabrik&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alexandra Schmidt |Titel=Maria Tusch. Von der Tabakarbeiterin zu Kärntens erster Nationalrätin |Auflage=1. |Verlag=Verlag Johannes Heyn |Ort=Klagenfurt |Datum=2025 |ISBN=978-3-7084-0707-4 |Seiten=14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Paar adoptierte eine Tochter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.klagenfurt.at/_Resources/Persistent/14912cc3d53bd4d9d4cceafed9ad8b055bcaf136/2019%20-%20Frauenpreis%20Maria%20Tusch.pdf |titel=Statut für die Vergabe der Auszeichnung „Maria Tusch Preis“. Frauenpreis der Stadt Klagenfurt am Wörthersee |werk=klagenfurt.at |hrsg=Stadt Klagenfurt |abruf=2020-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 wurde die sozialdemokratische Frauenorganisation [[Kärnten]]s gegründet. Tusch war Vorsitzende des Frauenlandeskomitees für Kärnten, Obfrau der Tabakarbeiterschaft, Mitglied des Gemeindeausschusses [[St. Ruprecht (Klagenfurt am Wörthersee)|St. Ruprecht bei Klagenfurt]], Mitglied der Landesparteivertretung der SDAP Kärnten. Nach Ende des Ersten Weltkrieges war sie Vorsitzende des Kärntner Landesfrauenkomitees der SDAP und von 1919 bis 1920 Mitglied der [[Konstituierende Nationalversammlung|Konstituierenden Nationalversammlung]] und danach in allen vier Legislaturperioden der [[Geschichte Österreichs#Erste Republik Österreich (1919–1934)|Ersten Republik]] Abgeordnete zum [[Nationalrat (Österreich)|Nationalrat]]. Hier vertrat sie vor allem Probleme ihrer Region sowie sozialpolitische und Fraueninteressen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Angelika Zach |url=https://frauenmachengeschichte.at/maria-tusch/ |titel=Maria Tusch, 1868 bis 1939: Eine der ersten Parlamentarierinnen der 1. Republik |werk=frauenmachengeschichte.at |hrsg=Karl-Renner-Institut |abruf=2020-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So sprach sie sich u. a. gegen die strafrechtliche Verfolgung von Abtreibungen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Errichtung des [[Ständestaat (Österreich)|Ständestaats]] endete 1934 ihre politische Laufbahn. Tusch starb 71-jährig an den Folgen einer Lungenentzündung am 25. Juli 1939 in Klagenfurt. Sie wurde auf dem Friedhof Klagenfurt St. Ruprecht bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 wurde in Wien-[[Donaustadt]] (22. Bezirk) im [[Stadtentwicklungsgebiet]] [[Seestadt Aspern]] die &amp;#039;&amp;#039;Maria-Tusch-Straße&amp;#039;&amp;#039; nach ihr benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://austria-forum.org/af/Biographien/Tusch%2C_Maria |titel=Tusch, Maria |werk=austria-forum.org |hrsg=Freunde des Austria-Forums: Verein zur Förderung der digitalen Erfassung von Daten mit Österreichbezug |abruf=2020-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landeshauptstadt [[Klagenfurt]] vergibt seit 2020 den &amp;#039;&amp;#039;Maria Tusch Preis&amp;#039;&amp;#039;, einen Frauenpreis, der herausragendes Engagement für Mädchen und Frauen belohnen und sichtbarer machen soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.5min.at/201911243870/fuer-herausragendes-engagement-stadt-vergibt-frauenpreis/ |titel=Maria-Tusch-Preis: Für herausragendes Engagement: Stadt vergibt Frauenpreis |werk=5min.at |hrsg=fivemedia |datum=2019-11-14 |abruf=2020-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Statuten ist das Ziel des &amp;#039;&amp;#039;Maria Tusch Preises&amp;#039;&amp;#039;, „feministische, frauenpolitische und gleichstellungsrelevante Initiativen mittels der damit verbundenen öffentlichen Aufmerksamkeit, finanziellen Unterstützung und politischen Anerkennung sichtbar zu machen. Gleichzeitig soll der Preis zum geschlechter-demokratischen Handeln ermutigen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Anton Kreuzer (Publizist)|Anton Kreuzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Kärntner. Biographische Skizzen&amp;#039;&amp;#039;. Teil 18/20: &amp;#039;&amp;#039;18.–20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Kärntner Druck- und Verlagsgesellschaft, Klagenfurt 1996, ISBN 3-85391-139-0, S. 84–87.&lt;br /&gt;
* [[Vinzenz Jobst]]: &amp;#039;&amp;#039;Marie Tusch. Lebensbild einer Tabakarbeiterin.&amp;#039;&amp;#039; Archiv der Kärntner Arbeiterbewegung, Klagenfurt 1999.&lt;br /&gt;
* Vinzenz Jobst: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitswelt und Alltag. Ein sozialgeschichtliches Lesebuch. Kärntner Arbeiterleben im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Kärntner Druck- und Verlagsgesellschaft, Klagenfurt 1985, ISBN 3-85391-057-2. S. 125–174.&lt;br /&gt;
* Anna K. Benedikt: &amp;#039;&amp;#039;Von diesen Stunden an ist unser Geist erwacht.&amp;#039;&amp;#039; Arbeiterinnenbewegung in Kärnten 1900–1918. Red.: Vinzenz Jobst. IGKA. Klagenfurt 2014, ISBN 978-3-9502039-4-3. https://www.igka.at/images/uploads/Benedikt-Von-diesen-Stunden.pdf&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marie Tusch:&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Kämpferin für die Rechte der ArbeiterInnen.&amp;#039;&amp;#039; In: Nadja Danglmaier / Werner Koroschitz: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus in Kärnten. Opfer. Täter.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Gegner,&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Studien-Verlag, Innsbruck u.&amp;amp;nbsp;a. 2021 (Nationalsozialismus in den österreichischen Bundesländern; 7), ISBN 978-3-7065-5244-8, S. 50–52.&lt;br /&gt;
* Alexandra Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Maria Tusch. Von der Tabakarbeiterin zu Kärntens erster Nationalrätin.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Johannes Heyn, Klagenfurt 2025, ISBN 978-3-7084-0707-4. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|01444}}&lt;br /&gt;
* Maria Tusch: https://www.parlament.gv.at/MEDIA/POD/FOLGE38/index.shtml&lt;br /&gt;
* Maria Tusch auf der Website des Instituts für die Geschichte der Kärntner Arbeiterbewegung (IGKA) https://www.igka.at/images/uploads/Tusch-Lebensbild-2020.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123142563|VIAF=69828166}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tusch, Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Klagenfurt am Wörthersee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Austria Tabak)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tusch, Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Maria Pirtsch&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Politikerin (SDAP), Abgeordnete zum Nationalrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Dezember 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Klagenfurt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Juli 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Klagenfurt&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.149.167.57</name></author>
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